la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Wenn ich früher gewusst hätte …

… dass heute Weltkatzentag ist, hätte ich mir etwas einfallen lassen zu dem Thema. Aber so präsentiere ich nur das Portrait einer anderen Zufallsbekanntschaft. Leider wollte die Spitze eines Ohrs nicht mit aufs Foto. Die absolute Symetrie, dachte die Mieze, ist ohnehin langweilig und meine Schnurrhaare sind schön genug. Sind sie auch


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Charmante Urgesteine

Höhenmäßig im Bereich des heutigen Himalaya soll es gewesen sein, das uralte Gebirge von dem die letzten Reste in Form von Granitfindlingen im Waldviertel überall herumliegen. Nebeneinander, übereinander geschichtet liegen die riesigen Blöcke, im Wald oder einfach irgendwo in der Landschaft.

Interessante Lebensgemeinschaften mit Bäumen haben sich gebildet.

Die europäische Hauptwasserscheide geht durch das Plateau, was heißt, dass zwar der größte Teil zur Donau also ins Schwarze Meer entwässert, aber auch ein kleiner Bereich über die Lainsitz und die Moldau zur Elbe und damit in die Nordsee fließt. Ich habe eine Flasche Wasser ausgegossen und mich gefreut, dass es irgendwann in der Nordsee ankommen wird.

Und ganz besonders attraktiv sind die Wackelsteine, bei denen man den Eindruck hat, sie müssten sofort umkrachen, wenn man sie nur mit einem Finger antippt. Aber nein, sie bleiben genau dort wo sie sind, seit Jahrmillionen.

Das ist der „Franzosenstein“. Angeblich sollen die Einheimischen mit der Armee Napoleons gewettet haben, dass die Soldaten, wenn es ihnen nicht gelingen sollte den Stein umzuwerfen, abziehen würden. Es ist ihnen wie man sieht nicht gelungen, aber ob sie deswegen abgezogen sind, wage ich zu bezweifeln. Es ist jedenfalls eine nette Legende um eine sehr attraktive Steinformation.

 


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#6 das Kappl

Ein Projekt von Aequitas et veritas   und Wortman

Als Folge unserer heftigen Auseinandersetzung wegen des Marmorblocks , den ich natürlich zurückgeschickt habe, ist das Kappl nun beleidigt, ziemlich anhaltend beleidigt sogar. Es weicht mir aus und ist sogar darauf verfallen mit einer Brennesel zu schmusen. Man kann sich nur wundern ! 


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#5 – das Kappl

Dass das Kappl meine Interessen teilt und kunstinteressiert ist, gefällt mir sehr, dass es beschlossen hat, selbst Künstler zu werden, gefällt mir schon weniger,dass es aber hinter meinem Rücken und auf meine Kosten gleich einen ganzen Marmorblock bestellt hat, finde ich sehr frech !!

Aequitas et Veritas  und  Wortman betreuen das Projekt


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Kamera Adieu ?

Ich fürchte meine Kamera nähert sich dem Ende ihres Lebens. Natürlich sieht man den Unterschied zwischen einem mit der Automatik aufgenommenem Bild und einem selbst eingestellten, aber so …….

Genau derselbe Standort, Zeitabstand zwischen beiden Bildern vielleicht 3 Sekunden, das eine Automatik, das andere Halbautomatik, keinerlei Bearbeitung.


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Josef Elter – Künstler und Pfarrer, Soldat und Vertriebener

1926 geboren als Donauschwabe in der heutigen Republik Serbien

1944 zum Kriegsdienst in der Waffen SS eingezogen

1946 aus russischer Gefangenschaft entlassen, nach Wien abgeschoben

Studium der Philosophie, Theologie und Kunst in St. Pölten

1954 Priesterweihe

Er hat Skulpturen in Holz, Stein und Bronze geschaffen und ist dabei seiner eigenen Kunsttheorie gefolgt.

1997 verstorben

Noch heute hat man den Eindruck, dass der gesamte Ort von seiner spirituellen Kreativität geprägt ist.


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Sonntag 25.8.19 – Fliegenpilze

Bis 10 Uhr Vormittag sollen die Zimmer geräumt sein. Das ist sehr früh, weil wir hier noch mittagessen wollen, aber Sonntag ist der stärkste An- und Abreisetag in diesem Kurhotel und die Zimmerfrauen haben so viel Arbeit, dass sie es bis 15 Uhr gerade schaffen, die Zimmer der Abgereisten für die nachfolgenden Gäste fertig zu machen. Auch kein beneidenswerter Beruf. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, ist es ohnehin egal, ob das Gepäck auf einem Zimmer liegt oder im Auto.

Wir haben also noch eine kleine Wanderung gemacht. Durch den Wald an einem Weiher entlang. Leider war es ein Fischteich und kein Badeteich und so gab es jede Menge Angelplätze aber keinen einzigen Badeplatz. So riesig wie die Karpfen in den Fischteichen hier sind, möchte ich mich aber ohnehin nicht von ihnen anknabbern lassen. Der F. ist ein großartiger Wanderbegleiter. Er findet und behirnt die Wege und nimmt Rücksicht auf meine noch mäßige Kondition. Wir haben beide Freude daran, gemeinsam durch den Wald zu gehen, was nicht heißt, dass wir nicht auch immer wieder getrennte Wege gehen, jede/r im eigenen Tempo. Die richtige Dosierung von gemeinsam und getrennt, von mehr oder weniger nahe macht für mich eine gute Beziehung aus.

Auf unserem heutigen Weg standen eine Menge verschiedener Schwammerln darunter eine große Anzahl von prächtigen Fliegenpilzen. Der Weg heißt aber überraschenderweise „Herrenpilzweg“. Warum welche Pilze wo besonders gut gedeihen, ist ja nicht so ohne weiteres feststellbar. Die Einheimischen sagen, es wäre heuer überhaupt kein Schwammerljahr. Wenn das so ist, muss man da wohl in guten Jahren einen Slalom zwischen den Fliegenpilzen hinlegen.

Wir sind wieder zuhause, Berge von Wäsche sind gewaschen und hängen zum trocknen. für den F ist morgen ein normaler Arbeitstag, ich habe noch eine Woche Ferien, wenn auch  mit sehr vielen Terminen gespickt.