la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Eigentlich ein voll versautes Foto

aber, ich finde es durchaus stimmungsvoll. Wenn auch der mystische Nebel eigentlich …… 🙂

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Blick auf die Welt 12 – Kautchuk

Kautschuk (indian. cao = Baum und ochu = Träne) ist ein Sammelbegriff für elastische Polymere, aus denen Gummi hergestellt wird. Kautschuk kann vulkanisiert, unvulkanisiert oder vorvulkanisiert sein.

Einige von Pflanzen erzeugte Kautschukarten sind: Naturkautschuk, Balata, Chicle-Gummi, Guttapercha und Guayule-Kautschuk (Parthenium argentatum). Naturkautschuk, aus Latex (dem Milchsaft des Kautschukbaums (Hevea brasiliensis)), ist davon die ökonomisch wichtigste. Synthetische Kautschuke, die heute etwa 60 % des weltweiten Bedarfs abdecken, gibt es in vielen Varianten. Darüberhinaus werden als Kautschuk auch Faktis und Kautschukregenerate verstanden.

Präkolumbische Zeit

Die Völker Mesoamerikas und die indigenen Völker Amazoniens nutzten Naturkautschuk in vielfältiger Weise. Am bekanntesten ist das Mesoamerikanische Ballspiel mit einem Vollgummi-Ball. Auch seine wasserabweisende Eigenschaft war bekannt, sodass Stoff damit beschichtet wurde; die Mayas sollen ihre Füße so mit einem begrenzt haltbaren Gummiüberzug versehen haben.

Die ältesten bekannten Gegenstände aus Kautschuk stammen aus der Zeit von 1600 v. Chr.


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Morde im Seniorenheim

Ich kenne und schätze Rainer Nikowitz als beißend zynischen politischen Kolumnisten der Zeitschrift „Profil“. Dass er auch Bücher schreibt und gar Krimis war mir bis vor kurzem ganz neu.

Dem Buch habe ich mich sehr vorsichtig angenähert. Schon das Cover hat mir nicht gefallen und beim kurzen Hineinlesen fand ich den Nikowitzschen Stil wieder, den ich eben für Politiksatiren sehr schätze, aber für einen Roman als nicht besonders geeignet empfinde. Da es sich aber um ein Geschenk handelte, habe ich ihn doch gelesen und letztlich gar nicht so schlecht gefunden.

Ja, die Figuren sind nicht besonders gut herausgearbeitet, aber so schlecht auch wiederum nicht. Die Handlung sticht auch nicht aus den durchschnittlichen Regionalkrimis hervor. Es gibt ein paar originelle Ideen und das Klima in einem Seniorenheim ist wahrscheinlich auch ganz gut getroffen.

Positiv überrascht hat mich, dass es Rainer Nikowitz durchaus gelingt Sympathie für einige ungewöhnliche Figuren zu wecken. Es gibt da einen besonders bösen, bettlägerigen, alten Mann vor dem sich das ganze Heim fürchtet und den Ich-Erzähler, einen ziemlich verkrachten jungen Mann, der wegen Drogenbesitz vom Gericht zu Sozialarbeit verurteilt wurde. Bei der ziemlich überraschenden Auflösung der Handlung spielt eine demente Frau eine wesentliche und sehr positive Rolle. Diese Figuren werden zwar boshaft aber nicht ohne einen Anflug von Zärtlichkeit beschrieben. Nikowitz ist wohl ein Beispiel dafür, dass sich hinter vielen Zynikern enttäuschte Idealisten verbergen.

Womöglich lese ich noch einen zweiten Nikowitz-Krimi ? Die Wege zu Buchhandlungen sind verschlungen …

 


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Ob wohl Kafka dieses Magistrat auch kannte ?

Heute war ich auf dem Magistrat um meinen Pass zu verlängern. Auch eine Welt für sich. Die Gänge auf denen hunderte Leute auf die Erledigung irgendwelcher administrativer Vorgänge warten könnten, waren leer. Ich dachte schon ich wäre die allereinzige, die so etwas noch persönlich erledigt und nicht über die Bürgerkarte oder sonstwie elektronisch. Aber nein, da stand groß und deutlich, dass man für die Passverlängerung persönlich erscheinen muss.

Nun gut, obwohl ich ganz allein war, zog ich also eine Nummer und studierte den Bildschirm über den man aufgerufen wird. Da standen 8 Nummern; meine nicht. Ich dachte also, dass offenbar die Leute mit den anderen Nummern in irgendeinem Büro drin sind und ihre Anliegen bearbeitet werden. Ich wartete. 10 Minuten vergingen. Das Ambiente war leicht gespenstisch, niemand zu sehen, niemand kam aus einer Bürotür heraus, niemand ging hinein. Dann wurde es mir zu blöd und ich ging in das Büro hinein, in dem die Bearbeitung von Passanträgen stattfinden sollte. Ja, und was soll ich sagen: ein Riesenbüro mit drei Schaltern und hinter jedem Schalter sass ein unbeschäftigter Mensch. Auf meine Frage, ob ich hier richtig sei um meinen Pass zu verlängern sagte der erste gar nichts, der zweite „äh….“ und die dritte machte den strategischen Fehler „ja“ zu sagen. Daraufhin setzte ich mich zu ihr und meinte, dass ich offensichtlich an der Reihe sei, weil ja außer mir niemand warte. Sie nahm das unwillig aber doch zur Kenntnis.

Kann man den bienenfleißigen Magistratsbeamten unterstellen, dass sie irgendwelche Nummern auf den Bildschirmen stehen lassen, damit niemand reinkommt ? Als ich fertig war, sah ich meine Nummer als vorletzte auf dem Bildschirm, die sechs anderen Nummern gehörten zu nach wie vor nicht anwesenden Personen …… Was soll´s, letztlich hat die Sache knappe 15 Minuten gedauert. Das muss man auch schätzen.

Ein äußerst unangenehmes Gefühl war es Fingerabdrücke zu liefern, von beiden Zeigefingern. Wenigstens kann/darf/muss man die Fotos selbst mitbringen und wird nicht mit einer Nummerntafel von vorne und im Profil abfotografiert.


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Neujahrssummen

Patriotismus ist eine Geisteshaltung, mit der ich im Normalfall nicht besonders viel anfangen kann. Eine Ausnahme macht da der 1. Jänner mit dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Ich bin gar keine besondere Liebhaberin klassischer Musik, aber das Neujahrskonzert höre bzw schaue ich mir immer an. Allein diese schönen Bilder ! Nicht dass ich irgendwas von den gezeigten Wien-Ansichten oder Donaulandschaften nicht eh schon gesehen hätte, aber natürlich nicht aus der Luft und auch nicht mit dem durchschwebenden Staatsopernballett. Naja, und bei Donauwalzer und Radetzkymarsch muss ich dann mitsummen.

Bei ganz schlimmen Anfällen höre ich mir womöglich anschließend noch Fendrichs „I am from Austria“ an und stelle fest, dass ich nicht nur den Text vom Donauwalzer sondern auch den Fendrich-Text auswendig kann. Damit ist das Thema aber dann für den Rest des Jahres erledigt.