la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Fazit der irischen Malwoche 2017

Es ist mir noch deutlicher geworden was ich schon lange weis: meine derzeitige Mallehrerin ist mir keine Unterstützung auf meinem Weg. Wer brave gefällige Landschaftsaquarelle malen lernen möchte, ist bei ihr richtig. Sie hat einen sehr guten Blick für Farben und Formen und kann technische Tipps fürs aquarellieren geben. Leider interessiert mich diese Richtung überhaupt nicht, genauso wenig wie Stillleben. Mir gefallen auch die meisten ihrer Bilder nicht. Allein schon mit dem Ansatz des Abmalens kann ich nichts anfangen und auch nicht mit der tristen Lieblichkeit ohne irgendeine Aussage.                                                                                   Diesmal ist mir ganz klar geworden, dass es keine böswilligkeit von ihrer Seite ist, sondern ein völliger Mangel an Verständnis. Sie plant ihre Bilder in der Komposition, in der Farbgebung. Mir ist diese Herangehensweise zuwider. Planen und durchorganisieren muss ich viele Bereiche meines Lebens aber doch nicht das Malen! Das ist meine Spielwiese, meine Endorphinquelle. Die lasse ich doch nicht zum preußischen Feldzug verkommen!                                                                                  Und nachdem das gegenseitige Unverständnis nun einmal eindeutig formuliert wurde, kann sich vielleicht etwas verändern oder wir trennen uns eben. Das würde mir aber wegen der Gruppe leidtun schließlich habe ich sie gegründet.

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InseIinspiration

Ein paar Tage war ich in Dublin habe die schöne Stadt und die freundlichen Menschen genossen. Mein persönliches Highlight war eine Lucian Freud Ausstellung ,die ich einer auch gerade stattfindenden Vermeer Ausstellung vorgezogen habe.                                                                                        Inzwischen habe ich mich mit meinen Malfreunden getroffen.  Wir haben ein Haus gemietet und malen hier eine Woche. Laut Beschreibung der Einheimischen gibt es hier einen Friedhof eine Kirche zwei pubs ein paar Häuser und sonst nichts. Und genauso ist es auch. Die Weite die Stille die Landschaft und der Himmel sind den einheimischen so selbstverständlich dass sie sie gar nicht zu schätzen wissen. Wir genießen den winzigen abgelegenen Ort jedenfalls sehr.

 


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Von 20 zu 21 gemalt

Früher hieß das Museum „Zwanz´ger Haus“ und war streckenweise durchaus avantgardistisch. Im Jahr 2000 wurde es umbenannt:

Kürzlich haben wir dort eine Ausstellung besucht. Ein interessanter Maler von dem ich noch nie gehört hatte: Daniel Richter, ein Deutscher, der in Wien eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste hat. Einer, der eher spät in seinem Leben zu malen begann, auch einer,der mit seinen Bildern am Puls der Zeit ist. Und einer, der sehr viel und gern über Kunst redet und philosophiert. Das kann man mögen oder auch nicht, seine Bilder sind jedenfalls zum Großteil sehr eindringlich.

Er selbst meint, dass es eine Schwäche seiner Bilder sei, sehr theatralisch zu sein. Ob das nun „fishing for compliments “ ist oder eine nüchterne Feststellung, Tatsache ist, dass die enorme Größe seiner Bilder und die verwendete Technik diesen Aspekt des Theatralischen sehr unterstützen.

Vieles hat mir gut gefallen. Leider war wieder einmal das Fotografieren verboten. Meistens schaffe ich es trotzdem ein paar passable Bilder zu schießen, aber einer der Wächter hatte mich – ganz zu Recht- im Verdacht gleich die Kamera zücken zu wollen und ließ mich nicht aus den Augen. Gut, ich habe also einen Katalog gekauft.

Dieser Katalog ist eine echte Zumutung , das mieseste, was ich auf dem Sektor seit vielen Jahren gesehen habe. Die meisten Bilder sind über zwei Seiten gedruckt, über den Falz drüber und dadurch völlig verschandelt. Ganz wenige wurden auf eine Seite gedruckt mit einem weißen Rahmen herum. Andere wurden zwar auf eine Seite gedruckt, aber die Abbildungen reichen bis an den Rand der Blätter und ein beträchtlicher Teil des Bildes liegt dadurch im Falz. Das sieht dann aus wie folgt. Ob einem das Bild nun gefällt oder nicht, es ist hier auf jeden Fall so abgebildet, dass die zentrale Figur unkenntlich und das ganze Bild ruiniert ist.

Wie der Künstler das akzeptieren konnte, ist mir unbegreiflich ! Diese Machwerke wurden aber um den gleichen Preis verkauft wie erstklassige Kunstkataloge aus erstklassigen Museen rund um die Welt. Wirklich empörend !

Das Bild, das auch  auf der Titelseite des Katalogs abgebildet ist, hat mir sehr gut gefallen. Ein riesiges, auch durch die schwarzen Flächen sehr eindrucksvolles Bild. Es ist so aufgehängt, dass man von unten darauf sieht. Da es das Aushängeschild der Ausstellung war, wurde es im Katalog etwas besser behandelt.


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Optische Täuschungen

Blick auf die Donau. Etwas weiter rechts würde man Bratislava sehen, in einer Entfernung von ca 70 Kilometern von Wien. Wien und Bratislava sind die in geringster Entfernung voneinander liegenden Hauptstädte Europas

Darum geht es mir jetzt aber nicht. Es geht auch nicht um das Foto, das nicht besonders interessant ist. Spannend finde ich nur die optische Täuschung:

Das Stück Strand auf der rechten Seite sieht aus wie eine Steilklippe. Man kann das Bild dann umspringen lassen und sieht, dass es tatsächlich ein flaches Stück Strand ist. Meine Überlegung war, mit welchem Trick man diese scheinbare Steilklippe auf einem gemalten Bild vermeiden könnte ?


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Griechische Dialoge

Die Zeichnung ist von Gerda Kazakou. Ich habe sie mir frech herübergeholt um den Protagonisten beim Dialog ins Auge schauen zu können

Rechte Figur:  Vorsicht ! Gleichgewicht ! Wieso stehst du überhaupt auf einem Bein ?

Linke Figur: Qui Gong, der Kranich macht seine Hausübungen nicht

Was? Welcher Kranich ? Wolltest du nicht einen Hamster ?

Schon, aber du wolltest ja gleich ein Laufrad dazu kaufen. Jetzt lerne ich Qui Gong.

Gib mir Geduld !! Warum musst du dazu in diesen diffusen, farblosen Wolken einbeinig herumstehen ? Warum gehst du nicht wie andere Leute auf die Volkshochschule ?

Na ja, die musst du mir erst hinmalen

Dafür ist die Gerda zuständig

Beide: GERDA !!