la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Ist es nicht schön ….

… ein Kalb zu sehen, das nicht mit gerade drei, vier Wochen unter grauenhaften Bedingungen durch halb Europa transportiert wird um dann irgendwo geschlachtet zu werden wegen der Export- oder Import-  oder sonst irgendwelcher Quoten.

Dieses schon recht große Kalb wurde – wie es sich gehört – mit Muttermilch aufgezogen und darf auch groß werden, dafür hat es eine Nummer im Ohr und gehört zu einem Schau-Bauernhof, aber immerhin hat es doch im Vergleich zu vielen seiner Artgenossen ein gutes Leben.


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Donnerstag 20. Februar 2020 – wie war das mit Leib und Seele ?

Ein absolut köstlich schmeckendes Brot aus mehreren Getreiden und Sonnenblumenkernen auf Sauerteigbasis habe ich von einer Kollegin bekommen. Ein Gedicht, vor allem die Kruste! Mein eigenes Sauerteigprojekt ist ja leider gescheitert. Nicht so sehr am Sauerteig sondern eher an mir. Ob ich es nochmal probieren soll? Die Kollegin hat mir einen „Ableger“ von ihrem Sauerteig versprochen. Er heißt Helmut oder war es doch Hermann ? Na egal. Ich werde die Sache dem Zufall in die Hände legen. Wenn sie dran denkt und einen Jung-Helmut oder Klein-Hermann mitbringt, werde ich mich an einem Brot versuchen, wenn nicht, na dann eben nicht. Erinnern werde ich sie nicht. Sehr schwer zu sagen, was mir lieber wäre …

In München ist mir zufällig ein „Würziger Kurkuma“-Tee der Firma Meßmer untergekommen. Die Firma kenne ich nicht und Kurkuma-Tee habe ich auch noch nie getrunken, aber die Überraschung war sehr angenehm. Ich ging also – zurück in Wien – auf die Suche nach Kurkuma-Tee. Zwei Sorten habe ich gefunden einen Bio-Tee Kurkuma-Lavendel-Rose von „Natur pur“, sprich Spar, den ich ganz scheußlich scharf finde, und einen Kurkuma-Ingwer Tee , ebenfalls von Spar aus einer Willi-Dungl Serie. Dungl war ein sehr geschäftstüchtiger Trainer und Gesundheitsapostel, der aber selbst mit gerade einmal 65 Jahren gestorben ist. Diesen Tee mag ich ganz gern, aber kein Vergleich mit dem Münchner.

Nachdem ich heute die Freude einer Wurzelbehandlung mit Anästhesie hatte, ist mein halbes Gesicht inklusive Lippe noch ziemlich taub. Ein sehr seltsames Gefühl ist es, etwas zu trinken und die Lippe nicht zu spüren. Als ob das Glas auf einer Seite am Mund anliegt und auf der anderen in der Luft schwebt. Besser geht es, das Glas oder die Tasse an die Zähne anzulegen, dann entsteht der Eindruck einer geraden Linie.

Wenn ich schon beim Essen bin: bei Yvonne habe ich heute ein Buch gesehen, das mir interessant vorkommt und habe es gleich erworben. Liegt vorläufig noch in meinem Rucksack und wartet auf seinen Auftritt. Hinter dem Thema „umprogrammieren alter und schlechter Gewohnheiten“ bin ich schon lange her. Auch ein Grundthema buddhistischer Praxis, das sehr schwierig umzusetzen ist, nicht nur bei Ernährungsgewohnheiten sondern auch bei allem anderen.