la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Wiener Elegie

An und für sich verbinde ich Elegien mit Herbst, November, eisigem Wind, der alles mögliche durch die Straßen treibt. Aber gestern sprang mir diese trostlose Hitze-Elegie ins Auge. Der Eckstein, gesprungen und abgeblättert, ein Relikt aus der Zeit der Pferde und Kutschen, das Tor mit abgesprungener, verblichener Farbe. Und überall die welken Blätter der Kastanien, die nichts mit kommendem Herbst zu tun haben sondern mit der Minier-Motte, die die Pracht der Kastanienalleen beendet hat. Und über dem ganzen und in jede Ritze hineindrängend der gnadenlose Sonnenschein

Für mich heißen diese Art Steine „Ecksteine“. Ich bin mir nur nicht sicher, welchen Zweck sie genau erfüllt haben. Auch Tante Google weiß es nicht, sie kennt noch nicht einmal den Begriff. Ich könnte mich nun in Recherchen vertiefen, frage aber erst mal, ob vielleicht jemand der Vorbeikommenden Hilfreiches weiß …..