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15-Stunden-Tage

Das Bild ist vom Vorjahr um diese Jahreszeit. Derzeit bin ich nur auf nützlichen Wegen unterwegs, um zu arbeiten um nötige Dinge zu besorgen und zu erledigen, um vieles abzuschließen oder einzuleiten. Aus der Stadt komme ich in den nächsten Wochen wohl auch nicht hinaus. Die Straßen sind hart, die Häuser auch und alles ist mühsam, anstrengend und energieraubend. Noch drei solche Tage, dann werde ich alles abgeschlossen haben und zunächst einmal beruflich bis auf weiteres loslassen können.

 

Woche 17 vor der OP

Vielleicht doch etwas früh um mit dem Countdown zu beginnen, aber heute habe ich die letzten Weichen gestellt: den Termin für die OP-Vorbereitung vereinbart und beschlossen, dass ich mir im Krankenhaus ein Einzelzimmer leiste.

Ansonsten muss ich nur noch einen Haufen Befunde machen lassen, aber dafür ist es noch viel zu früh und einmal zu der Info-Veranstaltung gehen, die jede Woche stattfindet. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es gut ist so lange zu warten. Die Überlegung, dass jede OP im Winter besser ist als im Sommer hat sich nicht geändert, nur ist es doch noch ziemlich lang bis Dezember und ich bin jetzt schon eher schlecht zu Fuß. Sollte mein Stundenplan Vormittag- und Abendunterricht am selben Tag vorsehen, wird das extrem mühsam.

Aber was soll´s, ich lasse die Dinge auf mich zukommen, was geht, geht und was nicht geht, wird eben nicht stattfinden. Ich bin bereit, mich zu bemühen, aber nicht mich zu quälen. Ich habe den Termin auch als maximal günstig für die schulischen Abläufe gewählt, weil ich meinen Kollegen nicht antun möchte schon wieder lange für mich supplieren zu müssen. Wenn´s aber nicht anders möglich wäre als die OP vor zu verschieben , müssten sie halt in den sauren Apfel beißen.