la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Der Oktopus und ich – kopflos beim Mitmachblog

Mitglieder der großen Familie der Tintenfische sehe ich an den Küsten des Atlantik sehr gerne auf meinem Teller. Viele Arten von Tintenfischen mit oder ohne „Tinte“ habe ich schon probiert, aber meistens in kopfloser Form, also nur die Tentakel; gegrillt, gebraten, gekocht, in Knoblauch, in Curry. Aber noch nie war ein ganzer Octopus dabei, also Kopf-Körper und acht Tentakel. Kürzlich in Portugal habe ich aber ein paar neue Lokale ausprobiert und in einem gab es diesen Kraken. Vom Aussehen her sind sie ja nicht besonders appetitlich, aber das täuscht. Er war wirklich köstlich, ganz zartes weißes Fleisch …

Eine Spur von schlechtem Gewissen hatte ich schon. Kraken mit ihren neun Gehirnen (eines im Kopf und eines in jedem Tentakel) sind sehr intelligent und es gibt seriöse Biologen, die sie für potentielle Nachfolger der Menschheit halten. Erst in ein paar Millionen Jahren, aber immerhin. Es ist genauso wie bei den Säugetieren. Man isst ein Teil und denkt nicht daran, dass es sich um intelligente Lebewesen handelt.

Zur Unterstreichung des Kopflosen noch ein Foto. In der Nähe des Octopus-Restaurants gab es einen Teich mit diversen Wasservögeln. Einen Augenblick lang hat sich die Kamera irgendwie verselbstständigt und dieses spannende Bild hervorgebracht. Eindeutig passend zum Thema „kopflos“.

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Ein Kommentar

Jede fotografiert jede

A l´ombre des jeunes filles en fleur.

„Im Schatten junger Mädchenblüte“ wird das manchmal übersetzt. 

Die haben zu Zeiten von Proust äußerlich etwas anders ausgesehen. Ob innerlich auch, sei dahingestellt.