la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Schnurren und schnurren

Wir kommen ans Ende der Hitzewelle Nr 1 dieses Sommers. Zwar haben mich die 34 Grad nicht abgehalten zum wochenendlichen Malkurs zu gehen, aber das Unternehmen war schon ziemlich schweißtreibend. Die klimatisierten Busse und Straßenbahnen gibt es in Wien erst seit wenigen Jahren, davor wären sie einfach nicht notwendig gewesen. Dass es immer noch Menchen gibt, die behaupten, es gäbe keinen Klimawandel ist  wirklich verblüffend.

Die Gedanken zum Brexit haben mich durch den heißen Tag begleitet, waren Thema von Unterhaltungen und sind auch in einer Zeichnung aufgetaucht.

Zuhause schnurren die Klimageräte. Ein äußerst gemütliches Geräusch und so melodisch ! Je heißer es ist desto melodischer …. Mit etwas Fantasie kann man sich eine große schnurrende Katze vorstellen. Nur wäre das Katzentier nicht so eckig und viel weicher und hätte Schnurrhaare. Aber kann man einem Gerät, das die Innenluft von 30 auf 22 Grad bringt, vorwerfen keine Schnurrhaare zu haben ?

Im Haus gegenüber sitzt eine große Gruppe junger Leute vor dem Fernseher und schaut Fußball. Gerade ist einer von ihnen mit einer neuen Kiste Bier eingetroffen und wird von lautem Beifall empfangen. Nein, ich beobachte nicht das Leben meiner Gegenübernachbarn, ich habe Blumen gegossen und dabei sehe ich einfach hinüber. Und nachdem es endlich etwas abgekühlt hat und es somit sehr angenehm ist, sich draußen aufzuhalten, gieße ich ziemlich lange. Auch mich selbst ein bissl …..


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Manche Sommer …

Ich bin eindeutig ein Stadtmensch. Meine Stadt hat obendrein eine sehr hohe Lebensqualität, viel Grün, viele Freizeitmöglichkeiten, ein gewaltiges kulturelles Angebot, Natur in nächster Nähe. Ich wollte auch auf die städtische Infrastruktur nicht verzichten, auf Einkaufsmöglichkeiten, Lokale, Theater, Ärzte und Spitäler und so weiter und so fort

ABER dann kommt der Sommer ……. Die Hauswände glühen mit den Straßen um die Wette, die Beine werden deutlich schwerer, jedes Stück Kleidung ist eigentlich viel zu heiß und zu viel. Ich träume von eiskalten Bächen und Seen (ach, der eisige Traunsee). Am liebsten wäre ich dann ein Pinguin auf einer Eisscholle

Der erste dieser mörderisch heißen Sommer, in denen eine Hitzewelle der anderen folgt, in denen die Temperaturen wochenlang hoch über 30 Grad liegen, war im Jahr 2003. Damals waren auch meine privaten Verhältnisse furchtbar. Ein Glück , dass ich damals noch nicht wusste, dass der Horror noch 2 Jahre dauern würde. Der Sommer 2003 war für mich in jeder Hinsicht eine Verdichtung des Unerträglichen


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LE PROJET 52 – 30 – Fraicheur

FRAICHEUR – FRISCHE

Après une vague de chaleur de trois semaines avec des températures au-dessus de 35° tous les jours la fraicheur est devenue un peu théorique… Nach einer dreiwöchigen Hitzewelle, bei der die Temperaturen täglich über 35 Grad lagen, ist Frische zum theoretischen Konzept geworden 🙂

Voilà la fraicheur des brûmes dans les Carpates. Il faisait horriblement chaud en Roumanie, je me rapelle un tour dans un bus dans lequel il était impossible d´ouvrir une fenêtre parceque – en théorie – il était climatisé, seulement que la climatisation ne marchait pas. Le chauffeur ne nous laissait pas voir le thermomètre, pour de bonnes raisons j´imagine, mais nous étions presque tous à la limite du collapse.Hier sieht man die Frische der Nebel in den Karpaten. Es war grauenhaft heiß in Rumänien. Ich erinnere mich an eine Tour in einem Bus, in dem man die Fenster nicht öffnen konnte, weil der Bus klimatisiert war, nur leider funktionierte die Klimaanlage nicht. Der Busfahrer hatte das Thermometer irgendwie bedeckt, wahrscheinlich aus gutem Grund, und wir waren fast alle am Rand des Kollaps

La fraicheur de l´air des montagnes nous a sauvé 🙂 Die Frische der Bergluft hat uns gerettet

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Karpaten, August 2010

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52 – MONDGRAS – PHOTOS – Juli 15 – 3

Sonnenschein ist das Thema.

Davon hatten wir in Wien für meinen Geschmack übergenug in den letzten Wochen. Wir grundeln seit vielen Tagen um die 35° herum, heute waren es 37 bis 38°. Wenn ich denke, dass es jede Menge Leute gibt, die auf der Straße arbeiten oder an Orten wie Putzereien, Bäckereien, Küchen, Fabrikshallen mit laufenden Maschinen und, und, und …. Eigentlich gesundheitsgefährdend, vor allem weil es in der Nacht nicht richtig abkühlt.

Ich bin in der beneidenswerten Lage Ferien zu haben. Aber sogar Menschen, die weiter nichts Anstrengendes zu tun haben, verschanzen sich unter möglichst vielen Sonnenschirmen. Das ist der Sonnenschutz von einem indischen Lokal in St. Pölten. Das Essen war mäßig, aber die Sonnenschirme ganz angenehm und für ein paar Fotos hat die Energie gerade noch gereicht

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52 – MONDGRAS – PHOTOS – Juli 15 – 1

 GRAU

Das ist die Donaubrücke bei Hainburg, von der aus man einen sehr schönen Blick auf eine sehr schöne Landschaft hat. Mein Blick ist aber nach oben gegangen. Ich habe gerade eine architektonische Phase 🙂

Das war voriges Wochenende, da gab´s noch Wolken und Temperaturen bei denen man noch einen Ausflug machen konnte ohne befürchten zu müssen in vollgeröstetem Zustand zurückzukommen 🙂

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