la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Donnerstag 5.März 2020

Eines meiner derzeit dominierenden Lebensthemen ist die Energie, oder vielmehr deren Fehlen. Zu einem hohen Anteil ist das wohl eine Altersfrage. Aber nicht nur. Mein absurder Stundenplan, der die Unterrichtsstunden auf drei sehr lange Tage zusammenpresst, obendrein auf aufeinanderfolgende Tage ist daran sicher auch nicht unbeteiligt. Zwar schlafe ich im Normalfall genug, aber das gesunde Essen ist für mich eine Zeitfrage und ich schaffe es nicht wirklich. Obendrein braucht man je älter man wird umso längere Erholungszeiten. Mit 20 kompensiert man eine durchgefeierte Nacht mit etwas längerem Schlafen am nächsten Tag oder nicht einmal das. Naja, die Zeiten sind leider vorbei.

„Supradyn vital 50+“ kommt auch nicht annähernd an Popeyes Spinat heran… In meinem Kühlschrank ruht ein Sauerteigstarter namens Sherman, der mir von einer Kollegin gespendet wurde. Blöder Name, aber falls ich ihn aktiviere, werde ich ihn umtaufen. Ich würde ja gerne selbst Brot backen, aber die Sache ist doch wesentlich komplizierter und vor allem zeitaufwändiger als ich gedacht habe. Meine Vorstellung war, dass ein Stück von dem Starter mit weiterem Mehl und Wasser und ein paar Gewürzen gemischt wird, dann meinetwegen noch eine Weile herumliegt und dann in den Ofen kommt. Auch das ist schon viel Aufwand, aber das kann ich mir vorstellen. Die Realität sieht aber offenbar anders aus: mehrere Teige braucht es, mehrere unterschiedlich lange Ruhezeiten, ziemlich genaue Vorgaben was wie lange dauern soll oder darf. Nein, ich glaube das ist doch nix für mich, außer ich finde ein einfacheres Rezept. Ein bissl suche ich noch.

Im Rahmen meiner Kampagne „wo ist nur die Energie geblieben?“ habe ich auch einen Kefirpilz geschenkt bekommen. Er hat noch keinen Namen, steht in einem Glaskrug in der Küche und produziert ein hoffentlich auch noch köstliches auf jeden Fall aber sehr gesundes Getränk. Ich habe meine Zweifel, ob es mir schmecken wird, ich trinke auch nicht gerne Milch, aber mit etwas gutem Willen kann man sich ja an vieles gewöhnen. Dem F wird er wahrscheinlich schmecken, der trinkt Milch wie Wasser, sogar warm. Ich kann gar nicht hinschauen so grausig finde ich das. Aber gut, sollte es meine Energiebilanz verbessern, werde ich bestimmt mit Erfolg versuchen, das  ….. köstliche Getränk täglich zu konsumieren, oder zumindest hin und wieder, falls der F. was übrig lässt.

Heute wäre der zweite Tag Kieser-Training in dieser Woche fällig. Geht aber leider nicht, weil ich auf einen Techniker warte, der meine Kabel-Box überreden soll, wieder mit der Mediathek zusammenzuarbeiten. Nach längeren Verhandlungen und diversen per Ferndiagnose erstellten falsifizierten Vermutungen der Kabelgesellschaft, hat man mir einen Techniker zugestanden, der zwischen 16:00 und 20:00 kommen soll. Ich bin also kaserniert. Zwar habe ich ohnehin wenig Zeit zum Fernsehen, wenn ich aber schon so eine Box habe, die in der Theorie sehr viel kann, so sollte sie doch auch funktionieren

Das Wochenende wird angenehm aber nicht besonders erholsam werden. Vielleicht wirkt die Verbindung von Supradyn vital 50+ und Kefir.


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Ist es nicht schön ….

… ein Kalb zu sehen, das nicht mit gerade drei, vier Wochen unter grauenhaften Bedingungen durch halb Europa transportiert wird um dann irgendwo geschlachtet zu werden wegen der Export- oder Import-  oder sonst irgendwelcher Quoten.

Dieses schon recht große Kalb wurde – wie es sich gehört – mit Muttermilch aufgezogen und darf auch groß werden, dafür hat es eine Nummer im Ohr und gehört zu einem Schau-Bauernhof, aber immerhin hat es doch im Vergleich zu vielen seiner Artgenossen ein gutes Leben.


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Donnerstag 20. Februar 2020 – wie war das mit Leib und Seele ?

Ein absolut köstlich schmeckendes Brot aus mehreren Getreiden und Sonnenblumenkernen auf Sauerteigbasis habe ich von einer Kollegin bekommen. Ein Gedicht, vor allem die Kruste! Mein eigenes Sauerteigprojekt ist ja leider gescheitert. Nicht so sehr am Sauerteig sondern eher an mir. Ob ich es nochmal probieren soll? Die Kollegin hat mir einen „Ableger“ von ihrem Sauerteig versprochen. Er heißt Helmut oder war es doch Hermann ? Na egal. Ich werde die Sache dem Zufall in die Hände legen. Wenn sie dran denkt und einen Jung-Helmut oder Klein-Hermann mitbringt, werde ich mich an einem Brot versuchen, wenn nicht, na dann eben nicht. Erinnern werde ich sie nicht. Sehr schwer zu sagen, was mir lieber wäre …

In München ist mir zufällig ein „Würziger Kurkuma“-Tee der Firma Meßmer untergekommen. Die Firma kenne ich nicht und Kurkuma-Tee habe ich auch noch nie getrunken, aber die Überraschung war sehr angenehm. Ich ging also – zurück in Wien – auf die Suche nach Kurkuma-Tee. Zwei Sorten habe ich gefunden einen Bio-Tee Kurkuma-Lavendel-Rose von „Natur pur“, sprich Spar, den ich ganz scheußlich scharf finde, und einen Kurkuma-Ingwer Tee , ebenfalls von Spar aus einer Willi-Dungl Serie. Dungl war ein sehr geschäftstüchtiger Trainer und Gesundheitsapostel, der aber selbst mit gerade einmal 65 Jahren gestorben ist. Diesen Tee mag ich ganz gern, aber kein Vergleich mit dem Münchner.

