la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Was man beim ausräumen eines Hauses finden kann

Wer gute Nerven hat, kann hier Photos von der Pogromnacht 1938 sehen, aus einem privaten Album, gefunden von einer ziemlich fassungslosen Enkelin.  HIER

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#INKTOBER2018 #13 – guarded

Guarded heißt ja nicht nur beschützt oder bewacht im positiven Sinn sondern auch überwacht. Überwacht von anderen, die sich womöglich auch noch als wohlwollend verstehen. Ein bissl vielschichtiger als „Pfui, die Bösen“ ist es aber schon gemeint.


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Dienstagsmarathon

Mein Stundenplan ist sehr fein, aber die Dienstage sind unendlich. Ich bin um 8:00 aufgestanden und um 22h15 nachhause gekommen. Dazwischen habe ich unterrichtet und einen Berg Administratives erledigt, eine Menge neuer Schüler*innen und Studierender kennengelernt und natürlich auch eine Pause gehabt in der ich zur Abwechslung vom asiatischen Essen gebackenen Parasol gegessen habe. Sehr ungewöhnlich, dass es diese Pilze in Lokalen oder auch auf dem Markt gibt. Meist muss man sie selbst im Wald pflücken, falls man denn Gelegenheit dazu hat.

Heiß und stickig ist es in unserem derzeitigen Schulgebäude. Im dritten und vierten Stock Saunatemperaturen. Alle Fenster und Türen sind offen. Der Unterricht in einem Raum wird oft vom Unterricht in einem anderen gestört, aber die Hitze und die stehende Luft wären noch unangenehmer. Mittwoch soll es wieder 30 Gad haben.

Trotz der klimatischen Bedingungen plätschert der Unterricht angenehm dahin, vormittags wie abends. Die interkulturellen Highlights gibt es in den Pausen zu erfahren. Zum Beispiel die Debatte darüber ob Tätowierungen haram sind oder nicht. Es gab unter den Studierenden zwei Meinungen dazu: die einen sagen, dass sie erlaubt seien, weil sie ja unter der Haut liegen und daher den Körper nicht verletzen, die anderen meinen, man müsse sie auf jeden Fall bei der Gebetswaschung entfernen, was nicht möglich ist, daher sind sie verboten. Ich habe dazu keine Meinung. Lustig fand ich die Information, dass es schnell abwaschbaren Nagellack geben soll, der sich bei der Gebetswaschung schnell entfernen lässt.

Ich genieße solche Überlistungen der eigenen Religionsvorschriften. Sie zeigen so eine grundvernünftige Einstellung zum irdischen Leben. Vor allem bei nicht ganz so orthodoxen Juden gibt es ja da die skurrilsten, sophistisch erdachten Strategien, wie man Vorschriften, die das Leben schwierig machen umgehen kann. Dass sich solche Dinge auch bei den Muslimen entwickeln, finde ich äußerst positiv. Vorschriften zu hinterfragen und sich Möglichkeiten auszudenken, wie man sie umgehen kann ohne sie wirklich zu brechen, lässt sich mit der Unflexibilität und Humorlosigkeit des Fanatismus nicht vereinbaren. Nun ist der abwaschbare Nagellack noch kein großes Zeichen, aber immerhin.

 


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Vom Minirock zur schwarzen Säule

Das Gespräch, das ich heute abend mit einer Studierenden geführt habe, war so interessant, dass man uns beinahe im Schulgebäude eingesperrt hätte. Gerade noch im letzten Moment bevor der Schulwart die Alarmanlage eingeschaltet hat, sind wir hinausgekommen.

