la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


8 Kommentare

Weltweiter Fortschritt

Es wäre völlig falsch zu behaupten, dass es nicht überall auf der Welt, in allen Kulturen, zivilisatorische Fortschritte gibt. In Saudi-Arabien zum Beispiel ist es seit neuestem Frauen sogar gestattet durch die gleichen Eingänge wie Männer ein Restaurant zu betreten. Wenn das kein Meilenstein ist ! Durch die gleichen Eingänge!!

 


13 Kommentare

Warum eigentlich „der zweite Schlaf“ ?

Science Fiction von der Art wie ich sie gerne mag.

Die Welt befindet sich auf dem technologischen Stand des Mittelalters weil aufgrund einer zunächst unbekannten Katastrophe die gesamte Zivilisation zusammengebrochen ist. Nach einer sehr finsteren Periode, in der die Menschheit stark dezimiert wurde, schreibt man nun das Jahr 1468 Unseres Auferstandenen Herrn und die Kirche hat die Macht übernommen. Die Erforschung der Vergangenheit wird als Blasphemie betrachtet, obwohl es gar nicht schwierig ist, jede Menge Artefakte aus der technischen Welt zu finden.

Der Protagonist der Geschichte ist ein junger Priester, der in einen Strudel von Ereignissen gerät, die sein ganzes Leben umkrempeln und in Frage stellen. Ich fand die Geschichte spannend, mit einigen unerwarteten Wendungen. Das Ende hätte für mich allerdings etwas genauer ausgeführt sein können, mit mehr Information zu der Katastrophe.

Viele Details an der Geschichte haben mir gut gefallen, zum Beispiel, dass zwar so gut wie alle Gebäude der Vorfahren also des technischen Zeitalters zerstört und zerfallen sind, die viel älteren Steinkirchen aber immer noch stehen, ebenso wie der Hadrianswall hinter dem im Norden Englands die Nachfahren der IS-Kämpfer noch leben.

Etwas mysteriös blieb die Bezeichnung „zweiter Schlaf“. Vielleicht ist es eine Metapher auf ein zweites dunkles Zeitalter der Menschheit, obwohl das Mittelalter so dunkel ja nicht war. In der Geschichte wird erwähnt, dass die Menschen die Gewohnheit hätten, den Nachtschlaf in zwei Teile zu teilen. Davon habe ich noch nie gehört, was nicht heißt, dass es diese Gewohnheit nicht irgendwann, irgendwo gegeben haben kann.

Insgesamt haben mir Geschichte und Autor gut gefallen und ich habe bereits für Nachschub an weiteren Romanen von Robert Harris gesorgt.


14 Kommentare

Spaciges Stroh

Es war schwierig vorigen Freitag auf dem Weihnachtsmarkt Miksangfotos zu machen. Wir waren zu viert und hatten nach einer Stunde alle nicht viel vorzuweisen. Warum auch immer. Ein paar Bilder sind doch herausgekommen. Dieses ist natürlich eine Bearbeitung und fällt damit nicht unter die beabsichtigte direkte Wahrnehmung. Man muss ja nicht so orthodox sein .

 

 


5 Kommentare

#19 – das Kappl

Kalt war dem Kappl, wie allen anderen auch. Das Dokumentieren dieses Zustands war ihm aber nicht spektakulär genug. Von einem schon von Natur aus eitlen Gesellen hat sich das Kappl zu einem echten Narzisten gemausert.

Nun denn, die Version „direkt aus der Hölle“ fand es zu unrealistisch warm

Ich habe also noch eine kühlere gemacht, mit dem Hinweis darauf, dass es dann keine weitere mehr gibt.

Ein Projekt von Aequitas und Wortman


12 Kommentare

Strohkinder

Doppelte Schicht Gewand, Haube, Kapuze, Stiefel, aber eiskalte Finger. Mit Handschuhen kann ich nicht fotografieren und so frieren die Finger vor sich hin. Wir  üben uns im Miksang-Fotografieren auf einem Weihnachtsmarkt im Stadtzentrum. Es ist eher schwierig sich zu konzentrieren, aber auch unkonzentriert entstehen immer wieder ganz nette Fotos. Das riesige Brunnenbecken vor der Karlskirche, in dem die derzeit abgedeckte Henry Moore-Skulptur steht, ist mit Stroh gefüllt und die Kinder tauchen geradezu hinein.