la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Selbstplagiat

Beim Aufräumen meines Blogs habe ich einen alten Beitrag gefunden, der für heute wunderbar passt:

ÜBER DAS KOFFER PACKEN

Ich reise gerne. Sei es allein, sei es in Begleitung oder auch in einer Reisegruppe, zu Fortbildungen und sonstigen Seminaren, zu Besuchen von Freunden, was auch immer.

Ich liebe anonyme Hotelzimmer und verstehe gar nicht, warum viele Menschen es so schrecklich finden in Hotels zu übernachten. Es macht mir Spaß täglich in einem anderen Bett in einem anderen Zimmer zu schlafen. Besonders genieße ich es, vorübergehend mit ganz wenigen Sachen auszukommen. Es ist ja erstaunlich wie wenige Dinge man eigentlich braucht um durchaus angenehm und bequem zu leben, zumindest für eine Zeit.

Und da fängt mein Problem an: das einzige, was mich am Reisen ordentlich stresst, ist das Packen. Es beginnt schon mit der Auswahl des richtigen Gepäckstücks. Koffer, Tasche, Rucksack ? je eines ? Einige wenige Dinge kommen auf jeden Fall mit, zB die Kamera, bei anderen Dingen ist das nicht so eindeutig. Brauche ich die wirklich ? oder doch unbedingt ?

Zum Glück ist das Endergebnis meiner Packerei fast immer zufriedenstellend und ich habe nicht zu viel und nicht zu wenig mit. Aber bis ich dorthin komme ! Nervenzerfetzend …. Ich lache über mich selbst, aber ich brauche einen ganzen Tag zum Packen. Und das obwohl ich mich nur um mein Gepäck kümmern muss. Meine Wohnung samt inneren und äußeren Pflanzen wird nicht nur von einer sondern von zwei Personen betreut.

F. schwankt zwischen Verständnis und Belustigung. Ich kann das gut verstehen, ich finde das Thema „Packen und ich “ selbst absurd, aber was soll ich machen, es ist eben so. Der Beginn einer breit angelegten Psychotherapie zur Bearbeitung des Themas „warum nervt mich das Packen so ?“ wäre vielleicht doch etwas übertrieben und um das Geld kann ich mir sicher ein paar hochpraktische Mehrzweck-Gepäckstücke kaufen 🙂

Was mich tröstet, ist, dass ich aus 100facher Erfahrung weiß, dass ich letztlich immer rechtzeitig fertig werde und auch noch nie etwas wirklich Wichtiges vergessen haben. Mal ganz abgesehen davon, dass ich weder eine Wüstendurchquerung noch ein Himmalaya-Trekking im Sinne habe, sondern in Europa bleibe, wo ich alles, was immer ich vergessen haben könnte garantiert irgendwo bekomme.

Und ich weiß auch, dass nach den ersten 100 Metern in Richtung Flughafen alles von mir abfällt und die Vorfreude ausbricht.

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„Teilen Sie das bitte!“, fordert uns die dergl in mehr als einem Beitrag in den letzten Tagen auf. Es geht um nichts weniger als das Recht, als Behinderter einigermaßen selbstbestimmt zu leben, was jenem Behinderten, sein Name ist Markus Igel, systematisch abgesprochen wird. Daher gibt es jetzt gerade viel Lärm, denn wenn man […]

über Teilen Sie das bitte! — Irgendwas ist immer


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Ewig jung – ABC Etüden

Die ABC-Etüden bei  Christiane 

Es soll ein Text entstehen mit einer Länge von  maximal 300 Wörtern, in dem die 3 vorgegebenen Wörter vorkommen.

Die Art des Textes kann frei gewählt werden.

Können Menschen ein Verfallsdatum haben, eine Ablauffrist, abgesehen von der unausweichlichen Vergänglichkeit des Daseins?

Entgeht man diesen Ablauffristen, wenn man sich Nervengift in die Falten spritzen lässt oder Haare implantieren. Machen Kunststoffbällchen im Pornostarformat – oder auch kleiner – wirklich jünger und glücklicher? Ist es nicht lächerlich sondern bewundernswert, wenn Schlagerstars mit siebzig die gleichen Liedchen trällern wie mit zwanzig? Ist es ein gutes Gefühl von einem schleimigen Exemplar Mensch als jüngere Schwester der eigenen Tochter angesprochen zu werden? Macht es Sinn nicht Eltern sondern Freunde seiner Kinder sein zu wollen, meistens auch noch die besten Freunde. Alles nur um diesen Ablauffristen zu entgehen, die dann unweigerlich ins Verfallsdatum münden.

Ist es klug, sich immer nur mit den Augen anderer zu betrachten? Wobei die Kriterien nach denen uns andere betrachten auch immer nur eigene Hypothesen sind. Wer weiß denn, ob der Unbekannte, dem wir irgendwo begegnen „hat die aber viele Falten“ denkt oder etwas völlig anderes.

Vielleicht kann man mit hunderten Runzeln, schütterem Haar und zitternden Händen am Rollator gehend durchaus glücklich und zufrieden sein, wenn die im Laufe eines Lebens angesammelten inneren Ressourcen tragen. Erwirbt man sich innere Ressourcen, wenn man sich hauptsächlich dem völlig aussichtslosen Projekt des Anti-agings widmet?

Nur so ein paar unschuldige Fragen.