Sie hat mir von ihrer Großmutter erzählt, die als junge Frau in Afghanistan ein relativ freies Leben führte und Lehrerin war. Nach dem frühen Tod ihres Mannes zog sie allein zwei Söhne groß, einer davon der Vater der jungen Frau, doch dann kamen die Taliban und reduzierten sie auf eine schwarze Säule. Sie erzählte, wie die Großmutter die ganze Familie zur Auswanderung gedrängt hatte. Ich habe nicht gefragt, ob die Großmutter selbst auch mitgekommen ist. Die Frage werde ich nachholen

Sehr spannend fand ich auch das Verhältnis der jungen Frau zum Islam. Sie teilt ihr Leben in verschiedene Bereiche ein. In der Bäckerei, in der sie arbeitet, könnte sie ein Kopftuch tragen, tut es aber nicht, weil sie meint, dass ihre Religion nicht als Provokation herhalten soll. In der Abendschule trägt sie ein loses Kopftuch, die Art wie man sie an Frauen im Iran sieht; weder das Haar noch der Hals sind eigentlich bedeckt. Auf meine Frage, wie man ein Leben zwischen Arbeit und Schule mit fünf Gebeten am Tag verbinden könne, sagte sie, dass das darauf ankäme, wie man „Gebet“ definiere. Nach einer modernen Auslegung des Islam, wäre alles, was man gerne für andere tue, auch als Gebet zu betrachten. Wenn das viele Menschen so sähen, würde das der Gesellschaft sehr gut tun.

Jedenfalls eine interessante, neue Studierende, die gerne redet und gerne Auskunft gibt über ihre Meinungen.


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ABC- Etüden – Sommerpausenintermezzo 2

Bei Christiane, wie immer, auch im Sommer

Beim letzten Text habe ich irrtümlich 11 der 15 Wörter verwendet und daher bei diesem Text ein Wort gestrichen (Ablenkungsmanöver), sonst sind es die gleichen Wörter wie beim ersten Text.

„Wir müssen auch über unsere Kirchturmspitze hinaus sehen, in die Welt“ rief Udo, der neugewählte Vorsitzende des Jungchristenvereins mit viel Pathos „Die Ärmel müssen wir aufkrempeln in dieser Pfarre und so viele Missstände beseitigen“. Dem Pfarrer, es muss gesagt werden, ging der junge Mann auf die Nerven. Zum dritten Mal in zwei Wochen war er zu einer Versammlung geladen worden, auf der dieser Udo lang und breit und ausschweifend dozierte und gar kein Ende fand. Der Pfarrer war dazu übergegangen im Geiste die Intarsien auf dem Biedermeierschränkchen im Pfarrsaal neu zu arrangieren und zu anderen Mustern zusammenzusetzen. Das half ein bisschen. Diesmal hatte er den Organisten gebeten seine Chorprobe während der Versammlung der Jungchristen anzusetzen und so wurde Udos Rede von einem schallenden „Lobet den Herrn …..“ unterbrochen. Der Pfarrer breitete entschuldigend die Arme aus – er konnte das fast so gut wie Don Camillo – und entschwand erleichtert in Richtung Kirche.

Der Pfarrer, seine Haushälterin und deren Kind saßen beim Abendessen im Garten. Der Pfarrer hatte die 50 lange hinter sich gelassen und wirkte auch älter als er war. Die Haushälterin war sehr jung, ungemein tüchtig und obendrein eine engagierte Mutter. Sie sprachen über den Verein der Jungchristen, vielmehr hielt der Pfarrer einen Monolog zum Thema, wie ungemein arrogant und selbstherrlich diese jungen Leute wären und wie oberflächlich und verzichtbar ihr Engagement. Irgendwann glaubte die nicht mit voller Konzentration zuhörende Haushälterin sogar das Wort „Firlefanz“ gehört zu haben. Aber sie kannte diese Tirade so gut, dass sie das eine oder andere neue Wort auch nicht zu größerer Aufmerksamkeit motivierte. Es war dem Pfarrer schon aufgefallen, dass sie in letzter Zeit überhaupt etwas verwirrt schien und ihren vielfältigen Pflichten nicht mit der gewohnten gelassenen Perfektion nachkam.

Udo war nicht nur ein pathetischer Redner, er war auch ein Mann der Tat. In wenigen Wochen war es ihm gelungen, einen Besuchsdienst für die Alten des Orts auf die Beine zu stellen. Er hatte auch den Besitzer der lokalen Fischkonservenfabrik zu einem substantiellen Sponsoringbeitrag für die zweimal wöchentlich stattfindende Tafel überredet. Die Menschen in der großen Gemeinde waren begeistert und beteiligten sich, plötzlich motiviert, an Udos Projekten. Sogar einige von jenen, die seit Jahren nicht in der Kirche vorbeigekommen waren, sogar die wenigen bekannten Atheisten im Ort. Es herrschte eine echte Aufbruchsstimmung an der der Pfarrer aber keinen Anteil hatte.

