la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Ja ……. Jaaaaaa ………Jaaaaaaaaaa !!!

Was für ein großartiger, wunderbarer, denkwürdiger Tag: die FPÖ ist erledigt, der „Vizekanzler Strache“ samt seinem Protégé Gudenus zurückgetreten, die Koalition gekündigt, so bald wie möglich Neuwahlen. Endlich ist auch Kanzler Kunz nicht mehr darum herum gekommen, die FPÖ als nicht regierungsfähig und moralisch verkommen öffentlich wahrzunehmen. Natürlich ist das Filmen mit versteckter Kamera auch sehr bedenklich, aber bei diesem Ergebnis kann man nur dankbar sein, dass es jemand gemacht hat.

Wir sind zur Feier des Tages an die Donau, in die Wachau gefahren. Zu dem Zeitpunkt wussten wir erst, dass Strache zurückgetreten war, was uns auch schon sehr gefreut hat. Ein schöner sonniger Tag. Den F. hat es aufwärts gezogen, mich zur Donau hinunter. Als wir uns zum Abendessen im Gasthaus zum Goldenen Schiff wieder trafen, hörten wir dann die Erklärung vom Kanzler, dass er die Koalition aufkündigt. Ein Grund zum Jubeln.


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ABC-Etüden – Katzenaugen überall

Die ABC-Etüden

Wie immer bei Christiane

Die drei vorgegebenen Wörter in einen Text von maximal 300 Wörtern verpackt.

 

Im großen Sitzungssaal der UNO waren alle versammelt. Die Staatsoberhäupter sämtlicher UNO-Mitgliedsstaaten blickten nachdenklich oder auch gelangweilt in Richtung des Rednerpults; auch die Vertreterin von Groß-Felinien, eines neuen Staates, der sich vor kurzem von Papua-Neuguinea abgespalten hatte.

Wie immer in den letzten Jahren ging es fast ausschließlich um Maßnahmen gegen die katastrophalen Folgen des Klimawandels.

Die Bewohner*innen von Groß-Felinien waren besonders aufmerksame Menschen und so fiel nur der Vertreterin dieses neuen Kleinstaates auf, was sich hinter den Kulissen der Versammlung abspielte. Sie sah grüne, gelbe, blaue, rote Augen mit vertikaler Pupille im Hintergrund des Saals überall hervorlugen, hinter Vorhängen, unter Sitzen, neben Flaggen. Und an den gewagtesten und kuriosesten Orten balancierten die Miezen in Richtung des zentralen Punkts des Sitzungsaals. Schatten in Rot, getigert, marmoriert, langhaarig und lockig; schwarze, weiße, braune, beige und orange Athleten nahmen ihre Positionen ein. Die Katzenaugen leuchteten.

Als der Vertreter des mächtigsten Staats der Erde ohne sich die Mühe zu machen bis zum Rednerpult zu gehen einfach aufstand und erklärte, dass er wichtigeres zu tun hätte und sein Privatjet auf ihn warte, schlugen sie zu. Aus den Samtpfoten wurden Krallen ausgefahren, zum besseren Zielspringen kurz die Schwerkraft abgedreht und die reizenden Kuscheltiere verfuhren mit den Weltpolitikern als wären sie verirrte Mäuse, weit weg von ihrem Bau. Allerdings nahmen sie sich nur jene vor, die sich durch ihre sture Haltung allen konstruktiven Maßnahmen widersetzten. Die anderen wurden nicht nur verschont sondern geehrt, je eine schnurrende, barthaarleckende  Mieze stieg elegant über das, was von den nicht umweltbewußten Politikern noch übrig war und setzte sich auf ihren Schoß.

Die Vertreterin von Groß-Felinien lächelte träumerisch, schließlich kam sie aus einem Land, wo die Menschen nicht  nur sehr aufmerksam sondern auch sehr fantasiebegabt waren. Der nächste Redner gab rhetorisch geschliffene, unverbindliche Worte von sich, der Privatjet war längst abgeflogen.

 

 

 


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Umfärbung – ABC-Etüden

Die ABC-Etüden bei Christiane

Es soll ein Text entstehen mit einer Länge von  maximal 300 Wörtern, in dem die 3 vorgegebenen Wörter vorkommen.

