la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Aus Bildern geboren – 2

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte? Oft und für viele Menschen ist das so. Was aber ist mit denjenigen, die Bilder in Worte umsetzen möchten? Ein Blick auf Gemälde, Fotos, Alltagsszenen erzählt oft schon lange Geschichten und sicherlich nicht jedem Betrachter dieselben.

Ich habe beschlossen, ein Bild-Erzähl-Projekt zu beginnen. Hauptsächlich für mich selbst, weitere Teilnehmer sind aber gerne willkommen. Wer mitmachen möchte, möge seinen/ihren Text auf dem eigenen Blog veröffentlichen und zu meinem Posting verlinken damit Interessierte mitlesen können. Die Bilder werden nicht regelmäßig erscheinen, vielleicht oft, vielleicht selten, das kann ich noch nicht sagen. Nur keinen Stress, es soll ja Freude machen.

Welche Texte? Alles ist erlaubt, vom 3-Worte Gedicht bis zum 30 bändigen Roman mit allen Zwischenstufen. Die Texte sind so lange, wie sie eben sind und es können Gedichte, Geschichten, Märchen, Leserbriefe, Essays oder was auch immer sein; Autobiografisches, Miterlebtes, Fiktives …. Einzige Bedingung: der Zusammenhang zwischen Text und Bild muss nachvollziehbar sein.

Nummer 2.

Ich kann gar nicht beurteilen, was das Bild mit jemand anderem macht, ob es überhaupt jemandem irgendetwas sagt. Für mich ist das anders, weil ich ja weiß, wann und wo und unter welchen Begleitumständen ich es aufgenommen habe.

Herbst. Strand in der Nacht. Licht ist mächtig, farbiges Licht mächtiger und manche Schatten leuchten. Überlebensgroß kann man erscheinen, klar abgegrenzt, eindeutig bestimmt und doch ist es der Schatten auf einsinkendem Sand. Die Fläche gibt vor eine Mauer zu sein, der Verurteilte soll dort hingerichtet werden, aber es ist nur unsteter Sand, eine Sinnestäuschung, oranger Sand, später grauer Sand wenn die Touristen nicht mehr hinsehen. Schattenspiele in der Nachsaison. Nach dem Sommertheater mit Lichtschutzfaktor und gefärbtem Zuckerwasser in Plastikflaschen für die Fische.

Leuchtendes Orange, stumpfes Orange, der schwarze Schatten und der schwarze Ozean im Hintergrund. Gleiten durch die Geschichte der Seefahrer und der Tourismusmanager und klick und der Moment ist festgehalten und driftet doch weiter.

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Durch die Jahrmillionen – Momentaufnahme im Mitmachblog

Zuerst lebten sie – manche kürzer manche länger, dann starben sie – die einen völlig unspektakulär, andere als Folge von großen erdgeschichtlichen Katastrophen. Und dann kam es auf die Umweltbedingungen an, was aus ihren Knochen wurde. Sie sind die Momentaufnahmen der Erdgeschichte, die Möglichkeit in die Vergangenheit zu sehen, die Studienobjekte der Wissenschaft, ein Hinweis auf die Vielfalt des Lebens

Diese Fossilien und viele ihrer Artgenossen sind – durch  je nach Betrachtungsweise günstige oder widrige Umstände –  zu Bodenplatten einer Strandpromenade verarbeitet worden und bieten so wiederum eine Momentaufnahme ….


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8 Stunden (in Worten acht)

Acht Stunden habe ich heute in einem Möbelhaus verbraucht. Von Öffnen bis Schließen. „De sol a sol“ nennen das die Spanier. Meine Schwägerin und ich waren unterwegs um eine kleine Wohnung bis Dienstag benutzungs- und bezugsfähig zu machen. Das heißt die Möbel mussten alle lagernd sein damit sie bis Dienstag innerhalb eines 24-Stunden-Service geliefert werden konnten. Es war nicht einfach und wir kamen ganz schön ins Schwitzen, bildlich gesprochen. Aber wir haben es geschafft, die wichtigsten Dinge in ganz hübscher, zusammenpassender und qualitativ akzeptabler Ausführung zu finden. Ein einziges Stück wird erst in ein paar Wochen geliefert. Ich hätte nicht gedacht, dass wir wirklich alles nötige finden würden, aber doch, wir waren viel besser oder hatten viel mehr Glück als erhofft.

Es war ziemlich grausig, praktisch den ganzen Tag in einem zwar großen, zwar hübsch dekorierten, aber eigentlich kaum belüfteten Gebäude zu verbringen. Ich hatte den Eindruck schon ganz heftig an Sauerstoffmangel zu leiden. Das ist wohl übertrieben, aber als wir endlich wieder draußen an der Luft waren, wurden die Lebensgeister wieder etwas geweckt. Es gab nur einen etwas schwierigen Moment, nämlich als meine Schwägerin auf dem Weg zu den Kassen, eine Ecke entdeckte, in der Weihnachtsschmuck abverkauft wurde und ganz begeistert hinstürmte. Ich ertappte mich bei dem Wunsch das gesamte Glumpert zu Scherben zu machen um endlich aus diesem Gebäude rauszukommen. Zum Glück war daneben die Teppichabteilung, da werde ich wieder unmäßig. Schließlich kamen wir mit Weihnachtsschmuck und ohne Teppich davon. Uff ……

Nun bleibt der Sonntag um die liegengebliebene Arbeit fertig zu machen.


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Sehr aufpassen muss man ….

…… keinen Applaus von der falschen Seite zu bekommen. Es ist sehr ärgerlich, für Äußerungen, die man ganz anders gemeint hat, von Leuten gelobt zu werden, mit deren Einstellungen man nichts zu tun haben möchte. Leider kommt das in letzter Zeit oft vor. Differenzierte Meinungen sind eher verpönt und viele interpretieren alles, was sie hören in eine einzige Denkrichtung: ihre eigene.

Dazu ein Foto, das mit dem Thema rein überhaupt nichts zu tun hat.Oder doch ? Vielleicht ist es gut, sich in verschlungenen Denkweisen zu üben, nur muss das Ergebnis dann auch überprüft werden.

So ist mein letztes 2017-posting etwas kryptisch geworden. Ist auch mal ganz nett.