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Strudel und Strömungen

Die Fotos sind nicht gerade gelungen, aber anders war es nicht möglich. Man sieht die Strudel des Strudengaus und die alte Inschrift.

Es ist schon ein Jammer in wie vielen Ländern der Welt Menschen Politiker wählen, die sie sehr kritisch betrachten, weil die einzige Alternative Menschen sind, die sie auf keinen Fall an der Spitze ihres Staates haben wollen. Immer nur das kleinere Übel. Schon viele Jahre, an vielen Orten. Das ständige Politiker-bashing verschlimmert die Lage noch. Wer will es sich – vor allem auf den unteren Ebenen – antun Politiker*in zu werden? Es wird zB immer schwieriger, Leute zu finden, die Bürgermeister werden wollen.

Macron wurde ohne Begeisterung gewählt, wieder einmal um LePen zu vermeiden. Ich selbst habe schon oft Parteien bzw Personen gewählt, die mir als das kleinere Übel vorkamen. Waren sie auch, keine Frage, trotzdem wäre es schön, jemanden mit Begeisterung zu wählen, mit der Überzeugung , dass er/sie die genau richtige Person für diese Amt ist.

Der F als starker Farbkontrast in der Landschaft kurz vor dem Bewundern eines verbliebenen Burgturms

Was in PB so alles los ist, hätte ich nie vermutet. Vereine über Vereine, Projekte nach Projekten. Zum Beispiel gibt es ein Ortverschönerungsprojekt gemeinsam mit der TU Wien. Das Land NÖ fördert die Verlegung von Glasfaserkabeln im ganzen Ort bis vor die Haus- bzw Wohnungstür. Angeblich soll der Baubeginn Ende Sommer sein. Man wird sehen, wie schnell die schnelleren Leitungen fertig sind. Sie werden jedenfalls für Fs Homeofficetage eine große Erleichterung sein.

Wir sind am Osterwochenende in westlicher Richtung an der Donau entlang gefahren, durch den Strudengau und ich muss schon sagen, dass die Landschaft dort jener in der Wachau um nichts nachsteht, sie ist nur nicht so bekannt. Kulturell ist in der Wachau mehr los, aber dafür gibt es auch schon wieder Unmengen von Touristen, die sich durch die engen Gassen von Weißkirchen und ähnlichen Orten schieben. Schön, aber am besten außerhalb der Marillenblütensaison und der Sommersaison

Freitag 15.April 2022 – sonniger Regen

Der Geruch der feuchten Erde ist stark und steigt mir praktisch überall in die Nase. Der perfekte Apriltag: abwechselnd Regen, sogar ein kleines Gewitter, dann wieder Sonne, ein halber Regenbogen, Wolkenschleier über der Donau.

Wir haben die Gegend in Richtung Westen erkundet und gefunden, dass sich die Landschaft dort mit der Wachau ohne weiteres vergleichen lässt. Außerdem haben wir gut gegessen und das Lokal hat für alle Fälle auch morgen offen. Es ist aber schwierig zweimal am gleichen Ort zu essen, denn der F ist ein großer Freund der Abwechslung.

Begegnungen

Nicht nur Steine, Sand und Müll kann man an Stränden antreffen. Es kommt auch zu Begegnungen mit ungewöhnlichen Wesen, die weder in der Botanik, noch in der Zoologie, noch in der Geologie zuhause sind. Vielleicht auch überall.

Ein Strand ist ein Strand ist ein Strand

Ob es sich um einen Meeresstrand oder einen Flussstrand handelt, so ist doch ein Strand immer die Begegnung von Wasser und Land, von Bewegung und Unbeweglichkeit, von nachgiebig und fest, von verschiedenen Arten Licht aufzunehmen oder widerzuspiegeln. Der Strand selbst ist die Grenze dazwischen, die über die Eigenschaften der beiden Ökosysteme in unterschiedlichem Ausmaß verfügt.

Nachdem ich in PB einen ganz bequemen Zugang zum Donaustrand gefunden habe, kann ich nun Strandspaziergänge und „intimere“ Wasserfotos machen.