Die Art des Textes kann frei gewählt werden. 

Schäbige Tische, Holzbänke und Thonet- Sessel, plüschige Vorhänge, der mit „Herr Ober“ zu betitelnde Kellner in einem auch etwas abgewetzten schwarzen Anzug, die Stimmung aber voller Funken des Geistes. Zwar fehlten heute die Maler; weder Klimt noch Kokoschka und schon gar nicht Schiele waren erschienen. Aber Sigmund Freud und Theodor Herzl politisierten in einer Ecke, die von einer prächtigen Pflanze abgeschirmt wurde. Friedrich Torberg unterhielt sich mit einer älteren Dame, die ich auf den ersten Blick für die Tante Jolesch hielt, was ja wohl nicht sein konnte. Beide bissen gelegentlich in die vor ihnen stehenden Torten, wobei die Tante Jolesch, die ja nicht die Tante Jolesch sein konnte, dreinsah als wäre das Tortenstück verdorben. Vielleicht dachte sie an ihr berühmtes Schinkenfleckerl – Rezept. Auch Arthur Schnitzler befand sich in Damengesellschaft, in zahlreicher Damengesellschaft. Sie saßen alle um ihn herum und erweckten den Eindruck irgendetwas Wichtiges von ihm zu wollen, das er aber nicht bereit war zu geben.

Dann wurde mir aber endgültig klar, dass es sich hier nicht um reales Leben handeln konnte, denn Karl Kraus und Helmuth Qualtinger standen in einer verrauchten Ecke und rezitierten abwechselnd Passagen aus „die letzten Tage der Menschheit“.

Szenenwechsel.

Nun war das Café von einer großen Gruppe von Burschenschaftern bevölkert, die Ger– mania, mit Narben im Gesicht, mittelalterlicher Kleidung  und bunten Kappen mit Bändern auf den Köpfen. Sie brauchten keine Liederbücher, sie beherrschten alle ihre Lieder textsicher, auch das über die siebte Million.

Die Stimmung hatte sich völlig verändert, jede Spur von Humor und Lebensfreude, von Klugheit und Talent hatte sich in den Nebel der Geschichte zurückgezogen. Es wurde gesoffen, gegrölt, gekämpft und es wurden die Zeiten der totalen Machtübernahme in Europa heraufbeschworen.

Leider kein Szenenwechsel, sie sind noch immer da, zahlreich und geschäftig.


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Eine deutsche Karriere

Monatelang habe ich an dem Buch gelesen, in winzigen Portionen, weil mir der beschriebene Mensch gar so zuwider war mit seiner ungebremsten Gier, seiner gnadenlosen Biederkeit, seinem skrupellosen, mörderischen Geltungsdrang und schließlich mit der beispiellos erfolgreichen Verlogenheits- und Verstellungstaktik mit der er als einziger bedeutender Nazi bei den Nürnberger Prozessen im wahrsten Sinn des Wortes seinen Kopf aus der Schlinge gezogen hat.

Auf ca 600 Seiten Text und ca 300 Seiten Quellen- und Literaturverzeichnis wird Albert Speer in allen seinen Facetten beschrieben. Magnus Brechtken hat eine minutiös recherchierte Biographie geschrieben, für Nicht-Historiker*innen bzw Leser*innen, die nicht bis ins kleinste Detail an der Person interessiert sind, vielleicht etwas zu minutiös. Ich zumindest habe vieles überblättert und dennoch eine massive Albert-Speer-Dosis abbekommen.

Zu den Qualitäten dieser Biographie zählt auch die zusammenfassende Einleitung:

„Albert Speer ist vermutlich, der am häufigsten zitierte Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts. Ein engagierter Nationalsozialist, Unterstützer Hitlers, Architekturmanager, Kriegslogistiker, Rüstungsorganisator, Mitbetreiber der NS-Rassenpolitik, eine Zentralfigur des Eroberungs- und Vernichtungskrieges: das ist der reale Albert Speer bis 1945.

