la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Street Light – Nancy Merrills Photo Challenge

Street lights in december in Vienna

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16.8.18

8 Säcke Kleidung und Schuhe bei der Caritas abgegeben, 6 Säcke mit Diversem weggeworfen, 3 Umzugskisten mit Dingen gefüllt, die wir behalten wollen. Hitze, Staub. Eine meiner Mitstreiterinnen war nah an einem Asthmaanfall Und morgen geht´s weiter.


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Guter Tag 15.8.18

Ein besonderer Tag: weder ist der Milchreis übergekocht noch die Quiche verkohlt. Nur die Wespenbelagerung wurde noch verschärft. Ein geruhsamer Tag: der Wind weht in die richtige Richtung, die Einflugroute zum Flughafen Schwechat ist heute anderswo. Ein besonders sauberer, aufgeräumter Tag: die Putzfrau war gestern besonders motiviert. Und insgesamt ist es wolkig und kühler, da erwachen meine Lebensgeister sofort …

Äußerst spannende Reportage darüber, dass Sprache die Art des Denkens formt. Man spricht seine Muttersprache nicht nur, man denkt auch in ihren Strukturen. Wen es interessiert, klicken  , es ist bis nächsten Dienstag zu hören.


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ABC Etüden – Sommerpausenintermezzo 3

Andere Intermezzos gibt es bei Christiane zu lesen

Diesmal habe ich versucht, keine Geschichte zu erzählen sondern so vor mich hin zu schreiben, den Text also selbst laufen zu lassen und dabei 10 der Wörter einzubauen

Und ewig lockt der Ohrring

Ohne Ohrringe bin ich´s nicht. Ich besitze geschätzt hunderte in allen möglichen Materialien, in wertvollen und angeblich wertlosen. Meine Vorstellungen von Wert sind nicht unbedingt mehrheitsfähig. Es gibt aber schon Edelsteine und Halbedelsteine, die ich lieber mag als andere, Metalle, die ich anderen vorziehe. Mir kommt es auf die Freude an sie zu tragen, auf die Originalität der Verarbeitung, darauf wie sie zum Outfit passen nicht darauf, ob sich jemand fragen könnte, was die wohl gekostet haben. Meine Ohrringe gibt es in allen möglichen Ausführungen, vom absoluten Firlefanz im Kirchturmspitzen- , Pinguin- oder Unterwasserkönig-Design bis zum klassischen Stil in Gold und Diamant. Zu allen denkbaren Gelegenheiten passen irgendwelche meiner Ohrringe, ob ich zum Schwimmen im Baggersee gehe oder zum Sachertorten-Essen in ein Kaffehaus, immer baumelt etwas in meinen Ohren.

Wenn ich ohne Ohrringe unterwegs bin, so ist das ein sehr schlechtes Zeichen. Ein Hinweis darauf, dass irgendetwas gar nicht in Ordnung ist, dass ich irgendwelche gröberen Probleme habe. Mir irgendetwas schwer im Magen liegt. Luxusproblemchen schaffen es nicht, mich am Tragen von Ohrringen zu hindern. Die kürzlich erhaltene verstörende Nachricht ein in meinen Augen ungemein scheußliches  Biedermeierschränkchen geerbt zu haben, fiel zum Beispiel noch eindeutig in die Kategorie Luxusprobleme und ich hielt mich metaphorisch gesprochen an einem Paar Silber-Lapislazuliohrringen fest um dieses Erbschaftsproblemchen zu lösen. Habe ich zuwenig oder schlecht geschlafen, richte ich mich an einem Paar Ohrringe auf, wenn ich einen bergmassivhohen Stoß an Prüfungen zu bearbeiten habe, trage ich Ohrringe, die bei Kopfbewegungen ein bissl klimpern.

Gegen alles und jedes helfen Ohrringe natürlich nicht, meine sonstigen Überlebensstrategien passen hier aber nicht zum Thema.

