la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Sunnys Treppen

Ich habe wieder einmal die totale Sehnsucht nach dem Meer und habe aus meinem Archiv Stiegen am Atlantik herausgefischt. Stiegen als verbindendes Element in diesem Fall zwischen Land und Ozean.

Es ist entspannend zuzusehen wie Ebbe und Flut kommen und gehen, das Wasser die Stiegen hinaufspült, hochspritzt, sich langsam wieder zurückzieht. Die Gischt, die Spiegelungen auf den nassen Steinen

Tatsächlich bin ich ja derzeit leider mit Staub befasst, in allen Variationen.


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Goldenes Wasser in der Nacht

Es ist ein halbes Jahr her, dass ich am Atlantik war und ich habe schon so eine Sehnsucht nach meinem Lieblingsmeer …… Aber ich bleibe hart, was ich mir gar nicht zugetraut hätte, zuerst die Badrenovierung. Sie schreitet voran, aber ich glaube nicht, dass bis Ostern alles fertig sein wird. Ach, zu Ostern will ich ohnehin nicht verreisen, da ist ja halb Europa unterwegs, da muss ich nicht dabei sein, die überfüllten Flughäfen, die engen Flugzeuge, das grausliche Essen …… und der Atlantik *seufz*img_6981 img_6984 img_6990


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Internationale Steine und Beziehungen

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Thema: Steine

Eine lauwarme Affaire war es im Rückblick, bestenfalls. Doch zum Zeitpunkt des Steinesammelns war die Durchschnittstemperatur zwischen uns noch unbestimmt, es hätte noch etwas daraus werden können.

Die Steine sammelte ich am spanischen Mittelmeer, in Málaga.Es war ein wirklich scheußlicher Strand mit grobem, schmutzig wirkendem Sand und ein paar zerzausten, staubigen Palmen; mit mehreren um diese Jahreszeit noch geschlossenen chiringuitos, den spanischen Äquivalenten zum Würschtlstand.

Im Hintergrund Teenagerquietschen von riesigen, bunten Badetüchern aus. Meine Schüler waren völlig euphorisch von den 20 Grad Temperaturunterschied zu Wien und dem Licht. Ich sah nicht zu ihnen hin und  wenn sie gegen die Sprachreiseregeln verstoßend ins Wasser gegangen wären, hätte ich ihnen das wirklich gegönnt. Es war ein wunderschöner, warmer Tag und warum sollte ich da den Kindern den Spaß verderben im Meer zu baden. Weder Haie noch ein Tsunami waren in Sicht, keine reißenden Meeresströmungen, nicht einmal Quallen oder Gigolos ….

Und ich suchte Steine und fand zwei, die mir besonders gefielen und die sehr ähnlich waren. Die meisten Strandsteine sind nur attraktiv wenn sie nass sind, diese waren aber auch in trockenem Zustand schön und so nahm ich sie mit an den Atlantik. Nachdem ich am ersten Tag der Osterferien die Jugendlichen ins Flugzeug nachhause gesetzt hatte, fuhr ich mit den beiden Steinen nach Lissabon um eine Beziehung zu pflegen, die sich eben im Rückblick als lauwarm herausstellte. Auf den Fotos sieht man die beiden Seiten meines Steins.

Stein vom Mittelmeer für den Atlantik

Stein vom Mittelmeer für den Atlantik

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Einen der Steine überreichte ich dem anderen Teil der mäßig glühenden Beziehung. Er trug ihn eine Weile in der Hosentasche, dann fiel er irgendwann auf Fließen und zersprang, naja …. Den anderen Stein habe ich immer noch und schätze ihn sehr. Er ist ein richtiger Handschmeichler und dient mir als Symbol dafür, dass auch Beziehungen, in denen es nur um Schwurbelsex geht auch neutrale bis angenehme Erinnerungen hinterlassen können oder zumindest die Steinesammlung vergrößern.


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Energie

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Thema: Energie

Mein Zugang zum Thema Energie ist ein völlig unwissenschaftlicher. Ich könnte darüber sinnieren, dass Materie und Energie eins sind oder den Artikel über dunkle Materie und Energie besprechen, den ich kürzlich gelesen habe ….

Mein erster Gedanke zu diesem Thema hat aber mit körperlicher Befindlichkeit zu tun. Wenn ich krank  oder sonstwie körperlich beeinträchtigt war, kommt schließlich der Moment in dem ich spüre, wie die Vitalität wieder hochsteigt, mit der Lebensfreude an der Hand und beide mich so richtig überschwemmen und mitreißen. Dann bin ich mir sicher, dass es mir wieder gut geht, ein überwältigendes Gefühl.

Der andere Bereich in dem ich Energie so richtig spüre, ist der Atlantik. Das ist einer der Gründe warum es mich dort immer wieder hinzieht. Wenn das Wasser sich weit zurückgezogen hatte und dann die Flut mit voller Macht hereinkommt, so schnell, dass man zusehen kann, wie das Wasser mit jeder Welle ein Stück näher heraufspült, dann ist das für mich reine Energie. Schon klar, dass dieses Gefühl wohl auch mit dem Jodgehalt der Luft und den längeren und intensiveren Lichtphasen zu tun haben könnte, aber man muss ja nicht immer alles zu Tode analysieren.

Diese Bilder gab es auf meinem blog schon zu sehen, aber ich mag sie so gern, dass sie nochmals auf den Laufsteg dürfen. Sie stammen beide von einem Abend mit einer prächtigen Vollmondflut am portugiesischen Atlantik.

 

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