la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Oft kommt es anders als man denkt

Ein kleiner Ort im Waldviertel, 926 Meter Seehöhe, ungefähr 1000 Einwohner, 1 Kurhaus mitten in der Landschaft. Ein schönes Kurhaus mit vielfältigem therapeutischen Angebot , nicht überfüllt aber belebt mit einer einladenden vielfältigen Landschaft rundherum. Mit der Seele baumeln, schwimmen und spazieren gehen war geplant, leider habe ich dabei nicht einberechnet, dass Wirbelsäule und Nerv immer noch nicht mitspielen wollen.

Ich fühle mich daher etwas eingesperrt. Mein Aktionsradius ist derzeit sehr begrenzt und das frustriert mich sehr, aber beim Jammern bin ich zum Glück noch nicht angekommen.

Sogar der Ort ist zu Fuß außerhalb meiner Reichweite. Es gibt da nichts Besonderes zu sehen außer ein paar Skulpturen, eine ungewöhnliche Kirche und einen Kräutergarten, aber auf die wiederholte Erfahrung keine paar hundert Meter gehen zu können, hätte ich gut verzichten können

Für Stadtbewohner ist so ein winziger Ort ein Erlebnis für sich. Die Art wie man auf Menschen zugeht ist auch eine andere. Ich muss heute abend bei  Ingrid Waldviertelleben vorbeischauen, virtuell natürlich


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Regenschirmheiliger

Offenbar möchten auch Heilige nicht nass werden. Oder zumindest meinen das diejenigen, die ihnen Denkmäler aufstellen. Gegen Taubenattacken kann der Schirm nicht gedacht sein, denn die fliegenden Verschmutzer kommen bekanntlich von allen Seiten und kacken auch gegen den Wind 🙂


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Ganz kurzer Themenwechsel

Eitelkeit hat ja nicht unbedingt immer mit tatsächlicher Attraktivität zu tun. Auch bei den Vögeln. Wir haben zu Ostern einen Besuch bei meinen Lieblings-Hassvögeln gemacht.

In Waidhofen an der Thaya gibt es eine große Volière für Waldrappe. Die Vögel werden von einem Team betreut zu dem auch einige geistig behinderte Menschen gehören. Wir konnten zufällig beobachten wie einer von ihnen die Vögel gefüttert und die Volière gereinigt hat. Er machte einen zufriedenen Eindruck. Das Projekt finde ich ziemlich gut. Das ist ein überschaubarer, einfacher Tätigkeitsbereich, der mit Tieren zu tun hat und bei dem die Mitarbeiter in einer klar definierten Position auch mit anderen Menschen in Kontakt kommen können aber nicht müssen.


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Sunnys Fleisch- vegan oder vegetarisch

Ein Thema, das ich nicht besonders mag, weil es da so viele richtig fanatische Ansätze gibt. Und Fanatismus in welche Richtung auch immer, ist mir einfach unsympathisch; noch unsympathischer allerdings ist mir das Missioniere, von der Religion bis zu den Essensgewohnheiten. Soll das doch jede/r ganz nach Belieben halten. Für Leute, die nicht gerne kochen bietet die Gastronomie auch schon Lokale für alle Ernährungsarten.

Ich selbst esse Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Getreide, Milchprodukte, Meeresfrüchte, Gewürze und was es in den Küchen der Welt eben so gibt in verschiedenen Zusammenstellungen. Mein Partner F. ist Vegetarier, aber kein fanatischer, er isst gelegentlich auch ein Stück Fleisch, wenn im gerade danach ist etwas zu kosten, was ich esse oder es eben nichts anderes gibt. Tatsächlich ist es wahrscheinlich so, dass ich wegen ihm weniger Fleisch esse als früher, weil oft vegetarisch gekocht wird, aber das ist eigentlich gesund und es stört mich nicht.

Ein Haubenlokal in Bad Ischl. Das Essen war ebenso gut wie teuer, die Ausstattung dagegen hat mir gar nicht gefallen


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Renoviertes Mittelalter

Weißenkirchen in der Wachau. Ein kleiner Ort mit mittelalterlicher Bausubstanz, die erfreulich vorsichtig renoviert wurde und wird. Vom Standpunkt der Ästhetik ist es sehr günstig, wenn die Gemeinden in der 50er und 60er Jahren kein Geld für Renovierungen zur Verfügung hatten oder zur Verfügung stellen wollten. Damals hat man sehr uneinfühlsam renoviert.