la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Gondel ersetzt Hüftgelenk

Eine großartige Erfindung, so eine Seilbahn. Damit kann man auch als unfitter oder bergsteigunwilliger Mensch die Freuden der Aussicht genießen. Es gibt ja auch noch unvorbildliche Zeitgenossen wie mich, die auch in fittem Zustand dem Bergsteigen nichts abgewinnen können. Aber das nur am Rande. Diese „Bergtour“ mit der Gondel auf das Zwölferhorn durch den Vormittagsnebel in die Sonne hat sehr schöne Ausblicke geboten, es war auch der Genießen-des-letzten-Sonnentages-Effekt; für die nächsten Tage war Regen und Sturm angesagt und die Wettervorhersage war perfekt. Wir haben allerdings auch den Regen und sogar den Sturm genossen, zumindest optisch. Und so ein Kurzurlaub ist wunderbar geeignet zum Durchatmen und Batterien auftanken.

 

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Sunnys Zeitzeugen

Hier gehts zu Sunny

Ich habe zwei sehr verschiedene Arten von „Zeitzeugen“ anzubieten. Nummer 1 ist ein Heiliger im Eisenstädter Dom. Es wird wohl bei Heiligen ähnlich sein wie bei Märtyrern: man weiß nicht wirklich, ob es die richtigen Knochen sind. Somit ist die Zeitzeugenschaft hier etwas umstritten

Auch im zweiten Fall ist das so eine Sache: Vor etwa 200 Millionen Jahren gab es bereits die Phytosaurier, denen die rezenten Krokodile äußerst ähnlich sind. Man nennt diese netten Tiere ja auch lebende Fossilien. Dieses konkrete Exemplar hier ist aber wohl nicht annähernd 200 Millionen Jahre alt 🙂 Laut seinen Quartiergebern im Aquarium von Bergen ist er oder sie noch keine 3 Jahre alt.


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Rotglänzend

                                                                      So prächtig stand es da, so glänzend, geerdet und selbstbewusst

PINWAND – wer schreibt mit …

….aber der Junge, der so stolz auf sein Geschenk war, ließ es einfach stehen. Er folgte neugierig den Vögeln, die so fröhlich fiepend am Wasser entlang liefen. Irgendwo müssen sie doch hinwollen, dachte der Junge staunend und ging immer weiter. Das Fahrrad hatte er dabei völlig vergessen…
(Wer möchte, kann die Geschichte weiter schreiben 😀

Genesis – Schöpfung – heißt das Fahrrad.

Gerda 

 


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Der letzte geruhsame Tag bis zum 25.Oktober

… war wohl gestern. Eigentlich war er ja gar nicht so besonders geruhsam, weil es der Sonntag der Nationalratswahl war, aber wir sind nach dem Wählen direkt in die Wachau gefahren um diesen wunderschönen Sonnentag zu genießen. F. ist einen Berg hinaufgeklettert, ich bin an der Donau entlanggegangen. Nachdem unsere Gehgeschwindigkeiten überhaupt – und derzeit noch mehr – verschieden sind, sollten doch beide auf ihre Kosten kommen.

Ich habe die Bläue genossen: Luft, Himmel, Donau. Flußschlingen, glänzendes Wasser, sogar Sandstrand …..

Spitz – 15.10.17

Und heute hat die Rehab begonnen.Ich bin gerade nur 2 Minuten zu spät gekommen.Das war angesichts der Entfernung ein sehr gutes Ergebnis.


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Einfach so herumliegend ?

F. meinte, dass das „Bild“ unmöglich zufällig entstanden sein kann. Jemand müsste die Schnüre gelegt haben. Wahrscheinlich hat er Recht. Jedenfalls lagen die Schnüre so da, auf einem Weg entlang der Donau in der Nähe von Stein (grösstes Gefängnis Österreichs, sehr malerisch in Krems an der Donau gelegen). Wir haben noch darüber gewitzelt, ob es sich wohl um die Überreste von Schnüren von einem Gefängnisausbruch handeln könnte …


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Alles was Recht ist.

So nennt sich die heurige niederösterreichische Landesausstellung in Pöggstall, im Waldviertel. Schon das Gebäude ist sehenswert. Dies ist der Eingang durch den Verteidigungsrundturm der Schlossanlage Pöggstall aus dem 13. Jahrhundert, wo die Ausstellung untergebracht ist. Das Schloss hat mehrere Innenhöfe und Laubengänge, die in den Weg durch die Ausstellung integriert sind.

Wir haben zunächst gezögert, uns diese Ausstellung anzusehen, weil wir dachten,dass aus einem Thema wie diesem auch eine äußerst fachspezifische für Nichtexperten langweilige Ausstellung geworden sein könnte. Aber da hatten wir die Kustoden dieser Ausstellung schwer unterschätzt. Sie ist nicht nur nicht langweilig sondern sogar äußerst interessant gemacht; nicht chronologisch gestaltet, sondern nach Themen zusammengestellt. Zum Beispiel „Rache oder Strafe“ „Gesetz versus Gerechtigkeit“ „Inwieweit konnte man sich während des Nationalsozialismus der Erfüllung von Befehlen und Vorschriften entziehen“ „Folter und Wahrheit“ , „Gewaltentrennung“ und einiges mehr.

Die Ausstellung regt zum Denken und Diskutieren an und ist somit auch für Schulausflüge mit älteren Schülern höchst geeignet.  *Gedankennotiz*

Manche Exponate sind auch vom ästhetischen Standpunkt eine Freude

Bei anderen entsteht Freude darüber, nicht in Zeiten leben zu müssen, in denen solche Masken als adäquate Strafinstrumente betrachtet wurden

 

 


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Freude an biologischer Geometrie

Seltsam sieht das aus wenn eine Tür so im oberen Bereich des Bildes zu sehen ist; bodenlastig, schwerfällig. Eine Himmelstür ? Nein, da würden ja die Schlüssel nicht stecken und wo wäre denn der Petrus !

Nicht nur im oberen Bereich des Bildes, auch im mittleren Bereich der Mauer befindet sich die Tür. Man muss hinein- bzw hinausspringen. Gibt´s da eine Zugbrücke, eine mobile Stufe, eine Rampe ? Alles politisch völlig unkorrekt und nicht barrierefrei. Dem Efeu ist das allerdings völlig wurscht, der wächst so vor sich hin und der Wasserschlauch ringelt sich wie er gerne möchte.

Vielleicht ist das der Eingang zu der Kammer, in der Blaubart seine ermordeten Frauen gelagert hat und wir befinden uns kurz nach dem Moment, in dem die neueste Frau verbotenerweise hineingeschaut und ihre Vorgängerinnen entdeckt hat. Falls das so ist, muss jetzt Blaubart jeden Moment auftauchen.

Hmmm, und die Moral von der Geschicht ? Leider, gibts nicht