Schlagwort: Miksang –

Samstag 21. Mai 2022 – Spirituelles kulinarisch verpackt.

Äußerst interessante Neuigkeiten vom buddhistischen Verein gab es gestern beim Foto-Treffen. Die Entlarvung des Gurus als so eine Art Playboy hat den Verein viele Mitglieder gekostet, auch mich. Mir tut es aber nach wie vor leid um die Inhalte, die dort gelehrt wurden, um die Menschen, die ich dort kennengelernt habe. Nun scheint es, dass sich innerhalb des Vereins eine Gruppe formiert, die sich neu konstituieren möchte, die Verehrung des Gurus ablehnt und sich auf Praxis und Lehre konzentrieren möchte. Wenn daraus etwas wird, das mir gefällt, denke ich daran, mich zu beteiligen. Mir ging es immer um Meditation und buddhistische Lehre als Philosophie, nicht um Verehrung von irgendjemandem und schon gar nicht von diesem Menschen. Aber, langsam voran. Bevor ich mich irgendwie engagiere, muss schon noch einiges geklärt werden.

Ein weiterer anhaltender Gewinn dieses Treffens, ist ein Lokal, das wir entdeckt haben, ein georgisches. Köstlich, kann ich nur sagen! Abgesehen von klassischen Teigtaschen, gab es Kreationen wie gefüllte Karotten, diverse Nusssaucen, und die Nachspeisen, ein Gedicht ! Ob das alles tatsächlich georgisch ist, kann ich nicht überprüfen, finde ich auch nicht wichtig. Für die Wiener*innen : https://cafeansari.at/ , Sehr empfehlenswert. Nennt sich Café ist aber de facto ein Restaurant.

Meine allerersten Miksangfotos 3/3

Das ist eigentlich kein lupenreines Miksangbild, weil es praktisch unmöglich ist, die Person nicht zu sehen und somit eine direkte Wahrnehmung nicht möglich ist.

Es gibt beim Miksang drei grundlegende Kategorien: Farbe, Textur und Muster. Mein Ansatz damals war, dass das Foto in die Kategorie Farbe fällt. Das stimmt aber nicht, es ist eindeutig das Gesicht, das den Blick anzieht und nicht die reine Farbwahrnehmung. Wir Menschen sehen ja überall Gesichter, auch dort wo es gar keine gibt.

Man sieht hier also als drittes Beispiel für erste Miksangbilder ein Foto, das eigentlich nicht als bezeichnet werden kann. Wer sich fragt, was das Motiv ist: ein am Boden liegendes Plakat nach einem Regenguss. Es werden wohl auch etliche Leute drüber gelatscht sein.

Das untere sieht aus wie ein Miksang-Foto, ist aber keines, weil die ursprüngliche Wahrnehmung nicht dieser Ausschnitt war, sondern die rote Figur. Ich bin keine Puristin, der Ausschnitt wie auch das obere Foto gefallen mir…

Meine allerersten Miksangfotos 1/3

… sind nun doch schon einige Jährchen alt. Nach wie vor betreibe ich sehr gerne Miksang, kontemplative Fotografie. Es geht um die direkte Wahrnehmung, Dinge abzubilden, die einem richtiggehend ins Auge springen ohne dass man darüber nachdenkt. Viele Menschen machen solche Fotos ohne jemals von Miksang gehört zu haben