Schlagwort: Impulswerkstatt

Der Schuh

Ökologisch betrachtet, ist es ein zweifelhafter Text. Ich ersuche um Nachsicht. Selbstverständlich würde ich selbst nie ….

Martina stand auf der Straße gegenüber von Florians Wohnhaus. Vierter Stock, zweites und drittes Fenster links von dem Balkon mit den Weinreben. Auf der Straße standen Florians Möbel und sonstige Besitztümer. Laufend kamen Leute vorbei und holten sich ab, was sie ersteigert hatten. Der Vermieter wollte die Wohnung dringend leer haben und so hatte Florians Schwester einen online-Flohmarkt abgehalten.

Vieles war schon weg, was übrig blieb, kam in die Müllabfuhr. Martina starrte einem Kleintransporter der Müllabfuhr nach, der Florians altes, fast zusammengebrochenes  Sofa weg brachte. Als würde man Florians Leben entsorgen, auslöschen, als wäre es belanglos oder hätte nie stattgefunden. Die Erinnerungen rund um das Sofa hingen schwer in der Luft, beengten Martinas Atmung, trieben ihr die Tränen in die Augen.  

Das einzige, was Florian in Martinas Wohnung zurück gelassen hatte, waren ein paar Sportschuhe. Die Beziehung war noch jung und sie lebten beide gerne in ihrer eigenen Wohnung. Nun standen da die Schuhe deren Besitzer tot und begraben war. Sie standen im Vorzimmer zwischen anderen Schuhen, als wäre gar nichts geschehen, als würde Florian sie noch brauchen und benützen.

Jedes Mal wenn sie an den Schuhen vorbeiging, blitzte ein Augenblick vergangener Normalität auf gefolgt von der Panik des Nie-wieder. Martina beschloss, dass die Schuhe dort nicht stehen bleiben konnten. Sie waren so viel miteinander gewandert, so viel unterwegs gewesen, dass Schuhe für ihre Beziehung einen hohen Symbolwert hatten.

Oft waren Martina und Florian durch die fast urzeitliche Landschaft der Donauauen gewandert und oft waren diese Schuhe dabei. Heute war sie allein und stand am Flussufer an einer Stelle, an der sie oft mit Florian gewesen war. Ein entwurzelter Baum lag hier, ein idealer Logensitz für den Blick aufs vorbei fließende Wasser.

Sie holte den Schuh heraus und warf den Rucksack in den Sand. Sie dachte kurz an die durch Plastik verursachten Schäden für Natur und Tiere, blieb dann aber bei ihrem Vorhaben, für eine Ausnahme musste Platz sein. In einer in den linken Schuh eingenähten Metallkapsel lag ihr Brief an Florian und ein kurzer Lebenslauf. Er konnte nur kurz sein, denn Florian war erst vierundwanzig als er starb. Sein großes Potential ging wieder ein in den Kreislauf des Lebens.  

Sie warf den Schuh in den Fluss. Er würde seinen Weg finden, vorbei an blühenden Landschaften, an Siedlungen, Feldern, Schlössern und Weingärten, durch die Mangroven des Deltas ins Meer…

José, das Meer und die Oberflächlichkeit – Impulswerkstatt

So weit er zurückdenken konnte, hatte José sich als anders empfunden. So weit er zurückdenken konnte, interessierten ihn nur selten die Dinge mit denen sich Gleichaltrige beschäftigten, praktisch nie interessierten sich seine Altersgenossen für das, was ihn fesselte und begeisterte. Während seiner gesamten Schulzeit war das Anderssein seine Normalität. Er wurde jedoch von seinen Schulkollegen nicht zum Gespött gemacht, denn er hatte eine freundliche, offene Art und seine Umgebung empfand ihn als seltsam, aber nett und integrierte ihn.

Auch seine Familie nahm ihn so wie er war. Nicht zuletzt deswegen, weil die weitere Verwandtschaft schon einige exotische Blumen wie sie sie nannten, hervorgebracht hatte. Onkel Andrés zum Beispiel war Numismatiker und verbrachte sein Leben so gut wie ausschließlich mit dem Ausgraben und Bestimmen von alten Münzen. Er war dabei so herausragend kompetent, dass er von ausreichend vielen Personen und Institutionen konsultiert wurde um davon recht gut leben zu können.
Oder Tante Susana, die wieder in ganz anderer Weise exzentrisch war. Auch vor ihrer Zeit als anerkannte Fadosängerin , trug sie immer nur schwarze Kleider und Umhänge. Die Mimik einer klassischen Fadista, tragisch, vom Leben enttäuscht, in saudade, der Sehnsucht nach der Vergangenheit schwelgend hatte sich im Laufe der Jahre untilgbar in ihr Gesicht eingeprägt. Während Onkel Andrés von Ausgrabungen in abgelegenen Gegenden zu berichten wusste, unterhielt Tante Susana sich gerne und auch ziemlich ausschließlich über Fado: Musik, Interpreten, Texte, Lokale, in denen gesungen wurde.

Warum sollte in dieser Familie ein Kind besonders auffallen, das die Nacht einer Vollmondflut auf einem halb überfluteten Felsen verbrachte um zu erfahren, wie hoch das Wasser maximal stieg und wie man sich als Schiffbrüchiger wohl fühlen mochte, das darüber nachdachte, warum die Farbe rot Gefahr signalisierte und das die Experimente von Archimedes und Newton nachvollziehen wollte?

José war ein umgänglicher Exzentriker und wollte sich nicht allem entziehen, was ihn selbst zwar langweilte, aber eben zum allgemeinen Leben dazugehörte. Um auf Partys nicht allzusehr aufzufallen, beschloss er – wie andere Leute eine Fremdsprache – small-talk zu lernen. Er empfand das inhaltslose Geschwätz zwar als Zeitverschwendung meinte aber, dass es doch seine Kontakte zum anderen Geschlecht fördern würde. Er lebte in einem Land, in dem oft und mit Hingabe gefeiert wurde und so wurde er zwar nicht zum Party-Löwen, erwarb aber recht schnell eine gewisse Geschmeidigkeit für inhaltsleere aber freundliche Unterhaltungen.

