Schlagwort: Miksang –

Quasi zur Erklärung des vorigen Fotos

Oder doch zur Unterstützung, Untermalung, Vorbereitung eines Triptychons ? Triptychon ist eine gute Idee, das lässt sich mit einer Dreier-Galerie gut machen. Sobald mein Hirn samt kreativen Anteilen wieder etwas abgekühlt ist, werde ich mich damit beschäftigen.

Das großartige „Spektrum der Wissenschaft“ hat übrigens auch eine Reihe „Geist und Gehirn“ und ich bin schwer in Versuchung auch diese zu abonnieren.

Mittwoch 7.Juli 2021

Gartln findet derzeit frühestens ab 21H statt. Zwar machen mir meine zahlreichen Pflanzen viel Freude, aber einen Hitzekollaps und/oder Kreislaufzusammenbruch sind sie mir doch nicht wert. Ich habe ja auch keinen Garten sondern eine Terrasse mit Steinplatten, die gemeinsam mit den Hauswänden einiges an Hitze hin und her strahlen. Ist nicht der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert, die strahlen ja höchstwahrscheinlich auch.

Ich habe eine ganz bestimmte Art Radl vor Augen, mit dem ich unter anderem in PB herumkurven möchte. Vor allem über die Brücke auf die andere Donauseite, das ist zum Gehen doch ziemlich weit. Um genau das zu bekommen, was ich haben möchte, muss ich wohl noch ein bissl suchen. Es eilt ja nicht. Für Donnerstag ist der bisher heißeste Tag des Sommers vorhergesagt, bis zu 37 Grad, also eher kein Tag für hektische Aktivitäten.

Zur Erfrischung eine Prise Nordatlantik

„Unscharf“ würde die Ingrid sagen, „unglücklich abgeschnitten“ die Traude. Und recht hätten sie beide. Deswegen habe ich das Foto beim Miksang-Treffen auch gar nicht hergezeigt. Eigentlich gefällt mir das Motiv aber doch und so steht es nun hier.

Freitag Abend – 12. Juni 2021

Wenn man etwas lange nicht gehabt hat, erlebt man es entweder als großartig oder ist eher enttäuscht, weil es so wie man es sich vorgestellt hat, eigentlich gar nicht ist. Zum Glück war bei mir gestern Abend die erste Version der Fall. Zuerst fotografieren, dann die Bilder gemeinsam ansehen und am Abend nach einem heißen Tag im Schanigarten sitzen und miteinander anstoßen. Alte Vertrautheit mit Freundinnen aus dem buddhistischen Milieu.

Nach wie vor besteht das Problem, dass beim tibetischen System des Linienhalters ebenso wie in einer Erbmonarchie leicht die Situation eintreten kann, dass der Linienhalter bzw Thronfolger ungeeignet für diese Position ist. Von den Hardlinern wird er trotzdem verehrt. Diese Situation ist in meinem Meditationsverein entstanden und ich hatte damit ein großes Problem. Prinzipiell halte ich nichts von Personenkult und schon gar nicht, wenn diese Personen so gar nichts Verehrenswürdiges an sich haben, sich vielmehr durch ihre Lebensweise und einzelne Handlungen selbst disqualifizieren.
Vielleicht bin ich aber ein Stück weiser geworden, ein kleines Stück. Ich bin aus Protest aus dem Verein ausgetreten, schätze aber nach wie vor die buddhistische Philosophie sehr und auch mehrere Menschen, die ich in diesem Verein kennengelernt habe, wenn ich auch diesen speziellen Linienhalter gar nicht schätze, gelinde gesagt.
Aber ich bin zu der Einsicht gekommen, dass es ja nicht meine Angelegenheit ist, wen andere Menschen warum verehren. Ich habe meine Meinung ganz eindeutig und ganz laut gesagt und nun erkunde ich, an welchen Aktivitäten des Vereins ich mich nach wie vor beteiligen möchte. Auf jeden Fall am Miksang-Fotografieren, das gestern wieder stattgefunden hat. Es war entspannt, freundschaftlich und inspirierend. Der Linienhalter ist nicht vorgekommen. So geht das sehr gut.
Dass ich nach wie vor einen Schlüssel zum Meditationszentrum habe und auch Wert darauf lege, ihn zu haben, ist nicht ganz kohärent, aber es ist nun mal so …