la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Klare Linien, die Schönheit hervorbringen

Am Wochenende findet in meinem Meditationszentrum ein Kunstfestival statt. Heute waren die letzten Vorbereitungen im Gange. Bilder gehängt, Ikebana gemacht, beides miteinander kombiniert. Sehr Schönes ist dabei herausgekommen.


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Achtsamkeit in der Fotografie

Der Begriff „Achtsamkeit“ bedeutet in diesem Zusammenhang „achtsame Wahrnehmung“ oder auch „direkte Wahrnehmung“. Damit ist gemeint, dass man das, was man wahrnimmt nicht interpretiert, oder so wenig wie möglich. Es ist der Versuch, die Welt direkt auf uns wirken zu lassen, ohne Filter. Mögliche Filter sind die persönlichen und allgemeinen Vorstellungen und Vorurteile, ideologische Ausrichtungen, Moralvorstellungen und, und, und …….. Eine Wahrnehmung wäre dann nicht schön, häßlich, gut, böse oder was auch immer, sondern einfach ein nicht näher definierter, starker Eindruck.

Momente der direkten Wahrnehmung sind sehr intensiv. Ein Eindruck ploppt auf und Sekundenbruchteile lang, ist alles andere verschwunden. Diesen Eindruck dann möglichst authentisch in einem Foto festzuhalten, macht viel Freude. Daraus werden Fotos, an die man sich erinnert. Von meinen Fotos, die aus einer solchen Wahrnehmung entstanden sind, weiß ich auch noch Jahre später, wie und wo ich sie gemacht habe.

 


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Paleicas Farbflecke

Das September-Foto-Thema von Paleica : „Farbflecke“ gefällt mir besonders gut. Trotzdem habe ich den Beitrag erst heute geschafft. So ist das eben …

Grüne Tasche mit grünem Sandschauferl von der grünen Insel

Guantanamo-Overalls aus der Austellung „Alles was Recht ist“

Waldviertler Knödel mit Schwammerlsauce und Blümchendekor

 


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Bilder, Donau und Marillen

Genau an diesem Wochenende begann die Marillenblüte in der Wachau. Da bekommt man einen Eindruck, wie es bei der Kirschblüte in Japan sein muss. Blütentrauben, Menschentrauben, Blütenschnee, Handyherden

Meine Fotogruppe machte eine Ausstellung in Weißenkirchen in der Wachau und die Vernissage war Freitag abend. Weißenkirchen liegt nur eine Autostunde von Wien entfernt, trotzdem finde ich einen Freitagabendtermin nach einer Arbeitswoche ziemlich anstrengend. Am selben Abend zurückzufahren wäre dann in den Bereich der Übermüdung gefallen und so blieben wir über Nacht. F. kam mit und wir quartierten uns ganz nahe der Donau ein. Weißenkirchen ist ein Dorf und so waren wir gleichzeitig auch ganz in der Nähe des Museums 🙂

Ein eigenartiges Gefühl zuzusehen und zuzuhören wie unbekannte Menschen die eigenen Bilder ansehen und kommentieren.

Nächtlicher Spaziergang durch den mittelalterlichen Ort hinunter an die Donau. Es war so warm, dass man noch in der Nacht ohne Jacke gehen und sogar sitzen konnte. Eine Stimmung wie am sommerlichen Mittelmeer, große Sterne, im Dunkel leuchtende Blüten.

Weißenkirchen ist ein kleiner, wunderschöner Ort mit einer mittelalterlichen, sehr gut erhaltenen Bausubstanz, umgeben von Weinbergen. Es scheint, dass praktisch in jedem Haus Wein verkauft wird.

Samstag waren wir bei einer ortsansäßigen Künstlerin eingeladen, die uns ihr Atelier in einem alten Gewölbe unter ihrem Wohnhaus zeigte und in ihrem verwilderten Garten, der direkt in Nachbars Weinberg übergeht, ein open house mit bester Bewirtung veranstaltete. Es war ein netter Nachmittag mit mir teilweise bekannten, teilweise unbekannten Menschen, die unterhaltsam und interessant waren. Die Künstlerin erzeugt überlebensgroße Metallskulpturen, die offenbar nicht rasend erfolgreich sind, weil sie einfach zu groß und damit zu teuer für den Durchschnittsbürger sind.

An diesem 2.April konnte man Strandleben an der Donau beobachten. Als ich ein Kind war, herrschte im April Winter, nicht selten schneite es noch, 2017 tollten teilweise nackte Kinder im Wasser herum …

 Wir haben mehr als ausreichend Sonne für die nächste Woche getankt


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Auf dem Weg ins Museum

zu einer Ausstellung von Daniel Richter habe ich diesen interessanten Blick genossen.

Wirklichkeit-Illusion

fest- verschwommen

starr – beweglich

Farbe – Farblosigkeit

strukturiert – unbestimmt

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Was Kalender betrifft bin ich für 2017 schon hervorragend aufgestellt

Ich besitze zwei Foto-Kalender mit einfühlsamen Fotos von Herrn Ärmel. Einen Pflanzen-Kalender mit wunderschönen, verblüffenden Makros. Herr Ärmel ist eindeutig ein Blumenversteher! Und einen Wasser-Kalender, bei dem mir die Farben und die verschiedenen Strukturen des Wassers besonders gut gefallen.