Große Hoffnungen setzte José auf die Geburtsparty eines Cousins, von dem er wusste, dass er jede Menge Frauen einladen würde. Er hatte schon so viel small-talk trainiert, dass er sich als absolut sattelfest empfand und geradezu hemmungslos plauderte, mit jedem und jeder, die er in ein Gespräch verwickeln konnte. Eine anwesende Frau gefiel ihm ganz besonders. Er hatte sie aber nach einem kurzen Gespräch wieder aus den Augen verloren. Als er auf der Suche nach ihr durch den großen Garten des Cousins schlenderte, sah und hörte er sie mit einer Freundin sprechen. So laut, dass er es unmöglich überhören konnte. „José heißt er. Aha. Schon lange ist mir kein so oberflächlicher Typ untergekommen. Zum sofort Davonrennen.“ sagte sie

Jetzt saß er am Meer, fütterte die Möwen und dachte über Anpassungen nach. Was für seltsame Auswüchse die Evolution hervorgebracht hatte damit Männchen den Weibchen gefallen sollten: schwere Geweihe, überlange Pfauenfedern, die Kunstwerke der Laubenvögel. Auch ein paar passende soziologische Theorien zum Thema fielen ihm ein und er beschloss den small-talk wieder aufzugeben.

Impulswerkstatt – Adoptivpinguine

Das ist ein Hinweis auf den Antarctic Research Trust, über den ich in einem Interview mit Clemens Pütz, dem wissenschaftlichen Direktor des Trust gelesen habe. Pütz ist als freier Biologe und Pinguinforscher tätig

Patenschaften

Zur Erfassung des Verhaltens von Tieren im Meer müssen Geräte auf den Tieren befestigt werden, die die Aktivitäten der Tiere während ihres Aufenthalts im Meer registrieren. So geben z.B. Satellitensender und GPS-Fahrtenschreiber Aufschluss über den Aufenthaltsort, Tauchtiefenrekorder zeichnen zudem die Bewegungen der Tiere im dreidimensionalen Raum auf. Sie können helfen, indem Sie zu den Kosten für die Geräte beitragen:

1.) Finanzierung eines Satellitensenders im Wert von 1500,- Euro.
Die Satellitensender werden auf den Pinguinen befestigt und senden in regelmäßigen Abständen ihren jeweiligen Aufenthaltsort. So erhalten wir Aufschluss über die Wanderrouten der Tiere. Diese Informationen sind von entscheidender ökologischer Bedeutung, z.B. für die Einrichtung von Meeresreservaten. Durch die Finanzierung des Satellitensenders erhalten Sie die Gelegenheit, Ihrem „Patenkind“ einen Namen zu geben. Sie können die Bewegungen Ihres Patenkindes und auch aller anderen Tiere im jeweiligen Projekt online im Internet verfolgen. Ferner erhalten Sie in regelmäßigen Abständen Zwischen- und Abschlussberichte über die vom ART durchgeführten Projekte.

2.) Finanzierung von Satellitenzeit im Wert von 1000,- Euro.
Die Übertragung der Positionsdaten wird durch im Orbit kreisende Satelliten gewährleistet, was etwa 10,- Euro pro Tag und Tier kostet. Durch die Finanzierung von 100 Satellitentagen in einem Projekt haben auch Sie die Möglichkeit, die Wanderungen der mit Sendern ausgerüsteten Tiere online im Internet verfolgen zu können und erhalten ebenfalls Zwischen- und Abschlussberichte.

3.) Finanzierung eines Tauchtiefenrekorders oder eines GPS-Loggers im Wert von 500,- Euro.
Nicht nur die Wanderrouten, sondern auch das individuelle Tauchverhalten liefert wertvolle Hinweise auf die Biologie der Pinguine. Kleine, im Gefieder befestigte Geräte zeichnen verhaltensrelevante Parameter wie Tauchtiefe, Tauchdauer oder Umgebungstemperatur auf. Diese Daten können dann, nachdem die Geräte den Tieren wieder abgenommen wurden, auf einen Computer übertragen und analysiert werden. GPS-Logger bieten zudem die Möglichkeit, die exakte Position der Tiere in kurzen Zeitabständen zu rekonstruieren. Nach Abschluss des Projektes erhalten Sie einen ausführlichen Bericht über das Tauchverhalten aller untersuchten Tiere und den sich daraus ergebenden Konsequenzen. Außerdem werden Sie regelmäßig über die Aktivitäten des ART informiert.

Einladung zur Impulswerkstatt April

Willkommen an alle, die schon mitgemacht haben und alle, die noch mitmachen werden und natürlich auch alle, die nur zuschauen.

Der Beitrag ist knapp aber doch noch heute fertig geworden

Vor den neuen Fotos wie immer die Beschreibung des Projekts KLICK

KLICK Hier könnt ihr nachlesen, worum es sich bei diesem Projekt handelt

Frau Flumsel ist leider inzwischen aus der Organisation ausgestiegen, also bitte verlinkt eure Beiträge alle hierher.

KLICK Das Archiv des Projekts in dem alle Beiträge gesammelt sind und alles noch einmal nachgelesen werden kann, befindet sich auch hier

Die Teilnahme

ist für alle offen: Texte jeder Art, Bilder, Fotos, Zeichnungen, Betrachtungen, Musik, Installationen, Kochrezepte, Bastelanleitungen usw usf. als Resonanz auf die Fotos des Monats sollen hier gesammelt werden. Meine Idealvorstellung wäre so eine Art Puzzle aus verschiedensten Teilen. Natürlich können alle beliebig viele Beiträge beisteuern.

