la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


Ein Kommentar

35. Station der Lesereise – Island

Die hohen Temperaturen machen sich bemerkbar: es gibt kein eigenes Foto des Buchs weder auf Teppich noch vor Bild sondern ein eher unscharfes Internetbildchen. Nicht dass ich nicht auch unscharfe Bilder zustande brächte aber dieses ist nicht von mir. Das Buch selbst ist ja auch eine Hitzelektüre ebenso wie andere Thriller, die ich von Indridason schon gelesen habe. Mein Berg anspruchsvoller Bücher wird höher und höher, tatsächlich greife ich derzeit daneben, zu Krimis und Thrillern um das Hirn nicht noch mehr zum Kochen zu bringen. Ach, Island, dort findet heuer ein besonders kalter Sommer statt, hätte ich auch gerne.

Arnaldur Indridason 

„Tödliche Intrige“

Der Titel ist fantasielos, die Geschichte aber recht spannend. Etwa in der Hälfte des Textes gibt es eine interessante Wendung, was den Ich-Erzähler betrifft. Es geht dem Autor nicht um eine isländische Milieuschilderung, aber so nebenbei bekommt man dies und das vom Leben in Island mit.

Ansonsten gibt es zu dem Buch nicht viel zu sagen. Es macht ja keinen Sinn einen Thriller nachzuerzählen und den Beitrag schreibe ich für die eigene Leseliste.


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Erfreuliche Ausnahmeerscheinung zwischen Geysiren, Gletschern und Vulkanen

Die britischen Populisten mit ihrem Brexit……

Die österreichischen Populisten mit ihrem Hofer…..

Die Spanier mit ihrer unendlich werdenden Wahlgeschichte……

ABER in Island wurde ein neuer Regierungschef gewählt, ein parteiloser Historiker. Sowohl die Parteilosigkeit als auch das absolute Quereinsteigertum gefallen mir sehr. Island ist überhaupt ein faszinierendes Land …..


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Daggi 6 – Duell

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Bastei Lübke: 2014

ISBN 978-3-404-17220-7

Aufgabe 40: ein Buch mit einem Schauplatz , den du schon besucht hast

 

Ich habe viele Krimis von Arnaldur Indridason gelesen, die mir alle ganz gut gefallen haben. „Menschensöhne“ habe ich am ungewöhnlichsten und interessantesten gefunden, aber auch die anderen sind  gut geschrieben und spielen im für mich faszinierenden Island.

„Duell“ ist für mich einer der schwächeren Indridason-Krimis. Das Erfolgsrezept wird weitergeführt, neben der Krimi-Handlung läuft in einem parallelen Handlungsstrang die Geschichte des Ermittlers. Die Rahmenhandlung ist eigentlich vielversprechend: die Geschichte spielt im Jahre 1972, zum Zeitpunkt des Schachduells zwischen dem Russen Boris Spasski und seinem amerikanischen Herausforderer Bobby Fischer. Der andere Handlungsstrang schildert die Krankheitsgeschichte des Ermittlers, der als Kind Tuberkulose hatte, eine Krankheit, die zu dieser Zeit mit ziemlich drastischen Behandlungsmethoden bekämpft wurde.

Insgesamt eigentlich durchaus interessant, nur entwickelt sich die Handlung in Richtung Spionagegeschichte und ich mag nun einmal keine Spionagegeschichten ….