la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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#januart2019 – Nr 7 – Vögel – Elefanten

Zum Thema Vögel hätte ich nur die Information zu bieten, dass in Österreich die Blauracke endgültig ausgestorben ist, trotz großer Bemühungen. Albrecht Dürer hat einen Flügel dieses bunten Vogels gezeichnet, 1512. die Zeichnung gehört zu den Beständen der Albertina in Wien.

Was ich zu bieten habe, ist ein Elefant, der obendrein zum Stichwort „Abfallglück“ passt. Mein Freund K., über den ich hier schon berichtet habe, hat sich wieder selbst übertroffen und etliche neue Figuren kreiert, alle ausschließlich aus Abfällen verschiedenster Art. Man muss sich den hübschen Elefanten ganz nahe heranzoomen um zu sehen aus was für unglaublichen Dingen er besteht. Der Körper ist aus zwei Gläsern aus dem Altglascontainer gemacht.

 

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Fast am Ende des Endspurts

Eine von vielen Plastiken von Gottfried Kumpf, die im Tiergarten Schönbrunn zu sehen sind. Ich muss einen sehr schlechten Foto-Tag gehabt haben, weil ihm das halbe Horn fehlt. Andererseits sind die Plastiken meistens mit Kindern behängt, die gerne darauf herumturnen und man muss sich sehr beeilen um ein kinderfreies Bild zu schaffen. Naja, so möge das Bild stehen für stressbedingte Fehlleistungen in Form, von halben Hörnern und andererseits für Weggehen, Loslassen, den Rücken kehren.


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Freitag 16.11.18 – Nix Bruegel

Die Bruegel-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum wollten wir besuchen. Für mich ist das ja schon ein größeres Unternehmen: in die Innenstadt mit dem Auto zu fahren garantiert Stress, mit den Öffis zu fahren, verbraucht meine ohnehin schon sehr geringen Mobilitätsreserven, so ein  Museumsbesuch  ist ja anstrengend. Es blieb das Taxi, teuer aber bequem und effizient. Wir fuhren also vor dem Museum vor, winkten der Kaiserin Maria Theresia, die ausladend auf ihrem Denkmal zwischen den beiden großen Museen sitzt und in Richtung des Kunsthistorischen zeigt. F. philosophierte darüber, wie die Welt wohl aussehen würde, wenn es mehr Denkmäler von solchen Matriarchinnen auf Sesseln gäbe statt in Bronze verewigte Kriegsherren auf Pferden. Pferde spielen ja derzeit auch in der österreichischen Innenpolitik eine Rolle. Aber ich schweife ab.

Wir freuten uns darüber, dass bei den Kassen kaum jemand stand. Einige meiner Kolleginnen, die schon in der Ausstellung waren, hatten gewarnt, dass sie ungeheuer überlaufen sei und die Tickets nur für Zeitfenster verkauft werden. Wir waren aber natürlich klüger, und vor den Kassen stand ja auch kaum jemand, also alles bestens. Ich machte eine kleine Foto-Runde, F. ging Tickets kaufen, kam kurz darauf zurück und ……. tja, für heute alles ausverkauft. Vor den Kassen standen nur diejenigen, die noch keine Tickets hatten und auch keine mehr bekamen. Wir konnten es gar nicht fassen. Es ist eine große, international beworbene Ausstellung, aber ausverkauft! F. war enttäuschter als ich. Bruegel ist nicht so unbedingt meines, aber schließlich war er mit mir bei einer Schiele-Ausstellung, die wiederum nicht unbedingt seines war. Nur auf den Bruegel hatte er sich gefreut, wegen der Szenen aus dem damaligen Alltagsleben, wegen der Bilder aus dem bäuerlichen Leben.

