la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Erster Tag

Ein in der letzten Phase sehr anstrengendes Schuljahr ist zu Ende gegangen mit dem üblichen Abschlussfest. Ich hatte dringenden Bedarf etliche Dinge zu klären und habe es wieder einmal sehr geschätzt mehrere Kolleginnen mit Psycho-Zusatzausbildung zu haben. Ich bekam also ein sehr produktives Mini-coaching zur Aufarbeitung von Befindlichkeiten, die sich in den letzten Wochen aufgebaut hatten.

Zwei Erkenntnisse habe ich dabei hauptsächlich gewonnen. Bei der einen geht es um Authentizität im Verhalten. Es ist mir klar geworden, dass Authentizität kein objektiver Begriff ist, dass eine Verhaltensweise für eine Person authentisch sein kann für eine andere aber nicht. Wenn ich das so schreibe, klingt das ganz logisch und banal, es war bei mir aber emotional nicht angekommen. Es war ein richtiges Aha-Erlebnis, das neue Wege öffnet.

Ich habe heute Vormittag sehr gute Gedanken für zwei Kolleginnen, über die ich mich gestern noch heftig geärgert hatte. Aber offenbar hat sich die Sache nicht nur in meinem Kopf abgespielt, denn die eine Kollegin hat mich heute schon angerufen. Ich bin also rundherum ziemlich zufrieden und begebe mich in die Ferien unter anderem auch in der Absicht über manche Inhalte der Gespräche nochmals nachzudenken und daraus vielleicht ein paar Blumen der Freundlichkeit wachsen zu lassen.


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Haus an Haus

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Thema: Haus an Haus

Ich wohne in der Stadt und somit ist „Haus an Haus“ für mich der Normalzustand meiner unmittelbaren Umgebung. Bin ich unterwegs in anderen Städten nehme ich sie aber ganz anders wahr.

Zum Beispiel als ich dieses Foto machte, in einem Außenbezirk von Dublin war ich mir der Linien sehr bewusst, die durch Häuserreihen entstehen: parallele Linien, Linien, die einander kreuzen, georgianische Linien, die Halbkreise bilden, Linien deren kulturelle Codes man als Außenstehende nicht immer versteht. Aber Linien, ein Netzwerk von Linien, die nicht wie auf dem Land unterbrochen werden.

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Bei einer Gewitterstimmung wie hier, bemerkt man auch, dass die Häuserzeilen zwischen Himmel und Erde stehen, Himmel und Erde verbinden oder trennen, wie es sich im Moment gerade darbietet. So eine Häuserzeile, eine Straße, eine Allee, eine Gasse sind mehr als eine Aneinanderreihung von Häusern. Sie legen Zeugnis ab für die menschliche Leistung der Gestaltung. Natürlich gehört eine dubliner Vorortestraße nicht in die gleiche Kategorie wie die chinesische Mauer, das Taj Mahal oder die Kathedrale von Chartres, dennoch ist auch sie eine von Menschen erdachte und erbaute Gliederung des Raums, die bis zu einem gewissen Grad beispielsweise einem Gewitter, wie es sich hier ankündigt, trotzen kann.

In bewegten Zeiten wie den unseren muss man auf grundlegende menschliche Leistungen zurückgreifen um so richtig stolz auf die Menschheit sein zu können. Ich weiß, ich weiß, auch ein Insektenbau, ein Maulwurfslabyrinth …….


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Paleicas magische Mottos – Oktober – Auf den Spuren von Geschichte und Vergangenheit

Die Geschichte der Hungersnot und der daraus folgenden massiven Auswanderung in den 1840er Jahren  ist in Irland in der Kunst und auch im Alltag allgegenwärtig. Damals starb eine Million Menschen von den 8.100.000 Einwohnern der Insel und zwei Millionen gelang die Auswanderung.

Mitten in Dublin, mitten auf dem Kai entlang des Liffey steht das Famine-monument.

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