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Samstag 19.November 2022 – Miksang und Punsch

Alle Jahre wieder, so um diese Zeit herum beginnt in Wien der Punsch-Ausschank an allen Ecken und Enden. Und alle Jahre wieder wundere ich mich darüber, dass von Punsch die Rede ist und von „Kinderpunsch“. In einem Land mit zahllosen Alkoholkranken herrscht für Erwachsene anscheinend Alkoholzwang. Wenn man diesen nicht beachtet, hat man sich unter die Kinder einzureihen. In dem Café, in dem wir heute nach dem Fotografieren eingekehrt sind, herrschte diesbezüglich Pioniergeist und auf der Karte stand „Punsch“ und „alkoholfreier Punsch“. Ein Grund zum Jubeln, denn was einmal in einem Lokal Einzug hält, verbreitet sich auch in anderen. Beide Punschsorten waren übrigens köstlich und eine Spur weniger teuer als an den Standln auf der Straße. Also ein Hoch auf die Konditorei Oberlaa!

Wir haben auf dem Wiener Hauptbahnhof fotografiert und alle übereinstimmend festgestellt, dass es ein Bahnhof mit hektischer Atmosphäre und sehr kalter Beleuchtung ist. Es gibt aber natürlich auch interessante Fotomotive, wenn man den Fotoblick einschaltet.

Bevor ich es vergesse: es hat doch tatsächlich geschneit und damit ist es wohl mit dem überwarmen Herbst vorbei.

Wenn es wahr ist, dass der Rosmarin blüht, wenn es zu großen Temperaturschwankungen kommt, dann müsste er jetzt bald von Blüten übersät sein.

Freitag 29.Juli 2022 – wieder einmal Miksang

Ein Miksang-Treffen im Regen, ganz nach meinem Sinn, ich hatte befürchtet, dass es sehr heiß werden würde. Mit Schirmen ausgerüstet durchstreiften wir den Donaupark und trafen uns dann im „Café Oide Donau“ um uns die entstandenen Photos gemeinsam anzusehen.

Es war auch ein interessanter Austausch über die neu zu gründende Meditationsgruppe. Entschieden habe ich mich immer noch nicht, ob ich beitreten möchte aber einen Neubeginn beim Meditieren werde ich wohl machen.

Zur Aufklärung

Es handelt sich um die Überreste von Graffiti-Farbe, die auf den Boden getropft ist. Ich hätte ja einen Zentauren gesehen, aber eure Interpretationen gefallen mir auch sehr.

Samstag 21. Mai 2022 – Spirituelles kulinarisch verpackt.

Äußerst interessante Neuigkeiten vom buddhistischen Verein gab es gestern beim Foto-Treffen. Die Entlarvung des Gurus als so eine Art Playboy hat den Verein viele Mitglieder gekostet, auch mich. Mir tut es aber nach wie vor leid um die Inhalte, die dort gelehrt wurden, um die Menschen, die ich dort kennengelernt habe. Nun scheint es, dass sich innerhalb des Vereins eine Gruppe formiert, die sich neu konstituieren möchte, die Verehrung des Gurus ablehnt und sich auf Praxis und Lehre konzentrieren möchte. Wenn daraus etwas wird, das mir gefällt, denke ich daran, mich zu beteiligen. Mir ging es immer um Meditation und buddhistische Lehre als Philosophie, nicht um Verehrung von irgendjemandem und schon gar nicht von diesem Menschen. Aber, langsam voran. Bevor ich mich irgendwie engagiere, muss schon noch einiges geklärt werden.

Ein weiterer anhaltender Gewinn dieses Treffens, ist ein Lokal, das wir entdeckt haben, ein georgisches. Köstlich, kann ich nur sagen! Abgesehen von klassischen Teigtaschen, gab es Kreationen wie gefüllte Karotten, diverse Nusssaucen, und die Nachspeisen, ein Gedicht ! Ob das alles tatsächlich georgisch ist, kann ich nicht überprüfen, finde ich auch nicht wichtig. Für die Wiener*innen : https://cafeansari.at/ , Sehr empfehlenswert. Nennt sich Café ist aber de facto ein Restaurant.