In der Nachkriegszeit hat sich ein anders Bild von ihm verbreitet. Hier erscheint Speer meist als verführter Bürger, unpolitischer Technokrat, als fleißiger Fachmann, der vor allem seine Arbeit im Sinn hatte und dabei wenig wahrgenommen haben wollte, von den Verbrechen, die sich um ihn herum ereigneten, während er in Wahrheit mit der SS paktierte, Zwangsarbeiter in den Tod trieb und europaweit die Kriegsrüstung organisierte. Allenfalls dunkle Ahnungen habe er gehabt von dem, was doch vor seinen Augen und nicht selten auf seine direkte Initiative hin geschah.

Es war die Legende vom unwissend-arglosen Bürger Albert Speer auf der schuldfreien Seite der Geschichte. Auf der anderen standen die ungehobelten Parteimänner mit ihrem lauten Benehmen und den groben Visagen. Das waren „die Nazis“. Irgendwie war er in deren Nähe geraten.

(…)

Nach dem Einsatz für den Nationalsozialismus und der Täterschaft als Verbrecher strebte Speer die Interpretationsherrschaft über die Geschichte an um alles, was er getan hatte, umerzählen, vernebeln, in ablenkenden Fabeln auflösen zu können. In beiden Rollen war Speer ebenso energisch wie erfolgreich.

Gerade deshalb ist Speers Karriere exemplarisch, eine deutsche Karriere im 20. Jahrhundert, die bis in die höchsten Sphären der Macht führte, an die Schalthebel einer europäischen Kriegsmaschinereie mit Millionen Arbeitern und Soldaten und einem Arsenal von Waffen, wie sie in der Weltgeschichte zuvor nicht eingesetzt worden waren. Speer sorgte für die Verlängerung des Kriegs um Jahre, opferte dabei unzählige Menschen, um den Sieg des Nationalsozialismus zu erreichen und sah sich in der Endphase des Kriegs sogar ernsthaft als möglichen Nachfolger Hitlers.

(…)

Nimmt man die nationalsozialistische Herrschaft als Ganzes in den Blick und befreit man sich von der Täuschung, dass „die Nazis“ etwas „Fremdes“ waren, eine mysteriöse Macht, die das Land im Jänner 1933 irgendwie von außen überwältigte und im Mai 1945 wieder verschwand, wird klar, Albert Speer war einer von zahllosen Deutschen, die Nationalsozialisten sein wollten, die ihr Leben und ihr Streben danach ausrichteten. Sie wollten Hitler und damit auch sich selbst zur Macht verhelfen. Speer ragte heraus und ist doch zugleich exemplarisch für all jene, die sich mit ähnlichen, wenngleich bescheideneren Ambitionen so wie er für den Nationalsozialismus engagierten, ihn trugen und gestalteten.

nach Magnus Brechtken „Albert Speer, eine deutsche Karriere“ Siedler Verlag, München: 2017. p. 9, 10


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Schüssel I und Schüssel II – ABC-Etüden

Die ABC-Etüden bei  Christiane

Es soll ein Text entstehen mit einer Länge von  maximal 300 Wörtern, in dem die 3 vorgegebenen Wörter vorkommen.

Die Art des Textes kann frei gewählt werden.

Der österreichische Bundeskanzler Schüssel, war bei den Linken nicht nur wegen seiner eigenen Person unbeliebt sondern auch wegen der Tatsache, dass er die FPÖ in die Regierung geholt hatte. Diese Unbeliebtheit trieb manchmal auch sehr extreme Blüten wie im Haus von Bekannten, wo das Wort „Schüssel“ und damit auch „Salatschüssel“ tabu geworden war.

Ein Salatbuffet gab es an einem Abend. Seidiges Tischtuch, schöne Keramik, sehr viele Schüsseln, die nicht genannt werden durften. Na ja, so halb im Ernst.

– Gibst du mir bitte diesen äh…  Salatbehälter dort.

– Sollen wir das große blaue Salatdings nehmen oder lieber die zwei kleineren

– Habt ihr euch wirklich eine Sateliten äh … antenne zugelegt?

