la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


8 Kommentare

Freitag 3.1.20 – Hinauf !

Wien war neblig, raureifüberzogen, aus dem Nebel heraus schneite es ganz leicht und mir war ganz, ganz heftig nach Schnee zumute. Wenn schon nicht vom Himmel fallend dann doch wenigstens am Boden liegend. Die Rax (Seilbahnstation 1545 M, erster erreichbarer Wanderpunkt 1644 M) liegt eine gute Autostunde von Wien entfernt. Payerbach-Reichenau mit Blick auf den Schneeberg, Höllental und da ist schon die Seilbahn. Schuhe umgezogen, Handschuhe, Mütze, mein kürzlich gestrickter und bestickter Mega-Loop, der genau richtig warm war und ich hatte schon gedacht, dass sich keine Gelegenheit bieten würde ihn auszuführen.

1926 wurde diese erste Seilbahn Österreichs in Betrieb genommen und sie fährt immer noch ganzjährig, alle 30 Minuten. Seltsame Fotoperspektiven durch das Glas der Gondel.

Wenn ich mir beim Wandern oder Spazierengehen die Kamera um den Hals hänge, zuckt der F zusammen und schlägt vor, dass wir uns dann und dann, dort und dort wieder treffen. Das ist mir sehr recht, wir haben schon beim Gehen nicht die gleiche Geschwindigkeit und dann noch das Fotografieren … und obendrein gehe ich sehr gerne alleine. Der Bezug zur Umgebung ist ein ganz anderer, wenn man nicht auf die Begleitung konzentriert ist.

Schön war´s . Die Berge am Weg sonnenbestrahlt, nicht viele Leute, es gab immer wieder Stille zu hören. Stille in der Natur ist bekanntlich etwas völlig anderes als Stille in einem Raum.

Schneeschuhwandern dürfte gerade die große Wintersportmode sein. Bei der Wandergruppe, die mir begegnete, hatte ich zwar den Eindruck, dass sie durch die Schneeschuhe mehr behindert als unterstützt wurden, aber vielleicht haben sie erst geübt.

Der Nebel empfing uns unten wieder, oben war es sonnig und kalt, aber nicht unter Null. Für mich Stadtpflanze war es viel Schnee, tatsächlich sollte auf dieser Höhe, um diese Jahreszeit aber sehr viel mehr liegen


Ein Kommentar

Ein derzeit eindeutig völlig unnötiges Objekt

Da steht er im Gastgarten, gerüstet für alle möglichen Eventualitäten. Er dominiert den Raum, denn die Gäste sitzen unter Sonnenschirmen, entlang der Wände, in Baumschatten. Niemand macht ihm den Platz an der prallen Sonne streitig. Die langfristige Voraussicht mit der hier schon Feuerholz gesammelt wurde, erscheint je nach eigener Laune bewundernswert oder absurd …