la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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M – Fenster

Die Straße der Sehnsucht. Davon gibt´s wahrscheinlich sehr viele in Portugal

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Wahnsinnsgrün auf dem Mitmachblog

Wenn ich mich jetzt nicht umdrehe, folgt er mir weiter und ich kann dann in den Durchgang hineintreten und vielleicht übersieht er mich dann und geht vorbei, mit der grünen Krawatte, gestern war sie doch viel dunkler, aber auch grün. Zufall kann das keiner sein, dass dann immer ein weißer Lieferwagen um die Ecke biegt. Meine Socken sind in der Schultertasche, aber in so einem kleinen Aufzug kann man gar keine Schultertasche tragen und wenn die Türen automatisch zugehen. Ich lege die Schultertasche in den Lift, wenn er über das Dach einsteigt, kann er sie sehen und ich gehe einen Stock höher als meine Wohnung in den vierten Stock. Die Schlüssel klirren, wie der Frost. Wenn ich mich im Kühlschrank verstecke, sucht er mich dann in der Dusche oder in der Schublade für die Polsterüberzüge, die sind grün. Wie das doch alles logisch zusammenhängt. Die grünen Polsterbezüge auf den grünen Küchenfließen, der Herd steht auch im Weg, wenn der weiße Lieferwagen um die Ecke biegt. Aber natürlich, eine grüne Schrift auf dem Lieferwagen und die Aufzuggitter quietschen und klirren, der eisig-grüne Kühlschrank wird immer kleiner und die Küche immer enger, die Polsterbezüge mit dem Erbsenpüree im vierten Stock, oder im dritten, er will mich verwirren. Die Socken sind auch grün oder eisig


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Aus „Glücksspiel“ auf dem Mitmachblog mach ich einfach „glückliches Spiel“ …

… und schwups hab ich schon ein passendes Foto. Niki de Saint Phalle im  Centro Cultural de Belem. Ich mag diese harten Schatten in der vollen Sonne.

Das Centro Cultural de Belem in Lissabon ist nicht nur von der Kunstsammlung her interessant sondern auch als Gebäude sehenswert. Es sieht aus wie eine moderne Karawanserei mit vielen Innenhöfen und Durchblicken auf das Gebäude selbst und auf den Tejo. In einem der Innenhöfe gibt es einen kleinen Skulpturengarten, in dem diese spielenden Figuren zu sehen sind; neben anderen Figuren, die vielleicht auch einmal zu Themen des Mitmachblogs passen …….


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Der Oktopus und ich – kopflos beim Mitmachblog

Mitglieder der großen Familie der Tintenfische sehe ich an den Küsten des Atlantik sehr gerne auf meinem Teller. Viele Arten von Tintenfischen mit oder ohne „Tinte“ habe ich schon probiert, aber meistens in kopfloser Form, also nur die Tentakel; gegrillt, gebraten, gekocht, in Knoblauch, in Curry. Aber noch nie war ein ganzer Octopus dabei, also Kopf-Körper und acht Tentakel. Kürzlich in Portugal habe ich aber ein paar neue Lokale ausprobiert und in einem gab es diesen Kraken. Vom Aussehen her sind sie ja nicht besonders appetitlich, aber das täuscht. Er war wirklich köstlich, ganz zartes weißes Fleisch …

Eine Spur von schlechtem Gewissen hatte ich schon. Kraken mit ihren neun Gehirnen (eines im Kopf und eines in jedem Tentakel) sind sehr intelligent und es gibt seriöse Biologen, die sie für potentielle Nachfolger der Menschheit halten. Erst in ein paar Millionen Jahren, aber immerhin. Es ist genauso wie bei den Säugetieren. Man isst ein Teil und denkt nicht daran, dass es sich um intelligente Lebewesen handelt.

Zur Unterstreichung des Kopflosen noch ein Foto. In der Nähe des Octopus-Restaurants gab es einen Teich mit diversen Wasservögeln. Einen Augenblick lang hat sich die Kamera irgendwie verselbstständigt und dieses spannende Bild hervorgebracht. Eindeutig passend zum Thema „kopflos“.


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Farbenfroh am Mitmachblog

Wie ich M.Mamas immer sehr inspirierender Einleitung zum Wochenthema auf dem Mitmachblog entnehme,ist dort jede Form von Kreativität erlaubt und so beteilige ich mich am Thema „farbenfroh“ in Form von Fotos.

