la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit

Naherholungsgebiete im count-down für den Sommer

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Sonntag 31.3.19 – pralles Wochenende

Samstag war Maltag. Eine (für mich) neue Technik: Öl über Acryl. Samtweich zum malen, wunderschöne, leuchtende Farben, viel schöner als Acrylfarben, die letztlich ja Plastik sind. Allerdings brauchen die Bilder Wochen und Monate um zu trocknen, etwas weniger wenn Acryl unter dem Öl ist, aber immer noch lange genug. Dafür kann man auch nach Tagen noch verändern und darüber malen und das Leuchten der Farben bleibt bestehen auch wenn sie trocken sind. Es war ein wunderbarer Frühlingstag, Magnolien und Obstbäume in voller Blüte und dazu der Geruch der Ölfarben, Zutaten zum Glücklichsein.

Am Sonntag fuhren wir den Ort besichtigen an dem im Sommer die Mal- und Schreibkurse stattfinden. Es handelt sich um ein Landschaftsschutzgebiet in Niederösterreich. Am Rand des Naturparks gibt es eine ausgebaute alte Mühle, in der man sehr bequem wohnen kann. Von dort aus geht man etwa eine halbe Stunde bis zu einem alten Kloster, in dessen ehemaliger Kapelle gemalt wird. Es ist dort drinnen im Sommer sicher wunderbar kühl. Das Zimmer, das ich mir angesehen habe, war leider alles andere als kühl. Wenn es dort unter dem Dach bei jetzigen Außentemperaturen schon so warm ist …

Nachdem wir schon so nahe waren, machten wir noch einen Abstecher zum Neusiedlersee. Die ersten Boote liegen schon heraußen, halb Wien saß am See in der Sonne, was auch zu einem nicht ganz kleinen Stau beim Zurückfahren sorgte. Aber die Frühlingsatmosphäre am Wasser war so angenehm, dass es die Viertelstunde längeres Fahren unbedingt wert war. Blick auf Wasserflächen erzeugt bei mir die totale Entspannung, auch wenn ich weiß, dass ein Stoß Prüfungsarbeiten zuhause auf mich wartet.  Das problemlose Gehen trug natürlich auch noch zur Begeisterung bei.

 


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Keine Hasen am See

Intensiv melancholische Stimmung, heute am Neusiedleersee. Wunderschöne hohe Himmel, die weite Steppenlandschaft des Seewinkels, aber kühl und windig.Viel Nähe und Entspannung. F. hat in letzter Zeit so viel gearbeitet, dass ich schon das burn-out am Horizont sehe, aber es ist ein gutes Zeichen, dass er sich noch so gut entspannen und loslassen kann. Unseren geplanten, gemeinsamen Frühlingsurlaub mussten wir stornieren. Wildenten und -gänse fliegen in streng geometrischen Formationen und die Ornithologen laufen mit überdimensionierten Objektiven herum.Insgesamt sind aber nur wenige Menschen unterwegs, zu Fuß, auf dem Rad, auf Pferden.

Kalter Wind, auf den ersten Blick keine Spur von Grün, aber der Frühling bricht doch durch, auch wenn man es kaum mehr glauben würde. Wahrscheinlich wird jetzt alles sehr schnell aufbrechen und ausschlagen und innerhalb von ein paar Tagen wird es hier ganz anders aussehen.

Auch alte Bretter haben Frühlingsgefühle und können die unwahrscheinlichsten Farben annehmen.


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Eigentlich

Eigentlich wollten wir baden gehen am Meer der Wiener, am Neusiedlersee. Es war seit Tagen ausgemacht. Eine Freundin sollte uns abholen, damit wir nur mit einem Auto fahren. Wir fuhren auch mit einem Auto, aber im strömenden Regen. Es war eigentlich großartig, die extreme Hitzewelle gebrochen, kühle Luft, Wasser für die Landwirtschaft, aber eigentlich wollten wir eben baden gehen.

Nun denn, wir haben die Badesachen im Auto gelassen und sind nach Eisenstadt gefahren, in die nette kleine Hauptstadt des Burgenlandes und haben beschlossen das dortige Barockschloß zu besichtigen. Es war recht interessant, wir erfuhren zum Beispiel die schockierende Tatsache, dass noch heute 1/5 des Burgenlandes der Familie Esterhazy gehört. Wieviel ihnen in Ungarn und anderen Nachbarländern noch gehört, möchte ich gar nicht wissen. Esterhazyrostbraten fällt mir ein und Esterhazytorte ….

Ein höchst unbarockes Kunstwerk ist mir auch ins Auge gesprungen.


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Rust 2 – Sonne und Schilf, Eile und malen

Es ist ja nun auch schon wieder eine Woche her, dass ich einen Tag Nebelschilf und einen Tag Sonnenschilf erlebt habe. So ein See kann verschiedenste Stimmungen vermitteln und hat damit auch viele Möglichkeiten mit seinen Bewunderern zu kommunizieren.

Wasserspiegelungen spielen wie immer eine große Rolle, aber auch der Wind. Schilf im Wind ist eine unerschöpfliche Quelle von Eindrücken, von Bewegtheit, Schärfe und Verschwommenheit. Es ist eine so ungemein lebendige Pflanze. img_0547img_0582img_0552Seltsames gab es in Rust auch zu sehen. Was könnte man nicht für Horrorgeschichten rund um dieses Foto schreiben ….. Gekreuzigte Ente, Voodoo …… img_0600Nachdem ich vorhatte so pünktlich wie irgend möglich zu meiner Malgruppe in Wien zu stoßen, verabschiedete ich mich nach dem Mittagessen von diesem wenig interessanten Seminar und stapfte durch den Ort in Richtung Busstation. Vorbei an verschiedenen Arten von derzeit verlassenen Storcheneigenheimen. In der Straße durch die ich ging, gab es fast auf jedem Dach eines. Das Burgenland ist bekannt für seine großen Storchpopulationen mitten in den Orten.img_0613