la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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„Maman“

So heißt die gigantische Spinne von Luise Bourgeois, die vor dem Guggenheim-Museum in Bilbao steht. Luise Bourgeois hatte wohl eine recht problematische Beziehung zu ihrer Mutter. Ein Vergleich dieses Fotos mit meinen aktuellen zeigt erfreulicherweise, dass sie besser geworden sind. Die Kamera ist natürlich auch eine andere.

Sehr vielseitig und interessant habe ich Bilbao gefunden, nicht nur das Guggenheim-Museum

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Lehrerinnenlebensrhythmus

In meinem Leben endet vieles im August und anderes beginnt im September. Nicht nur die Lieben und die Reisen und die Schulferien. In diesem Jahr ist alles etwas anders. Abgesehen von 2 Wochen im Waldviertel bin ich den ganzen Sommer zuhause. Extreme Hitze und Bewegungseinschränkung lassen Motivation für eine kleine Reise erst gar nicht aufkommen und eine große traue ich mir nicht zu. Obendrein mangelt es mir nicht an Beschäftigung. Nächstes Jahr um die Zeit aber ……

Dieser „Im-September-beginnt-alles-neu-Rhythmus“ zieht sich überall durch: die Kreditkarte und die Bankomatkarte und die Jahreskarte für die Öffis alles beginnt im September neu. Und es gehört auch zu den positiven Aspekten des Lehrberufs, dass alles immer wieder neu beginnt, neues Schuljahr, neue Schüler und wenn man will, kann man ein völlig neues Konzept ausprobieren, völlig neue Methoden einführen. Man kann sich selbst neu erfinden, zumindest didaktisch.

Nun haben wir schon eine Weile einen schweigenden Kanzler, einen Vizekanzler, der die intellektuell und kompetenzmäßig wenig belasteten Recken seiner Partei für die gröbsten Ausrutscher immer wieder in Schutz nimmt, einen Innenminister, der den eigenen Verfassungsschutz sabotiert damit nichts weiteres über besagte Recken bekannt wird. Eine Sozialministerin, die allen Ernstes verkündet, dass man von 150 Euro im Monat leben kann. Nun haben wir noch eine Außenministerin, die Putin zu ihrer Hochzeit einlädt. So ein richtig großes, leeres Sommerloch wäre fantastisch!


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Vielleicht doch nicht ganz so grauslich ?

Ich versuche gerade mir meinen neuen Stundenplan für das Sommersemester schön zu reden. Leider vorläufig ohne nennenswerten Erfolg. Lässt sich irgendetwas Positives daran finden, am Freitag sowohl am Vormittag als auch am Abend arbeiten zu müssen, mit vier Stunden Pause dazwischen ? Mir ist jedenfalls noch nichts eingefallen. Dass in einer Abendschule mit etwa 35 Klassen auch am Freitag Abend Unterrichtende gebraucht werden, lässt sich nicht wegdiskutieren. Und es ist natürlich gerecht, wenn es nicht immer dieselben trifft. Trotzdem bin ich grantig …..

Jetzt kommt allerdings zuerst eine Woche Atlantik. Ach, ich freue mich schon !


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Corner 2 – gargouille – Gargoylismus

Corner 2

Eine gargouille oder Wasserspeier von der Dubliner gotischen Christ Church. Bei unserer irischen Malwoche war auch ein Arzt dabei, der mich darauf hinwies, dass es eine Stoffwechselerkrankung gibt, die man wegen des Aussehens der Betroffenen „Gargolysmus“ genannt hat. Eine äußerst gemeine Sache.Brutale Zeiten waren das für behinderte Menschen .

Gargoylismus

Synonym: Wasserspeier-Gesicht

1 Definition

Als Gargoylismus bezeichnet man eine Dysmorphie vorwiegend des Gesichts im Rahmen einer Mukopolysaccharidose Typ I.

2 Hintergrund

Der Begriff wurde 1919 vom österreichischen Kinderarzt Meinhard von Pfaundler und seiner deutschen Assistentin G. Hurler in einer Publikation über zwei Patienten eingeführt. Typische Merkmale sind eine flache Nasenwurzel mit breiten Nasenflügeln, wulstige Lippen, Makroglossie und ein Makrozephalus.


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Interkulturelles

Innerhalb meiner eigenen Kultur wäre das eine unmögliche Äußerung,  eine grobe unhöflichkeit, ja geradezu eine Frechheit! Für den irischen Taxifahrer war es ein ganz normaler freundlicher Gruß. „Hello, darling“ hat er gesagt.                                                Der nächste taxler war ein älterer Herr offensichtlich indischer Abstammung. Der hat“ good evening,  madam“ gesagt. Ich gestehe das hat mir besser gefallen .                                                 Eine Kollegin meinte einmal, dass sie bei Überqueren der Pyrenäen von Süd nach Norden immer rasant altert. In Spanien wär sie noch eine „chica“ die Franzosen dagegen sagen „madame“.