la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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„Durchhalten“ sagt der Pinguin

„Schau mich an“ sagt er „So kühl ist es auf der Eisscholle und so bunt. Und ein bissl Platz ist da noch, du kannst dich gern dazu setzen. Fische fangen musst du aber selber“

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Ausgleichende Ungerechtigkeit – ABC-Etüden

Und die dritte ABC-Etüde dieser Woche. Ich kann gar nicht mehr aufhören

Näheres bei Christiane

Und wenn die Fledermäuse ihre Prinzipien verraten?

Lächerlich, warum sollten sie

Die Vögel haben es ja auch getan und die Kartoffelkäfer

Die ersten waren die Hoppelhasen sagte Marie-Eugenie mit Tränen in den Augen.

Dann müssten wir uns in den schwüleren Bereich zurückziehen, in den Dschungel. Dort versagt ihre Echoortung.

Unsere Überlebensstrategien aber auch.

Hätten wir doch die Bienen gerettet. Und die Vaquinhas.

Es war ja ganz nett mit dem homo sapiens sagte die Oberste Fledermaus, aber jetzt reicht´s und warf das Terrarium den Wasserfall hinunter.


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Echte Zwitter

Waldviertler Schnecken sind das, geeicht für Sonne und Regen. Aufgrund meiner derzeitigen Fortbewegungsgeschwindigkeit fühle ich mich den Schnecken irgendwie verwandt. Schleimspuren hinterlasse ich keine und trage auch kein Rückzugshäuschen mit mir herum, was möglicherweise durchaus seine Reize hätte.

Das Foto ist leider ungeglückt, weil unscharf, aber die Komposition mit dem Stück Holz gefällt mir ganz gut.

Über das Zwittertum am Beispiel der Schnecke habe ich auch schon öfter nachgedacht ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Wie soll man sich als sexuell eindeutig festgelegter Mensch vorstellen können, wie das wäre, abwechselnd Mann und Frau zu sein. Faszinierend und erotische Fantasien anregend finde ich diese Vorstellung aber doch.


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Der unbedankte Ritter – ABC-Etüden

Die ABC-Etüden bei Christiane

3 Wörter in eine Geschichte verpacken

Holterdipolter – Hoppel di Poppel, lange schon war der Ritter auf seinem Pferd unterwegs auf staubigen Straßen, durch unsichere Furten und über hohe Bergpässe, manchmal bekam er nur altbackenes Brot und ein paar Äpfel zu essen, aber nichts konnte ihn von seinem Weg abbringen, durch alle Widrigkeiten folgte er der Spur des zerbrochenen Dracheneis.  Die Bauern der Umgebung hatten geklagt, dass sie von einem gewaltigen Drachen bedrängt würden, er raubte Mensch und Tier, brannte mit seinem Flammenatem ihre Häuser nieder und versetzte die Umgebung in Angst und Schrecken. Dort irgendwo in dem Wald mit den Felshöhlen sollte er leben und zum größten Entsetzen aller, hatte sich die Mär herumgesprochen, dass außer dem dunkelgrün getigerten Drachen mit den gewaltigen Stacheln nun auch noch ein zweites Monster gesehen worden war, ein blutrotes Wesen mit besonders großen, kreisenden gelben Augen. Die Bauern wussten nicht mehr aus noch ein und baten den Ritter flehentlich er möge sie vor dem sicheren Verderben retten. So ritt er nun dahin, seit Tagen und Nächten, ohne Rast und Ruh immer auf der Spur des zerbrochenen Eis, das das flüchtende Drachenpaar zurückgelassen hatte. Mochten sie aber noch so weit flüchten, eines Tages würde der Ritter sie einholen, das erwachsene Paar und vielleicht auch Jungdrachen, die aus anderen Eiern geschlüpft sein könnten.  Bescheiden würde der Ritter alle Ehrungen zurückweisen und nur den ehrenvollen Titel „Drachentöter“ in seinem Namen und Wappen führen. Die staubige Straße zog sich unendlich dahin. (8) Da, plötzlich, orangefarbener Rauch, ein ohrenbetäubendes Gepolter, ein türkiser Knall und eine unheimliche Stimme: „Du Rotzbub, wehe, du trampelst noch einmal durch meine Gemüsebeete und stör die Hühner nicht beim Eier legen“ brüllte die Nachbarin ganz außer sich.