la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Sonntag 29. März 2020

Eigentlich ist es viel zu kalt zum Garteln. Eisiger Wind, auf dem Metallsessel friert man sich den allerwertesten ab. Trotzdem mache ich dort weiter, wo ich gestern aufgehört habe. Zupfen, rupfen, schneiden, Töpfe umgruppieren, neue Blätter und Blüten bewundern. Die Küchenschellen machen schon ernst, dafür frieren meine Finger ein. Unter den Überbleibseln aus dem Vorjahr sind wahre Schönheiten anzutreffen


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Ein Foto und 5 Minuten

Eine Kombination aus zwei Kreativtechniken: ein Bild als Ausgangspunkt und 5 Minuten drauflos schreiben. Ich merke einen ganz großen Unterschied zwischen wirklichem Drauflosschreiben – dessen Ergebnisse ich hier kaum veröffentlichen würde – und Drauflosschreiben unter Wahrung gewisser Vorsicht. Der Mittelweg muss her, offenes Schreiben, aber nicht allzu tief unter der Oberfläche. Ob das geht?

Menschen und Dinge liegen hinter einem Schleier. Schleier isolieren, trennen, in gewisser Weise schützen sie auch. Aber wovor, vor der Welt, vor dem Leben, vor anderen. Der Bildschirm zwischen Menschen, ein Gedanke, den ich auch schon anderswo gelesen habe. Welcher Gedanke ist schon originell? Ein Sommerhut. Ob sich in diesem Sommer Gelegenheiten zum Hut tragen ergeben werden? Na, jedenfalls besitze ich einen Sommerhut, für alle Fälle. Salzkammergut mit Hut und wehenden Bändern. Na ja. Aus dem Reisen wird in diesem Sommer wohl nichts werden. Ist nicht so schlimm, es ist ohnehin viel zu heiß und ab September stehen mir ja alle Zeiten des Jahres zur Verfügung. Schnelle Jahreszeiten, tiefe Jahreszeiten, gar keine Jahreszeiten, aber Sonnwendfeiern. Zu Weihnachten habe ich eine Schiffstour auf der Donau zum Sonnwendfeuerwerk im Juni geschenkt bekommen. Ein ganz liebes Geschenk, über das ich mich sehr gefreut habe. 5 Minuten