Eine junge Frau begleitete und unterstützte Udo. Er sagte, sie sei seine Zwillingsschwester und manche glaubten das auch, schließlich müssen sich zweieiige Zwillinge nicht besonders ähnlich sehen. Sie arbeitete mit an den Projekten, machte aber manchmal den Eindruck nur halbherzig bei der Sache und  in manchen Dingen mit Udo nicht einverstanden zu sein. Bei den nachfolgenden Ereignissen blieb ihre Rolle immer ein bisschen unklar und schwer zu fassen.

Eines Tages sah man sogar die Haushälterin des Pfarrers mit ihrem Kind aus dem Haus kommen, wo Udo und seine Schwester wohnten. Das Kind weinte und seine Mutter war auch sichtlich aufgewühlt. Man wunderte sich und die Stimmung hätte durchaus kippen können, aber Udo war zu einem so beliebten Mitbürger geworden, dass der Vorfall schnell in Vergessenheit geriet.

Die Zeit verging, es wurde Sommer. Der Pfarrer saß in seinem Garten und sah undurchdringlichen Blicks dem Kind der Haushälterin beim Spielen zu. Er hatte nicht viel zu tun. Wenn es darum ging Ratschläge einzuholen, um Hilfe zu bitten, ja sogar wenn es sich um ein religiöses Thema handelte, gingen die Leute zu Udo während der Pfarrer unbeliebter war als je zuvor. So unbeliebt war er anfangs gar nicht gewesen, erst als er kaum jemals im Pfarrhaus anzutreffen immer unterwegs war und insgesamt als wenig hilfreich empfunden wurde, begannen die Menschen sich von ihm abzuwenden.  Die Situation hatte sich mit dem Einzug der jungen tüchtigen Haushälterin zwar verbessert, aber die Menschen hatten den Pfarrer längst abgeschrieben und in den von ihm zelebrierten Messen saßen weniger als ein Dutzend Unermüdliche.

Udos angebliche Schwester organisierte ein Sommerfest am nahe gelegenen Baggersee. Es wurde ein großes Event, an dem die Menschen aus der ganzen Umgebung teilnahmen. Mehrere Musikgruppen traten auf und es wurde bis in den frühen Morgen getanzt. Der halbe Ort hatte es als Ehrensache betrachtet, Essen und Getränke nicht nur zur Verfügung zu stellen sondern persönlich zu verkaufen, wobei die Erlöse des Verkaufs und der Spenden in eines der Projekte einfließen sollten. Es gab eine Tombola und einen Verkleidungswettbewerb unter dem Motto „Federkleid“. Den ersten Preis des Tauchwettbewerbs bei dem der Unterwasserkönig oder die Unterwasserkönigin gekürt wurden, hatte wiederum die Fischkonservenfabrik gesponsert . Es handelte sich um einen silbernen Ohrring in Fischform. Nach amerikanischem Vorbild gab es auch einen Torten- und Kuchenwettbewerb. In aller gebotenen Heimlichkeit hatte sogar die Haushälterin des Pfarrers eine ihrer Kreationen, eine abgewandelte Sachertorte eingereicht. Die Einnahmen aus all diesen Aktivitäten überstiegen die Erwartungen bei weitem und es wurde in einer nachfolgenden Sitzung des Jungchristenvereins beschlossen damit ein weiteres Projekt zu realisieren: eine Gratisbetreung für Schüler. Der Pfarrer ließ sich nicht blicken, was auch niemand erwartet hatte.