– Wir waren kürzlich im Shop der Gmundner Keramikfabrik. Es gibt ein paar neue Designs auf Tellern, Häferl und Sch ….. äh sonstigen Produkten.

– So ein schönes Riesenhäferl ohne Henkel und mit Salat drin.

-Der Bambussprossensalat passt farblich so gut zu seiner ……. Umgebung.

Alle Anwesenden liefen zu Höchstform auf. Die sprachlichen Mäander waren auch ganz lustig für einen Abend von den „konkaven Salatserviervorrichtungen“ bis zu den „Keramikteilen, die eindeutig zu groß zum Trinken sind“, haben wir uns einiges einfallen lassen. Aber jahrelang! Es gab schließlich ein Kabinett Schüssel I und ein Kabinett Schüssel II. Ob auch bei den zahlreichen Gerichtsverhandlungen, die die vielfältigen Betrugsaffairen dieser Zeit aufarbeiten das Wort „Schüssel“ tabu ist ? Falls ja, dann aus völlig anderen Gründen als beim Salatbuffet.

Ich habe diese Familie aus den Augen verloren, frage mich aber öfter, ob sie das System des sprachlichen Negierens der Realität auch für Kanzler Kurz übernommen haben. Stelle ich mir auch recht mühsam vor. „Ich mache einen …… nicht langen Spaziergang“, „kannst du kurz …..äh ….. einen Moment die Schüssel halten.

 


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Freitag, 11.1.2019

Beklemmend beginnt das neue Jahr in der Politik. Die Regierung hat ein neues System der Sozialhilfe oder Mindestsicherung oder wie immer sie es nennen möge ausgetüftelt und die Stadt Wien weigert sich, es durchzuführen. Eine Verfassungsklage hängt in der Luft. Die unsägliche Sozialministerin, die bisher in praktisch allen ihren wichtigeren öffentlichen Äußerungen von ihrem Parteichef zurück gepfiffen wurde, weil offenbar auch in der FPÖ die Inkompetenz ihre Grenzen hat, lächelt bzw sie verzieht ihre Gesichtsmuskeln in einer Weise, die bei den meisten Menschen ein Lächeln erzeugt. Die regierende Koalition hält sich zugute, dass sie niemals in der Öffentlichkeit streitet. Dafür gehen die schon vorhandenen Gräben in der Gesellschaft immer weiter auf, wenn nicht sogar neue erzeugt werden.

Ich bin ja momentan irgendwie fern von allem, im goldenen Käfig, aber ich merke schon wie die Energie langsam zurückkommt und mit der Energie auch wieder das Interesse an der Welt.


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Reporter ohne Grenzen

Liebe Freund*innen der Pressefreiheit,

wir wünschen Ihnen alles Gute für das neue Jahr 2019. Gleichzeitig möchten wir heute an die mehr als 80 Journalist*innen erinnern, die im vergangenen Jahr in Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet wurden. Hier finden Sie unsere Jahresbilanz 2018, in der wir diese und andere Zahlen zu Gewalt und Übergriffen gegen Journalist*innen ausführlich erläutern.

Wir werden uns auch im Jahr 2019 dafür einsetzen, dass die Menschen hinter diesen Zahlen nicht namenlos und die Verbrechen an ihnen nicht straflos bleiben.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Spenden und Mitgliedsbeiträge! Wir sehen uns im neuen Jahr. Es wird übrigens unser Jubiläumsjahr: Reporter ohne Grenzen wird 25 Jahre alt. Aber dazu dann mehr – in 2019!

Herzliche Grüße
Ihr Team von Reporter ohne Grenzen

 

