la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Corner 2 – gargouille – Gargoylismus

Corner 2

Eine gargouille oder Wasserspeier von der Dubliner gotischen Christ Church. Bei unserer irischen Malwoche war auch ein Arzt dabei, der mich darauf hinwies, dass es eine Stoffwechselerkrankung gibt, die man wegen des Aussehens der Betroffenen „Gargolysmus“ genannt hat. Eine äußerst gemeine Sache.Brutale Zeiten waren das für behinderte Menschen .

Gargoylismus

Synonym: Wasserspeier-Gesicht

1 Definition

Als Gargoylismus bezeichnet man eine Dysmorphie vorwiegend des Gesichts im Rahmen einer Mukopolysaccharidose Typ I.

2 Hintergrund

Der Begriff wurde 1919 vom österreichischen Kinderarzt Meinhard von Pfaundler und seiner deutschen Assistentin G. Hurler in einer Publikation über zwei Patienten eingeführt. Typische Merkmale sind eine flache Nasenwurzel mit breiten Nasenflügeln, wulstige Lippen, Makroglossie und ein Makrozephalus.

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Interkulturelles

Innerhalb meiner eigenen Kultur wäre das eine unmögliche Äußerung,  eine grobe unhöflichkeit, ja geradezu eine Frechheit! Für den irischen Taxifahrer war es ein ganz normaler freundlicher Gruß. „Hello, darling“ hat er gesagt.                                                Der nächste taxler war ein älterer Herr offensichtlich indischer Abstammung. Der hat“ good evening,  madam“ gesagt. Ich gestehe das hat mir besser gefallen .                                                 Eine Kollegin meinte einmal, dass sie bei Überqueren der Pyrenäen von Süd nach Norden immer rasant altert. In Spanien wär sie noch eine „chica“ die Franzosen dagegen sagen „madame“.


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Und noch eine Erkenntnis

Wenn ich schon die courage habe bei meinen derzeitigen Mobilitätsbedingungen herumzureisen wäre es sehr klug die Unterkünfte nicht nur nach der Lage zu wählen sondern auch nach der Aussicht aus dem Hotelzimmer. An Tagen an denen ich so gar nicht gehen kann, wäre ein schöner Ausblick ein gewisser Trost


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Fazit der irischen Malwoche 2017

Es ist mir noch deutlicher geworden was ich schon lange weis: meine derzeitige Mallehrerin ist mir keine Unterstützung auf meinem Weg. Wer brave gefällige Landschaftsaquarelle malen lernen möchte, ist bei ihr richtig. Sie hat einen sehr guten Blick für Farben und Formen und kann technische Tipps fürs aquarellieren geben. Leider interessiert mich diese Richtung überhaupt nicht, genauso wenig wie Stillleben. Mir gefallen auch die meisten ihrer Bilder nicht. Allein schon mit dem Ansatz des Abmalens kann ich nichts anfangen und auch nicht mit der tristen Lieblichkeit ohne irgendeine Aussage.                                                                                   Diesmal ist mir ganz klar geworden, dass es keine böswilligkeit von ihrer Seite ist, sondern ein völliger Mangel an Verständnis. Sie plant ihre Bilder in der Komposition, in der Farbgebung. Mir ist diese Herangehensweise zuwider. Planen und durchorganisieren muss ich viele Bereiche meines Lebens aber doch nicht das Malen! Das ist meine Spielwiese, meine Endorphinquelle. Die lasse ich doch nicht zum preußischen Feldzug verkommen!                                                                                  Und nachdem das gegenseitige Unverständnis nun einmal eindeutig formuliert wurde, kann sich vielleicht etwas verändern oder wir trennen uns eben. Das würde mir aber wegen der Gruppe leidtun schließlich habe ich sie gegründet.


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Nass genug

Sogar für mich hat es heute genug geregnet. Die Kanalgitter sind in Galway so weit voneinander entfernt dass sich zwischen ihnen wahre Seen bilden. Würden sich die Autofahrer verhalten wie an anderen Orten und rücksichtslos durch die Lacken durchrasen, wären alle Fußgänger in Sekunden zum auswinden. Aber hier ist Irland und da ist rücksichtsvolles Verhalten Programm. Ich kann es gar nicht fassen, aber 95% der Autofahrer fahren um die Riesenpfutzen herum !  Trotzdem hat sich das viele Wasser die Hosenbeine hochgesaugt und der Rucksack ist auch nicht  wirklich wasserdicht.                                              Ich bin gestern abend in Galway angekommen. Mit dem Expressbus von Dublin aus sind das etwas mehr als 2 Stunden und genauso lang haben wir bis Dublin gebraucht. Ich hatte also einen Bustag und wollte abends noch ans Meer. Das war aber leider nicht möglich weil es ebenso stark wie ausdauernd geregnet hat. Irgendwann in den nächsten Tagen werde ich es schon schaffen  Weiterlesen