Die Fotos

Ich versuche die Gratwanderung zwischen „ein bisschen Anregung anbieten“ und „alles ist möglich“. Daher habe ich wie beim letzten Mal zu jedem Bild etwas dazu geschrieben, was als Anregung dienen kann aber natürlich nicht muss

Diejenigen, die ganz anderes im Sinn haben, können alles außer die Bilder einfach ignorieren. Eine meiner Motivationen für dieses Projekt ist es, zu sehen, wie verschieden Bilder inspirieren können

Ich hoffe, für alle die mitmachen wollen, ist etwas dabei! Und falls euch die Fotos nichts sagen, könnte es ja sein, dass ein Bild, ein Text, ein Musikstück aus einem anderen Beitrag euch inspiriert !

BILD 1:

Das ist Bild 5/4 aus der Baumkunstreihe. Es ist überhaupt nicht bearbeitet, nicht einmal heller oder dunkler oder sonstwas gemacht. Genauso sieht der Baum aus.
Dazu kann man – denke ich – jede Menge Geschichten schreiben

BILD 2:

Ich nenne ihn José. Er heißt höchstwahrscheinlich ganz anders. Er sitzt am Atlantik, ihr könnt ihn aber natürlich auch überall andershin verlegen. Möwen, Tauben, Vögel, Dinosaurier oder sonst eine Assoziationsreihe. Auch Steinstufen geben was her …

BILD 3:

Er schwimmt in einem Bach. Wie ist er wohl dorthin gekommen ? Und warum ?

BILD 4:

Schopfpinguine, Ja, sie wären sicher glücklicher in ihrem natürlichen Milieu. Frisuren wäre auch ein Thema …

Impulswerkstatt März – Zusammenfassung

Gerade heute hat sich der alte Editor verabschiedet, dann wurde er wieder aufgefunden nachdem ich diesen Beitrag gerade für den neuen umgebaut hatte. Ich fürchte, es ist ein ziemlicher Misch-Masch entstanden. Wenn ihr den Beitrag aber in einem einigermaßen akzeptablen Layout zu Gesicht bekommt, hat alles geklappt und das nächste Mal beschränke ich mich auf einen Editor.

 

Nun, liebe Mitschreibende, Mitmalende, Mitmusizierende, Mitzeichnende

Trotz großer Schneemassen und erster Frühlingsanzeichen war die Impulswerkstatt im März gut besucht und es wurden vielfältige Beiträge verfasst. Am meisten inspiriert hat das Meeresfoto und am wenigsten das Gemüse. Was ja sehr ungerecht ist, wenn man bedenkt, wie gesund Gemüse doch ist. Aber Inspiration hat schließlich nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Ich hätte meine Gemüsebilderserie dazutun können, die ist aber vom Februar

Bei jedem Durchgang sehe ich mehr Möglichkeiten der Vertiefung in die Bilder bzw Themen. Die Ausführung ist nur immer eine Frage der Zeit. Ich habe einen ersten Ansatz zu einem Gemeinschaftstext gemacht Myriades Gemeinschaftstext  1 – 26.3. An dem 1. sieht man, dass noch weitere geplant waren, aber ich konnte mich dann nicht entschließen um welche Sätze herum ich schreiben wollte, es waren zu viele. Ich werde mir irgendeine Form der Auslosung überlegen.

Was gibt es sonst Neues, Erfreuliches und Unerfreuliches?

Christiane hat die literarischen Beiträge kreiert Christianes Rilke-Gemüse 28.3. Christiane und Novalis 24.3. Christiane und die Zeit 20.3.. Eine Idee, die ganz viel Potential hat, nicht nur für Lyrik.

Sollte sich jemand darüber wundern, dass Olpos Beiträge verschwunden sind: er möchte seit 23.3. nichts mehr mit mir zu tun haben. Sollte es jemanden interessieren, wie das gelaufen ist, so ist dies in den Kommentaren zu meinem Beitrag am 23.3. nachzulesen oder bei Olpo. Es tut mir leid um seine Beiträge und Impulse, die ich sehr geschätzt habe. Wenn der Preis dafür aber ist, nach allen Regeln der Kunst befetzt zu werden, wenn ich anderer Meinung bin als er, so ist mir das zu teuer. Trotzdem: schade.
                  Zufrieden bin ich allerdings damit, aus Gründen der Selbstachtung, nicht auf gleiche oder ähnliche Art wie er reagiert zu haben.

Bei Resi muss ich mich entschuldigen. Obwohl ich nach seinem Umzug alles neu verlinkt habe, kommt mir vor, dass ich mich doch irgendwo geirrt habe. Heute checke ich aber nicht nochmal alles durch. T´schuldigung, lieber Resi. Nächstes Mal wird´s besser.

Meinen herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben, die Texte, Bilder, Musikstücke entweder selbst geschaffen oder in Beziehung zu den Fotos gesetzt haben. Es sind so schöne Beiträge entstanden !

Die Bilder für April folgen am 2. oder am 3.

 

Hier nun die Beiträge für März

BILD 1:

 

 

 

 

 

Ein Schafwerbefilm von Heidi Maria

Myriades korrekte Schafe

 Musikalische Weltraumschafe 9.3.

Buchalows Königsschafe 10.3

Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

Gerdas Schafe 13.3.

 Petras irische Schafe 30.3.

Randoms Schafsauen musikalisch 31.3.

BILD 2:

 

 

 

 

 

Ein Menü von Heidi Maria

Resis Wasserbüffel

Myriades giftiges Gemüse19.3.

Christianes Rilke-Gemüse 28.3.

Gerdas afrikanisches Obst 28.3.

 Ules Gemüseästhetik 28.3.

BILD 3:

 

 

 

 

Heidi Maria und der Horizont

9. vielsprachig von Resi

13. Resi und Robert

15. Gerdas Boote

25 Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

29. Myriades Sehnsucht, die vierte 14.3.

30. Buchalows Norwegen 15.3.

31. Natis Brandung 17.3.

34. Flumsi im Meer 18.3.

44. Randoms Sentimental Journey

45 Christiane und Novalis 24.3.

38. Natis Seelengang 29.3.

 

BILD 4 :

 

 

 

 

 

Resis Schlüsseltext

Heidi Marias Schlüssel

Resi und Robert

Natis Schlüsselgedicht

Gerda und Willie über Schlüssel 19.3

Traumhaftes Schlüsselerlebnis von Jules 20.3.

