la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Sonntag 11.8.19

Heute hat er Geburtstag, der Verflossene. Ich wünsche ihm das Allerbeste, möge er sein Leben genießen, aber unbedingt weit weg von mir. Und sollte er es vielleicht doch nicht so genießen, werde ich auch keine Tränen darüber vergießen.

Ich bin im schönen Waldviertel angekommen und freue mich auf zwei Wochen Totalentspannung, zuerst allein, dann mit dem F. Die schöne Landschaft ist noch dieselbe, die Hügel, die Wälder, die Wiesen, die Getreidefelder. Der Mais hat glänzende Blätter und sieht sehr gesund aus, nur der Mohn ist leider schon verblüht. Es ist auch hier auf über 900 Metern deutlich kühler als in Wien. In der Sonne ist es heiß, aber im Schatten kühl, wie ich es gerne mag.

Jeder neunte Mensch ist von Hunger bedroht oder hungert. Diese Information habe ich – untermauert von erschütternden Bildern – nach einem mehr als reichlichem und wohlschmeckenden Abendessen erhalten.


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Tod der Kreativität

Hoffentlich ist es nur ein Scheintod. Nervosität vernichtet bei mir auch die kleinste Spur von Kreativität, würgt jede Idee ab, erstickt die Freude am Fabulieren, ersticht die Lebendigkeit, lässt jedes Wort für sich an einem Strick von der Dachrinne baumeln und falls der Sturm sie zusammenstoßen lässt, so entsteht doch kein Satz daraus, nur eine zerbeulende Kollision.

Das wärs, was ich brauche, immer gleich, immer wieder anders, immer beruhigend, immer inspirierend. Die stürmische Ruhe des Meers ist aber noch weiter weg als die Ruhe des Waldes …