Hab ich doch ….

… den Blog-Schnee für heuer beendet, weil es ja schon März ist und statt dessen eine Frühlingsfarbe reingestellt, hab ich doch statt dem schneebedeckten Baum zumindest vorläufig wieder den Mahakala eingeladen und was seh ich beim Hinausfahren aus der Supermarkt-Garage ? Genau ! Es schneit. Naja ….

Das wütende Heer

Ich glaube, ich habe ziemlich alle Krimis von Fred Vargas gelesen, manche auf französisch , manche in deutscher Übersetzung. Frédérique Audoin-Rouzeau ist von ihrer Ausbildung her Historikerin und Mittelalterarchäologin mit zusätzlichem Schwerpunkt Archäozoologie.  In diesem Bereich arbeitet sie auch.

Fred Vargas ist nicht eine, die ihre Bücher im Akkord schreibt, eines alle zwei Jahre, höchstens, eher weniger. Sie stammt aus einer künstlerisch-intellektuellen Familie und ist neben Ruth Rendell und Batya Gur eine meiner liebsten Krimiautorinnen. Diese drei Autorinnen haben gemeinsam, dass in ihren Büchern die Krimihandlung im Grunde nur ein Vorwand für Milieuschilderungen oder Psychogramme ist. Es gibt zwei verschiedene Universen bei Vargas, aber in den letzten Büchern geht es hauptsächlich um Kommissar Adamsberg und seine Truppe. Manchmal überlappen sich aber die Universen und es tritt auch die eine oder andere Figur aus der jeweils anderen Welt auf. In den Krimis von Fred Vargas tummeln sich sehr ungewöhnliche, skurrile Personen. Sie läßt die Skurrilität aber nie in Klamauk umkippen.

Kommissar Adamsberg ist ein sehr ungewöhnlicher Mensch und seine Truppe  steht ihm an Skurrilität in nichts nach. Jede einzelne dieser Figuren inklusive der Kommissariatskater wird, man könnte sagen in liebevoller Schonungslosigkeit beschrieben. Viele von ihnen könnten sich aufgrund ihrer diversen psychischen und sonstigen Probleme kaum in ein „normales„ Leben eingliedern, aber Adamsberg führt seine Truppe höchst erfolgreich auf seine Art mit klarem Blick im Nebel und holt aus allen ihre ganz speziellen Qualitäten heraus. Mir kommen Vargas Bücher immer vor, wie ein Plädoyer für die Buntheit und Vielfalt menschlicher Gesellschaften. Eigenschaften, die man auf den ersten Blick eindeutig als Schwächen einstuft, entpuppen sich in manchen Situationen als ganz große Qualitäten

Dieses Buch ist weder ihr bestes, noch das letzte, das erschienen ist. Ich habe es trotzdem gerne gelesen. Vargas bleibt ihrem Muster treu, seltsame mythologische Geschehnisse darzustellen, die dann langsam, mit archäologischer Akribie in ihren wahren Zusammenhang gestellt werden. Manchmal ist der Ort der Handlung Paris, oft andere französische Regionen oder auch andere Länder.

In diesem Buch geht es um eine Art lokale wilde Jagd in der Normandie, die über einen bestimmten Waldweg reitet und nur von manchen Menschen gesehen werden kann. Diese besonderen Menschen werden im Ort gefürchtet, weil sie nicht nur die Mitglieder des „Wütenden Heers“ (L´Armée furieuse) sondern auch die von ihnen ergriffenen sehen können. Die Ergriffenen sind Menschen, die bald sterben werden. Die Schilderung des Lebens in einer kleinen normannischen Gemeinde samt ihrer lokalen Wilden Jagd  hat mir gut gefallen, wenn sie auch nicht an die Spitzenbücher von Vargas (vor und nach diesem) herankommt.

Dieser Text ist in einer deutschen Übersetzung von Waltraud Schwarze 2011 im Aufbau Verlag erschienen und nun bei Blanvalet, einem Mitglied der Penguin-Randomhouse Gruppe noch einmal in der gleichen Übersetzung. Die Übersetzung des Titels finde ich in seiner Doppelbedeutung sehr gelungen. Warum für eine Neuerscheinung gerade dieser Text ausgewählt wurde, wird der Verlag wissen.

Schon die Habsburger ..