 Kasinas Schlüsselchaos 20.3.

 Sabine und der Schlüssel 25.3

Christiane und die Zeit 20.3.

 

ALLE VIER BILDER:

 Resis Kinderreime

GEMEINSCHAFTSTEXTE:

35. Myriades Gemeinschaftstext  1 – 26.3

 

 

CHRONOLOGISCHE LISTE:

1. Resis Schlüsseltext 1.3.

2. Ein Schafwerbefilm von Heidi Maria1.3.

3. Ein Menü von Heidi Maria 1.3.

4. Heidi Maria und der Horizont 1.3.

5. Heidi Marias Schlüssel 1.3.

6. vielsprachig von Resi 2.3

7. Resis Wasserbüffel 2.3.

8. Myriades korrekte Schafe 3.3.

9. Resi und Robert 4.3.

10. Natis Schlüsselgedicht 5.3.

11. Gerdas Boote 5.3.

12. Myriades Schlüssel 5.3.

 

14 Resis Kinderreime

15 Buchalows Königsschafe 10.3

16 Randoms Verbotenes 12.3.

17 Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

18 Resi, Robert und Miss Marple 13.3.

19 Gerdas Schafe 13.3.

20. Myriades Sehnsucht, die vierte 14.3.

21. Buchalows Norwegen 15.3.

22. Natis Brandung 16.3.

23 Judiths „angezogen“ 17.3.

24  Holzschnitte von Buchalow 17.3.

25 Flumsi im Meer 18.3.

26 Randoms Gemüsemusik 18.3.

27 Myriades giftiges Gemüse19.3.

28 Gerda und Willie über Schlüssel 19.3

29. Christiane und die Zeit 20.3.

30. Traumhaftes Schlüsselerlebnis von Jules 20.3.

31. Kasinas Schlüsselchaos 20.3.

32. Randoms Sentimental Journey 23.3.

33 Christiane und Novalis 24.3.

34. Sabine und der Schlüssel 25.3

35. Myriades Gemeinschaftstext  1 – 26.3

36. Christianes Rilke-Gemüse 28.3.

37. Gerdas afrikanisches Obst 28.3.

38. Natis Seelengang 29.3.

39. Ules Gemüseästhetik 28.3.

40. Petras irische Schafe 30.3.

41. Randoms Schafsauen musikalisch 31.3.

 

Gemeinschaftstext

Ich habe aus zwölf Beiträgen zur Impulswerkstatt je einen Satz genommen und aus diesen Sätzen einen neuen Text gemacht. Nur das blaue Geschriebene habe ich hinzugefügt. Ich finde das Ergebnis erstaunlich gelungen. Es sind 12 Sätze von 12 verschiedenen Menschen aus 12 verschiedenen Texten zu verschiedenen Themen und Ich habe sie ausgewählt ohne mir vorher etwas zu überlegen und doch lässt sich daraus eine Art Gemeinschaftsgedicht machen.

Verzaubert ist die Welt. Ich schaute in die Weite. Ein Blick auf ein stilles Meer, salzige Tropfen der Gischt, Wasser zählt Sterne und der Augenblick ist mein.
Schafe unter der Mitternachtssonne. Bleiche Schatten Nur die Kletterrose blüht. Rot. Die Sehnsucht zerrt an den Masken des Alltags.
Reaktionen erfordern Katalysatoren und Energie. Die verschlüsselten Türchen werden geöffnet und lassen sich auch mit keiner Anstrengung wieder zusperren, denn ich habe in dieser Nacht durchaus wahrgenommen, was ich tat 

Giftiges Gemüse – Impulswerkstatt

Wer annimmt, dass Gemüse friedlich, gesund und tolerant ist, hat noch nie so richtig hingehört, wenn die Bewohner einer Giuliano-Bio-Gemüsekiste so richtig in Fahrt kommen.

„Ihr ordinären Nachtschattengewächse“ keppelte der Kürbis in Richtung Erdäpfel. “Ihr Giftzwerge! Wegen euch liege ich so schief, dass meine Pracht gar nicht zur Geltung kommt“ . Gerne hätte er sich über die Erdäpfel geworfen um sie so richtig zu quetschen, aber die Karotten lagen dazwischen, von denen jeder wusste, dass sie sich bei Konflikten immer zwischen die Kontrahenten warfen. Der Kürbis fand zwar, dass die gemeinsamen Karotinoide zu einer gewissen Solidarität führen müssten,  doch davon war nichts zu bemerken. Die Karotten rührten und regten sich nicht.

Dies führte dazu, dass sich die Erdäpfel sicher genug fühlten, den doch um einiges größeren und schwereren Kürbis ihrerseits zu attackieren. „Du Misthaufen bewohnende überdimensionierte Beere“ quietschten sie im Chor. „Bei uns sind nur die Triebe giftig, aber bei dir ! Cucurbitacine in rauen Mengen! Schon in der alten Heimat waren wir viel beliebter. „

„Genau“ mischte sich der Paprika ein „Wir Nachtschattengewächse waren schon in der alten Heimat die besten und hier wo sie ohne uns verhungert wären sowieso. Leider war in der Kiste diesmal kein Maiskolben, der die Amerikaner noch unterstützt hätte.

„Wenn wir Asiaten auch so unbescheiden wären wie ihr Amerikaner“ grummelte die Zwiebel.

„Mit Gemeinen Zwiebeln rede ich ja überhaupt nicht“ rief der Kürbis „Wenn du wenigstens ein Lauch wärst, aber eine Zwiebel! Nein bitte, eine Zwiebel !“

Dem Mangold, einem lärmempfindlichen Gemüse wurde es zu viel. „Könnt ihr Schwurbelköpfe nicht kurz einmal den Mund halten!“ rief er

„Na, na“ sagte der Paprika höhnisch „einer wie du, von dem man nicht einmal weiß, wo er herkommt.“ Gerne hätte ihm der Kürbis zugestimmt, aber er konnte sich ja nicht gut mit einem Nachtschattengewächs verbünden.