Außerdem habe ich mir auf Anregung von Ulrike Sokul einen Arche-Literaturkalender gekauft. Auch dieser sieht sehr vielversprechend aus: Zitate von verschiedensten Seiten zum Thema Nähe und Ferne.

Ach ja, die Herstellung von für mich zufriedenstellenden Verhältnissen in Bezug auf Nähe und Ferne gehört unbedingt zu den Leitmotiven meines Lebens …

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Ein Hoch …

… für alle eifrigen Fotografinnen und Fotografen ! Freude macht es zu fotografieren, was man sieht und fühlt optisch festzuhalten (anders geht es ja nicht). Die Konzentration und die Begeisterung sieht man dieser Fotografin richtig an. Sie stand plötzlich auf meinem Weg …

Die Hoffnung Lebensmomente festhalten zu können, haben wir alle, die Erkenntnis, dass das nicht möglich ist, kommt mit der Zeit oder auch nicht.

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Zum Thema Bloggen

… habe ich beschlossen meiner bisherigen Linie treu zu bleiben und keinen Laptop auf Reisen mitzunehmen. So werde ich die schönste Küste der Welt (?) nur in informatischer Begleitung meines Smartphones bereisen. Aber es sind ja noch ein paar andere Leute auf dem Schiff und es wird schon irgendjemand dabei sein mit dem/der sich gelegentlich eine helle Nacht verplaudern läßt.

Ach, ich freu mich schon. Immer schon wollte ich einmal die Hurtigruten fahren. Fjorde und Wasserfälle, Robben und Wale, Landschaft nördlich des Polarkreises, Tromsö, Kirkenes, einige vielversprechende Ausflüge, der Dom von Nidaros zum Beispiel und, und. Ich werde es bewährt beschaulich angehen und auch nicht immer die Kamera zwischen mir und den Eindrücken haben. Tausende Fotos werden es wahrscheinlich trotzdem werden. Unendlich schade finde ich nur, dass es im Sommer keine Nordlichter gibt. Aber ich werde schon noch irgendwann welche zu sehen bekommen.

indexInzwischen müsste ich, so das Flugzeug nicht abgestürzt ist, in Bergen sein und es mir auf dem Schiff bequem machen. Komisch ist es, aus einer zukünftigen Position heraus etwas zu schreiben. Sehr komisch, daher gehe ich über 24 Stunden früher lieber weiter Koffer packen.

 

 

 

 


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State of mind – weekly photo challenge

STATE OF MIND

Was war da wohl mein state of mind ? Entspannt, etwas der Realität enthoben …….. müde, voll mit Eindrücken, voll mit Ozean ….

Interessant, dass diese extremen Gegenlichtbilder wie S/W-Bilder aussehen. Dass die Gestalten wie Schatten aussehen, kann ich mir erklären, aber warum wohl das Wasser durch Gegenlicht völlig entfärbt erscheint. Ich muss doch einmal einen Fotokurs machen, einen etwas unkonventionelleren vielleicht ….

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Herzlichen Dank …..

… an beide Kommentatoren meines Nebelbilds. 16:9 ist, vermute ich, ein Querformat ? Alles Gesagte leuchtet mir ein, die Ausrichtung eines Bildes an bestimmten Linien, die Fragestellung, was eigentlich dargestellt werden soll…

Ich merke bei diesen Fragestellungen, wie absolut un-rational ich an das Fotografieren herangehe, obwohl ich ansonsten ein durchaus rational-denkender Mensch bin. Ich überlege mir beim fotografieren eigentlich gar nichts. Ich beginne gerade erst, mich mit Belichtung zu beschäftigen.

Das Fotografieren ist für mich eine Erholung vom Rationalen, Geplanten, eine-bestimmte-Wirkung- haben-sollenden. Das Motiv springt mich an. Wenn mich nichts anspringt, versuche ich erst gar nicht irgendetwas zu fotografieren, weil ich schon weiß, dass da nix draus wird. Oder zumindest nichts, was mir irgendetwas sagt.

Das Erlernen von Fototechnik im weitesten Sinn interessiert mich sehr. Ich denke, dass ich da – gewissermaßen im Vorfeld bzw bei der Manöverkritik nachher – sehr viel profitiere und ich finde auch die Analyse vorhandener Fotos sehr spannend. Mein Plan dabei ist es, diese Dinge so zu verinnerlichen, dass ich im Moment des Abdrückens nicht darüber nachdenken muss. Ich sehe mich überhaupt nicht dabei, vor einem Motiv zu stehen und darüber nachzudenken, wie ich´s angehen soll. Das würde mich richtig verdrießen. Ich möchte mit dem Motiv „Kontakt aufnehmen“  und abdrücken und dabei sollte im Idealfall eine genaue Abbildung dessen entstehen , was ich gesehen habe. Ich weiß, ein ganz bescheidener Anspruch *grins*

Große Pläne eben ….. Eigentlich bin ich aber so im Großen und Ganzen mit vielen meiner Fotos ganz zufrieden. Ich sehe nur, dass sich die Darstellung mit einigen technischen Kenntnissen beträchtlich verbessern ließe und beschäftige mich daher in letzter Zeit damit.

Also, bitte, bitte weiter kommentieren  ❤ ❤