la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Der Meteorologe, der Frosch und die Kugel – ABC-Etüden

 

Die ABC-Etüden

Wie immer bei Christiane

Die Wörter stammen diesmal von Viola-et-cetera

Die drei vorgegebenen Wörter in einen Text von maximal 300 Wörtern verpackt.

Der Froschkönig rang seine grünen Hände und immer auf und ab hüpfend versuchte er zu analysieren, wie er nur in diese Situation gekommen war. Ungeduldig war er gewesen, voreilig, gierig, gar nicht erwarten konnte er es, dass die goldene Kugel endlich in den Brunnen fallen würde. Die Prinzessin wäre sicher auch eine nette Draufgabe, aber vor allem wollte er König werden, König, dafür war er geboren und erzogen. Weil er so ungeduldig war, sah er das Netz nicht und sprang mitten hinein.

Im Meteorologischen Institut mit dem alten Brunnen im Garten war man mit den  eigenen Vorhersagen nicht restlos zufrieden. Besonders Theo war unzufrieden mit seinen Wettermodellen und obwohl die Kollegen sehr darüber lachten, hatte er neben seinem Bildschirm ein eher trübes Glas mit einer kleinen Leiter und einem Frosch stehen. Wenn er brütend vor seinem Bildschirm saß und die Ergebnisse der Wechselwirkungen zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten sich ihm nicht erschließen wollten, sah er dem Frosch zu, wie er auf seiner Leiter auf und ab hüpfte und nichts zur Klärung der Frage beitrug, wie das Wetter werden würde. Ein völlig neurotisches Vieh dachte Theo, nahm sein Netz und ging auf die Jagd nach einem gemütsmäßig ausgeglicheneren Zweitwetterfrosch, der ihm bei seinen Prognosen helfen könnte.

Die anderen Meteorologen im Institut waren um einen Bildschirm versammelt und rätselten an einer ungewöhnlichen Meeresströmung herum, als Theo plötzlich in der Tür stand. Völlig verwirrt sah er aus und in seinem Netz lag eine gelb glitzernde, strahlende Kugel.

Gleichzeitig versuchte der Frosch mit allen Kräften aus dem Glas zu entkommen.

Verblüfft wandten die Wissenschafter sich ihrem Kollegen zu.

– He, Theo, was ist denn das, ein runder Goldbrocken

– Um Himmels Willen, Theo, du flimmerst ja.

blink-blink-aus-ein-aus-ein ……… und verschwunden war er mitsamt der Kugel


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Da ist sie …

… die Fleißige vor meinem Küchenfenster. Lieber ist es mir aber schon, wenn ich sie nicht soooo aus der Nähe sehe. Das Foto ist mit Blitz bei fast schon Dunkelheit aufgenommen, der blaue Himmel also eine Fiktion. Beim Fotografieren habe ich ihre Augen leuchten sehen, ein ziemlich schauriger Effekt.


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W – wie Wilderer oder Wo ist die Ente?

Die Mieze ist sehr interessiert, aber die Enten müssen sich keine Sorgen machen, zu viel Wasser dazwischen und die wohlgenährten Hotelkatzen machen sich die Pfoten nicht nass. Sie betreibt nur ein bissl Instinktraining.  Diese Mieze habe ich dabei beobachtet, wie sie sich ekstatisch schnurrend um die Beine des Chefkochs geringelt hat. Ich glaube den Lachs zum Frühstück und sonstige Leckereien zu allen anderen Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten hat sie sich gesichert.