la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Bambus erobert die Welt

Petra Pawlofsky

hat sich einen interessanten Gesichtspunkt zum Thema Umweltschutz überlegt und daraus ein Blogprojekt gemacht mit dem Titel

Natur und Erde schützen- ein Gewinn

Das ist mein zweiter Beitrag dazu

 

„Bambus erobert die Welt“ nannten meine Kreativ-Kollegen dieses Bild (Linoldruck, Ölkreide, Pastellkreide) und somit passt es ganz gut zu Pettras Projekt.

Bambus ist eine extrem schnell wachsende Pflanze, der man die Welteroberung zutrauen kann. Ein Hindernis dafür wäre eine plötzliche explosionsartige Vermehrung der Pandabären, die aber sehr unwahrscheinlich ist, weil diese beliebten Tiere es gerade eben durch ständiges Fressen schaffen genügend Kalorien zu bekommen.

Die Ausgangsbeschränkung fördert meine Bildung. Soeben habe ich gelesen, dass der Große Panda, Ailuropoda melanoleuca, verblüffenderweise zu der Ordnung der Raubtiere oder Carnivora zählt. Seltsam wie ein eindeutiger Pflanzenfresser dort gelandet ist. Der Panda ist allerdings erst seit kurzer Zeit reiner Vegetarier – wohlgemerkt „kurz“ vom evolutionsgeschichtlichen Standpunkt aus. Seine Innenausstattung ist zum Omnivoren angelegt, deswegen muss er mehr oder weniger Tag und Nacht Bambus fresssen um sich am Leben zu erhalten, 10 bis 40 Kg Bambus täglich.

Das durch ständiges Fressen gerade Überlebenkönnen führt dazu, dass sich Pandas nicht eben durch überschäumende Vitalität auszeichnen. Die Wiener Luft dürfte aber auf den Großen Panda besonders aphrodisierend wirken, denn der Schönbrunner Zoo ist der einzige in Europa,  in dem eine Panda-Vermehrung auf natürlichem Weg gelang. 2007 wurde Fu Long (Glücksdrache) geboren und es folgten 4 weitere Bärchen, davon 2016 ein Zwillingspaar.

Nun mache ich die Schleife zu Petras Projekt: der Schutz der Bambuswälder führt dazu, dass sich die Population der Pandas vermehrt. Die Pandas wiederum machen weltweit den Menschen Freude.


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Ist es nicht schön ….

… ein Kalb zu sehen, das nicht mit gerade drei, vier Wochen unter grauenhaften Bedingungen durch halb Europa transportiert wird um dann irgendwo geschlachtet zu werden wegen der Export- oder Import-  oder sonst irgendwelcher Quoten.

Dieses schon recht große Kalb wurde – wie es sich gehört – mit Muttermilch aufgezogen und darf auch groß werden, dafür hat es eine Nummer im Ohr und gehört zu einem Schau-Bauernhof, aber immerhin hat es doch im Vergleich zu vielen seiner Artgenossen ein gutes Leben.


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Wahlverwandtschaften – ABC-Etüden 3/2020

Die ABC-Etüden

Wie immer bei  Christiane

Diesmal kommen die Wörter von  https://onlybatscanhang.wordpress.com

Die 3 Begriffe sollen in einen höchstens 300 Wörter langen Text eingebaut werden

Ich habe es selbst gesehen, ganz ganz sicher.

Der Quellstein in meinem Wohnzimmer plätscherte immer lauter und lauter und plötzlich verschwanden die Bücherregale und ich sah auf eine sonnige Landschaft mit einem Wasserfall und einem See davor. Alles war ruhig und friedlich bis ein wunderschöner Tiger aus dem Gebüsch sprang, elegant und scheinbar mühelos. Er streckte und dehnte sich, seine Streifen schienen immer länger zu werden, das gelb-orange Fell immer leuchtender. Er sprang verspielt an den See und steckte ganz vorsichtig eine seiner messerscharfen Samtpfoten ins Wasser. Nass! Angeekelt schüttelte er die Pfote und spritzte dabei Wasser über sich. Er erschrak als das Wasser kleine Dellen in seinem Fell hinterließ und vor Schreck machte er einen Satz in die falsche Richtung.

Ach herrje, sagte das quietschgelbe Plastikentchen zu der Schokomaus, wir müssen den Tiger aus dem Wasser retten.

Spinnst du jetzt total, sagte die Schokomaus, eine Katze retten ? Niemals! Du hast wohl vergessen was die am liebsten fressen !

Das Plastikentchen verdrehte die Augen, naja es versuchte es zumindest. Das ist in diesem Fall belanglos, sagte es, das ist ein Papiertiger und der ist mit Plastikentchen und Schokomäusen enger verwandt als mit sämtlichen Katzen. Also komm schon du Schokofeigling !

Zu seinem Glück war der Tiger aus sehr gutem, dicken Papier gemacht und deshalb war ein Teil von ihm noch nicht untergegangen. Das quietschgelbe Plastikentchen tauchte unter den schwimmenden Tigerrest und hob ihn übers Wasser. Die Schokomaus stand unwillig am Ufer.

Und dann wurde das Plätschern wieder leiser und ich erfuhr nie, wie die Rettungsaktion ausging.