AFGHANISTAN: 25. April Arghand Abdolmanan, Journalist | 30. April Tokhi Yar Mohammad, Kameramann | 30. April Hananzavi Ebadollah, Journalist | 30. April Kakeker Sabvon, Journalist | 30. April Darani Maharam, Journalist | 30. April Rasoli Ghazi, Kameramann | 30. April Rajabi Noroz Ali, Journalist | 30. April Fezi Shah Marai, Journalist | 30. April Talash Salim, Journalist | 30. April Salimi Ali, Journalist | 30. April Shah Ahmad, Journalist | 22. Juli Akhtar Mohammad, Medienassistent | 5. September Faramarz Samim, Journalist | 5. September Ahmadi Ramaz, Journalist | 18. Oktober Inghar Mohammad Salim, Journalist | 4. Dezember Kandehar, Medien - assistent – BANGLADESCH: 11. Juni Shahjahan Bachchu, Bürgerjournalist – BRASILIEN: 16. Januar Ueliton Bayer Brizon, Journalist | 17. Januar Jefferson Pureza, Journalist | 21. Juni Jairo Sousa, Journalist | 16. August Marlon de Carvalho Araújo, Journalist – INDIEN: 25. März Vijay Singh, Journalist | 25.März Navin Nischal, Journalist | 26.März Sandeep Sharma, Journalist | 15. Juni Shujaat Bukhari, Journalist | 30. Oktober Chandan Tiwari, Journalistin | 30. Oktober Achyutananda Sahu, Journalist – INDONESIEN: 10. Juni Muhammad Yusuf, Journalist – JEMEN: 22. Januar Mohamed al Qadesi, Journalist | 27. Januar Oussama Salem, Blogger | 13. April Abdullah al Qadri, Journalist | 17. Mai Ali Abu al Haya, Blogger | 2. Juni Anwar ar-Rokn, Journalist | 1. August Issa al-Nuaimi, Journalist | 30. August Ahmed al Hamzi, Journalist | 20. September Omar Ezzi Mohammed, Medienassistent – KOLUMBIEN: 12. April Javier Ortega, Journalist | 12. April Paul Rivas, Fotograf | 12. April Efraín Segarra, Medienassistent – MEXIKO: 13. Januar Carlos Domínguez Rodríguez, Journalist | 5. Februar Pamela Montenegro, Bürgerjournalistin | 21. März Leobardo Vázquez Atzin, Journalist | 15. Mai Juan Carlos Huerta, Journalist | 29. Mai Héctor González, Journalist | 29. Juni José Guadalupe Chan Dzib, Journalist | 27. Juli Rubén Pat, Journalist | 5. August Rodolfo García González, Blogger | 21. September Mario Gómez, Journalist – NICARAGUA: 21. April Ángel Gahona, Journalist – PAKISTAN: 27. März Zeeshan Ashraf Butt, Journalist | 23. August Abid Hussain, Journalist | 16. Oktober Sohail Khan, Journalist – PALÄSTINENSISCHE GEBIETE: 7. April Yaser Murtaja, Journalist | 25. April Ahmed Abou Hussein, Journalist – PHILIPPINEN: 1. Mai Edmund Sestoso, Journalist | 7. Juni Dennis Denora, Journalist | 20. Juli Joey Llana, Journalist – SAUDIARABIEN: 2. Oktober Jamal Khashoggi, Journalist – USA: 28.Mai Michael McCormick, Journalist | 28. Mai Aaron Smeltzer, Fotograf | 28. Juni Gerald Fischman, Journalist | 28. Juni Rob Hiaasen, Journalist | 28. Juni John McNamara, Journalist | 28. Juni Wendi Winters, Journalistin – SLOWAKEI: 25. Februar Ján Kuciak, Journalist – SOMALIA: 26. Juli Abdirisaq Qasim Iman, Journalist | 18. September Abdirizak Said Osman, Journalist – SYRIEN: 6. Februar Fouad Mohammed al Hussein, Blogger | 18. Februar Khaled Hamo, Tontechniker | 20. Februar Abdul Rahman al Yacine, Freier Journalist | 12. März Bashar al-Attar, Fotograf | 14.März Ahmed Hamdan, Blogger | 22.März Sohaib Aion, Freier Journalist | 30. Mai Moammar Bakkor, Blogger | 16. Juli Mostafa Salama, Journalist | 10. August Ahmed Aziza, Blogger | 23. November Raed Fares, Blogger | 23. November Hamoud Jneed, Blogger – ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK: 30. Juli Orchan Dschemal, Journalist | 30. Juli Kirill Radschenko, Kameramann | 30. Juli Alexander Rastorgujew, Dokumentarfilmer