Schnurgerade ist die Straße, die die österreichische Kaiserin Maria Theresia von Schloss Schönbrunn nach Schloss Laxenburg bauen ließ. Das sind ungefähr 17 Km. So eine Pferdekutsche fuhr – so lese ich – mit etwa 10 km/h. Man brauchte also von Schönbrunn nach Laxenburg etwa zwei Stunden. Das haben die kaiserlichen Bandscheiben wahrscheinlich gut überstanden. An alten Tafeln komme ich nie vorbei ohne sie zu fotografieren. Immerhin 1743

Vor ein paar Jahren wurde das Stück dieser Straße, das durch den Ort Biedermannsdorf durchgeht, gesperrt, weil man eine Umfahrungsstraße gebaut hatte. Nun kann man auf dieser seltsamen schnurgeraden Straßespazierengehen, radeln, skaten und wenn die Bäume etwas größer sind wahrscheinlich auch im Schatten picknicken.

Impulswerkstatt – „Mögliche Freundschaften in Zeiten politischer Korrektheit“

Die EIWOMISA von Olpo in Verbindung mit den fragend dreinschauenden Schafen war zu verlockend. Hier das Ergebnis:

Die Sonne schien, das Gras war saftig, die Herde vollzählig und überschaubar. Schafsglück.

Das Leitschaf und Nummer Zwei grasten nebeneinander und dachten über schafige Belange nach. Zwei rupfte ein Kraut mit tiefen Wurzeln aus, hob daher den Kopf und sah plötzlich etwas sehr Befremdliches.

„Was ist denn das für ein komisches Tier da vorne ?! Mit Milchflasche und Eiern und einem falschen Kopf!“

Das Leitschaf riskierte einen Blick und zuckte zurück. Da erinnerte es sich aber gerade noch rechtzeitig daran, was der Bauer aus der Zei-dung vorgelesen hatte.

„Was sind denn das für rassistische, fremdenfeindliche Äußerungen, Zwei ! Man darf doch äh …. jemanden nicht nach seinen äußerlichen Merkmalen beschreiben. Noch dazu wenn …… er ….. sie … es eindeutig anders aussieht.

„Wieso denn nicht, wenn man eh auf den ersten Blick sieht, dass das äh …… Wesen kein Schaf ist ?

„Der Bauer hat gesagt, das ist polidisch nicht korregt. Komm, wir fangen noch einmal von vorne an. Du sagst …..

„Na gut.“ Zwei verdrehte die Augen und sagte in theatralischem Ton „Was ist denn das für ein Schaf da drüben ?“

„Welches ?“ fragte das Leitschaf scheinheilig „Siebzehn oder Vierunddreißig?“

„Das ist aber echt blöd“ sagte Zwei „du weißt doch genau, welches ich meine“

Das Leitschaf fand die Sache eigentlich auch recht blöd und sagte daher „Leider kann ich dir eh nicht sagen, wer dieses ….. Schaf ist.“ Kurz überlegte das Leitschaf, ob seine Führungsrolle dadurch irgendwie in Frage gestellt werden könnte, kam zu dem Schluss, dass „eindeutig nein“ und wollte sich wieder dem heute ganz besonders saftigen Gras zuwenden. Doch Zwei ließ nicht locker.

„Dann gehe ich doch einmal hinüber, begrüße es und frage es, wo es herkommt.“

„Na das geht ja überhaupt nicht! Der Bauer hat vorgelesen, dass man Fremde nie fragen darf, wo sie herkommen. Noch schlimmer geht es eigentlich gar nicht“

„Komisch, meinst du, dass dieses Schaf sich dafür geniert, wo es herkommt?  “Die Komplexität des polidisch korregten überstieg sein Fassungsvermögen.

„Die Sachen, die der Bauer vorliest, sind immer schwer zu verstehen. Deswegen sind sie ja so gescheit“ meinte das Leitschaf nachdenklich „Andererseits, wenn man sie verstehen würde, wäre das auch nicht schlecht“

„Also wenn ich diesen Dingsda nicht als neues Herdenmitglied begrüßen darf und mich auch nicht für ihn … es …. was auch immer interessieren darf, na dann grase ich lieber weiter weg“ grummelte Zwei und verpasste damit die Gelegenheit eine eierlegende Wollmilchsau kennenzulernen.