„ Entweder grüne, gelbe oder rote Stängel zu haben, ist auch irgendwie pervers. Überhaupt Stängel! „ wagte sich einer der Erdäpfel vor und sah den Mangold herausfordernd an.

„Was sagst du lächerliche, triebgiftige Schalenträgerin über meine eleganten Stängel“ knurrte der Mangold. Und nachdem er bedrohlich über den Erdäpfeln hing, lenkten diese ein und meinten, dass es schließlich viele Gerichte gäbe in denen Erdäpfel und Mangold sich geschmacklich wunderbar ergänzten.

„Und wenn ich erst wieder ausgehöhlt bin und Kerzen in mir brennen, dann könnt ihr euch alle nur noch verstecken“ prahlte der Kürbis.

„Bei den Menschen anbiedern!“, „Kulturelle Appropriation!“, „Kerzerlschlucker“, „depperter Sauschädel“ tönte es aus allen Richtungen, alle waren sich einig und gegen den Kürbis.

Das Kraut, das noch ein Stück größer war als der Kürbis beschloss sich auch einzumischen. Es fühlte sich – gemeinsam mit den Karotten – als einzige bodenständige Europäerin

Bevor das Kraut eine deftige, eurozentrische Rede schwingen konnte, kam der Gemüselieferant und schwang die Kiste mit ein paar anderen auf seinen Lieferwagen. Die ahnungslosen Kunden warteten schon auf ihr Gemüse.

Impulswerkstatt – März Zwischenstand

Liebe Besucherinnen und Besucher der Impulswerkstatt !

Für diejenigen, die nicht wissen, worum es hier geht und sich womöglich auch beteiligen möchten: KLICK

 

Voilà der Zwischenstand vom März sortiert nach den Bildern und in einer chronologischen Liste am Ende. Die Beiträge teilen sich ziemlich gleichmäßig auf die vier Bilder auf, nur das Gemüse braucht noch etwas Verstärkung. Das Bild hängt ganz hinten in der Werkstatt, wo es ein bissl dunkel ist und die Belüftung auch nicht so gut wie neben Türen und Fenstern. Vielleicht schauen ein paar Leute dort noch vorbei 🙂

Die Impulswerkstatt funktioniert nun schon den sechsten Monat und die dabei erworbene Erfahrung sagt mir, dass die meisten Beiträge in der ersten Monatshälfte kommen. Das wird wohl auch so bleiben, vermute ich.

Ganz herzlichen Dank an alle, die bisher mitgemacht haben. Jaaa, es gibt Texte, Bilder, Musik und Kochrezepte, bisher eigentlich erst eines. Mein besonderer Dank dafür geht an Olpo. Und an Heidi Maria, die ein Menü zusammengestellt hat.

Meine Absicht, mich von Beiträgen anderer inspirieren zu lassen, habe ich noch nicht ausgeführt, aber das kommt noch. Es bleiben ja zwei Wochen Zeit

Ich habe heute Abend einen Beitrag geschrieben und könnte mich sehr gut an die live-Kommentare und Hinweise gewöhnen, die von Christiane, Ule und Nati kamen. Vielen Dank an euch, das war sehr hilfreich !

Nun hier, die Beiträge:

BILD 1:

Vielleicht sind Schafe hintergründiger als man glaubt, oder gar klüger ? Der Blick ist schon recht intensiv. Auf jeden Fall sind sie keine eierlegenden Wollmilchsäue

4. Ein Schafwerbefilm von Heidi Maria

12. Myriades korrekte Schafe

      18. Musikalische Weltraumschafe 9.3.

22 Buchalows Königsschafe 10.3

25 Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

27 Gerdas Schafe 13.3.

 

BILD 2:

Es ist Zeit für ein Gemüse-Photo, übrigens regionales Bio-Gemüse. Vielleicht ist der Moment für Kochrezepte in der Impulswerkstatt gekommen? Hintergründige Gemüsesorten gibt es ja womöglich auch, oder eitle … Lassen wir das Gemüse zu Wort kommen!

5. Ein Menü von Heidi Maria

10. Resis Wasserbüffel

BILD 3:

Ein Fernweh-Bild aus dem Norden. Es gibt ja auch Menschen, die das Glück haben am Meer zu wohnen und für die gestreiftes Sonnenuntergangswasser  und unendliche Weiten ganz alltäglich sind

6. Heidi Maria und der Horizont

9. vielsprachig von Resi

13. Resi und Robert

15. Gerdas Boote

25 Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

29. Myriades Sehnsucht, die vierte 14.3.

BILD 4 :

Schlüssel sind Symbole für so vieles aber auch einfache Gebrauchsgegenstände. Ich habe keine Ahnung, was diese Schlüssel sperren, ob es das, was sie einmal gesperrt haben überhaupt noch gibt. Es sind sehr alte Schlüssel, die ich ohne weitere Information dazu geerbt habe.-

3. Resis Schlüsseltext

7. Heidi Marias Schlüssel

13. Resi und Robert

                                                                                                              14. Natis Schlüsselgedicht

 

ALLE VIER BILDER:

                                                                                                                   21. Resis Kinderreime

CHRONOLOGISCHE LISTE:

1. Olpos Eiwomisa 1.3.

2. Olpos Schlüsselei 1.3.

3. Resis Schlüsseltext 1.3.

4. Ein Schafwerbefilm von Heidi Maria1.3.

5. Ein Menü von Heidi Maria 1.3.

6. Heidi Maria und der Horizont 1.3.

7. Heidi Marias Schlüssel 1.3.

8. G´Stanzln von Olpo 1.3.

9. vielsprachig von Resi 2.3

10. Resis Wasserbüffel 2.3.

11. Olpos Schachbrettuntergang 2.3.

12. Myriades korrekte Schafe 3.3.

13. Resi und Robert 4.3.

14. Natis Schlüsselgedicht 5.3.

15. Gerdas Boote 5.3.

16. Myriades Schlüssel 5.3.

17. Schlüsselmusik von Olpo 9.3.

18. Musikalische Weltraumschafe 9.3.

19. Olpos Gemüse -Äh -Musik … 9.3.

20. Sehnsuchtsmusik von Olpo 9.3.

21 Resis Kinderreime

22 Buchalows Königsschafe 10.3

23 Olpos Eintopfgamusa 11.3.

24 Randoms Verbotenes 12.3.

25 Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

26 Resi, Robert und Miss Marple 13.3.

27 Gerdas Schafe 13.3.

28 Olpos Kunstschafe 14.3.

29. Myriades Sehnsucht, die vierte 14.3.

 

Sehnsucht, die vierte

Die erste Version des Textes ist im Nirvana gelandet, das ist die vierte.

