la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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#januart2019 – Nr.8 – Stern

Meine Beiträge zu Januart werden immer alberner. Ich behaupte, dass das in der Natur der Sache liegt.

Hier also eine Modenschau auf dem ersten Planeten der Sonne Alpha Centauri. Das charakteristische Laufsteghüpfen, das nur mit Flossenschuhen erlaubt ist, ist dort eine sehr prestigeträchtige Fähigkeit.

Für diejenigen, die sich etwa über das humanoide Aussehen, der Alphacentaurier wundern könnten, verweise ich darauf, dass ich auch keine Ahnung habe, warum das so ist. Manche Dinge muss man einfach so nehmen wie sie sind.


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#januart2019 – Nr 7 – Vögel – Elefanten

Zum Thema Vögel hätte ich nur die Information zu bieten, dass in Österreich die Blauracke endgültig ausgestorben ist, trotz großer Bemühungen. Albrecht Dürer hat einen Flügel dieses bunten Vogels gezeichnet, 1512. die Zeichnung gehört zu den Beständen der Albertina in Wien.

Was ich zu bieten habe, ist ein Elefant, der obendrein zum Stichwort „Abfallglück“ passt. Mein Freund K., über den ich hier schon berichtet habe, hat sich wieder selbst übertroffen und etliche neue Figuren kreiert, alle ausschließlich aus Abfällen verschiedenster Art. Man muss sich den hübschen Elefanten ganz nahe heranzoomen um zu sehen aus was für unglaublichen Dingen er besteht. Der Körper ist aus zwei Gläsern aus dem Altglascontainer gemacht.

 


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#januart2019 – Nr.6 – dankbar

Vielen Menschen bin ich für vieles dankbar. Derzeit richtet sich meine Dankbarkeit in Richtung Wissenschaft, an jene orthopädischen Chirurgen, die die minimalinvasive AMIS-Methode entwickelt haben und praktizieren und mir so ein Ding aus Titan und Keramik eingesetzt haben. Es wiegt gerade ein halbes Kilo und soll eine Lebensdauer von allermindestesn 20 Jahren haben, eher mehr. Wenn ich es mir so ansehe, finde ich es sehr elegant.

 


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#januart2019 – Nr.5 – Zuhause

Zuhause ist immer anders. Derzeit ist für mich zuhause warm und trocken, aber es hat auch einen Anflug von Gefängnis. Zuhause muss ja kein Ort sein, es können auch Menschen sein oder Sprachen oder Kultur. Als ich noch mit der Austrian Airlines flog, begann zuhause mit dem Donauwalzer, der bei der Landung in Wien gespielt wurde. Dann kam das Wiener Hochquellwasser aus der Leitung und die Vielfalt an Brot, vor allem an dunklem.


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#januart2019 – Nr.3 – Magie

Nein, ich verweigere mich den Einhörnern in Quietschrosa und den Zauberstäben und vielem anderen.

„Magie des Alltags“ hieß mein erstes buddhistisch orientiertes Seminar, das war irgendwann 2008 und hat mein Leben sehr bereichert. Das Besondere im Alltäglichen zu sehen, muss ich wohl vorher auch schon beherrscht haben, sonst wäre dieser Ansatz nicht so ein durchschlagender Erfolg in meinem Leben geworden. Dann begann ich auch mit der Miksang-Fotographie, bei der es darum geht, eben diese Magie und Schönheit des Alltags zu sehen und abzubilden und dadurch auch mit anderen teilen zu können.

Und glücklich macht sie die Magie des Alltags. Ich habe schon so viele Situationen erlebt, in denen Glück oder zumindest Zufriedenheit nicht mit der stärksten Lupe zu finden gewesen wäre, aber da war diese perfekte Linie in der Schlammpfütze, diese leuchtende Farbe im Müll, diese Spiegelung in einer trostlosen Scheibe in einem Krankenhaus ……

Ich habe so viele Fotos, die die Magie des Alltags zeigen, wenn man nur hinsehen möchte, daher stelle ich da jetzt ziemlich willkürlich zwei hinein. Nicht die besten, nicht die schönsten, irgendwelche …..


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#Januart 2019 – Nr.2 – Polar(oid)

Thema Polaroid ? Dazu fällt mir nichts ein. Nie habe ich eine Polaroid-Kamera besessen, noch hat das System in meinem Leben irgendeine Rolle gespielt. Lösung: ich streiche die letzten drei Buchstaben und mache aus „polaroid“ „polar“. Dazu fällt mir sehr viel ein und es entsteht gleich noch eines von meinen Instant-Kinderbildern. Auch so eine Art Polaroid-Effekt: ein Wort erzeugt sofort ein Bild.

Inzwischen ist mir klar geworden, dass das Projekt zum Einmalen für mich nicht taugt. Für ein Bild, mit dem ich selbst zufrieden bin, braucht es mehr Zeit und keine von außen kommenden Themen. Aber macht ja nichts, der kreative Ansatz, sich zu den Wörtern irgendwas einfallen zu lassen, gefällt mir trotzdem.