Das Leitschaf graste – pro forma – noch eine Weile am selben Platz und galoppierte dann erleichtert hinter Zwei her in die entlegendste Ecke der Weide. Sollte sich doch der Bauer mit seiner Zei-dung mit der schwierigen Lage beschäftigen.

Montag 1. März 2021 –

Langsam wird es wirklich Zeit, das Schneegestöber in diesem Blog einzustellen. Heute war ich aber mit dem  Start der Impulswerkstatt für  März so beschäftigt, dass dafür keine Zeit war. Gleich acht Beiträge am ersten des Monats freuen mich sehr. Ob ich aber den Schnee durch anderes Bewegtes ersetze oder durch eine Hintergrundfarbe weiß ich noch nicht. Mit solchen Dingen spiele ich mich gerne lange herum.

Weiters habe ich über Logos nachgedacht, wie zb jenes der Impulswerkstatt. Einerseits hat so ein Logo einen hohen Erkennungswert, dann kommt aber der Moment, an dem man es nicht mehr sehen kann. So weit ist es aber noch nicht.

Der Gesundheitsminister hat zum x-ten mal gesagt, dass die kommenden Wochen die schwierigsten der ganzen Pandemie sein werden. Was er nicht gesagt hat, ist, wann es endlich konkrete Impftermine geben wird. Mein Basis-Alltag ist gar nicht besonders beeinträchtigt, aber mein Radius ist eingeschränkt und das mag ich gar nicht. Leider kann man Unliebsames nicht dadurch verschwinden lassen, dass man so tut, als gäbe es gar kein Problem und das dann selbst auch glaubt

IMPULSWERKSTATT – Präsentation

Wir präsentieren die Impulswerkstatt

 

Es ergab sich, da wurde Frau Flumsel von einem Foto, das Myriade aufgenommen und als Schreibimpuls benutzt hatte, dazu angeregt, auch etwas dazu zu schreiben. Zum gleichen Foto  entstanden unterschiedliche Texte und daraus entwickelte sich die Idee, dies zu wiederholen und daraus ein Projekt zu machen.

Wir präsentieren also die Idee der Impulswerkstatt

Jeweils am ersten eines Monats wird es bei Myriade mehrere Fotoimpulse geben, zu denen in den nächsten vier Wochen jede/r einen Beitrag posten kann: ein Gedicht, Prosa, Romanauszug, Kurzgeschichte, Musik, Gemälde, Zeichnung, Kochrezept oder was auch immer als Reaktion zu dem Foto auftauchen mag. Wir wollen keinesfalls den wohl eingeführten und von Christiane liebevoll betreuten ABC- Etüden Konkurrenz machen. Unser Projekt ist eine Anregung für diejenigen von uns, die sich gerne von Bildern inspirieren lassen. Ähnlich wie bei den Etüden bitten wir darum, zum Beitrag von Myriade zu verlinken, damit alle Texte  gefunden werden können. Es wird dann auch eine zusammenfassende Seite geben.

Bei den zwei Texten haben wir schon festgestellt, wie unterschiedlich zwei Menschen zu ein und demselben Foto schreiben – wie spannend mag es dann erst sein, wenn sich noch weitere  beteiligen!

Wir geben keinerlei Vorgabe zu Anzahl der Wörter, Textart, Größe des Gemäldes, Tonart der Musik oder was immer man sich als einschränkendes Kriterium vorstellen kann. Hier geht es um Kreativität aus einem Impuls heraus. Aber auch passende Sachbeiträge sind willkommen

Wir  legen großen Wert darauf, allen Personen und Beiträgen  mit Respekt zu begegnen. Was aber nicht heißt, dass keine konstruktive Kritik stattfinden darf. 

Wir sind wahnsinnig gespannt und freuen uns auf eure und unsere Beiträge

Und hier sind die Fotos für die Impulswerkstatt Oktober 2020

(5. Bis 31. Oktober 2020)

 

Transparenz angestrebt

Nachdem aus zumindest für mich völlig undurchsichtigen Gründen die Verlinkung von meiner Impulswerkstatt-Seite (erreichbar über Menü) zu der Ankündigung des ersten Durchgangs der Impulswerkstatt im Oktober 20 nicht funktioniert, mache ich es mir leicht und stelle diese Ankündigung in einem neuen Beitrag nochmals ein und verlinke dorthin. Es hat sich ohnehin einiges verändert und somit ist vielleicht der Zeitpunkt eh ganz gut „gewählt“

Hoffentlich funktioniert es.