Das Metall der Reling ist kalt, aber real. Halt im glühenden Sonnenuntergang, der lockt und zieht wie der Türgriff eines schnell fahrenden Autos, wie die Straße aus dem Fenster eines Hochhauses.

Auf dem Wasser liegt noch das Orange und die samtigen Wellen tragen den Blick, aber die grauen Streifen werden breiter, die Tiefe dunkler und verlockender und die Weite kälter.

Das Gelb von der feuchten Salzluft durchtränkt, Berge und Wolken kaum mehr zu unterscheiden. Schwebende Schönheit, zärtliche Verschmelzung und Auslöschung. Jetzt wäre der Moment.

Da wo die Sonne hingeht bist du nicht. Du bist dort, wo die Erde liegt, wo die Würmer sind und die bunten Plastikgießkannen für die Besucher. Wo der Staub der Sehnsucht das Atmen erschwert.

Doch die Reling steht fest und hält und das stahlblaue Wasser spült Kopf und Lungen frei.

Impulswerkstatt – Titellos

Die Schlüssel glänzen und locken und doch gibt es kein Schloss mehr, das sie sperren würden. Gäbe es die Türen noch, wären sie verrammelt durch die dahinter liegenden Gräber und die Trümmer des Dachstuhls. Weder Schutz noch Leben, nur der Geruch des Alters und die Gewissheit des niemals wieder sein können.

Der Staub der Erinnerungen  treibt den Wind über die Ödnis, immer weiter, die Fassaden zerbröseln und die Sehnsucht zerrt an den Masken des Alltags.

Impulswerkstatt – „Mögliche Freundschaften in Zeiten politischer Korrektheit“

Die EIWOMISA von Olpo in Verbindung mit den fragend dreinschauenden Schafen war zu verlockend. Hier das Ergebnis:

Die Sonne schien, das Gras war saftig, die Herde vollzählig und überschaubar. Schafsglück.

Das Leitschaf und Nummer Zwei grasten nebeneinander und dachten über schafige Belange nach. Zwei rupfte ein Kraut mit tiefen Wurzeln aus, hob daher den Kopf und sah plötzlich etwas sehr Befremdliches.

„Was ist denn das für ein komisches Tier da vorne ?! Mit Milchflasche und Eiern und einem falschen Kopf!“

Das Leitschaf riskierte einen Blick und zuckte zurück. Da erinnerte es sich aber gerade noch rechtzeitig daran, was der Bauer aus der Zei-dung vorgelesen hatte.

„Was sind denn das für rassistische, fremdenfeindliche Äußerungen, Zwei ! Man darf doch äh …. jemanden nicht nach seinen äußerlichen Merkmalen beschreiben. Noch dazu wenn …… er ….. sie … es eindeutig anders aussieht.

„Wieso denn nicht, wenn man eh auf den ersten Blick sieht, dass das äh …… Wesen kein Schaf ist ?

„Der Bauer hat gesagt, das ist polidisch nicht korregt. Komm, wir fangen noch einmal von vorne an. Du sagst …..

„Na gut.“ Zwei verdrehte die Augen und sagte in theatralischem Ton „Was ist denn das für ein Schaf da drüben ?“

„Welches ?“ fragte das Leitschaf scheinheilig „Siebzehn oder Vierunddreißig?“

„Das ist aber echt blöd“ sagte Zwei „du weißt doch genau, welches ich meine“

Das Leitschaf fand die Sache eigentlich auch recht blöd und sagte daher „Leider kann ich dir eh nicht sagen, wer dieses ….. Schaf ist.“ Kurz überlegte das Leitschaf, ob seine Führungsrolle dadurch irgendwie in Frage gestellt werden könnte, kam zu dem Schluss, dass „eindeutig nein“ und wollte sich wieder dem heute ganz besonders saftigen Gras zuwenden. Doch Zwei ließ nicht locker.

„Dann gehe ich doch einmal hinüber, begrüße es und frage es, wo es herkommt.“

„Na das geht ja überhaupt nicht! Der Bauer hat vorgelesen, dass man Fremde nie fragen darf, wo sie herkommen. Noch schlimmer geht es eigentlich gar nicht“

„Komisch, meinst du, dass dieses Schaf sich dafür geniert, wo es herkommt?  “Die Komplexität des polidisch korregten überstieg sein Fassungsvermögen.

„Die Sachen, die der Bauer vorliest, sind immer schwer zu verstehen. Deswegen sind sie ja so gescheit“ meinte das Leitschaf nachdenklich „Andererseits, wenn man sie verstehen würde, wäre das auch nicht schlecht“

„Also wenn ich diesen Dingsda nicht als neues Herdenmitglied begrüßen darf und mich auch nicht für ihn … es …. was auch immer interessieren darf, na dann grase ich lieber weiter weg“ grummelte Zwei und verpasste damit die Gelegenheit eine eierlegende Wollmilchsau kennenzulernen.

Das Leitschaf graste – pro forma – noch eine Weile am selben Platz und galoppierte dann erleichtert hinter Zwei her in die entlegendste Ecke der Weide. Sollte sich doch der Bauer mit seiner Zei-dung mit der schwierigen Lage beschäftigen.

