la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Spaciges Stroh

Es war schwierig vorigen Freitag auf dem Weihnachtsmarkt Miksangfotos zu machen. Wir waren zu viert und hatten nach einer Stunde alle nicht viel vorzuweisen. Warum auch immer. Ein paar Bilder sind doch herausgekommen. Dieses ist natürlich eine Bearbeitung und fällt damit nicht unter die beabsichtigte direkte Wahrnehmung. Man muss ja nicht so orthodox sein .

 

 


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Strohkinder

Doppelte Schicht Gewand, Haube, Kapuze, Stiefel, aber eiskalte Finger. Mit Handschuhen kann ich nicht fotografieren und so frieren die Finger vor sich hin. Wir  üben uns im Miksang-Fotografieren auf einem Weihnachtsmarkt im Stadtzentrum. Es ist eher schwierig sich zu konzentrieren, aber auch unkonzentriert entstehen immer wieder ganz nette Fotos. Das riesige Brunnenbecken vor der Karlskirche, in dem die derzeit abgedeckte Henry Moore-Skulptur steht, ist mit Stroh gefüllt und die Kinder tauchen geradezu hinein.


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Dienstag 3.12.19. Kim Jong-un und Schnittlauch

Julia Herr, die Vorsitzende der Jugendorganisation der SPÖ fährt nach Madrid, zur Klimakonferenz, mit dem Zug. Das dauert zwei Tage, habe ich selbst auch mehrmals gemacht. Unser Bundespräsident war ebenfalls in Madrid, in Begleitung eines Plüsch-Eisbären. Die beiden sind aber nicht mit dem Zug gefahren sondern geflogen. Kim Jong-un fährt auch mit dem Zug, mit dem eigenen, allerdings nicht nach Madrid und sonst auch zu keiner Klimakonferenz. Das Zugfahren allein ist also kein Garant für eine demokratisch-ökologische Gesinnung.

Mein Weihnachtsdeko-Anfall hält an. Barbarazweige habe ich heute gekauft und ins Wasser gestellt. Alle anderen Ratschläge, wie man die Zweige zu garantierter Blüte bringt, ignoriere ich. Entweder reicht ihnen das Wasser und das warme Zimmer, oder sie blühen eben nicht. Auch ein zweiter Adventkranz hat sich eingeschlichen, ganz ohne Kerzen oder sonstiges nur zur Beduftung des Schlafzimmers. Der andere Kranz hat schon die halbe Wohnung mit einem dezenten Vanilleduft durchzogen. Und ich dachte das wären Zimtstangen. Tja, ich bin eben kein Profi, nur eine begeisterte Dilettantin.

Die Spengler waren äußerst effizient und haben jedes kleinste Grünzeug aus den Dachrinnen entfernt. Es tut mir irgendwie leid um meine Schnittlauchplantage in der Dachrinne, aber es ist ja nicht gesagt, dass sie nicht im Frühling glorreich wieder herausbricht.


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Samstag 24.11.19

Im Vorjahr musste ich die Weihnachtsmarktsaison ganz auslassen. Ich konnte gerade noch die unbedingt notwendigen Gehstrecken bewältigen, also im Wesentlichen von zuhause zur Arbeit und wieder zurück. Weihnachtsmarktbesuche waren da nicht drin. Auch zwischen der OP am 18. Dezember und Ende des Jahres waren meine Gehstrecken noch recht kurz. In diesem Jahr werde ich also voll zuschlagen und habe Samstag Abend die Saison eröffnet mit einer alle Jahre wieder stattfindenden netten privaten Veranstaltung einer Freundin. Es gibt dort höchst originelle handarbeitliche Produkte, vom Zitronen-Pfeffer-Chutney bis zum gehäkelten Tablett-Halter und viel Fröhlichkeit.

Im Buddhismus gibt es die sogenannten drei Juwelen: den Buddha, den Dharma, den spirituellen Weg und den Sangha, die Gemeinschaft der gemeinsam Praktizierenden. Zwar praktiziere ich derzeit kaum bis gar nicht, aber viele Menschen dieser Gemeinschaft sind mir wichtig geworden und mit ihnen pflege ich auch weiterhin gute Kontakte. Vorige Woche erst war das Essen mit Sabine B. äußerst vergnüglich. Novemberblues findet eigentlich nicht statt. Das ist wahrscheinlich der Grund warum mir zum Etüden-Wort „Unbehaustheit“ nichts einfällt.