Impulswerkstatt – Einladung für März

Weiter geht´s, liebe Impulsschreibende !

Alle, die schon mitgemacht haben und alle, die im März mitmachen wollen!

Auf ein neues, das wieder so vielfältig und phantasievoll werden möge, wie das vergangene

Lustig, es waren ebenso wie im Jänner auch diesmal 35 Beiträge, eine Zahl, die ich sehr gerne mag.

Ich werde mich im Monat März nicht nur von den Bildern sondern auch von den Beiträgen anderer inspirieren lassen. Vielleicht nehme ich je ein Wort oder einen Satz von verschiedenen Texten oder auch eine Idee, eine Inspiration von einem Bild … Ich gehe es vorsichtig an und werde selbstverständlich die Quelle der Inspiration verlinken, auch wenn man sie nicht unbedingt erkennen kann.

Vor den neuen Fotos wie immer die Beschreibung des Projekts

KLICK Hier könnt ihr nachlesen, worum es sich bei diesem Projekt handelt

Frau Flumsel ist leider inzwischen aus der Organisation ausgestiegen, also bitte verlinkt eure Beiträge alle hierher.

KLICK Das Archiv des Projekts in dem alle Beiträge gesammelt sind und alles noch einmal nachgelesen werden kann, befindet sich auch hier

Die Teilnahme

ist für alle offen: Texte jeder Art, Bilder, Fotos, Zeichnungen, Betrachtungen, Musik, Installationen, Kochrezepte, Bastelanleitungen usw usf. als Resonanz auf die Fotos des Monats sollen hier gesammelt werden. Meine Idealvorstellung wäre so eine Art Puzzle aus verschiedensten Teilen

Die Fotos

Ich versuche die Gratwanderung zwischen „ein bisschen Anregung anbieten“ und „alles ist möglich“. Daher habe ich wie beim letzten Mal zu jedem Bild etwas dazu geschrieben, manchmal mit Fragezeichen, manchmal nicht. Dort wo ein Fragezeichen steht, habe ich den Eindruck, dass auch eine völlig andere Interpretation möglich ist. Höchstwahrscheinlich ist das auch bei denen ohne Fragezeichen der Fall.

Diejenigen, die ganz anderes im Sinn haben, können alles außer die Bilder einfach ignorieren. Eine meiner Motivationen für dieses Projekt ist es ja, zu sehen, wie verschieden man Bilder interpretieren kann.

Ich hoffe, für alle die mitmachen wollen, ist etwas dabei! Und falls euch die Fotos nichts sagen, könnte es ja sein, dass ein Bild, ein Text, ein Musikstück aus einem anderen Beitrag euch inspiriert !

Und da sind die März-Impulsbilder

BILD 1:

Vielleicht sind Schafe hintergründiger als man glaubt, oder gar klüger ? Der Blick ist schon recht intensiv. Auf jeden Fall sind sie keine eierlegenden Wollmilchsäue

BILD 2:

Es ist Zeit für ein Gemüse-Photo, übrigens regionales Bio-Gemüse. Vielleicht ist der Moment für Kochrezepte in der Impulswerkstatt gekommen? Hintergründige Gemüsesorten gibt es ja womöglich auch, oder eitle … Lassen wir das Gemüse zu Wort kommen!

BILD 3:

Ein Fernweh-Bild aus dem Norden. Es gibt ja auch Menschen, die das Glück haben am Meer zu wohnen und für die gestreiftes Sonnenuntergangswasser  und unendliche Weiten ganz alltäglich sind

BILD 4 :

Schlüssel sind Symbole für so vieles aber auch einfache Gebrauchsgegenstände. Ich habe keine Ahnung, was diese Schlüssel sperren, ob es das, was sie einmal gesperrt haben überhaupt noch gibt. Es sind sehr alte Schlüssel, die ich ohne weitere Information dazu geerbt habe.-

Impulswerkstatt Februar – Zusammenfassung

 

Liebe Impulswerkstattbesucher*innen !

Es war wieder ein produktiver Monat in der Impulswerkstatt.

Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Ich hoffe, es hat euch so viel Freude gemacht wie mir.

