la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Malus domestica Paradis Fantasia

So heißt der hübsche. Wohin das „e“ aus dem Paradies gekommen ist, weiß ich auch nicht.

Ganze zwei Stück hat der kleine, neue Baum im Topf getragen. Nicht gerade viel trotz vieler Blüten, aber die zwei haben sehr gut geschmeckt.


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Der Dienstag dichtet, acht

Katha hat das Projekt ins Leben gerufen, bei ihr gibt es auch eine Teilnehmerliste

Ich definiere für mich „Gedicht“ als verdichtete Prosa und beginne – sehr vorsichtig – mich daran zu versuchen.

Diesmal mit Bild

Never change a running system

Fäden ziehen durch die Jahrmillionen, seit der glückhaften Vereinigung von Algen und Pilzen

Leuchtende Farben, weiche Polster, alle Arten von Strukturen gingen daraus hervor

Es fließt, haftet und kristallisiert. Schälchen, Punkte, aderndurchzogene Quasten, geflügelte Tiergestalten, uralte Gottheiten, Windräder und Drainagesysteme, alles könnt ihr abbilden

Phantasie ohne Neuronen

Irgendwann tauchten wir Menschen auf, durften euch eine Zeit lang bewundern und überließen euch unsere Welt wieder.

Flechten wird es geben bis ans Ende der Zeiten

 


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Es wär´ doch schön …

Es war eine große Freude und ein tiefes Durchatmen wieder einmal aus der Stadt rauszukommen. Die Weite und Stille an der Donau hat mir bewusst gemacht, dass ich eigentlich ziemlich angespannt bin.

Nachdem wir schon länger über Sinn und Unsinn eines Wochenenddomizils debattieren, sind wir doch auf der Sinnseite gelandet und haben uns auch auf eine Gegend verständigt: Wachau bzw Mostviertel. Wir waren heute in Ybbs, Pöchlarn und Melk um uns die Gegend mit den Augen von eventuell-dort-gelegentlich-leben-Wollenden anzusehen. Überraschenderweise hat uns beiden Ybbs am besten gefallen. Es hat eine in den Ort integrierte Donaupromenade, eine Altstadt mit schöner Bausubstanz, aber etwas morbidem Charme  und keiner Spur von Schickimicki. Allein in der Altstadt habe ich drei Galerien gesehen und zwei angekündigte Malerei-Ausstellungen und am Hauptplatz hing ein Plakat von Johanna Dohnal. Ja, das sind Kleinigkeiten, aber sie beeinflussen die Atmosphäre, die an einem Ort herrscht.

Ursprünglich hielt ich ja Melk für den idealen Ort um dort eine Wochenendbasis einzurichten. Stift Melk ist ein sehr sehenswertes, geschichtsträchtiges Gebäude, aber es thront in einer Weise über dem Ort, die wir beide als recht bedrückend empfanden. Andererseits liegt gleich gegenüber ein Auwald durch den man zur Donau  kommt. Aber sogar die Donau hat mir in Ybbs besser gefallen, weil sie dort eine Schlinge macht.

Pöchlarn wiederum schmückt sich mit dem Begriff Nibelungenstadt, gut, aber sonst hat mich dort nicht viel beeindruckt.

Ein erster Schritt ist getan. Es gibt auch noch andere mögliche Orte und das Angebot an Immobilien in Ybbs hält sich auch leider in Grenzen. Aber wie ich mich kenne, wenn ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt habe…