Transparenz angestrebt

Nachdem aus zumindest für mich völlig undurchsichtigen Gründen die Verlinkung von meiner Impulswerkstatt-Seite (erreichbar über Menü) zu der Ankündigung des ersten Durchgangs der Impulswerkstatt im Oktober 20 nicht funktioniert, mache ich es mir leicht und stelle diese Ankündigung in einem neuen Beitrag nochmals ein und verlinke dorthin. Es hat sich ohnehin einiges verändert und somit ist vielleicht der Zeitpunkt eh ganz gut „gewählt“

Hoffentlich funktioniert es.

Impulswerkstatt – Einladung für März

Weiter geht´s, liebe Impulsschreibende !

Alle, die schon mitgemacht haben und alle, die im März mitmachen wollen!

Auf ein neues, das wieder so vielfältig und phantasievoll werden möge, wie das vergangene

Lustig, es waren ebenso wie im Jänner auch diesmal 35 Beiträge, eine Zahl, die ich sehr gerne mag.

Ich werde mich im Monat März nicht nur von den Bildern sondern auch von den Beiträgen anderer inspirieren lassen. Vielleicht nehme ich je ein Wort oder einen Satz von verschiedenen Texten oder auch eine Idee, eine Inspiration von einem Bild … Ich gehe es vorsichtig an und werde selbstverständlich die Quelle der Inspiration verlinken, auch wenn man sie nicht unbedingt erkennen kann.

Vor den neuen Fotos wie immer die Beschreibung des Projekts

KLICK Hier könnt ihr nachlesen, worum es sich bei diesem Projekt handelt

Frau Flumsel ist leider inzwischen aus der Organisation ausgestiegen, also bitte verlinkt eure Beiträge alle hierher.

KLICK Das Archiv des Projekts in dem alle Beiträge gesammelt sind und alles noch einmal nachgelesen werden kann, befindet sich auch hier

Die Teilnahme

ist für alle offen: Texte jeder Art, Bilder, Fotos, Zeichnungen, Betrachtungen, Musik, Installationen, Kochrezepte, Bastelanleitungen usw usf. als Resonanz auf die Fotos des Monats sollen hier gesammelt werden. Meine Idealvorstellung wäre so eine Art Puzzle aus verschiedensten Teilen

Die Fotos

Ich versuche die Gratwanderung zwischen „ein bisschen Anregung anbieten“ und „alles ist möglich“. Daher habe ich wie beim letzten Mal zu jedem Bild etwas dazu geschrieben, manchmal mit Fragezeichen, manchmal nicht. Dort wo ein Fragezeichen steht, habe ich den Eindruck, dass auch eine völlig andere Interpretation möglich ist. Höchstwahrscheinlich ist das auch bei denen ohne Fragezeichen der Fall.

Diejenigen, die ganz anderes im Sinn haben, können alles außer die Bilder einfach ignorieren. Eine meiner Motivationen für dieses Projekt ist es ja, zu sehen, wie verschieden man Bilder interpretieren kann.

Ich hoffe, für alle die mitmachen wollen, ist etwas dabei! Und falls euch die Fotos nichts sagen, könnte es ja sein, dass ein Bild, ein Text, ein Musikstück aus einem anderen Beitrag euch inspiriert !

Und da sind die März-Impulsbilder

BILD 1:

Vielleicht sind Schafe hintergründiger als man glaubt, oder gar klüger ? Der Blick ist schon recht intensiv. Auf jeden Fall sind sie keine eierlegenden Wollmilchsäue

BILD 2:

Es ist Zeit für ein Gemüse-Photo, übrigens regionales Bio-Gemüse. Vielleicht ist der Moment für Kochrezepte in der Impulswerkstatt gekommen? Hintergründige Gemüsesorten gibt es ja womöglich auch, oder eitle … Lassen wir das Gemüse zu Wort kommen!

BILD 3:

Ein Fernweh-Bild aus dem Norden. Es gibt ja auch Menschen, die das Glück haben am Meer zu wohnen und für die gestreiftes Sonnenuntergangswasser  und unendliche Weiten ganz alltäglich sind

BILD 4 :

Schlüssel sind Symbole für so vieles aber auch einfache Gebrauchsgegenstände. Ich habe keine Ahnung, was diese Schlüssel sperren, ob es das, was sie einmal gesperrt haben überhaupt noch gibt. Es sind sehr alte Schlüssel, die ich ohne weitere Information dazu geerbt habe.-

Impulswerkstatt Februar – Zusammenfassung

Liebe Impulswerkstattbesucher*innen !

Es war wieder ein produktiver Monat in der Impulswerkstatt.

Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Ich hoffe, es hat euch so viel Freude gemacht wie mir.

Für diejenigen, die nicht wissen, worum es hier geht und sich womöglich auch beteiligen möchten: KLICK

Morgen gibt es die März-Fotos

Viel Interessantes ist wieder zusammengekommen, teilweise im Bezug aufeinander. Es gab gegenseitige Inspiration, besonders bei Bild 4. Ich bin ganz begeistert, wie Bilder und Texte sich aufeinander beziehen, wieder neue Beiträge erschaffen, neue Aspekte herausholen. Das Projekt hat mir immer schon sehr gefallen, und es gefällt mir mit jedem Monat besser. Ich konnte richtig zusehen, wie kleine Vernetzungen entstanden, ein weiterer Faden aufgegriffen wurde ….

Ich möchte diese Richtung gerne ausbauen. Wundert euch daher nicht, wenn ich noch im Februar oder doch eher erst im März bei dem einen oder der anderen anfrage, ob ich einen ihrer/seiner Sätze verwenden darf, oder vielleicht einen kleinen Absatz. Selbstverständlich dürft ihr auch „nein“ sagen. Das Copyright wird hier respektiert, bei aller Freude an der Verflechtung.

Und es gibt eine weitere Neuheit, auf die ich schon eine Weile gehofft hatte: nicht einen, nicht zwei, gleich drei Musikbeiträge und nicht für ein Bild sondern jeweils für alle vier !! Viele Instrumente hört man gerade im Hintergrund.

