la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Endlich

…hat sich das Wetter daran erinnert, dass Winter ist.  Manche haben sich so darüber gefreut, dass sie sich im Fliegen geübt haben.

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Ach ja, in regelmäßigen Abständen immer wieder mal ……

Trotz nur geringer oder absolut inexistenter Kenntnisse und Fähigkeiten der Prüflinge positive Prüfungsnoten zu verschenken, weil die Prüflinge sie für das Einreichen einer Aufenthaltsgenehmigung brauchen, kann nicht die Lösung der Situation sein.

Sich zu einer Ausbildung anzumelden obwohl man die nötigen Vorkenntnisse nicht einmal in Ansätzen hat und dann auch keinerlei Anstrengungen zu machen, diese Basiskenntnisse zu erwerben, ist auch keine Lösung für irgendwas .

Ach ja, es sind Prüfungszeiten für den Abschluss des Wintersemesters …


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Mehr Drama ?! oder Mehr Drama !?

Mein privates wie berufliches Leben ist angenehm geregelt, in vieler Hinsicht abgesichert, es bietet mir Möglichkeiten mich in verschiedene Richtungen zu entwickeln. Ich bin ausgeglichen, lebe in guter Gesellschaft, in Reichweite von vielfältigen Angeboten jeder Art. Alles bestens, oder ?

Was mir abgeht, ist ein bissl Drama, ein kleiner Einbruch der Irrationalität. Klingt verrückt; ist es auch ….. Es gab Zeiten als ich von ruhig dahinfließenden Verhältnissen nur träumen konnte und das Drama hinter jeder Ecke wartete und oft mehrmals täglich über mich hereonbrach. Damals wünschte ich mir natürlich ein ruhigeres, überschaubares, rational untermauertes Leben. Noch vor nicht allzu langer Zeit dachte ich, dass ich für den Rest dieses Lebens ausreichend genug an Drama gehabt hätte. Wie man sich täuschen kann !

In letzter Zeit ertappe ich mich öfters dabei, wie ich mit einem Gefühl, das der Sehnsucht sehr nahe kommt über so manch dramatische Episode nachdenke. Dieser winzige Bahnhof im staubigen, schafgefluteten Extremadura, wo mich der einzige Mann, der der Mühe wert war im Morgengrauen sitzengelassen hatte. Darauf geht es zurück, dass ich die Filmmelodie von „Doktor Schiwago“ mit Sonnenblumen statt mit Narzissen in Verbindung bringe; dies nur am Rande. Jene hocherotische Episode in einem Palasthotel in Indien während der Reise, die mir immer in Erinnerung bleiben wird, weil ich fast mein ganzes Geld zuhause in Wien liegen gelassen hatte. Auch das passierte mir  wegen eines kleinen Dramas vor meiner Abreise.  Viele Stunden auf der Straße vor dem Fenster eines anderen einzig der Mühe werten Mannes um zu sehen, wer da aus und ein ging. Große Emotionen, Liebe, Wut, Verzweiflung und vieles mehr, das ich nicht öffentlich ausbreiten werde, keine Spur von Ausgeglichenheit oder Rationalität ….

Obwohl, nie habe ich mein Studium aufgegeben, nie einen gut bezahlten Job wirklich weggeschmissen, nie einen der einzig wahren, dramatriefenden Männer geheiratet. Letztlich hatte mich die Vernunft nie ganz aufgegeben. Trotzdem wäre ich so einem kleinen Drama nicht abgeneigt. Es besteht allerdings die Gefahr, dass eine Tragödie daraus wird und das möchte ich denn doch nicht.

Ach ja ………

 


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Neujahrssummen

Patriotismus ist eine Geisteshaltung, mit der ich im Normalfall nicht besonders viel anfangen kann. Eine Ausnahme macht da der 1. Jänner mit dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Ich bin gar keine besondere Liebhaberin klassischer Musik, aber das Neujahrskonzert höre bzw schaue ich mir immer an. Allein diese schönen Bilder ! Nicht dass ich irgendwas von den gezeigten Wien-Ansichten oder Donaulandschaften nicht eh schon gesehen hätte, aber natürlich nicht aus der Luft und auch nicht mit dem durchschwebenden Staatsopernballett. Naja, und bei Donauwalzer und Radetzkymarsch muss ich dann mitsummen.

Bei ganz schlimmen Anfällen höre ich mir womöglich anschließend noch Fendrichs „I am from Austria“ an und stelle fest, dass ich nicht nur den Text vom Donauwalzer sondern auch den Fendrich-Text auswendig kann. Damit ist das Thema aber dann für den Rest des Jahres erledigt.