Für diejenigen, die nicht wissen, worum es hier geht und sich womöglich auch beteiligen möchten: KLICK

Morgen gibt es die März-Fotos

Viel Interessantes ist wieder zusammengekommen, teilweise im Bezug aufeinander. Es gab gegenseitige Inspiration, besonders bei Bild 4. Ich bin ganz begeistert, wie Bilder und Texte sich aufeinander beziehen, wieder neue Beiträge erschaffen, neue Aspekte herausholen. Das Projekt hat mir immer schon sehr gefallen, und es gefällt mir mit jedem Monat besser. Ich konnte richtig zusehen, wie kleine Vernetzungen entstanden, ein weiterer Faden aufgegriffen wurde ….

Ich möchte diese Richtung gerne ausbauen. Wundert euch daher nicht, wenn ich noch im Februar oder doch eher erst im März bei dem einen oder der anderen anfrage, ob ich einen ihrer/seiner Sätze verwenden darf, oder vielleicht einen kleinen Absatz. Selbstverständlich dürft ihr auch „nein“ sagen. Das Copyright wird hier respektiert, bei aller Freude an der Verflechtung.

Und es gibt eine weitere Neuheit, auf die ich schon eine Weile gehofft hatte: nicht einen, nicht zwei, gleich drei Musikbeiträge und nicht für ein Bild sondern jeweils für alle vier !! Viele Instrumente hört man gerade im Hintergrund.

Weil es schon recht viele Beiträge sind und eben manche sich aufeinander beziehen, habe ich die einzelnen links zu den jeweiligen Bildern dazu gestellt. Am Ende gibt es aber auch eine chronologische Liste.

Viel Freude beim Lesen und Anschauen !

Zum Bild 1:

Hier stellte sich die Frage, ob es denn nun ein düsteres Bild ist oder nicht. Die Antwort war für einige „ja“ für andere „nein“

4. Vorübergehend düster- Heidi Maria – 1.2.

8. Düsteres von Nati mit Triggerwarnung – 4.2.   + 19. Natis Fortsetzung zu Nr. 8 – 10.2.

13. Olpo klitzeklein in der Zukunft 6.2.

15. Christianes Winterblues mit Fenster 9.2.

17  Ullis Fenster   9.2.

21  Judith am Fenster 11.2

23  Olpos Fensterdrachen 11.2

26  Myriades Häkelvorhang  14.2.

27 Gerdas Fenster in Salerno 17.2.

28. Myriades Biofenster 17.2.

31. Petras Fenster und Ähnliches 23.2.

32. Gerdas Fenstereulen 24.2.

35.Kathas Fenster 27.2.

Zum Bild 2:

Es sind abstrakte und nicht-abstrakte Texte entstanden, ein Bild …

5. Rhythmisches Wasser von Heidi Maria 1.2.

7. Flumsis rücksichtslose Sonne 4.2.

9. Olpo und Gustav küssen 4.2.

20. Nellindreams in Gold 10.2.

33. Myriades Gold-gelber auf Grau

34. Myriades goldene Spirale 26.2.

 

Zum Bild 3:

Eine schwierige Aufgabe, dennoch gibt es interessante Beiträge.

2. Besonderer Käse – Heidi Maria 1.2.

11.Olpos Schwarzmarktkäse 5.2.

24. Gerda und der verfremdete Käse 13.2.

30. Myriades Untergangsszenario 21.2.

Zum Bild 4:

Hier ging es um Sterne und Schatten und darüber hinaus

3.  Heidi Maria und der Sport  1.2.

10. Olpos Griff nach den Sternen 5.2.

12. Myriades Sternenpflücker  6,2.

16. Gerdas Schatten 9.2.

22.Gerdas Schatten der zweite 11.2.

