Gehört Reisen zum Alltag ?

Ullis Alltagsprojekt #10

Vielmehr muss die Frage lauten „gehört Reisen zu meinem Alltag?“ Ich bin mein ganzes Leben lang gerne gereist, an verschiedene Orte, auf sehr verschiedene Arten je nach Finanz- und Interessenlage. Reisen bildet, macht selbstständig, fördert das Verständnis für andere Kulturen und und…. Durch die Mobilitätsprobleme mit der kaputten Hüfte konnte ich eine Zeit lang nicht reisen, was mir sehr gefehlt hat, aber seit März bin ich immer wieder unterwegs und die letzte Reise ging nach Norddeutschland, nach Hamburg. Man sollte meinen, dass ein Nachbarland, noch dazu ein Nachbarland mit (fast) der gleichen Sprache bekanntes Gebiet ist. Bei mir ist das nicht so. Obwohl ich ziemlich viel in der Welt herumgekommen bin, ist Deutschland bis jetzt auf meiner Landkarte ziemlich weiß geblieben.

Nun habe ich ja schon immer vermutet, dass Christiane eine liebe und kluge Person ist und war nicht besonders überrascht, diese Annahme vollinhaltlich bestätigt zu finden. Dank ihrer Informationen und Begleitung habe ich sehr viel mehr gesehen und erlebt als das sonst der Fall gewesen wäre.

Ich liebe Wasser in jeder Form und daher erschien mir Hamburg immer sehr attraktiv. Dass es aber eine soooo tolle Stadt ist …  Wir waren nicht nur in Hamburg und um Hamburg herum unterwegs sondern auch an mehreren Orten der Nordseeküste. Die paar Tage waren sehr, sehr dicht und vielfältig  mit vielen, vielen Eindrücken aller Art. Die Stadt selbst mit ihren Menschen, Gebäuden, Museen, Gewässern, die Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten zwischen Deutschland und Österreich, das Wattenmeer und die Nordseeküste. Die Verarbeitung so vieler Eindrücke wird eine Weile dauern.

                Vielen Dank, liebe Christiane, dass du dir so viel Zeit genommen hast !

Ich war natürlich auch allein unterwegs und habe mich bei den Schiffstouren, die ich mitgemacht habe notgedrungen im Massentourismusstrom bewegt. Der Hafen, die Kanäle, die Alster haben mir aber so gut gefallen, dass ich die manchmal schwer erträglichen  diversen Führer gut weggesteckt habe. Gerne wäre ich auch ein paar Tage mehr geblieben, das ging aber nicht wegen des Hotelzimmers und  im Grunde hat es so gut gepasst, denn meine Eindrucksspeicher sind ganz voll.

Hamburg gehört sicher zu den Orten, an die ich sehr gerne immer wieder fahren werde.

 

 

28 Gedanken zu “Gehört Reisen zum Alltag ?

  1. meine Eindrucksspeicher sind ganz voll, schreibst Du, und das glaube ich Dir sehr gerne bei all dem, was ich hier lese und ein klitzekleines bissel konnte ich ja schon bei Christiane herauslesen *schmunzel*
    Wundervolle Tage, ich kann es nachvollziehen und hab sehr gerne in Deinen Eindrücken gestöbert.
    Ganz herzlich, Bruni

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  2. Hach, ich lasse mich sooo gern als „lieb und klug“ bezeichnen, vielen Dank dafür! 😀
    Eine wirklich gelungene und entspannte Zeit haben wir miteinander verbracht (das geht nicht mit jeder*jedem, den ich neu kennenlerne), und ich danke dir sehr dafür, dass ich dir ein bisschen meine Stadt zeigen durfte. Ich würde mich sehr freuen, wenn das eine dauerhafte Stadtvorliebe werden würde und wir uns wiedersähen.
    Allerdings frage ich mich gerade sehr, welchen Turm du da neben der Alsterfontäne hast …
    Liebe Grüße
    Christiane, auch noch reichlich platt

