la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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TROTZDEM !!

Trotzdem

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Perspektivenwechsel rät die Psychologie

Und zu Recht. Wenn ein Stressfaktor so übermächtig wird, dass alles nur noch eng und hoffnungslos erscheint und der Tunnelblick einen immer kleiner werdenden Ausschnitt des Lebens zeigt, ja, dann ist es Zeit, den Blick auf die stressende Situation zu verändern, die Perspektive zu wechseln.

Oder vielmehr es wäre Zeit dafür. Manchmal ist aber die Lage so leidvoll und kaum zu ertragen, dass sich eine andere Betrachtungsweise nicht finden lässt. Zumindest eine Betrachtungsweise, die den eigenen ethischen Ansprüchen genügt oder auch den ethischen Ansprüchen anderer oder den gesellschaftlichen Normen oder weiß der Teufel, wer und was sonst noch Ansprüche stellt.


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Ausgleich

Herz & Verstand

Ich finde es schade, wenn es so viele Menschen gibt, die sich entweder als Herz- oder als Kopfmenschen sehen. Wir sind doch alle beides. Wir haben doch alle die Möglichkeit sowohl unser Herz als auch unseren Verstand zu nutzen und sprechen zu lassen. Uns in die Welt einzubringen mit unserem Intellekt und mit unseren Emotionen, je nachdem, was die Situation gerade erfordert und was uns und anderen gerade gut tut.

Ich plädiere dafür, am Ausgleich zu arbeiten, am Ausgleich zwischen Emotion und Verstand, am Ganzwerden des Menschen.

Meine Idealvorstellung ist nach wie vor: ein warmes Herz und einen kühlen Kopf zu haben, im Idealfall gleichzeitig.

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Zeitdehnung

Wenn man stressige Zeiten vor sich hat, macht es eigentlich nur noch mehr Stress, die Situation analytisch überblicken zu wollen. Nach dem Motto: „wie soll sich das an den nächsten Montagen nur ausgehen ? Wie soll ich fast gleichzeitig an mehreren Orten sein ? Und wenn es auf dem genau ausgerechneten Weg von A nach B einen Stau gibt ? und so weiter und so fort.

Die bessere Methode scheint mir, die Sache Tag für Tag, Schritt für Schritt anzugehen. Viele kleine Lösungen, sich auf das gute Verhältnis mit den Arbeitskollegen und viele Rückgefälligkeiten verlassen, möglichst gelassen sein, möglichst konzentriert im Detail um nicht unnötig Zeit zu verplempern …. Es wird schon gehen und gut werden.

Der Grund meines zu erwartenden Zeitdrucks ist eine 6-wöchige ambulante und berufsbegleitende Rehab; dreimal pro Woche jeweils ungefähr vier Stunden. Allerdings herrscht an Spitälern nach wie vor ein vom Rest der Welt abweichendes Zeitgefühl. Man hatte mir gesagt, dass die Rehab berufsbegleitend am Nachmittag stattfindet. Unter „berufsbegleitend, am Nachmittag“ hätte ich mir ungefähr 17:00 oder 18:00 vorgestellt und das wäre an den vorgesehenen Wochentagen sehr gut gegangen. Leider sieht die Sache zeitlich völlig anders aus. Der Nachmittag beginnt an diesem Rehabzentrum um 12:00 Uhr !

Um die Sache dennoch möglich zu machen, waren alle wirklich außerordentlich bemüht und kulant, sowohl meine Administratorin in der Schule als auch die Damen in der Klinik, die den Behandlungsplan erstellt haben. Es wurden Unterrichts- und Behandlungsstunden kreativ hin und her geschoben und verschachtelt. Trotzdem ist alles recht knapp, vor allem in den ersten beiden Wochen. Aber ich bin wild entschlossen dieses Programm mitzumachen; schwierig genug war es,  eine 6 wöchige Rehab genehmigt zu bekommen. Für die Krankenkasse ist es einfach viel billiger, jemanden 3 Wochen in ein Kurhaus zu schicken, weil sie mit den Kurhotels äußerst günstige Verträge haben. Die spezialisierte, hochqualifizierte  orthopädische Klinik, die die Rehab anbietet, ist teurer, wahrscheinlich wesentlich teurer.

Nun jedenfalls habe ich mir die Lokalitäten schon angesehen und eine erste Untersuchung absolviert. Die Ärztin war sehr freundlich und hat sich eine Stunde Zeit genommen für eine ganz detaillierte Anamnese. Ein gutes Gefühl ist das, wenn ein einschlägig kompetenter Mensch genau zuhört ! Nächste Woche beginnt das Programm.


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Gewaltfreie Kommunikation

Immer noch höre und sehe ich mir die Flut von Wahlkampfdiskussionen an, in der Hoffnung irgend etwas zu erfahren, was bis jetzt noch nicht vorgekommen ist. Meistens kann ich schon im Halbschlaf mitmurmeln, was die diversen Kandidaten zu welchen Themen oder Stichworten zu sagen haben, aber vor zwei Tagen wurde ich mit einem neuen Satz belohnt, der mir sehr klug vorkommt:

„Wer mich beleidigen kann, entscheide immer noch ich“ sagte der Noch-Kanzler. Ein Gedanke, den ich bemerkenswert finde und  der sowohl für die Welt der Politik als auch für den Alltag äußerst konstruktiv ist. Diese Denkrichtung wird im Buddhismus gelehrt und wahrscheinlich auch in modernen Managertrainingsseminaren.

Der zweite Gedanke, der für mich zu diesem Thema dazugehört, stammt ebenfalls aus einer buddhistischen Schrift und lautet:

„Großzügigkeit ist die Tugend, die Frieden schafft“

In diesem Sinne …..


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Kleine Freuden auf dem Mitmachblog

Kleine Freuden sind um so vieles verlässlicher als ihre großen Verwandten. Man muss nur die Augen aufmachen und schon sieht man mit ziemlicher Sicherheit etwas, was Freude macht und wenn es nur ein Regentropfen auf einem Blatt ist, die schöne Form eines Steins in einer Mauer, eine leuchtende Farbe, ein Muster aus Dingen, die üblicherweise keine Muster bilden, ein auf dem Wasser treibender Zweig, der ungewöhnlich geformt ist und und…  Die Ohren kann man natürlich auch in Position bringen; Wind- und Wassergeräusche, Vögel, Stimmen, Musik natürlich, auch die Geräusche der Stadt können Freude machen.

Den Tastsinn darf man in unserer Gesellschaft nur bedingt einsetzen, aber in der Begegnung mit bekannten, befreundeten und geliebten Menschen kommen dann auch die haptischen Typen auf ihre Rechnung. Haut an Haut bewirkt vieles …

Menschliche Begegnungen bieten vielfältigste Möglichkeiten für kleinere und größere Freuden, allerdings auch für kleineren und größeren Ärger; das ist Glückssache. Die Kollegin, die meist unleidlich und negativ ist, kann genauso sein wie sonst oder aber ausnahmsweise positiver drauf sein. Der Cousin, den man ewig nicht gesehen hat, ist noch so nett wie früher oder hat sich in einen geifernden Ungustl verwandelt. Freundliche Begegnungen mit unbekannten Menschen können sehr inspirierend sein, oder man wird – kurzfristig – zum Menschenhasser.

Kleine Dinge, kleine Freuden, die das Leben ausmachen. Oft ist das Glücksgefühl dazu viel größer als die Freuden selbst. Wer immer nur auf die ganz großen Momente wartet, versäumt sein Leben.