Leben

«Ich leb und waiß nit wie
lang, ich stirb und waiß nit
wann, ich far und waiß nit
wahin, mich wundert das
ich [so] frölich bin.»

Magister Martinus von Biberach zugeschrieben (15. Jh.).

9 Gedanken zu “Leben

  1. Das ist der (unvollständige/erweiterte) Eingangsspruch, den mein Vater für seine Gedichtesammlung gewählt hatte. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ihn lese 😁, danke dir!
    Liebe Grüße
    Christiane 😁, heute noch weitgehend offline 😎☕🍨🌞

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  2. Ganz vertraut. Bei näherer Betrachtung finde ich die Aussage „mich wundert …“ sehr seltsam: die ersten drei Verse bilden doch genau die Begründung dafür, „warum ich so fröhlich bin“.

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      1. Nein, aber genau zu wissen, wann er eintritt, würde wohl dazu führen, dass man nur auf den Termin starrt und versäumt, sich an der Zeit bis dahin zu freuen.
        Ich habe mich also auf das Nescio stärker bezogen als auf den Nebensatz.

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