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    1. Na, „lieb und klug“ ist ja auch die reine Wahrheit. Ich habe mich auch sehr entspannt und vertraut gefühlt, ganz abgesehen davon wie gut mir Hamburg und die ganze Gegend gefallen haben. Ich lebe ja auch in einer sehr schönen Stadt, aber sie ist auf völlig andere Weise schön.
      Welcher Turm das ist, kann ich leider nicht mehr sagen, ich war so auf das Wasser konzentriert, dass ich nicht darauf geachtet habe. Dieser Fontäne könnte ich stundenlang zusehen …….

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      1. Kannst du vielleicht noch sagen, wo ungefähr du gestanden hast? Es sind nicht die Petrikirche, die Jacobikirche oder das Rathaus …
        Die Finanzierung der Fontäne war mal zweifelhaft; ein Aufschrei ging durch Hamburgs Medien! Im Winter ist sie übrigens aus.

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              1. Hm. St. Katharinen, denn die Nikolaikirche kann es nicht sein, das ist die, die sich halb hinter dem Rathaus versteckt. Dann hättest du „uns“ aber um den Ring aus dem Störtebeker-Gold „betrogen“ … na, wie dem auch sei. 😉

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  3. „Hamburg gehört sicher zu den Orten, an die ich sehr gerne immer wieder fahren werde.“ Dem kann ich mich nur anschließen, mir geht’s auch so. Tolle Bilder, die Du da geschossen hast! Liebe Grüße

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  4. Wenn ich das so lese, tut es mir noch mehr leid, dass Heiko nicht am Leben geblieben ist, denn sonst würde ich jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach seit ca. 20 Jahren in der für mich schönsten Stadt leben und nicht in dem total dreckigen Berlin.

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    1. Heiko war dein Mann? Er ist schon öfter vorgekommen, deswegen frage ich jetzt einmal.
      Aus Helgoland ist nichts geworden, es war schon für Hamburg viel zu wenig Zeit. Ich werde wohl noch öfter hinfahren müssen, welch ein Jammer 🙂 😉

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      1. Nein, Heiko war der liebste Mensch meines Lebens und wäre vielleicht auch mein Mann geworden, wenn er nicht im dritten Jahr unserer Liebe an Darmkrebs gestorben wäre. Und er war Hamburger, eines seiner vielen guten Vorzüge 🙂
        Mit Nicht-Helgoland hast du nach meiner Meinung nichts verpasst.

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  5. Es ist ja noch gar nicht sooo lange her, dass ich auch jobbedingt immer wieder zwischen hier und dem Norden hin und hergereist bin, ich mochte das, auch wenn es manchmal etwas zährend war. Gerade eben war ich ja im Nordosten, zwei Tage Fahrt, zwei Tage Anwesenheit, das ist defintiv zuuu anstrengend und würde ich auch so nicht mehr machen!
    Ich liebe den Norden und ganz besonders auch Hamburg, leider komme ich nun schon seit fast 3 jahren gar nicht mehr dort hoch, dieses Mal war es ja ein Notfall … aber ich habe sehr klar gespürt, wie gerne ich noch oben geblieben wäre.
    Liebe Grüsse
    Ulli

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    1. Ich habe oft den Eindruck, dass ich mich in heißen Gegenden gar nicht auf die Landschaft einlassen kann, weil ich nur mit der Bewältigung von Hitzestreß beschäftigt bin. Dagegen im Norden ist das ganz was anderes….
      Wie sollten ein BloggerInnentreffen in Hamburg veranstalten. Juhuuuu Christiane 🙂 😉

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      1. Das könnten wir wirklich mal überlegen, dazu würde ich noch gerne Maren einladen! Ich habe ja Freundinnen und Freunde in HH, sodass ich mir über eine Unterkunft keine Gedanken machen muss 🙂

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  6. Pingback: Alltag -11- |

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