Weil es schon recht viele Beiträge sind und eben manche sich aufeinander beziehen, habe ich die einzelnen links zu den jeweiligen Bildern dazu gestellt. Am Ende gibt es aber auch eine chronologische Liste.

Viel Freude beim Lesen und Anschauen !

Zum Bild 1:

Hier stellte sich die Frage, ob es denn nun ein düsteres Bild ist oder nicht. Die Antwort war für einige „ja“ für andere „nein“

4. Vorübergehend düster- Heidi Maria – 1.2.

8. Düsteres von Nati mit Triggerwarnung – 4.2.   + 19. Natis Fortsetzung zu Nr. 8 – 10.2.

15. Christianes Winterblues mit Fenster 9.2.

17  Ullis Fenster   9.2.

21  Judith am Fenster 11.2

26  Myriades Häkelvorhang  14.2.

27 Gerdas Fenster in Salerno 17.2.

28. Myriades Biofenster 17.2.

31. Petras Fenster und Ähnliches 23.2.

32. Gerdas Fenstereulen 24.2.

35.Kathas Fenster 27.2.

Zum Bild 2:

Es sind abstrakte und nicht-abstrakte Texte entstanden, ein Bild …

5. Rhythmisches Wasser von Heidi Maria 1.2.

7. Flumsis rücksichtslose Sonne 4.2.

20. Nellindreams in Gold 10.2.

33. Myriades Gold-gelber auf Grau

34. Myriades goldene Spirale 26.2.

Zum Bild 3:

Eine schwierige Aufgabe, dennoch gibt es interessante Beiträge.

2. Besonderer Käse – Heidi Maria 1.2.

24. Gerda und der verfremdete Käse 13.2.

30. Myriades Untergangsszenario 21.2.

Zum Bild 4:

Hier ging es um Sterne und Schatten und darüber hinaus

3.  Heidi Maria und der Sport  1.2.

12. Myriades Sternenpflücker  6,2.

16. Gerdas Schatten 9.2.

22.Gerdas Schatten der zweite 11.2.

29 Buchalow und sein Zwilling 18.2

Zu allen vier Bildern:

6. Gerdas Lichtimpressionen 3.2.

Musik zu allen vier Bildern:

14.  Vierfacher Klang im Puls von Random 7.2.

25    Randoms Zwinkerklänge 14.2.

Die chronologische Liste:

Ich glaube nicht, dass ich einen Beitrag übersehen habe, aber für den Fall dass doch, bitte melden

  1. Besonderer Käse – Heidi Maria 1.2.
  2. Heidi Maria und der Sport1.2.
  3. Vorübergehend düster- Heidi Maria 1.2.
  4. Rhythmisches Wasser von Heidi Maria 1.2.
  5. Gerdas Lichtimpressionen 3.2.
  6. Flumsis rücksichtslose Sonne 4.2.
  7. Düsteres von Nati mit Triggerwarnung 4.2.
  8. Myriades Sternenpflücker 6,2.
  9. Vierfacher Klang im Puls von Random 7.2.
  10. Christianes Winterblues mit Fenster 9.2.
  11. Gerdas Schatten 9.2.
  12. Ullis Fenster   9.2
  13. Natis Fortsetzung zu Nr. 8 10.2.
  14. Nellindreams in Gold 10.2.
  15. Judith am Fenster 11.2
  16. Gerdas Schatten der zweite 11.2.
  17. Gerda und der verfremdete Käse 13.2.
  18. Randoms Zwinkerklänge 14.2.
  19. Myriades Häkelvorhang  14.2
  20. Gerdas Fenster in Salerno 17.2
  21. Myriades Biofenster 17.2.
  22. Buchalow und sein Zwilling 18.2
  23. Myriades Untergangsszenario 21.2.
  24. Petras Fenster und Ähnliches 23.2.
  25. Gerdas Fenstereulen 24.2.
  26. Myriades Gold-gelber auf Grau 24.2
  27. Myriades goldene Spirale 26.2.
  28. Kathas Fenster 27.2.

Impulswerkstatt – die goldene Spirale

Gerade hat mich das Lesen einer Geschichte von Bernd inspiriert und da ist er der Text, den ich schon lange suche

Würde man die Landschaft des Lebens durch geometrische Formen darstellen …

In meinem Leben gäbe es dann viele gelbe, orange, rote und hellgrüne tanzende Punkte manchmal mit grauen Linien verbunden, manchmal frei schwebend. Die grauen Linien lösen sich manchmal, fügen sich neu zusammen, bilden selbst Formen und Strukturen

Es gäbe Dreiecke, Quadrate und Ellipsen in allen vorstellbaren Blautönen und ein ziemlich großes schwarzes Fragezeichen als Unterbrechung der geometrischen Figuren, tiefschwarz aber vielfältig strukturiert.

Kegel gäbe es in Pastelltönen und Zylinder aus Steinen: Basalt, Lapislazuli, Aquamarin, Saphir, Opal, Uwarowit …Das eine oder andere zerfressene, zerfaserte Holzstück wäre dabei dessen geometrische Form nicht mehr zu sehen ist. Braun sind solche Teile, eine diffuse Mischung aller Farben, in der die einzelnen nicht mehr unterscheidbar sind.

Zwischen den bunten Teilen gäbe es auch farblose, solche, die nie eine Farbe hatten und andere von der Sonne ausgebleichte, vom Wasser geschliffene, vom Wind gegen Wände gefetzte.

Die goldene Spirale erscheint manchmal, überraschend, an unerwarteten Orten und zu unerwarteten Zeiten. Sie kann sich auch auflösen in goldenes Wasser, die anderen Strukturen umfliessen und transformieren, dann wieder verschwinden und alle Ecken und Spitzen aber auch Farben werden wieder sichtbar.

Irgendwo weit über dem Hochnebel existiert der fast transparente Schleier der Weisheit. Wird er sich irgendwann weit genug senken?