la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Katakomben

Zwielicht oder harte Schatten, kühl, feucht, immer etwas bedrohlich und phantasieanregend

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Ein Kommentar

Gier.

Schon lange möchte ich meinen Fotoblog wiederbeleben samt dazugehörigem Projekt und nun haben zwei Mitblogger nicht nur Fotos beigesteuert sondern auch Texte zu den Fotos geschrieben, die mir sehr gefallen haben.
Ich werde also beginnen auch Texte zu den Stichwörtern zu sammeln, diese Fotos und Texte zunächst auf Laparoleaétédonnéeealhomme veröffentlichen und dann auf den Fotoblog hinüberschupfen.
Als Einstieg ein Text mit Foto von Vro zum Thema „Gier“
Wer mitmachen möchte ist jederzeit willkommen.

Genaueres hier

 

vro jongliert

20170814_blog_005

Myriade hat ein Fotoprojekt. Das habe ich erst entdeckt, als ich beim Zeilenende davon gelesen habe. Sie möchte Fotos zu verschiedenen Themen sammeln, ohne Zeitlimit und ohne großes Reglement. Es sollen vor allem solche Bilder sein, die etwas über einen selbst aussagen oder über die eigene Sicht der Dinge. Die Gefühle transportieren. Wobei ich jetzt gar nicht sicher sagen kann, ob das nicht jedes Bild macht. Gefühle transportieren oder zumindest auslösen. Dabei muss es auch gar nicht sein, dass der, der das Foto macht, und der, der es betrachtet, dabei ein und dasselbe fühlen oder meinen.

In den letzten Tagen habe ich – eben weil ich darüber auf Zeilenendes Blog gelesen habe – vor allem nach Bildern zum Thema „Weite“ gesucht. Doch heute kam mir ein ganz anderes Thema in die Quere.

Gier ist eine unschöne Sache. Schon das Wort an sich ist für mich negativ besetzt. Ich kann ad…

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Er wird zu einem Lieblingsautor

Schon das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, hat mir sehr gut gefallen. Humorvoller und tiefgründiger Blick auf ein Thema, das nicht gerade in aller Munde ist, aber für viele durchaus relevant. Klick .

Auch das zweite Buch , das ich gelesen habe, ist mir zufällig über den Weg gelaufen:

„Gewidmet meinem Vater, der sich schließlich doch damit anfreunden konnte, dass ich nichts Rechtes gelernt habe“

Schon diese Widmung hat mir gefallen, weil sie doch vieles an Vater-Sohn-Beziehung darstellt. Das Buch ist in einer altertümmelnden Sprache geschrieben:

Das erste Capitel

Worin der König heiter der Ankunft eines neuen Riesen entgegenblicket.

Friedrich Wilhelm der Erste, siebenundzwanzig Jahre alt, König in Preußen und Markgraf von Brandenburg, Erzkämmerer und Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches, saß im Potsdamer Stadtschlosse in seinem Bette und freute sich. p. 7

Es geht um die „langen Kerle“ des Friedrich Wilhelm, die überdurchschnittlich großgewachsenen Männer,die er in eigentlich verbrecherischer Art und Weise in großen Teilen Europas einfach entführen ließ und in seine Armee eingliederte.  Einem König war damals alles erlaubt und wenn es auch nicht erlaubt war, so wurde es doch geduldet.

Auch dieses Buch ist humorvoll geschrieben und behandelt doch absolut skandalöse, menschenverachtende  Zustände. Gerade diese Kunst schwerwiegende Dinge leicht zu schreiben schätze ich sehr und Thomas Meyer beherrscht sie. Wäre schon schade gewesen, wenn er seinem Vater gefolgt und „etwas Rechtes“ gelernt und ausgeübt hätte.

Thomas Meyer ist auch ein meisterhafter Gestalter von Figuren. Mehrere dieser „Riesen“ werden skizzenhaft aber doch lebendig herausgearbeitet. Die Figur des Friedrich Wilhelm, eines charakterlich grobschlächtigen, kindisch-gnadenlosen Tyrannen wirkt streckenweise fast sympathisch. Es gibt auch noch andere interessante und differenziert dargestellte Figuren: den Geheimsecretair Creutz, bei dem irgendwann der letzte Tropfen des königlichen Verhaltens das Fass zum Überlaufen bringt, der skrupellose Menschenhändler Schmidt, der „wissenschaftliche Berater“ Freiherr Jacob Paul von Grundling, der für ausreichende Mengen Alkohol jede Demütigung hinnimmt.

Ich freue mich auf weitere Bücher dieses sehr vielseitigen Autors.


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Bewegungsmelder

Die erste Woche wieder Abendunterricht in diesem Schuljahr. Obendrein die letzte Stunde von 21:00 bis 21:45. Mir macht das nicht viel aus, ich bin ohnehin eine Nachteule; Aber wie war das bloß mit der Alarmanlage ? Geht die um 22:00 oder um 21:55 oder um 22:15 an? oder wann genau ? Entweder haben das über den Sommer alle vergessen oder sie wussten es noch nie. Jedenfalls glaubt jeder Kollege, jede Kollegin an eine andere Zeit. Ich wusste es noch nie, weil ich im vorigen Jahr keine letzte Stunde hatte. Ist noch Zeit schnell mal aufs Klo zu flitzen oder doch lieber nicht ?

Ach Schreck, es ist überpeinlich wenn man beim Verlassen des Gebäudes von den Bewegungsmeldern erfasst wird, die Polizei heraneilt und die in derselben Straße wohnende Kollegin ebenfalls kommen muss um die Sache zu klären und die Anlage wieder einzuschalten. Na heute ist ja noch alles gut gegangen. Morgen werde ich hoffentlich eine informierte Person finden.


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Noch einmal schwarz

Es ist mit erst bei genauerer Betrachtung der Bilder aufgefallen: auch der Schnabel des schwarzen Schwans ist anders gefärbt. Er kommt mir auch schon sehr groß vor um als „Normalschwan“ noch schwarz zu sein. Vielleicht ist es ein  Trauerschwan (Cygnus atratus) . Den gibt es allerdings nur in Australien und Neuseeland und in einigen wenigen ausgewilderten Populationen in Europa. Dieser war aber ein Einzelexemplar.