la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


9 Kommentare

Richtig, richtig duster

Daraus könnte man eine Geschichte machen von einer untergegangenen Stadt, von einer tragischen Liebe, von einem zerstörten Fluss, von einer Sucht, ach, was nicht noch alles.

Ich kann mich gar nicht entschließen, ob ich lieber schreiben oder malen möchte oder doch ganz was anderes, noch besser aber von allem ein bissl.

Ein paar Sonnenstrahlen und die Sache sieht so aus:


20 Kommentare

Der Dienstag dichtet, acht

Katha hat das Projekt ins Leben gerufen, bei ihr gibt es auch eine Teilnehmerliste

Ich definiere für mich „Gedicht“ als verdichtete Prosa und beginne – sehr vorsichtig – mich daran zu versuchen.

Diesmal mit Bild

Never change a running system

Fäden ziehen durch die Jahrmillionen, seit der glückhaften Vereinigung von Algen und Pilzen

Leuchtende Farben, weiche Polster, alle Arten von Strukturen gingen daraus hervor

Es fließt, haftet und kristallisiert. Schälchen, Punkte, aderndurchzogene Quasten, geflügelte Tiergestalten, uralte Gottheiten, Windräder und Drainagesysteme, alles könnt ihr abbilden

Phantasie ohne Neuronen

Irgendwann tauchten wir Menschen auf, durften euch eine Zeit lang bewundern und überließen euch unsere Welt wieder.

Flechten wird es geben bis ans Ende der Zeiten

 


15 Kommentare

Natur auf dem Dach

Anfang August war ich bei einer Malfreundin. Wir hatten eines unserer Treffen zu ihr verlegt, in den wunderschönen begrünten Innenhof mit anschließendem großen Gemeinschaftsraum, einem Brunnen und vielen Bäumen. Olpos Artikel hat mich daran erinnert, dass es auch gelungene Gemeinschaftswohnprojekte gibt. So sieht das Haus von außen aus. Sehr durchschnittlich für einen Wiener Innenstadtbezirk.

Aber drinnen gibt es nicht nur einen begrünten Hof, der von den Hausbewohnern gemeinsam gegossen und gepflegt wird, in dem es gut vier, fünf Grad kühler ist als auf der Straße, es gibt auch ein begrüntes Dach. Weniger als ein Meter Erde wurde hier aufgeschüttet, aber es ist von einem Garten nicht zu unterscheiden. Abgesehen von Blumen und Sträuchern gibt es hier auch große Obstbäume. Eine richtige Oase mitten in der Stadt. Wenn man mit GoogleEarth über die Stadt wandert, sieht man wie viele kleinere und größere Oasen und Paradiese dieser Art es gibt.

Auffallend fand ich, dass in diesem Haus überdurchschnittlich viele Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater wohnen. Die Frage ist, ob die Hausgemeinschaft deswegen oder trotzdem so gut funktioniert. Ich denke nun schon Wochen darüber nach, mit welcher höflichen Formulierung ich danach fragen könnte.


6 Kommentare

Das edle Weiß

Ich dachte, sie wären unter Naturschutz, weil sie nur in größeren Höhen und auch dort nur unter bestimmten Bedingungen wachsen. Aber nein, man kann sie ganz problemlos züchten, im Garten und dann zu höchst unverschämten Preisen verkaufen. Ich habe zwar widerstanden, aber es tut mir schon leid, dass ich mir keine Pflanze mitgenommen habe.