la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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TROTZDEM !!

Trotzdem

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21. Station der Leseweltreise – China

Bisher bereist

 

Ich bin begeistert !

Ein echter Science-Fiction-Roman:Wissenschaft ist ein wichtiger Teil der Handlung. Nachdem der Autor Techniker ist, kann man wohl davon ausgehen, dass die wissenschaftlichen Schilderungen sich im Bereich der Realität oder zumindest im Bereich des Möglichen befinden.

Ich werde nicht die Handlung nacherzählen. Es ist ein äußerst origineller Plot, in dem Physik und Astrophysik eine Rolle spielen, ebenso wie ein Computerspiel, das in Verbindung mit einer geheimnisvollen Organisation steht. Es gibt auch eine außerirdische Zivilisation, deren Beschreibung ebenfalls ein Beweis für sehr viel Kreativität ist. Die Bedeutung der außerirdischen Zivilisation wird vermutlich im zweiten Band steigen. Cixin Liu hat seine Geschichte als Trilogie angelegt. Leider ist mir das Buch gewissermaßen zu früh untergekommen, denn der zweite Band erscheint erst im März und der dritte irgendwann.

Sehr interessant finde ich auch, dass die Handlung in China spielt und Einblicke in die neue chinesische Geschichte und Politik bietet. Cixin Liu hat Personen geschaffen, von denen einige wohl typische Erscheinungen ihrer Zeit und des eigenwilligen chinesischen Kommunismus sind.

Hier geht es zu Yvonne unserer literarischen Reiseleiterin.


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Wir ?

Gruppendynamik gehört zu den Themen, die ich wirklich faszinierend finde. Als Lehrerin habe ich ja die Möglichkeit solche Prozesse  täglich live zu verfolgen. Die sozialen Strukturen, die in einer  Schulgruppe entstehen, sind sich oft ähnlich, aber es gibt doch immer wieder Überraschungen; angenehme und unangenehme. Manchmal genügt eine Person in der Gruppe um die Motivation aller entscheidend zu beeinflussen. Aus Lehrersicht ist es ideal, wenn die tonangebende(n) Person(en) interessiert und motiviert ist/sind. Es ist die reine Freude mit so einer Gruppe zu arbeiten, da tut sich was, lernmäßig und sozial. Die Version, in der nur allseits gähnende Langeweile und Egomanie herrscht, gibt es natürlich auch. Es fasziniert mich immer wieder, wie so eine Klasse oder Gruppe, die rein zufällig alphabetisch nach den Anfangsbuchstaben der Familiennamen der Schüler*innen  zusammengestellt wurde, in kürzester Zeit eine eigene charakteristische Dynamik entwickelt.

Genauso zufällig erfolgte die Zusammensetzung der Gruppe in der ich meine Rehab absolviere. Eine viel buntere Mischung als eine Schulklasse und so oft haben wir einander auch nicht gesehen, weil es Einzel- und Gruppentherapien gibt, dennoch hat sich eine Gruppe gebildet. Eine Gruppe von in jeder Hinsicht sehr verschiedenen Menschen, die ganz verschiedene Probleme und Ziele haben. Trotzdem sagt immer wieder jemand „wir“, trotzdem haben wir schon eine Menge voneinander erfahren, trotzdem hat sich eine gewisse Solidarität entwickelt, eine gewisse Kameradschaft wenn wir gemeinsam trainieren oder Unterwassergymnastik betreiben.


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La donna è mobile oder LAT

Wenn F. Sonntags Abend nachhause fährt, weil er oder ich eine besonders stressige Woche haben werden oder aus sonst irgendeinem Grund, herrscht danach bei mir eine seltsame Atmosphäre. Weder positiv noch negativ, irgendwo dazwischen in der Schwebe. Es bringt mir immer wieder einen neuen Blick auf meine Umgebung, auf meine Lebenssituation. Es gibt Dinge, die ich lieber mache, wenn er nicht da ist und andere, bei denen er mir fehlt. Insgesamt gleicht sich das aus. Manchmal bin ich gerne allein zuhause, manchmal nicht. Manchmal schätze ich die Ruhe, nur unterbrochen von „Lärm“, den ich selbst mache und manchmal ist es mir zu ruhig. Und manchmal habe ich genau das, was ich gerade nicht möchte. Kommt auch vor, aber nicht zu oft.

Da es ja für alles eine englische Abkürzung gibt, habe ich kürzlich erfahren, dass ich eine LAT-Beziehung führe. LAT für „living apart together“. Das trifft die Sache durchaus, manchmal mehr, manchmal weniger apart und manchmal mehr, manchmal weniger together. Unabhängigkeit gepaart mit Verbindlichkeit und alles muss von beiden Seiten in balance gehalten werden. Das verhindert Monotonie, allzu eingefahrene Gewohnheiten und entspricht uns beiden sehr gut. Es ist sehr belebend, den Partner nicht als fixen Teil der Einrichtung und Umgebung zu betrachten. So eine Situation hatte ich auch schon und fand sie völlig lähmend und erstickend.

 


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Sunnys technische Optik

Hier gehts zu Sunny

Die Spiegelung technischer Optik: eine Baustelle am Fluss. Das völlige Zerfließen harter Beton- und Metallstrukturen durch die Spiegelung im Wasser finde ich ganz besonders reizvoll. Ich habe hunderte solcher Fotos, oft vom gleichen Standort aus aufgenommen und keines sieht aus wie das andere …..

Die Seilbahn auf das Zwölferhorn ist aus den Fünzigerjahren und wird gerade wieder einmal renoviert. Der Tag an dem wir oben waren, war der letzte Betriebstag vor der Schließung für die Sanierung