Immer noch war es Sommer, immer noch waren die Gespräche im Pfarrhaus die gleichen, immer noch boomten Udos Projekte, als es aus kirchlicher Sicht zu einem regelrechten Skandal kam: der Pfarrer war zur letzten Ölung einer der wenigen treuen Kirchgängerinnen zu spät gekommen, ohne nennenswerte Begründung, ohne irgendeine Entschuldigung. Vielleicht wäre man in der Gemeinde achselzuckend darüber hinweg gegangen, aber das ließen die Jungchristen nicht zu. Die Kampagne gegen den Pfarrer begann. Reden, Plakate sogar ein Protestmarsch wurde abgehalten und Udo gelang es, einen Termin beim Bischof zu bekommen.

Der Showdown fand im spätsommerlich idyllischen Garten des Pfarrhauses statt. Vieles blühte noch, die Insekten wagten halsbrecherische Flugmanöver und das Kind spielte auf dem Rasen. Wer Udo hereingelassen hatte, blieb unklar. Es waren in diesen schwierigen Zeiten sämtliche Eingänge zum Pfarrhaus geschlossen, was nicht weiter problematisch war, weil ohnehin niemand den Pfarrer sehen wollte. Udo also stand plötzlich im Garten, wo der Pfarrer in einem Liegestuhl saß und tröstliche Worte aus einer Publikation las, die er bei Udos Anblick reflexartig unter dem Gartenmöbel verschwinden ließ. „Nun junger Mann, haben Sie endlich das Verwerfliche an Ihrem Tun eingesehen?“ fragte der Pfarrer salbungsvoll.

Udo ging ein paar Schritte über den Rasen und nahm das herumkrabbelnde Kind auf den Arm. Er lächelte es an und sagte „Hallo, kleiner Bruder“. Der Pfarrer zog sauer eine Augenbraue hoch. „Meine Mutter, Katharina, ist vor einem Jahr gestorben und hat uns, meiner Schwester und mir einen Brief hinterlassen in dem sie uns mitteilt, was wir zu ihren Lebzeiten nie erfahren haben, wer unser Vater ist. Der Mann, der im Namen seiner angeblichen Liebe zu Gott nie irgendetwas für seine Kinder und deren Mutter getan hat, der in einer Nacht- und Nebelaktion verschwunden ist und nie wieder von sich hören ließ. Angeblich wusstst du gar nichts von uns. Das kann man glauben oder auch nicht. Meine Mutter jedenfalls hat alles getan um deiner Karriere nicht im Weg zu stehen. Damit ist es ja wohl jetzt vorbei, jedenfalls habe ich das zwischen den Worten des Bischofs verstanden.“

Der Pfarrer sagte nichts, er schien in sich zusammengeschrumpft zu sein. „Meine Schwester und ich, wir hätten dir vielleicht verziehen, uns selbst gewissermaßen als deine Jugendtorheit betrachtet in einem unmenschlichen System. Wir wollten dich ursprünglich nur kennen lernen. Aber, dass du mit diesem Kleinen hier das ganze wiederholst und noch zwei Menschen in deine Hölle mit hineinziehst, das kann ich nicht einfach so mit ansehen.“ Er legte der inzwischen zu ihnen getretenen Pfarrhaushälterin ihr Kind in den Arm und sagte: „du kannst jederzeit zu uns kommen, wir überlegen dann gemeinsam, wie es weitergehen kann.“

Der Pfarrer schwieg. Was hätte er auch sagen können.

 

 

 

 


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Buddha und die Orgien

Diszipliniert bin ich nicht, obwohl, wenn es unbedingt sein muss, wenn ich zum Beispiel eine Prüfungsangabe für den nächsten Tag 8 Uhr brauche, und es ist 2 und sie ist noch nicht fertig, dann schaffe ich es immer sie fertigzustellen- vermutlich mit Hilfe von Selbstdisziplin. Nur wenn kein Druck dahinter ist, oh weh…. Immer wieder versuche ich es mit dem Schönreden: Diszipliniertheit ist nur was für  Betonschädel und Zwangsneurotiker, weiß aber selber wie dumm diese Behauptung ist.