Meine Liebe zu Schmuck, nicht nur zu Ohrringen, auch zu Ketten und Ringen wird mir hoffentlich nicht zum Verhängnis.  Nicht dass da ein falscher Eindruck entsteht, meine Schätze sind selbstverständlich alle bezahlt und es besteht nicht die geringste Chance, mich in irgendeiner Strafanstalt besuchen zu können oder mit einer Fussfessel anzutreffen. Auch wenn es die in interessantem Schmuckdesign gebe. Armbänder und Fussketten mag ich nicht so besonders. Die Armbänder stören mich bei allem und jedem und für die Fusskettchen fehlt es mir an den gazellenhaften Fussfesseln. Nettes Wortspiel übrigens. Nein, meine Befürchtungen gehen mehr in eine andere Richtung.

Las ! Où est maintenant ce mépris de Fortune

Où est ce coeur vainqueur de toute adversité

Cet honnête désir de l´immortalité,

Et cette honnête flamme au peuple non commune

Joachim Du Bellay

„Regrets, VI“ veröffentlicht 1558

Der Autor beklagt, dass er materiellen Besitz nicht mehr verachtet und ihm das ehrenhafte Streben nach Unsterblichkeit nichts mehr bedeutet.

 


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Wiener Elegie

An und für sich verbinde ich Elegien mit Herbst, November, eisigem Wind, der alles mögliche durch die Straßen treibt. Aber gestern sprang mir diese trostlose Hitze-Elegie ins Auge. Der Eckstein, gesprungen und abgeblättert, ein Relikt aus der Zeit der Pferde und Kutschen, das Tor mit abgesprungener, verblichener Farbe. Und überall die welken Blätter der Kastanien, die nichts mit kommendem Herbst zu tun haben sondern mit der Minier-Motte, die die Pracht der Kastanienalleen beendet hat. Und über dem ganzen und in jede Ritze hineindrängend der gnadenlose Sonnenschein

Für mich heißen diese Art Steine „Ecksteine“. Ich bin mir nur nicht sicher, welchen Zweck sie genau erfüllt haben. Auch Tante Google weiß es nicht, sie kennt noch nicht einmal den Begriff. Ich könnte mich nun in Recherchen vertiefen, frage aber erst mal, ob vielleicht jemand der Vorbeikommenden Hilfreiches weiß …..


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Ich habe ihn …

…. den OP-Termin. Wunschtermin, Wunschchirurg, alles fixiert. Jetzt muss ich nur noch bis Mitte Dezember durchhalten. Es wird sehr mühsam werden, aber mit einem Ziel vor Augen werde ich das schon einigermaßen gut durchleben können.

Fast freue ich mich auf die OP. Nicht auf die OP selbst, bei der ich ja zum Glück nicht bewußt dabei sein werde, aber auf das hoffentlich gelungene Ergebnis und die Zeit danach mit wiederhergestellter Mobilität. So mies wie die Lage derzeit ist, kommt mir vor, dass ich geradezu neu geboren sein werde.

Das größte Risiko meinte der übrigens äußerst freundliche und herzliche Chirurg, wäre die Infektion. Sein Krankenhaus läge da aber mit einer Rate von 1% ziemlich gut. Ob das viel oder wenig ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich halte ohnehin nichts von dieser Art von Statistiken. Was hilft eine Wahrscheinlichkeit von 1:100.000 wenn man selbst die eine Person ist?

Jede Woche gibt es eine Beratungsveranstaltung für zukünftige Patienten. Dafür werde ich mich gleich anmelden, das klingt nach einer wirklich guten Sache. Maximal zehn Tage Krankenhausaufenthalt, je nachdem wie fit man allgemein ist und wie gut die Sache sich entwickelt, es gäbe auch Leute, die nach 4 Tagen entlassen würden. Dann sollte man allermindestens 4 Wochen mit Krücken gehen und dann 3 Wochen Rehab. Das heißt nach den Semesterferien wäre die 9. oder 10. Woche und ich könnte wieder arbeiten und gerade gehen und vieles mehr.

Möge das Projekt gelingen!