la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


Ein Kommentar

33. Station der Literaturweltreise – Schweiz

In diesem Fall bin ich nicht weit weg, aber hoch hinauf gereist:

Hier findet meine Literaturweltreise statt

Angelika Overath

„Alle Farben des Schnees“

btb-Verlag 2o13

Es handelt sich hier um ein Tagebuch der Autorin, die mit Mann und Kind 2007 von Tübingen in das Engadin zog, in den kleinen Bergort Sent. Von 1. September bis 1. September dokumentiert die Autorin ihr neues Leben im Dorf. Einerseits ist es ein persönliches Tagebuch, das die vielfältigen Interessen aus verschiedensten Lebensbereichen von Angelika Overath spiegelt, andererseits befasst es sich auch recht umfassend mit der Sozialgeschichte des Ortes und der Region.

Die Bilder aus dem Dorfleben – vor allem jene aus den Wintermonaten – werden sehr dicht und atmosphärisch geschildert. Der Alltag und das kulturelle Leben, an dem sich die Autorin intensiv beteiligt, erscheinen einem Stadtmenschen wie mir geradezu exotisch, wie aus einer anderen Welt.

Sehr interessiert haben mich auch die Berichte über das Rätoromanische. Der siebenjährige jüngste Sohn der Familie ist mitgezogen und besucht eine Schule mit Unterrichtssprache Rätoromanisch, wo er sich entgegen der Befürchtungen seiner Mutter sprachlich und sozial sehr schnell integriert. Sie selbst beginnt auch Rätoromanisch zu lernen, was die Basis ihrer eigenen Integration ins Dorfleben legt. Viele Menschen werden in dem Tagebuch beschrieben, immer aus einer positiven Perspektive.

Ein kleines, feines Buch, dessen in den Wintermonaten geschriebenen Teil ich bei der herrschenden Hitze als sehr angenehm kühlend empfunden habe.

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Krach – Bumms – Knall – Urknall – Krach

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Ein Projekt von Sunny 

Thema: Krach

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich CERN besucht habe; das Physikinstitut, dessen Kernstück der unterirdische Teilchenbeschleuniger ist, der zum Teil in der Schweiz, zum Teil in Frankreich liegt.

Das Institut selbst sah zunächst nicht besonders eindrucksvoll aus und in den Bereich des Teilchenbeschleunigers darf man als Besucher auch nicht hinunter, aber allein die Vorstellung der Forschung, die hier betrieben wird, war fantastisch. Bei CERN arbeiten mehr als Tausend Forscher, die in den Bereichen der Quantenphysik unterwegs sind, die Normalsterbliche  nicht einmal im Ansatz verstehen.

Das berühmte Higgs-Teilchen, dessen wahrscheinliche Existenz vom gleichnamigen Physiker errechnet wurde, konnte bei CERN nachgewiesen werden. In der Medizin gibt es zahlreiche Techniken, die aus der Forschung in Teilchenbeschleunigern hervorgegangen sind. Etwa die Magnetresonanz. Und damit komme ich wieder zurück zum ursprünglichen Thema: bei einer Untersuchung in der Röhre eines Magnetresonanzgerätes ist es trotz Verwendung von Kopfhörern sehr laut …

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