la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Street Light – Nancy Merrills Photo Challenge

Street lights in december in Vienna

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M – Fenster auf – Fenster zu

Ein Leitmotiv meines Lebens „Fenster auf – Fenster zu“. Wenige Menschen kenne ich, die ein ähnliches Temperaturempfinden haben wie ich. Finde ich die Temperatur angenehm ist allen anderen kalt, finden alle anderen die Temperatur angenehm, ist mir heiß. Auch unter meinen Lebenspartner hat sich noch keiner gefunden, der die Temperaturen, bei denen ich gerne lebe angenehm findet. Ach, ich lebe klimatisch in einem permanenten Kompromiss-Zustand!

Die Fenster sind offen, ein angenehmes Lüftchen weht herein, oder es regnet und ich genieße den Geruch des Regens, Blumen duften, es riecht nach Abend, herrlich! Der Partner zieht demonstrativ einen zweiten Pullover an. Oder aber: die Fenster sind geschlossen, ich überlege gerade, welcher nicht hinwegzuwischende Vorwand sich eignen würde um möglichst alle Fenster aufzureißen. Der Partner sagt: heute ist es saukalt, was für ein Glück, dass ausnahmsweise ein paar Fenster zu sind. Ja nun ….

Einmal hatte ich eine Gruppe besonders erfrorener aber witziger Schüler. Mitten im Winter fand ich sie alle mit Jacken, Kapuzen, Mützen und Handschuhen in der aus meiner Sicht völlig überheizten Klasse sitzend. Auf meine Frage, was das werden sollte, antworteten sie, dass es draußen minus 10 Grad hätte und ich doch sicher gleich alle Fenster aufreißen würde. Ach ja, als menschlicher Pinguin hat man es nicht leicht.

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Urban mit Rückzugsgebiet am Mitmachblog

Urbanität, die Vorzüge des Stadtlebens sind zahlreich: von der guten Infrastruktur in allen Bereichen des Lebens bis zum dichten Kulturbetrieb. Dennoch möchten die wenigsten Leute mitten in der Stadt leben.Vororte und Außenbezirke mit guten Verkehrsanbindungen lautet meine Lösung und die vieler anderer Menschen. Stadt mit allen ihren Pluspunkten, aber auch Balkone, Terrassen, Gärten und Parks.

Vergangenen Samstag, am theoretisch letzten Schneetag, mittlerweile hatten wir noch zwei weitere davon, spazierte ich durch eine wunderschöne Wiener Außenbezirkestraße. Ich gestehe, ich gehe gerne bei Schneefall spazieren, auch noch Mitte März. Meine Kamera liebt solche Wetterlagen weniger, aber sie hat da kein Mitsprachrecht.

Wunderschöne Villen gibt es in der Gegend. Einzelne Gebäude, zum Beispiel die polnische UNO-Vertretung oder ein Benetton-Bürogebäude liegen in parkähnlichen Gärten. Jugendstilvillen, Gründerzeitbauten, Fachwerk, kleine Geschäfte mit ebenso schönen wie unnützen Dingen, Lokale aller Art, wenig Verkehr, auch wenige Menschen, aber das lag am Wetter. Eine schöne und angenehme Umgebung. Ob ich es bedaure selbst nicht in so einer Jugendstilville mit Park rundherum zu wohnen, kann ich gar nicht wirklich sagen. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Viele Worte um ein Foto meiner Lieblingswetterlage für Spaziergänge zu zeigen. Ja, ja, ich weiß, ich bin diesbezüglich sehr seltsam.

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