Da standen wir nun bei strahlendem Sonnenschein vor dem Museum und durften nicht in die gewünschte Ausstellung. Ins Gebäude selbst konnten wir wohl hinein und so landeten wir im Museums-Shop. Der Ausstellungskatalog ist im Kunsthistorischen immer um 10 € teurer als in allen anderen Museen, warum auch immer das so sein möge. Aber es gab abgesehen vom Katalog sehr viel Interessantes, neben heftigem Kitsch wie Klimt-Regenschirmen und Monet-Kochschürzen und vielem anderen in dieser Kategorie. So kamen wir beide recht zufrieden mit mehreren Büchern und einem Katalog wieder heraus.

Gibt es eigentlich ein Wort für die Mischung aus Mittag- und Abendessen? Wie immer es heißen möge, haben wir uns sowas einverleibt, beim Syrer, und über Monsterausstellungen nachgedacht.

Die Vermurksung des Fotos ist auf den Frust zurückzuführen. Aber immerhin sieht man den strahlenden Himmel hinter den imperialen Säulen.


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Kunstnachmittag

Wir haben gestern Schiele geschaut. Das Wiener Leopoldmuseum hat – so heißt es – die größte Anzahl von seinen Bildern und Zeichnungen weltweit und bietet wieder einmal eine Ausstellung. Ganz modern ist es offenbar, Werke der hauptsächlich ausgestellten Künstler/innen mit den Werken anderer Künstler in Beziehung zu setzen. Sehr stimmig fand ich da den Saal in dem Bilder zu Klimts Beziehung zu seiner Mutter gemeinsam mit Werken von Luise Bourgeois ausgestellt waren. Andere „Paarungen“ haben mir nicht so unbedingt eingeleuchtet. Allerdings muss ich auch sagen, dass mein Hauptinteresse Schiele gegolten hat und ich die in Korrespondenz gesetzten Werke nur flüchtig angesehen habe.

Dieses Bild liebe ich besonders, es hat so eine ungeheure Strahlkraft. Das kann man natürlich auf einem Foto nicht so nachvollziehen.

Im Museumsquartier herrschte spätsommerliche Stimmung. Das Leopoldmuseum selbst sieht man auf dem Foto nicht, es liegt weiter links hinten. Das festungsartige Gebäude ist das MUMOK (Museum moderner Kunst), das seinen Schwerpunkt auf Werke des 20 und 21. Jahrhunderts setzt.

 


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#INKTOBER2018 – Einstieg

Das ist ja ein sehr interessantes Projekt, das ich da bei Agnes gefunden habe. Ich möchte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, mich einerseits an Zeichnen herantasten und andererseits ein bisschen Fotobearbeitung machen, also eigentlich Zeichnungsbearbeitung. Ganz realistisch betrachtet, was die Zeichnung selbst (noch) nicht hergibt durch ein bissl digitalen Flitter aufhübschen.

Dass dieses Projekt laut Beschreibung die Regelmäßigkeit und Disziplin fördern soll, gedenke ich zu ignorieren. Ich habe genügend Notwendigkeiten zu Regelmäßigkeit und Disziplin in meinem Leben und werde mir ganz bestimmt nicht zusätzliche Zwänge auferlegen. Zeichnen, malen, schreiben, fotografieren sind meine Spielwiese, die ich keinerlei Regeln und disziplinären Maßnahmen unterwerfen werde. Disziplin ist etwas, von dem ich weiß, dass ich es kann, wenn es denn sein muss (und leider muss es öfter mal sein) aber freiwillig, nein ….


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„Maman“

So heißt die gigantische Spinne von Luise Bourgeois, die vor dem Guggenheim-Museum in Bilbao steht. Luise Bourgeois hatte wohl eine recht problematische Beziehung zu ihrer Mutter. Ein Vergleich dieses Fotos mit meinen aktuellen zeigt erfreulicherweise, dass sie besser geworden sind. Die Kamera ist natürlich auch eine andere.

Sehr vielseitig und interessant habe ich Bilbao gefunden, nicht nur das Guggenheim-Museum