la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


5 Kommentare

Eigentlich

Eigentlich wollten wir baden gehen am Meer der Wiener, am Neusiedlersee. Es war seit Tagen ausgemacht. Eine Freundin sollte uns abholen, damit wir nur mit einem Auto fahren. Wir fuhren auch mit einem Auto, aber im strömenden Regen. Es war eigentlich großartig, die extreme Hitzewelle gebrochen, kühle Luft, Wasser für die Landwirtschaft, aber eigentlich wollten wir eben baden gehen.

Nun denn, wir haben die Badesachen im Auto gelassen und sind nach Eisenstadt gefahren, in die nette kleine Hauptstadt des Burgenlandes und haben beschlossen das dortige Barockschloß zu besichtigen. Es war recht interessant, wir erfuhren zum Beispiel die schockierende Tatsache, dass noch heute 1/5 des Burgenlandes der Familie Esterhazy gehört. Wieviel ihnen in Ungarn und anderen Nachbarländern noch gehört, möchte ich gar nicht wissen. Esterhazyrostbraten fällt mir ein und Esterhazytorte ….

Ein höchst unbarockes Kunstwerk ist mir auch ins Auge gesprungen.

Advertisements


19 Kommentare

Sunnys Fundstück

Als wir heute Nachmittag in Richtung Wien fuhren und unterwegs nur kurz einkehren wollten, fielen wir über ein Volkstanzfestival. Ein unerwartetes Fundstück. Österreichische und tschechische Gruppen traten auf. Das ganze fand im Innenhof einer Burg statt und war ganz vergnüglich.

Die Schuhplattler-Mädels waren originell

Die tschechische Gruppe unterschied sich sowohl in den Trachten als auch beim Tanzen deutlich von den österreichischen obwohl sie aus nur einigen wenigen Kilometern Entfernung stammt

Viele Zuschauer waren auch in Tracht erschienen


15 Kommentare

Oft kommt es anders als man denkt

Ein kleiner Ort im Waldviertel, 926 Meter Seehöhe, ungefähr 1000 Einwohner, 1 Kurhaus mitten in der Landschaft. Ein schönes Kurhaus mit vielfältigem therapeutischen Angebot , nicht überfüllt aber belebt mit einer einladenden vielfältigen Landschaft rundherum. Mit der Seele baumeln, schwimmen und spazieren gehen war geplant, leider habe ich dabei nicht einberechnet, dass Wirbelsäule und Nerv immer noch nicht mitspielen wollen.

Ich fühle mich daher etwas eingesperrt. Mein Aktionsradius ist derzeit sehr begrenzt und das frustriert mich sehr, aber beim Jammern bin ich zum Glück noch nicht angekommen.

Sogar der Ort ist zu Fuß außerhalb meiner Reichweite. Es gibt da nichts Besonderes zu sehen außer ein paar Skulpturen, eine ungewöhnliche Kirche und einen Kräutergarten, aber auf die wiederholte Erfahrung keine paar hundert Meter gehen zu können, hätte ich gut verzichten können

Für Stadtbewohner ist so ein winziger Ort ein Erlebnis für sich. Die Art wie man auf Menschen zugeht ist auch eine andere. Ich muss heute abend bei  Ingrid Waldviertelleben vorbeischauen, virtuell natürlich


10 Kommentare

Regenschirmheiliger

Offenbar möchten auch Heilige nicht nass werden. Oder zumindest meinen das diejenigen, die ihnen Denkmäler aufstellen. Gegen Taubenattacken kann der Schirm nicht gedacht sein, denn die fliegenden Verschmutzer kommen bekanntlich von allen Seiten und kacken auch gegen den Wind 🙂


5 Kommentare

Ganz kurzer Themenwechsel

Eitelkeit hat ja nicht unbedingt immer mit tatsächlicher Attraktivität zu tun. Auch bei den Vögeln. Wir haben zu Ostern einen Besuch bei meinen Lieblings-Hassvögeln gemacht.

In Waidhofen an der Thaya gibt es eine große Volière für Waldrappe. Die Vögel werden von einem Team betreut zu dem auch einige geistig behinderte Menschen gehören. Wir konnten zufällig beobachten wie einer von ihnen die Vögel gefüttert und die Volière gereinigt hat. Er machte einen zufriedenen Eindruck. Das Projekt finde ich ziemlich gut. Das ist ein überschaubarer, einfacher Tätigkeitsbereich, der mit Tieren zu tun hat und bei dem die Mitarbeiter in einer klar definierten Position auch mit anderen Menschen in Kontakt kommen können aber nicht müssen.