Bei meinem vorwöchigen Kurzurlaub am Atlantik, bin ich durch einen Park spaziert, in dem jede Menge Hähne unterwegs waren. Äußerst farbenfroh und vor lauter Lebensfreude (oder Hahnwahn?) ständig laut krähend. Ich freu mich darüber, dass die Prachtexemplare nicht gleich nach dem Schlüpfen geschreddert wurden; ein besonders wahnwitziger Aspekt „moderner“ Tierhaltung. Andererseits freut es mich aber auch, dass sie nicht vor meinem Schlafzimmerfenster zu früher Morgenstunde den gleichen Krawall veranstalten.


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Kleine Freuden auf dem Mitmachblog

Kleine Freuden sind um so vieles verlässlicher als ihre großen Verwandten. Man muss nur die Augen aufmachen und schon sieht man mit ziemlicher Sicherheit etwas, was Freude macht und wenn es nur ein Regentropfen auf einem Blatt ist, die schöne Form eines Steins in einer Mauer, eine leuchtende Farbe, ein Muster aus Dingen, die üblicherweise keine Muster bilden, ein auf dem Wasser treibender Zweig, der ungewöhnlich geformt ist und und…  Die Ohren kann man natürlich auch in Position bringen; Wind- und Wassergeräusche, Vögel, Stimmen, Musik natürlich, auch die Geräusche der Stadt können Freude machen.

Den Tastsinn darf man in unserer Gesellschaft nur bedingt einsetzen, aber in der Begegnung mit bekannten, befreundeten und geliebten Menschen kommen dann auch die haptischen Typen auf ihre Rechnung. Haut an Haut bewirkt vieles …

Menschliche Begegnungen bieten vielfältigste Möglichkeiten für kleinere und größere Freuden, allerdings auch für kleineren und größeren Ärger; das ist Glückssache. Die Kollegin, die meist unleidlich und negativ ist, kann genauso sein wie sonst oder aber ausnahmsweise positiver drauf sein. Der Cousin, den man ewig nicht gesehen hat, ist noch so nett wie früher oder hat sich in einen geifernden Ungustl verwandelt. Freundliche Begegnungen mit unbekannten Menschen können sehr inspirierend sein, oder man wird – kurzfristig – zum Menschenhasser.

Kleine Dinge, kleine Freuden, die das Leben ausmachen. Oft ist das Glücksgefühl dazu viel größer als die Freuden selbst. Wer immer nur auf die ganz großen Momente wartet, versäumt sein Leben.


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Regeninsel, auf keinen Fall tropisch – Mitmachblog

In Wien schwitzen wir derzeit um die 38 Grad herum, daher sind meine Inselträume kühl:

Unter dem Baum konnte man sich auf eine Bank setzen und sich dicht am Stamm anlehnen. Gerade begann es zu regnen. Die Tropfen fielen auf den Baum und sprangen dann von den obersten Blättern immer tiefer. Sie wurden kleiner und langsamer und zu Beginn des Regens blieben sie hoch im Baum. Die Tropfen verteilten sich auf einzelnen Blättern und trafen nicht bis auf die Erde.

Auf der Bank sitzend hörte man ein entferntes Rieseln, ein sehr leises Trommeln. Die Luft war frisch und begann nach Regen zu riechen. Es fehlte noch die Geruchskomponente der nassen Erde. Langsam wurde das Gewicht des Wassers auf den Blättern größer und es spritzten ein paar Tropfen auf die Bank und eventuell dort Sitzende. Das Trommeln wurde etwas lauter, der Erdgeruch intensiver. Es regnete wirklich.

Ein leichter Wind blies Wasserschleier vorbei. Es war  möglich unter dem Baum zu bleiben und vorläufig nur wenige Tropfen Wasser zu spüren, man konnte aber auch unter dem Baum hervortreten, die Arme ausbreiten und die Tropfen im Gesicht spüren; ein Tanz im Regen , bei besonderer Begabung auch zwischen den Tropfen.

Am Strand konnte man sich an allen Orten, die bei Sonnenschein Schatten spendeten nun vor dem Regen unterstellen. Die Wasserschleier zogen vorbei, Regenpfeile trommelten auf das Meer. Die Gräben der Sandburgen wurden geflutet, mit Händen und Zehen ließen sich Skulpturen aus Sand und Wasser bauen, die die nächste Flut wieder mitnehmen würde. Der Regen belebte die Welt aller Sinne.

Tatsächlich hatte es um 8 Uhr früh schon fast 28 Grad und es sollen noch 10 weitere dazukommen.