la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Ein paar von Schieles Händen

Inspiriert von Veronika und weil ich doch selbst so fasziniert bin von Händen und weil ich doch kürzlich in einer Schiele-Ausstellung Details mit Händen fotografiert habe und überhaupt …..

ALLES SCHIELE …..

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Kunstnachmittag

Wir haben gestern Schiele geschaut. Das Wiener Leopoldmuseum hat – so heißt es – die größte Anzahl von seinen Bildern und Zeichnungen weltweit und bietet wieder einmal eine Ausstellung. Ganz modern ist es offenbar, Werke der hauptsächlich ausgestellten Künstler/innen mit den Werken anderer Künstler in Beziehung zu setzen. Sehr stimmig fand ich da den Saal in dem Bilder zu Klimts Beziehung zu seiner Mutter gemeinsam mit Werken von Luise Bourgeois ausgestellt waren. Andere „Paarungen“ haben mir nicht so unbedingt eingeleuchtet. Allerdings muss ich auch sagen, dass mein Hauptinteresse Schiele gegolten hat und ich die in Korrespondenz gesetzten Werke nur flüchtig angesehen habe.

Dieses Bild liebe ich besonders, es hat so eine ungeheure Strahlkraft. Das kann man natürlich auf einem Foto nicht so nachvollziehen.

Im Museumsquartier herrschte spätsommerliche Stimmung. Das Leopoldmuseum selbst sieht man auf dem Foto nicht, es liegt weiter links hinten. Das festungsartige Gebäude ist das MUMOK (Museum moderner Kunst), das seinen Schwerpunkt auf Werke des 20 und 21. Jahrhunderts setzt.

 


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#INKTOBER2018 – Einstieg

Das ist ja ein sehr interessantes Projekt, das ich da bei Agnes gefunden habe. Ich möchte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, mich einerseits an Zeichnen herantasten und andererseits ein bisschen Fotobearbeitung machen, also eigentlich Zeichnungsbearbeitung. Ganz realistisch betrachtet, was die Zeichnung selbst (noch) nicht hergibt durch ein bissl digitalen Flitter aufhübschen.

Dass dieses Projekt laut Beschreibung die Regelmäßigkeit und Disziplin fördern soll, gedenke ich zu ignorieren. Ich habe genügend Notwendigkeiten zu Regelmäßigkeit und Disziplin in meinem Leben und werde mir ganz bestimmt nicht zusätzliche Zwänge auferlegen. Zeichnen, malen, schreiben, fotografieren sind meine Spielwiese, die ich keinerlei Regeln und disziplinären Maßnahmen unterwerfen werde. Disziplin ist etwas, von dem ich weiß, dass ich es kann, wenn es denn sein muss (und leider muss es öfter mal sein) aber freiwillig, nein ….


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„Maman“

So heißt die gigantische Spinne von Luise Bourgeois, die vor dem Guggenheim-Museum in Bilbao steht. Luise Bourgeois hatte wohl eine recht problematische Beziehung zu ihrer Mutter. Ein Vergleich dieses Fotos mit meinen aktuellen zeigt erfreulicherweise, dass sie besser geworden sind. Die Kamera ist natürlich auch eine andere.

Sehr vielseitig und interessant habe ich Bilbao gefunden, nicht nur das Guggenheim-Museum


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Kunst vor und nach dem Erwachen des kaufmännischen Talents

Herbstlicher Neustart der ABC-Etüden bei Christiane

Langsam wurde sein Galgenhumor immer mühsamer. Mit der Miete war er im Rückstand, der Kühlschrank füllte sich nur, wenn sein treuer Freund Rudi vorbeikam. Seine materielle Situation war eine einzige Katastrophe. Wie soll man von Kunst leben, dachte er und schaute freudlos auf sein in Arbeit befindliches Bild. Seine Bilder waren technisch gekonnt ausgeführt, sorgfältig recherchiert nur leider, sie interessierten niemanden. Wäre da nicht der unermüdliche  Rudi, der kürzlich jemanden aufgetrieben hatte, der sein Bild „Schopenhauer nachdenklich in seinem Garten“ gekauft hatte, wäre die Lage völlig aussichtslos geworden. Zu einem lächerlichen Preis hatte er das Bild verkauft, wenn er allein die Zeit berechnete für monatelange Studien von Portraits Schopenhauers und das Finden von Pflanzen, die er als symbolisch für dessen Philosophie erachtete und schließlich die akribische Darstellung. Immerhin waren die Materialkosten gedeckt und die Miete bezahlt. So konnte es aber nicht weitergehen.

Drei Jahre später.

Am Donnerstag müssen wir die Bilder hängen, sagte Rudi fröhlich und ich habe ein Angebot von einem neuen Galeristen. Ich muss noch seine Gewinnbeteiligung herunterhandeln, aber die Galerie ist super gelegen, hat eine Menge Stammkunden und ein Bilderverleihangebot, von dem Ministerien und Banken regelmäßig Gebrauch machen. Eine Goldgrube! Kein Problem bis Donnerstag sind sie trocken, sagte der Maler und lächelte entspannt. Vor ihm standen sieben ungrundierte Leinwände. Wie haben wir die neue Serie doch gleich genannt, fragte er. Sonnenuntergang über Tahiti antwortete Rudi. Wir können aber auch Instagramliebe nehmen, wenn dir das lieber ist. Das ist mir völlig egal, sagte der Maler. Ich nehme jetzt zur Abwechslung orange und er verteilte mit einer eleganten Drehung des Handgelenks orange Farbe willkürlich über die Leinwände.

Dann war er dieser stupiden Geldbeschaffungsaktionen müde und wollte nicht mehr Zeit darauf verschwenden. Schließlich wartete in seinem großzügigen Atelier „Platon nach dem Bankett“, an dem er seit Monaten konzentriert arbeitete.


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Goldene Karyatiden

Bei mir findet das totale Kulturwochenende statt. Heute waren wir bei einem Konzert im goldenen Saal des Musikvereins. Die Qualität der Fotos ist mangels günstiger Perspektive nicht so gut, aber immerhin vermitteln sie einen Eindruck. Ohne den Blumenschmuck, den man beim Neujahrskonzert in diesem Saal immer sieht, ist er noch immer schön, aber es fehlt das Gegengewicht zu dem vielen Gold.


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Klare Linien, die Schönheit hervorbringen

Am Wochenende findet in meinem Meditationszentrum ein Kunstfestival statt. Heute waren die letzten Vorbereitungen im Gange. Bilder gehängt, Ikebana gemacht, beides miteinander kombiniert. Sehr Schönes ist dabei herausgekommen.