la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Freude an biologischer Geometrie

Seltsam sieht das aus wenn eine Tür so im oberen Bereich des Bildes zu sehen ist; bodenlastig, schwerfällig. Eine Himmelstür ? Nein, da würden ja die Schlüssel nicht stecken und wo wäre denn der Petrus !

Nicht nur im oberen Bereich des Bildes, auch im mittleren Bereich der Mauer befindet sich die Tür. Man muss hinein- bzw hinausspringen. Gibt´s da eine Zugbrücke, eine mobile Stufe, eine Rampe ? Alles politisch völlig unkorrekt und nicht barrierefrei. Dem Efeu ist das allerdings völlig wurscht, der wächst so vor sich hin und der Wasserschlauch ringelt sich wie er gerne möchte.

Vielleicht ist das der Eingang zu der Kammer, in der Blaubart seine ermordeten Frauen gelagert hat und wir befinden uns kurz nach dem Moment, in dem die neueste Frau verbotenerweise hineingeschaut und ihre Vorgängerinnen entdeckt hat. Falls das so ist, muss jetzt Blaubart jeden Moment auftauchen.

Hmmm, und die Moral von der Geschicht ? Leider, gibts nicht

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Sunnys lost places

„Lost places“ ist ein beliebtes Hobbyfotografen-Thema. Ob es bei den Profis auch so beliebt ist, weiß ich nicht. Ich jedenfalls gehe selten irgendwohin mit der Absicht irgendetwas bestimmtes zu fotografieren und zufällig sind mir in letzter Zeit keine passenden „lost places“ untergekommen. Ich habe daher in eine andere Richtung gedacht.

Verlassen von Geist, Bewusstsein und Leben


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BULL …..

Wandern ist in Irland nicht ganz einfach, weil die Grundbesitzer für alles, was auf ihrem Grund passiert verantwortlich sind und daher alles einzäumen. Allerdings stört das niemanden, alle klettern über die Weidezäune,  -gatter , -mauern. Es gibt da die abenteuerlichsten Versionen von Überkletterhilfen. Die Botschaft scheint zu sein: „eigentlich ist es verboten, aber wenn du schon unbedingt drüberklettern musst, dann steig doch zuerst auf diesen Stein und dann an dieser niedrigeren Stelle über die Mauer ….“ In Irland ist man bekanntlich freundlich.

Wenn aber dann ausnahmsweise eine solche Tafel da steht, dann ist es eindeutig klüger, draußen zu bleiben.


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Eigentlich

Eigentlich wollten wir baden gehen am Meer der Wiener, am Neusiedlersee. Es war seit Tagen ausgemacht. Eine Freundin sollte uns abholen, damit wir nur mit einem Auto fahren. Wir fuhren auch mit einem Auto, aber im strömenden Regen. Es war eigentlich großartig, die extreme Hitzewelle gebrochen, kühle Luft, Wasser für die Landwirtschaft, aber eigentlich wollten wir eben baden gehen.

Nun denn, wir haben die Badesachen im Auto gelassen und sind nach Eisenstadt gefahren, in die nette kleine Hauptstadt des Burgenlandes und haben beschlossen das dortige Barockschloß zu besichtigen. Es war recht interessant, wir erfuhren zum Beispiel die schockierende Tatsache, dass noch heute 1/5 des Burgenlandes der Familie Esterhazy gehört. Wieviel ihnen in Ungarn und anderen Nachbarländern noch gehört, möchte ich gar nicht wissen. Esterhazyrostbraten fällt mir ein und Esterhazytorte ….

Ein höchst unbarockes Kunstwerk ist mir auch ins Auge gesprungen.


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Sunnys Fundstück

Als wir heute Nachmittag in Richtung Wien fuhren und unterwegs nur kurz einkehren wollten, fielen wir über ein Volkstanzfestival. Ein unerwartetes Fundstück. Österreichische und tschechische Gruppen traten auf. Das ganze fand im Innenhof einer Burg statt und war ganz vergnüglich.

