la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Freitag 31.5.19

Heute trat der höchst ungewöhnliche Zustand ein, dass der F. nicht arbeitete, ich aber schon. Unangenehmerweise war einer unserer vielen  Maturatage auf diesen Zwickeltag gefallen und so musste ich Prüfungen abhalten und das ziemlich früh. Nach einigen organisatorischen Hürden lief alles gut und ich traf den F. immerhin zum Mittagessen bevor ich mich zu einem Fotonachmittag aufmachte.

Politik ist das allgegenwärtige Thema in den letzten Tagen, überall. Nicht aber in meinem ehemals hochgeschätzten Meditationszentrum, wo das Miksangtreffen stattfand. Wobei, das Zentrum schätze ich immer noch sehr, viele Aktivitäten, die dort stattfinden ebenfalls, die buddhistische Philosophie ohnehin und viele der dort verkehrenden Menschen ganz besonders. Wen ich gar nicht schätze, nie geschätzt habe, ist der Linienhalter dieser Tradition. Ich schätze weder ihn als Person noch die von ihm aufgebaute Organisationsstruktur. Ich versuche schon lange, mit unterschiedlichem Erfolg, zu nehmen, was mir nützlich ist und anderes zu ignorieren. Manchmal empört mich aber manches so sehr, dass ich mich fernhalten muss. Bei anderen Gelegenheiten ziehen mich der Ort, die Lehren und die Menschen stark an, bis mich der Ärger über vieles wieder anfällt. Es könnte eine schwierige Situation zwischen Anziehung und Ablehnung sein. Ist es aber nicht wirklich. Ich kann mich ganz darauf verlassen, dass ich meine Grenzen kenne, bei der Anziehung wie bei der Ablehnung und so verbringe ich zwischen den beiden Polen oft sehr inspirierende Momente.