la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Sneakers und löchrige Hosen

Das Schuhkaufen gestaltet sich für mich derzeit einigermaßen schwierig. Ich mag keine Sneakers und auch keine sonstigen geschnürten Schuhe, ich mag auch keine glitzernden, raubtiergemusterten oder mit Schnallen „dekorierten“ Schuhe. Aus Plastik dürfen sie auch nicht sein und auf keinen Fall spitz.  Mit anderen Worten der Schuhkauf gestaltet sich für mich derzeit eher schwierig. In eine billige Kette brauche ich gar nicht erst hineinzuschauen. Auch in hochpreisigeren Geschäften grinsen die unerwünschten Schnürsenkel aus allen Richtungen. Ohne weiteres gibt es um den dreifachen Preis auch sneakers, vielleicht etwas besser ausgeführt, in besseren Materialien. Trotzdem mag ich sie nicht. Muss ich mir, wenn mir der gerade diktierte Modestil nicht gefällt, Maßschuhe machen lassen ? Fast glaube ich schon, dass das so ist.

Mode ist so was von diktatorisch.

Seit ich eine Kollegin jenseits der 40 mit einer löchrigen Hose gesehen habe, vermeide ich, meine Meinung über absichtlich zerfetzte Hosen und über Teenager-Mode an Erwachsenen zu äußern.

Die untauglichen Mittel, die zum Stillen der Sehnsucht nach ewiger Jugend angeboten werden, sind menschenverachtend.

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Sunnys Sturm

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Hier geht es zu Sunny

Ein wirklich lohnendes Fotothema, wenn die Kamera mitmacht. Die meine hat offenbar für Wetterkapriolen wenig übrig; ganz im Gegenteil zu ihrer Chefin. Na ja, Chefin, eigentlich hat die Kamera die „Chefin“ gut im Griff. Wer wird eingewickelt wenn es regnet ? Wer wird durch die Gegend getragen ? Auf wessen Licht- und sonstige Empfindlichkeiten wird Rücksicht genommen ?

Ich habe ja schon kürzlich ein paar wüste Sturmbilder gezeigt, habe aber natürlich noch eine Menge andere vom selben Sturm, der uns kürzlich vom Salzkammergut zurück nach Wien geblasen hat.

Sturmvorbereitung am Himmel Der Wolfgangssee als Meer aufgenommen mit einer nassen KameraF. im strömenden Regen und vom Wind richtig durchblasen, die Kamera ist völlig ausgeflippt

 


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21. Station der Leseweltreise – China

Bisher bereist

 

Ich bin begeistert !

Ein echter Science-Fiction-Roman:Wissenschaft ist ein wichtiger Teil der Handlung. Nachdem der Autor Techniker ist, kann man wohl davon ausgehen, dass die wissenschaftlichen Schilderungen sich im Bereich der Realität oder zumindest im Bereich des Möglichen befinden.

Ich werde nicht die Handlung nacherzählen. Es ist ein äußerst origineller Plot, in dem Physik und Astrophysik eine Rolle spielen, ebenso wie ein Computerspiel, das in Verbindung mit einer geheimnisvollen Organisation steht. Es gibt auch eine außerirdische Zivilisation, deren Beschreibung ebenfalls ein Beweis für sehr viel Kreativität ist. Die Bedeutung der außerirdischen Zivilisation wird vermutlich im zweiten Band steigen. Cixin Liu hat seine Geschichte als Trilogie angelegt. Leider ist mir das Buch gewissermaßen zu früh untergekommen, denn der zweite Band erscheint erst im März und der dritte irgendwann.

Sehr interessant finde ich auch, dass die Handlung in China spielt und Einblicke in die neue chinesische Geschichte und Politik bietet. Cixin Liu hat Personen geschaffen, von denen einige wohl typische Erscheinungen ihrer Zeit und des eigenwilligen chinesischen Kommunismus sind.

Hier geht es zu Yvonne unserer literarischen Reiseleiterin.


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Wir ?

Gruppendynamik gehört zu den Themen, die ich wirklich faszinierend finde. Als Lehrerin habe ich ja die Möglichkeit solche Prozesse  täglich live zu verfolgen. Die sozialen Strukturen, die in einer  Schulgruppe entstehen, sind sich oft ähnlich, aber es gibt doch immer wieder Überraschungen; angenehme und unangenehme. Manchmal genügt eine Person in der Gruppe um die Motivation aller entscheidend zu beeinflussen. Aus Lehrersicht ist es ideal, wenn die tonangebende(n) Person(en) interessiert und motiviert ist/sind. Es ist die reine Freude mit so einer Gruppe zu arbeiten, da tut sich was, lernmäßig und sozial. Die Version, in der nur allseits gähnende Langeweile und Egomanie herrscht, gibt es natürlich auch. Es fasziniert mich immer wieder, wie so eine Klasse oder Gruppe, die rein zufällig alphabetisch nach den Anfangsbuchstaben der Familiennamen der Schüler*innen  zusammengestellt wurde, in kürzester Zeit eine eigene charakteristische Dynamik entwickelt.

Genauso zufällig erfolgte die Zusammensetzung der Gruppe in der ich meine Rehab absolviere. Eine viel buntere Mischung als eine Schulklasse und so oft haben wir einander auch nicht gesehen, weil es Einzel- und Gruppentherapien gibt, dennoch hat sich eine Gruppe gebildet. Eine Gruppe von in jeder Hinsicht sehr verschiedenen Menschen, die ganz verschiedene Probleme und Ziele haben. Trotzdem sagt immer wieder jemand „wir“, trotzdem haben wir schon eine Menge voneinander erfahren, trotzdem hat sich eine gewisse Solidarität entwickelt, eine gewisse Kameradschaft wenn wir gemeinsam trainieren oder Unterwassergymnastik betreiben.