la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Prompt …..

Habe ich mir kürzlich mehr Aufregung gewünscht ? Das Universum hat mich sofort erhört. So hätte ich es aber nicht haben wollen.

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Mehr Drama ?! oder Mehr Drama !?

Mein privates wie berufliches Leben ist angenehm geregelt, in vieler Hinsicht abgesichert, es bietet mir Möglichkeiten mich in verschiedene Richtungen zu entwickeln. Ich bin ausgeglichen, lebe in guter Gesellschaft, in Reichweite von vielfältigen Angeboten jeder Art. Alles bestens, oder ?

Was mir abgeht, ist ein bissl Drama, ein kleiner Einbruch der Irrationalität. Klingt verrückt; ist es auch ….. Es gab Zeiten als ich von ruhig dahinfließenden Verhältnissen nur träumen konnte und das Drama hinter jeder Ecke wartete und oft mehrmals täglich über mich hereonbrach. Damals wünschte ich mir natürlich ein ruhigeres, überschaubares, rational untermauertes Leben. Noch vor nicht allzu langer Zeit dachte ich, dass ich für den Rest dieses Lebens ausreichend genug an Drama gehabt hätte. Wie man sich täuschen kann !

In letzter Zeit ertappe ich mich öfters dabei, wie ich mit einem Gefühl, das der Sehnsucht sehr nahe kommt über so manch dramatische Episode nachdenke. Dieser winzige Bahnhof im staubigen, schafgefluteten Extremadura, wo mich der einzige Mann, der der Mühe wert war im Morgengrauen sitzengelassen hatte. Darauf geht es zurück, dass ich die Filmmelodie von „Doktor Schiwago“ mit Sonnenblumen statt mit Narzissen in Verbindung bringe; dies nur am Rande. Jene hocherotische Episode in einem Palasthotel in Indien während der Reise, die mir immer in Erinnerung bleiben wird, weil ich fast mein ganzes Geld zuhause in Wien liegen gelassen hatte. Auch das passierte mir  wegen eines kleinen Dramas vor meiner Abreise.  Viele Stunden auf der Straße vor dem Fenster eines anderen einzig der Mühe werten Mannes um zu sehen, wer da aus und ein ging. Große Emotionen, Liebe, Wut, Verzweiflung und vieles mehr, das ich nicht öffentlich ausbreiten werde, keine Spur von Ausgeglichenheit oder Rationalität ….

Obwohl, nie habe ich mein Studium aufgegeben, nie einen gut bezahlten Job wirklich weggeschmissen, nie einen der einzig wahren, dramatriefenden Männer geheiratet. Letztlich hatte mich die Vernunft nie ganz aufgegeben. Trotzdem wäre ich so einem kleinen Drama nicht abgeneigt. Es besteht allerdings die Gefahr, dass eine Tragödie daraus wird und das möchte ich denn doch nicht.

Ach ja ………

 


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Perspektivenwechsel rät die Psychologie

Und zu Recht. Wenn ein Stressfaktor so übermächtig wird, dass alles nur noch eng und hoffnungslos erscheint und der Tunnelblick einen immer kleiner werdenden Ausschnitt des Lebens zeigt, ja, dann ist es Zeit, den Blick auf die stressende Situation zu verändern, die Perspektive zu wechseln.

Oder vielmehr es wäre Zeit dafür. Manchmal ist aber die Lage so leidvoll und kaum zu ertragen, dass sich eine andere Betrachtungsweise nicht finden lässt. Zumindest eine Betrachtungsweise, die den eigenen ethischen Ansprüchen genügt oder auch den ethischen Ansprüchen anderer oder den gesellschaftlichen Normen oder weiß der Teufel, wer und was sonst noch Ansprüche stellt.