la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Illustrierte Erwartungshaltung


Faszinierend finde ich die Entwicklung vom Einkorn zu den heutigen Getreidesorten. Von einer Ernte, die  für wenig mehr als die nächste Ausaat reichte zu den heutigen gewaltigen Erträgen. Ein Ergebnis menschlicher Zuchtwahl, ganz ohne Gentechnik und höchst erfolgreich.

Dieses schöne Feld liegt direkt vor dem Kurhaus.


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Erster Tag

Ein in der letzten Phase sehr anstrengendes Schuljahr ist zu Ende gegangen mit dem üblichen Abschlussfest. Ich hatte dringenden Bedarf etliche Dinge zu klären und habe es wieder einmal sehr geschätzt mehrere Kolleginnen mit Psycho-Zusatzausbildung zu haben. Ich bekam also ein sehr produktives Mini-coaching zur Aufarbeitung von Befindlichkeiten, die sich in den letzten Wochen aufgebaut hatten.

Zwei Erkenntnisse habe ich dabei hauptsächlich gewonnen. Bei der einen geht es um Authentizität im Verhalten. Es ist mir klar geworden, dass Authentizität kein objektiver Begriff ist, dass eine Verhaltensweise für eine Person authentisch sein kann für eine andere aber nicht. Wenn ich das so schreibe, klingt das ganz logisch und banal, es war bei mir aber emotional nicht angekommen. Es war ein richtiges Aha-Erlebnis, das neue Wege öffnet.

Ich habe heute Vormittag sehr gute Gedanken für zwei Kolleginnen, über die ich mich gestern noch heftig geärgert hatte. Aber offenbar hat sich die Sache nicht nur in meinem Kopf abgespielt, denn die eine Kollegin hat mich heute schon angerufen. Ich bin also rundherum ziemlich zufrieden und begebe mich in die Ferien unter anderem auch in der Absicht über manche Inhalte der Gespräche nochmals nachzudenken und daraus vielleicht ein paar Blumen der Freundlichkeit wachsen zu lassen.


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Tanzen in der Wüste

Abgesehen von der glühenden Hitze ist es auch sehr trocken. Für Grillen oder Anzünden von Feuer gibt es hohe Geldstrafen. Ein Blick nach Portugal genügt, um die Maßnahmen zu verstehen.

Unser schulisches „Fest der Kulturen“ war ein Erfolg. Die Jugendlichen tanzen bei allen Wetterbedingungen in jeder Art der Bekleidung. Ich erinnere mich daran, wie schön diese überwältigende Lebensfreude ist, unter allen möglichen äußeren und inneren Bedingungen. Ich habe keine Fotos gemacht, weil ich den ganzen Vormittag geprüft habe, aber es tut mir eh schon Leid. Die jugendliche Energie kann man ja auf Fotos durchaus festhalten. Diese sind vom letzten Schulfest:

 


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25 %

also ein Viertel der Maturatage habe ich heute absolviert. Es fehlen morgen und nächsten Montag und nächsten Dienstag. Wie viele Wetterberichte ich auch studiere, alle sagen das gleiche: die glühende Hitze bleibt.

Es war heute schon schlimm genug. Das Gebäude ist um einen Innenhof gebaut, was heißt, dass die aufgeheizten Wände sich gegenseitig anstrahlen, und obendrein sind die Fenster von außen mit Glasplatten „gesichert“. Wir sitzen in einem Backofen und prüfen Stunden über Stunden. Ein Wunder, dass noch niemand kollabiert ist. Und morgen geht es fröhlich weiter …

In diesem Gebäude war früher ein Finanzamt. Wie die Angestellten hier den ganzen Sommer überstanden haben, ist mir ein Rätsel. Vielleicht gab es Klimageräte, die irgendwohin übersiedelt wurden. Wir hatten ja auch eines, das aber leider im Laufe der Übersiedlung der Schule verschwunden ist.