la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Kleine Freuden auf dem Mitmachblog

Kleine Freuden sind um so vieles verlässlicher als ihre großen Verwandten. Man muss nur die Augen aufmachen und schon sieht man mit ziemlicher Sicherheit etwas, was Freude macht und wenn es nur ein Regentropfen auf einem Blatt ist, die schöne Form eines Steins in einer Mauer, eine leuchtende Farbe, ein Muster aus Dingen, die üblicherweise keine Muster bilden, ein auf dem Wasser treibender Zweig, der ungewöhnlich geformt ist und und…  Die Ohren kann man natürlich auch in Position bringen; Wind- und Wassergeräusche, Vögel, Stimmen, Musik natürlich, auch die Geräusche der Stadt können Freude machen.

Den Tastsinn darf man in unserer Gesellschaft nur bedingt einsetzen, aber in der Begegnung mit bekannten, befreundeten und geliebten Menschen kommen dann auch die haptischen Typen auf ihre Rechnung. Haut an Haut bewirkt vieles …

Menschliche Begegnungen bieten vielfältigste Möglichkeiten für kleinere und größere Freuden, allerdings auch für kleineren und größeren Ärger; das ist Glückssache. Die Kollegin, die meist unleidlich und negativ ist, kann genauso sein wie sonst oder aber ausnahmsweise positiver drauf sein. Der Cousin, den man ewig nicht gesehen hat, ist noch so nett wie früher oder hat sich in einen geifernden Ungustl verwandelt. Freundliche Begegnungen mit unbekannten Menschen können sehr inspirierend sein, oder man wird – kurzfristig – zum Menschenhasser.

Kleine Dinge, kleine Freuden, die das Leben ausmachen. Oft ist das Glücksgefühl dazu viel größer als die Freuden selbst. Wer immer nur auf die ganz großen Momente wartet, versäumt sein Leben.

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RESILIENZ …

… denke ich, wenn ich sehe wie einige kleine Flüchtlingskinder apathisch herumsitzen und andere fröhlich ihre Umgebung erkunden. Resilienz, eine Eigenschaft, die jemanden zum Krisenbewältiger, Lebenskünstler  und Stehaufnännchen macht.

Möglicherweise ist Resilienz zumindest teilweise genetisch bedingt, ebenso wie das Glücklichsein. Es gibt Gehirnforscher, die meinen, dass ein sehr beträchtlicher Anteil der Fähigkeit wegen Kleinigkeiten glücklich zu sein ebenfalls genetisch bedingt ist. Wohl wären positive Lebenseinstellungen zu erlernen, das Gehirn formbar, aber einige Menschen müssten eben beim Training zum Glücklichsein bei einem sehr viel niedrigeren Level beginnen als andere.

Spannend und nachzulesen bei Stefan Klein „Die Glücksformel“

(…) es ist weniger wichtig, was man erlebt, als wie man es erlebt. Das mag einleuchtend ja sogar trivial klingen und doch haben sich überraschend viele Sprüche und vermeintliche Lebensweisheiten in unser kollektives Bewußtsein eingeschlichen, die genau das Gegenteil verkünden.“ p. 222

Tja, und ich bin glücklich darüber, dass ich eine Menge Resilienz abbekommen habe …