Die Schuhplattler-Mädels waren originell

Die tschechische Gruppe unterschied sich sowohl in den Trachten als auch beim Tanzen deutlich von den österreichischen obwohl sie aus nur einigen wenigen Kilometern Entfernung stammt

Viele Zuschauer waren auch in Tracht erschienen


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Aushatsch statt Ausflug, aber immerhin …

Das Ende unserer Fotoausstellung in Weißenkirchen in der Wachau war gestern angesagt. Die Bilder mussten abgehängt und abtransportiert werden. Nachdem ich aber seit Freitag gerade einmal ein paar Schritte schaffe ohne dass der gesamte Ischiasnerv zu brüllen beginnt, waren die Voraussetzungen für einen Ausflug denkbar schlecht.

Wir sind trotzdem gefahren und F. hat dankenswerterweise alles abgehängt und verstaut, ich musste nicht einmal in die Ausstellungsräume hinaufgehen. Während die ganze Gruppe mit dem Räumen beschäftigt war, habe ich mir den großen roten Pluspunkt für F. vorgestellt, den ich auf die imaginäre Pro und Kontra-Liste gemalt habe. Eigentlich hätte ich gedacht, dass es nicht besonders unangenehm ist, im Auto zu sitzen und zuzusehen, wie die anderen schleppen, aber das war ein Irrtum; es war gar kein gutes Gefühl und es wäre mir eindeutig lieber gewesen, selbst mitzumachen. Obendrein hatte Ingrid  eine Freundin mitgebracht, die mit einer Krücke unterwegs war und wir beide bildeten dann die unmobile Fraktion der Gruppe. Ich war so heftig mit mir selbst beschäftigt, dass ich die Gabi gar nicht gefragt habe, was mit ihr los ist. Ich kenne sie ja und habe sie noch nie mit Krücke gesehen.

Es war am Vormittag sehr sonnig und heiß. Nachmittags hat es aber abgekühlt und zu regnen begonnen. Wir saßen dann unter einem Zelt in einem Lokal und hörten dem trommelnden Regen zu. Außerdem gab es in diesem Schanigarten eine Vogelkinderstube und die kleinen Piepmatze  hüpften auf den Tischen herum. Genau so ein Dach hätte ich gerne auf meiner Terrasse im 6. Stock. Ich stelle mir das äußerst schön vor, dort bei Regen oder auch Schnee zu sitzen. Na ja, nachdem ich das Badrenovierungsprojekt erfolgreich gestemmt habe, könnte ich ein kleines Überdachungsprojekt ja locker angehen; sobald ich wieder solide auf beiden Beinen stehen und gehen kann. Irgendwo ganz unten im Hirn regt sich die Überlegung „und wenn es diesmal nicht wieder besser wird“, aber da werfe ich schnell einen Deckel drauf.

Am Rückweg regnete es streckenweise auch, trotzdem war die vorbeiziehende Landschaft der Wachau gut zu sehen; Die Weinberge, die von weitem wie Reisplantagen aussehen. Beim Näherkommen zerfließt dieses Bild, weil Weinberge keine stufenförmige Struktur haben. Die alte Tradition zu Beginn jeder Reihe von Weinstöcken eine Rose zu pflanzen, wird weitergeführt. Die vielen Rosenstöcke am Fuß der Hügel machen ein buntes, fröhliches Bild. F. fuhr auch an dem Obststandl vorbei, bei dem es laut Auskunft einer Freundin besonders gute Erdbeeren geben sollte. Leider war dort niemand mehr, trotzdem malte ich einen zweiten roten Pluspunkt auf die imaginäre Liste. Es hat mich natürlich in den Fingern gejuckt, ein bissl zu fotografieren, aber die mangelnde Mobilität und der Regen, den die Kamera gar nicht gemocht hätte, haben mich zurückgehalten. Trotzdem war es unter den gegebenen Umständen ein gelungener Tag.

Der Weinbau, die Reben sind in der Region ein allgegenwärtiges Thema in allen Bereichen des Lebens