Nachdem ich heute die Freude einer Wurzelbehandlung mit Anästhesie hatte, ist mein halbes Gesicht inklusive Lippe noch ziemlich taub. Ein sehr seltsames Gefühl ist es, etwas zu trinken und die Lippe nicht zu spüren. Als ob das Glas auf einer Seite am Mund anliegt und auf der anderen in der Luft schwebt. Besser geht es, das Glas oder die Tasse an die Zähne anzulegen, dann entsteht der Eindruck einer geraden Linie.

Wenn ich schon beim Essen bin: bei Yvonne habe ich heute ein Buch gesehen, das mir interessant vorkommt und habe es gleich erworben. Liegt vorläufig noch in meinem Rucksack und wartet auf seinen Auftritt. Hinter dem Thema „umprogrammieren alter und schlechter Gewohnheiten“ bin ich schon lange her. Auch ein Grundthema buddhistischer Praxis, das sehr schwierig umzusetzen ist, nicht nur bei Ernährungsgewohnheiten sondern auch bei allem anderen.


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Von 7 auf 10

Zeit für längst überfällige Dinge wie das upgraden des Betriebssystems. Dass es ab Mitte Jänner keine updates mehr für Windows 7 gibt, hat mich doch etwas geschreckt. Zwar hat der hochgeschätzte Kaspersky noch keinen einzigen Virus oder Wurm durchgelassen … trotzdem. Hätte ich mir viel komplizierter vorgestellt, es war aber einfach und gratis. Sowohl mein PC als auch der Laptop laufen jetzt also unter Windows 10. Einen Unterschied bemerke ich kaum, höchstens dass alles ein bisschen schneller geht. Und die beste Neuigkeit: es schneit auf meinem blog genauso schön wie vorher.

Nachdem wir am 24. und 25. kaum etwas gegessen haben, ist heute aus den Resten ein ganz passables viergängiges Abendessen geworden. Viele Reste von wenig Essen ergaben viel Essen. Niedrigere Mathematik ist das.


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Die Lampen sind für die Qualität des Essens unwichtig

Das letzte Mal habe ich so eine ähnliche Lampe fotografiert während ich mir gerade in einem indonesischen Lokal in Holland eine Lebensmittelvergiftung zugezogen habe. Diesmal passiert das sicher nicht, den es handelt sich um ein bewährtes, viel besuchtes Lokal. Wir waren den ganzen Tag unterwegs in dieser und jener Angelegenheit und sind dann dort gelandet. Die Lampen sind neu.


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Zur Klärung kulinarischer Begriffe

DEFTIGE LEBERKNÖDEL

Besonders in der kühleren Jahreszeit ist eine heiße Suppe eine Wohltat. Das Rezept für deftige Leberknödel gibt Kraft, wärmt von innen und schmeckt.

Deftige Leberknödel

Bewertung: Ø 4,4 (1101 Stimmen)

   

 Zutaten für 6 Portionen

2 Stk Semmel
120 g Rindsleber
1 Stk Zwiebel
1 Bund Petersilie
30 g Butter
1 Prise Salz und Pfeffer
1 Prise Majoran
1 Stk Knoblauch
1 Stk Ei
50 g Semmelbrösel
50 ml Wasser
4 l Suppe
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 Kategorie

Knödel Rezepte

 Zeit

55 min. Gesamtzeit
30 min. Zubereitungszeit
25 min. Kochzeit

 Schwierigkeitsgrad

einfach

 Zubereitung

  1. Für deftige Leberknödel das Fleisch bzw. die Leber in sehr kleine Stücke hacken oder durch einen Fleischwolf drehen.
  2. Semmeln in Wasser einweichen und anschließend gut ausdrücken. Zwiebel schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Knoblauch pressen und Petersilie fein hacken.
  3. In einer Pfanne Butter zerlassen, zuerst die Zwiebel, dann Knoblauch, die Petersilie und den Majoran zufügen. Anschließend alles erkalten lassen.
  4. Mischen Sie den Semmel, die Leber und das Zwiebelgemisch in einer Schüssel. Dann geben Sie Ei, Semmelbrösel, Salz und Pfeffer dazu. Alles noch einmal gut verrühren und für 5 Minuten rasten lassen.
  5. Mit feuchten Händen Leberknödel formen. Dann können Sie die Knödel in die kochende Suppe geben und für 20-25 Minuten darin ziehen lassen. Die Suppe soll dabei nur auf kleiner Flamme köcheln.

Tipps zum Rezept

Die Knödel können auch in einer Pfanne angebraten und dann serviert werden. Die Leberknödelmasse kann auch als Leberreis (Suppeneinlage) verwendet werden.

Quelle: guteküche.at