Schlagwort: Fotos

Herzlichen Dank …..

… an beide Kommentatoren meines Nebelbilds. 16:9 ist, vermute ich, ein Querformat ? Alles Gesagte leuchtet mir ein, die Ausrichtung eines Bildes an bestimmten Linien, die Fragestellung, was eigentlich dargestellt werden soll…

Ich merke bei diesen Fragestellungen, wie absolut un-rational ich an das Fotografieren herangehe, obwohl ich ansonsten ein durchaus rational-denkender Mensch bin. Ich überlege mir beim fotografieren eigentlich gar nichts. Ich beginne gerade erst, mich mit Belichtung zu beschäftigen.

Das Fotografieren ist für mich eine Erholung vom Rationalen, Geplanten, eine-bestimmte-Wirkung- haben-sollenden. Das Motiv springt mich an. Wenn mich nichts anspringt, versuche ich erst gar nicht irgendetwas zu fotografieren, weil ich schon weiß, dass da nix draus wird. Oder zumindest nichts, was mir irgendetwas sagt.

Das Erlernen von Fototechnik im weitesten Sinn interessiert mich sehr. Ich denke, dass ich da – gewissermaßen im Vorfeld bzw bei der Manöverkritik nachher – sehr viel profitiere und ich finde auch die Analyse vorhandener Fotos sehr spannend. Mein Plan dabei ist es, diese Dinge so zu verinnerlichen, dass ich im Moment des Abdrückens nicht darüber nachdenken muss. Ich sehe mich überhaupt nicht dabei, vor einem Motiv zu stehen und darüber nachzudenken, wie ich´s angehen soll. Das würde mich richtig verdrießen. Ich möchte mit dem Motiv „Kontakt aufnehmen“  und abdrücken und dabei sollte im Idealfall eine genaue Abbildung dessen entstehen , was ich gesehen habe. Ich weiß, ein ganz bescheidener Anspruch *grins*

Große Pläne eben ….. Eigentlich bin ich aber so im Großen und Ganzen mit vielen meiner Fotos ganz zufrieden. Ich sehe nur, dass sich die Darstellung mit einigen technischen Kenntnissen beträchtlich verbessern ließe und beschäftige mich daher in letzter Zeit damit.

Also, bitte, bitte weiter kommentieren  ❤ ❤

Vom Gleichgewicht zwischen Virtuellem und Realem

Kürzlich habe ich mich bei dem Gedanken überrascht, dass es gar nicht der Mühe wert wäre, an einem bestimmten Ereignis teilzunehmen, wenn ich meine Kamera nicht mitnehmen würde.

Das hat mich erschreckt.

Niemals möchte ich dazu kommen die Qualität von gelebter, erlebter Zeit danach zu beurteilen, wie gut die Bilder davon geworden sind. Eine wirklich schlimme Vorstellung …

Fazit ? weniger fotografieren ? weniger bloggen ? Bewußter mit der Frage umgehen ? Wohl letzteres …