Vor nunmehr schon über zehn Jahren begann ich mit dem Meditieren, was mir persönlich viel gebracht hat, disziplinierter bin ich dadurch aber nicht geworden. A propos meditieren: vor ein paar Tagen habe ich erfahren, dass der oberste Chef des Meditationszentrums, das ich sehr gerne besucht habe, ein in Amerika ansässiger tibetischer „Linienhalter“ sexueller Übergriffe an Schülerinnen beschuldigt wird. Ekelhafte Geschichte. Tatsächlich habe ich den Verein vor Jahren verlassen, weil mir die immer mehr in den Mittelpunkt rückende Verehrung dieses Menschen auf die Nerven ging. Die auf den Alltag bezogenen Lehren, die dort verbreitet werden, finde ich nach wie vor sehr wahr und sehr praktikabel, mit vielen Menschen, die ich kennengelernt habe, bin ich noch in Verbindung, aber dem Verein mit seiner gewaltigen Organisationstruktur, bei der ich immer wieder den Eindruck hatte, dass sie essentiell dazu dient dem „König“ ein angenehmes Leben zu bieten, gehöre ich nicht an.

Schwierig ist es für diejenigen, die an solche „Heilsbringer“ glauben, sie zum Zentrum ihres Lebens und ihrer Gefühle machen, alles was er/sie zu egal welchem Thema sagt für die absolute Wahrheit halten und ihr ganzes Leben völlig unreflektiert danach ausrichten, was so ein „König“ von sich gibt.  Eine schlimme Abhängigkeit erzeugt diese selbst gewählte, unkritische Verehrung, dieses Bedürfnis nach einem „König“ ,einem „Führer“, der angeblich die Wahrheit für sich gepachtet hat. Als hätten wir Menschen nicht alle dieselben Erfahrungsquellen zur Verfügung. Was geschieht diesen bedingungslos Gläubigen dann, wenn der „König“ sich als Veranstalter von Sex- und Sauforgien und als Belästiger und womöglich Vergewaltiger entpuppt?

Erschütternd finde ich, dass im Rahmen dieser Causa auch andere ähnlich gelagerte Situationen zutage kommen, dass sexueller Missbrauch offenbar in vielen buddhistischen Communities an der Tagesordnung ist und nicht hinterfragt wird, weil der Guru ja erleuchtet ist und nichts falsch machen kann.

Dabei ist der ursprüngliche Buddhismus in keiner Weise autoritätshörig.

 „Glaubt nicht an irgendwelche Überlieferungen, nur weil sie für lange Zeit in vielen Ländern Gültigkeit besessen haben. Glaubt nicht an etwas, nur weil es viele dauernd wiederholen. Akzeptiert nichts, nur weil es ein anderer gesagt hat, weil es auf der Autorität eines Weisen beruht oder weil es in einer heiligen Schrift geschrieben steht. Glaubt nichts, nur weil es wahrscheinlich ist. Glaubt nicht an Einbildungen und Visionen, die ihr für gottgegeben haltet. Glaubt nichts, nur weil die Autorität eines Lehrers oder Priesters dahinter steht. Glaubt an das, was ihr durch lange eigene Prüfung als richtig erkannt habt, was sich mit eurem Wohlergehen und dem anderer vereinbaren lässt.“ Aus einer Rede des Buddha an die Kalamer:

Diesen Grundsatz haben alle diese „Dharmakönige“ wohlweislich vergessen.


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Respekt und Bewunderung im Juni 2018

Viele Einzelpersonen und Gruppierungen respektiere und bewundere ich. Derzeit imponiert mir die politische Opposition in der Türkei wegen des großen Muts, den sie beweisen indem sie sich einer Sogutwie-Diktatur verweigern und entgegenstellen, und für ihre jeweiligen politischen Gruppierungen und Parteien um Stimmen werben obwohl sie in der vom Erdogan-System bestimmten Medienlandschaft keinerlei Unterstützung finden sondern vielmehr jederzeit bedroht sind. Es ist inzwischen allgemein bekannt wie diese Regierung mit ihren Kritikern umgeht.

Meine Bewunderung dafür, demokratische Werte wie Freiheit der Meinungsvielfalt und Bürgerrechte zu fordern und hoch zu halten ebenso wie eine der wichtigsten Grundlagen für einen modernen, demokratischen und humanistischen Werten verpflichteten Staat: die Trennung von Staat und Religion.