29 Buchalow und sein Zwilling 18.2

Zu allen vier Bildern:

  1. Collage von Olpo 1.2.

6. Gerdas Lichtimpressionen 3.2.

Musik zu allen vier Bildern:

14.  Vierfacher Klang im Puls von Random 7.2.

18.   Olpos Musik 10.2. 

25    Randoms Zwinkerklänge 14.2.

Die chronologische Liste:

Ich glaube nicht, dass ich einen Beitrag übersehen habe, aber für den Fall dass doch, bitte melden

  1. Collage von Olpo 1.2.
  2. Besonderer Käse – Heidi Maria 1.2.
  3. Heidi Maria und der Sport1.2.
  4. Vorübergehend düster- Heidi Maria 1.2.
  5. Rhythmisches Wasser von Heidi Maria 1.2.
  6. Gerdas Lichtimpressionen 3.2.
  7. Flumsis rücksichtslose Sonne 4.2.
  8. Düsteres von Nati mit Triggerwarnung 4.2.
  9. Olpo und Gustav küssen 4.2.
  10. Olpos Griff nach den Sternen 5.2.
  11. Olpos Schwarzmarktkäse 5.2.
  12. Myriades Sternenpflücker 6,2.
  13. Olpo klitzeklein in der Zukunft 6.2.
  14. Vierfacher Klang im Puls von Random 7.2.
  15. Christianes Winterblues mit Fenster 9.2.
  16. Gerdas Schatten 9.2.
  17. Ullis Fenster   9.2.
  18. Olpos Musik 10.2. 
  19. Natis Fortsetzung zu Nr. 8 10.2.
  20. Nellindreams in Gold 10.2.
  21. Judith am Fenster 11.2
  22. Gerdas Schatten der zweite 11.2.
  23. Olpos Fensterdrachen 11.2.
  24. Gerda und der verfremdete Käse 13.2.
  25. Randoms Zwinkerklänge 14.2.
  26. Myriades Häkelvorhang  14.2
  27. Gerdas Fenster in Salerno 17.2
  28. Myriades Biofenster 17.2.
  29. Buchalow und sein Zwilling 18.2
  30. Myriades Untergangsszenario 21.2.
  31. Petras Fenster und Ähnliches 23.2.
  32. Gerdas Fenstereulen 24.2.
  33. Myriades Gold-gelber auf Grau 24.2
  34. Myriades goldene Spirale 26.2.
  35. Kathas Fenster 27.2.

Die lila Karotte

Lila Karotten sind mir bislang noch nicht untergekommen und daher war ich neugierig als ich sie bei meinem Gemüselieferanten angeboten sah.

Diese ursprüngliche Variante der Karotte, aus der die orangen Sorten hervorgegangen sind, schmeckt ein bisschen wie rote Rüben aber ohne die erdige Nuance. Sie soll ganz ungeheuer gesund sein (welches Gemüse ist das laut Beschreibung nicht? ). Auf jeden Fall färbt sie ganz intensiv alles, was nur in ihre Nähe kommt.

Impulswerkstatt – die goldene Spirale

Gerade hat mich das Lesen einer Geschichte von Bernd inspiriert und da ist er der Text, den ich schon lange suche

Würde man die Landschaft des Lebens durch geometrische Formen darstellen …

In meinem Leben gäbe es dann viele gelbe, orange, rote und hellgrüne tanzende Punkte manchmal mit grauen Linien verbunden, manchmal frei schwebend. Die grauen Linien lösen sich manchmal, fügen sich neu zusammen, bilden selbst Formen und Strukturen

Es gäbe Dreiecke, Quadrate und Ellipsen in allen vorstellbaren Blautönen und ein ziemlich großes schwarzes Fragezeichen als Unterbrechung der geometrischen Figuren, tiefschwarz aber vielfältig strukturiert.

Kegel gäbe es in Pastelltönen und Zylinder aus Steinen: Basalt, Lapislazuli, Aquamarin, Saphir, Opal, Uwarowit …Das eine oder andere zerfressene, zerfaserte Holzstück wäre dabei dessen geometrische Form nicht mehr zu sehen ist. Braun sind solche Teile, eine diffuse Mischung aller Farben, in der die einzelnen nicht mehr unterscheidbar sind.

Zwischen den bunten Teilen gäbe es auch farblose, solche, die nie eine Farbe hatten und andere von der Sonne ausgebleichte, vom Wasser geschliffene, vom Wind gegen Wände gefetzte.

Die goldene Spirale erscheint manchmal, überraschend, an unerwarteten Orten und zu unerwarteten Zeiten. Sie kann sich auch auflösen in goldenes Wasser, die anderen Strukturen umfliessen und transformieren, dann wieder verschwinden und alle Ecken und Spitzen aber auch Farben werden wieder sichtbar.

Irgendwo weit über dem Hochnebel existiert der fast transparente Schleier der Weisheit. Wird er sich irgendwann weit genug senken?