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Aus einem Koala-Projekt

Die Malereien sind dem traditionellen Stil der australischen Aborigines nachempfunden. Die Kultur der Aborigines ist wirklich uralt, schließlich gehörten sie zu den ersten Völkern des homo sapiens, die aus dem heimatlichen Afrika auswanderten, nach Australien kamen und dann sehr lange von anderen Menschengruppen isoliert blieben.

Der Koalamann träumt den Menschen

Nur keine Bewegung zuviel !

Als ich hinkam, saß das obere Faultier schon an seinem Platz und rührte sich nicht. Das untere schwang sich im Zeitlupentempo auf die mittlere Plattform.

Es ist mir gerade erst aufgefallen, dass ich gerade drei sehr wenig aktive Tiere fotografiert habe: Panda, Koala und Faultier. Soll mir das etwas sagen? Eigentlich bin ich nicht besonders inaktiv. Obwohl, die Frage ist natürlich verglichen womit bzw. mit wem.

Pandas im Regen?

Phantastisch muss es sein, wenn man die eine Hälfte seines Lebens mit einer von zwei Lieblingsbeschäftigungen zubringen kann: Bambus knuspern und die andere Hälfte mit der anderen Lieblingsbeschäftigung: ausruhen.

In Wien allerdings haben die Großen Pandas noch eine weitere wichtige Beschäftigung: die Paarung.

Durch einen Vertrag mit der Volksrepublik China kam im Jahr 2000 ein Pärchen von Riesenpandabären in den Wiener Tiergarten, wo im August 2007 der erste Nachwuchs zur Welt kam. Fu Long („Glücklicher Drache“) war das erste auf natürlichem Weg gezeugte Panda-Junge Europas. Wie es im Vertrag festgelegt ist, übersiedelte Fu Long, nachdem er zwei Jahre alt geworden und damit auch von seiner Mutter entwöhnt war, im November 2009 in die Panda-Station in Bifengxia.

Mittlerweile gab es schon viermal Nachwuchs bei den Pandas, die sich in Wien offenbar sehr wohl fühlen. 2016 gab es sogar eine Zwillingsgeburt. Die Zwillinge wurden von ihrer Mutter ohne menschliche Hilfe aufgezogen und „Fu Feng“ (Glückliche Phönix), sowie „Fu Ban“ (Glücklicher Gefährte) genannt. Im Dezember 2018 übersiedelten die beiden nach China. Auch sie leben heute im Nanjing Wild Animal Park.

Nicht schwer zu erraten: der F und ich haben heute eine Runde durch den Tiergarten gedreht, teilweise bei Regen. Die Pandas haben sich aber draußen nicht blicken lassen, sie waren drinnen intensiv mit Bambus beschäftigt

Freitag, 6. August 2021

Das viele Herumrennen heute hat sich hoffentlich gelohnt und alles, was ich erledigen wollte, ist auch erledigt. Immer wieder im letzten Moment natürlich. Ich glaube nicht mehr daran, dass sich das in diesem Leben noch ändern wird, aber die Methode ist auch gar nicht so schlecht: Adrenalin ermöglicht Höchstleistungen

Zu meiner Überraschung habe ich doch tatsächlich eine olympische Disziplin entdeckt, die ich spannend zu verfolgen finde. Nicht Laufen oder Springen oder Schwimmen oder Schießen auch nicht das Werfen von diversen Gegenständen, nein: Klettern! Erstaunlich den Athleten zuzusehen, die wie Insekten mit Haftnäpfen überhängende Wände hinauf klettern über verschieden geformte Strukturen an denen sie sich gelegentlich nur mit zwei, drei Fingern festhalten können. Interessant auch, dass es nicht nur auf reine Kraft und Gelenkigkeit ankommt, sondern, dass auch die Wege hinauf gefunden werden müssen auf einer Strecke, die man nie zuvor gesehen hat.