la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Nachbau

So sieht die jahrmillionenalte Originalschnecke aus

Und das ist der Nachbau in Form eines Aussichtsturms in der Fossilienwelt Weinviertel

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Die grüne Basis der industriellen Revolution

Diese Pflanze hat vor Millionen Jahren die Weichen für die gesellschaftliche Entwicklung der Mensch gestellt. Aus Schachtelhalmen entstand Kohle, die Kohle ermöglichte die Entwicklung der Industrie, daraus entstand das städtische Proletariat, der Kommunismus, der Kapitalismus, der kalte Krieg, die nordkoreanische Diktatur, die Wahl von Donald Trump ………

Man sieht es ihm nicht an, dem Schachtelhalm


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Erfolgreiche Behandlung des Lagerkollers durch seit Jahrmillionen verschwundenes Meer

Bevor mir die Decke endgültig auf den Kopf fallen konnte, haben wir einen Ausflug gemacht. Bei sehr warmem Wetter und einem Navi, das endgültig den Geist aufgegeben hatte.  Wir haben es trotzdem rechtzeitig zur Führung durch die Fossilienwelt Weinviertel geschafft.

Vor Millionen Jahren, lag das Paratethysmeer auch im Korneuburger Becken und heute gibt es wenige Kilometer von Wien entfernt das größte fossile Austernriff der Welt zu besichtigen, 16,5 Millionen Jahre alt. Eine große Fläche, sehr eindrucksvoll nur etwas seltsam beleuchtet sind die versteinerten Austern, aber die über der Austernbank stattfindende Multimedia-Show ist wiederum sehr gut gemacht.

Das Museumsgelände ist groß. Hunderte Freiwillige haben sich an den archäologischen Grabungen beteiligt und verschiedenste Fossilien gefunden: abgesehen von den Austern, den mehr als 40 verschiedenen Arten von Muscheln und Schnecken und den Spuren zahlreicher sonstiger Meeresbewohner fanden sich auch Knochen von Delfinen, versteinerte Pollen von Mangroven. Auch eine gewaltige versteinerte Perle wird ausgestellt. Zur damaligen Zeit lag dieser Teil des europäischen Kontinents auf der heutigen geographischen Höhe von Tunis und hatte ein subtropisches bis tropisches Klima.

Überhaupt ein sehr informatives Museumsgelände. Abgesehen von dem Austernriff und zahlreichen Fossilien zeigt das Museum den Schnitt durch einen Berg: man geht durch den Hügel und kann die verschiedenen geologischen Schichten sehen, wobei in 1000 Jahren etwa ein Meter Sediment abgelagert wird, der Auskunft über die Umweltbedingungen zu der jeweiligen Zeit gibt. Schachtelhalme gab es im Park auch zu bewundern, lebende Fossilien wie zum Beispiel auch Araucarien und Gingkos

In jedem Museum freut es mich einerseits  immer Eltern mit jungen Kindern zu sehen und macht es mich andererseits traurig zu denken wie viele Kinder nicht die Chance bekommen jung gefördert zu werden.

Zwei für mich neue oder vielleicht auch längst vergessene Informationen habe ich gespeichert: man kann an Austernschalen ebenso wie an den Jahresringen von Bäumen Informationen zu Umweltbedingungen zum Zeitpunkt der Schalenbildung ablesen und die Pflanzen aus denen die Kohlereserven der Erde stammen, waren zum Großteil Schachtelhalme.

Im Museumsshop wurde diverses angeboten, von kleinen Fossilien bis Perlenschmuck. Wir haben ein paar interessante Bücher gekauft und den Tag schließlich bei frischem Spargel in einem Lokal in der Nähe ausklingen lassen. Morgen steige ich dann wieder auf Hauptbeschäftigung Wundheilung zuhause um.


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Dieses Boot muss auch noch sein

Ein weiterer Beitrag zu der Schiff und Boot Blogparade bei Ulli 

Mit diesem Boot habe ich einen Ausflug an die norwegisch-russische Grenze ganz hoch im Norden gemacht. Eine interessante Gegend und laut Auskunft des Bootsbesitzers äußerst gefährlich. Meiner Meinung nach war das eine heftige Übertreibung. Es ist doch höchst unwahrscheinlich, dass von den russischen Wachtürmen tatsächlich bei einer zentimeterweiten Überschreitung der Grenze sofort geschossen würde. Jedenfalls hat diese Geschichte dem Ausflug aber Würze verliehen.

Viel gefährlicher fand ich damals, dass es heftigst geregnet hat. Zwar waren wir mit schicken Ganzkörperkondomen ziemlich wasserisoliert, aber wie viel Wasser das kleine Schiffernakel vertragen könnte, war nicht so klar. Die Ikone wäre da wohl auch nicht besonders hilfreich gewesen. Tatsächlich haben wir einen Stopp eingelegt bei einer ziemlich provisorischen Überdachung mitten im Nirgendwo während der Bootsführer kübelweise Wasser ausgeschöpft hat.


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Out of this world – Weekly Photo Challenge

Out of this world 

Genauso bin ich mir vorgekommen als ich diese Fotos machte. Es war eiskalt, F. machte eine Runde auf den Berg hinauf und hinunter und hatte den Autoschlüssel mit. Ich war ausschließlich mit Frieren beschäftigt.

 


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Abreise

Schneebilder getankt haben wir heute, bevor ich morgen in den Süden fahre. Der Semmering ist ziemlich genau 1000 Meter hoch und nicht allzuweit von Wien entfernt. In Wien liegt überhaupt kein Schnee, aber im restlichen Land hat es in den letzten Tagen stark geschneit und ein paar hundert Meter höher, wie am Semmering, sieht es aus, wie sich das im Winter so gehört.

Die erste Gebirgsbahn Österreich wurde in den 1850er Jahren auf den Semmering gebaut. Billige oder vielmehr Gratisarbeitskräfte gab es viele: die gescheiterten Anhänger der Revolution 1848. Noch heute fahren Fernzüge über die damals gebaute Trasse und der Semmering mit dem gleichnamigen Ort ist Sommer und Winter ein beliebter Erholungsort und ein Kinderschigebiet.

Ich freue mich schon sehr auf den Atlantik und noch einiges Drumherum, auch auf Lissabon freue ich mich zum x-ten Mal. Aber ich bin auch ein biss´l besorgt, wie wohl mein Hüftgelenk auf die Veränderung in Temperatur und Luftfeuchtigkeit reagiert. Die Kälte auf dem Berg heute habe ich ziemlich gespürt. Aber egal, sogar wenn ich nur sitzend auf den Ozean schaue, ist es mir die Reise auch wert.