la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


4 Kommentare

Goldene Karyatiden

Bei mir findet das totale Kulturwochenende statt. Heute waren wir bei einem Konzert im goldenen Saal des Musikvereins. Die Qualität der Fotos ist mangels günstiger Perspektive nicht so gut, aber immerhin vermitteln sie einen Eindruck. Ohne den Blumenschmuck, den man beim Neujahrskonzert in diesem Saal immer sieht, ist er noch immer schön, aber es fehlt das Gegengewicht zu dem vielen Gold.

Advertisements


14 Kommentare

Klare Linien, die Schönheit hervorbringen

Am Wochenende findet in meinem Meditationszentrum ein Kunstfestival statt. Heute waren die letzten Vorbereitungen im Gange. Bilder gehängt, Ikebana gemacht, beides miteinander kombiniert. Sehr Schönes ist dabei herausgekommen.


8 Kommentare

Benin

Schon als Studentin habe ich mir gerne die Bronze-Skulpturen aus Benin im Wiener Völkerkundemuseum angesehen ohne mich besonders für die dahinterstehende Kultur zu interessieren. Ich mochte einfach diese charakteristischen Köpfe sehr gerne und besuchte sie hin und wieder. Das Völkerkundemuseum wurde umgebaut und umbenannt und heißt heute Weltmuseum. Die Benin-Köpfe stehen dort zum Glück immer noch.


30 Kommentare

Es wimmelt vor Leibwächtern

Der russische Präsident besucht Wien und daher wird nicht nur er sondern alles und jedes in seiner Umgebung heftigst bewacht. Nicht nur die heimischen Eliteeinheiten der Polizei sondern auch Putins eigene Leibwächter wuseln herum, der Ballhausplatz zwischen Bundeskanzleramt und Hofburg – dem Sitz des Bundespräsidenten wurde geräumt.

Der noch rechtere Teil der neuen österreichischen Regierung hat ja ein bewunderndes Verhältnis zu Putin, ebenso wie zu den polnischen und ungarischen Regierungschefs. Präsident Erdogan bewundern sie nicht, das liegt aber nicht an seiner Politik.

Staatsbesucher werden natürlich immer intensiv bewacht, beim Staatsbesuch des letzten amerikanischen Präsidenten, der auch von einer ganzen Armee von Leibwächtern begleitet wurde, hat man sogar ganz normale Bürger aus ihren Wohnungen ausquartiert damit sie keine Bomben aus den Fenstern werfen konnten oder ähnliche feindselige Handlungen begehen. Ob man das auch schon im Mittelalter praktiziert hat, um die Gefahr der Entleerung von Nachttöpfen auf unbeliebte Besucher zu vermeiden? Blöde Idee – zugegeben ….

Eine große Ausstellung aus Beständen der Eremitage und dem Wiener Kunsthistorischen Museum, die von Gazprom und der OMV gesponsert wird, soll von Putin und unserem Bundespräsidenten heute Abend eröffnet werden. Immer positiv, wenn man Kunstobjekte aus  Museen anderer Länder zu sehen bekommt, ohne dort hinreisen zu müssen, aber politisch und wirtschaftlich motiviertes Mäzenentum ist halt so eine Sache ….

Eigentlich müsste ich mich nun ganz besonders gut beschützt und bewacht fühlen. Leider ist eher das Gegenteil der Fall.


26 Kommentare

Orang-Utan Kunst

Das sind einige Bilder von Nonja, über die ich meine vorige ABC-Etüde geschrieben habe. Die im Zoo Schönbrunn lebende Orang-Utan-Dame malte mit großer Begeisterung, übrigens mit Pinseln und keineswegs mit den Händen. Ich finde die Bilder bemerkenswert, sie sind ansprechend komponiert, sie verwendet nicht nur immer die gleichen Farben.

Man kann überhaupt und so auch in diesem Fall lange darüber diskutieren, was Kunst ist und was nicht ……


9 Kommentare

ABC-Etüden – Primatenwerkstatt

Die ABC-Etüden bei Christiane

3 Wörter in 10 Sätzen zu einem Text machen.

„Vor ein paar Tagen ist Nonja gestorben, die malende Orang-Utan-Dame aus dem Schönbrunner Zoo. Blutrot, Elektrischblau, Sonnengelb, Frühlingsgrün sie griff tief in den Farbkasten und ihre Bilder, die an den Wänden des Schönbrunner Affenpavillons hängen, müssen sich nicht verstecken. Sie war im Zoo geboren, kannte noch die alten Primatengehege und durfte dann in schon nicht mehr ganz jungen Jahren in den neuen Pavillon umziehen wo alle mehr Platz hatten, die Ecken, die für die Besucher nicht einsichtig waren sich schnell als besonders gefragt erwiesen und Nonja von ihrem Lieblingspfleger einen von ihm „Affenkasten“ genannten gar nicht so kleinen Holzschrank bekam, in dem ihre Malfarben aufbewahrt wurden. Das Leben in der neuen Umgebung spielte sich ein, neue Gewohnheiten wurden entwickelt und der Lieblingspfleger, sein Spitzname war Prometheus, verbrachte täglich viel Zeit mit Nonja. Eines Tages tauchte an dem Affenkasten ein Schloss auf, zu dem die anderen Pfleger keinen Schlüssel hatten.  Die Seltsamkeiten von Prometheus waren allgemein bekannt, schließlich war er so zu seinem Spitznamen gekommen und so wurde über den versperrten Affenkasten gewitzelt, aber gutmütig, bis zu dem Tag, der allen sehr lange in Erinnerung blieb und noch Jahre später Anlass zu wilden Spekulationen gab zu denen Prometheus immer nur schwieg. An jenem Tag kam Prometheus morgens gleichzeitig mit einer Kollegin in die Primatenräume. Die Kollegin hörte einen seltsamen Laut und sah, dass Prometheus wie vom Blitz getroffen vor dem Affenschrank stand. (8) Das Schloss war offen und in einer seltsam krakeligen, ungelenken Schrift waren Buchstaben auf den Holzkasten gemalt. „Nonja janken, Nonja weinen“ stand dort.“