la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Herzlichen Dank …..

… an beide Kommentatoren meines Nebelbilds. 16:9 ist, vermute ich, ein Querformat ? Alles Gesagte leuchtet mir ein, die Ausrichtung eines Bildes an bestimmten Linien, die Fragestellung, was eigentlich dargestellt werden soll…

Ich merke bei diesen Fragestellungen, wie absolut un-rational ich an das Fotografieren herangehe, obwohl ich ansonsten ein durchaus rational-denkender Mensch bin. Ich überlege mir beim fotografieren eigentlich gar nichts. Ich beginne gerade erst, mich mit Belichtung zu beschäftigen.

Das Fotografieren ist für mich eine Erholung vom Rationalen, Geplanten, eine-bestimmte-Wirkung- haben-sollenden. Das Motiv springt mich an. Wenn mich nichts anspringt, versuche ich erst gar nicht irgendetwas zu fotografieren, weil ich schon weiß, dass da nix draus wird. Oder zumindest nichts, was mir irgendetwas sagt.

Das Erlernen von Fototechnik im weitesten Sinn interessiert mich sehr. Ich denke, dass ich da – gewissermaßen im Vorfeld bzw bei der Manöverkritik nachher – sehr viel profitiere und ich finde auch die Analyse vorhandener Fotos sehr spannend. Mein Plan dabei ist es, diese Dinge so zu verinnerlichen, dass ich im Moment des Abdrückens nicht darüber nachdenken muss. Ich sehe mich überhaupt nicht dabei, vor einem Motiv zu stehen und darüber nachzudenken, wie ich´s angehen soll. Das würde mich richtig verdrießen. Ich möchte mit dem Motiv „Kontakt aufnehmen“  und abdrücken und dabei sollte im Idealfall eine genaue Abbildung dessen entstehen , was ich gesehen habe. Ich weiß, ein ganz bescheidener Anspruch *grins*

Große Pläne eben ….. Eigentlich bin ich aber so im Großen und Ganzen mit vielen meiner Fotos ganz zufrieden. Ich sehe nur, dass sich die Darstellung mit einigen technischen Kenntnissen beträchtlich verbessern ließe und beschäftige mich daher in letzter Zeit damit.

Also, bitte, bitte weiter kommentieren  ❤ ❤


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Von der Stille auf dem Lande

Bei absoluten Frühlingstemperaturen fuhren wir aus dem Wiener Nebel ein Stück hinauf  nach Kirchberg an der Pielach und fanden blauen Himmel und absurd hohe Temperaturen vor. Nachdem F. und ich nicht das gleiche Wandertempo haben und ich obendrein wild entschlossen war zu fotografieren, haben wir beide unsere eigenen Wege beschritten und so nahm die Stille großen Raum ein bei meinem Sonntagsspaziergang.

Stille in einem Innenraum ist oft schwer zu ertragen, sie kann dröhnen und schreien.

Ganz anders ist das mit der Stille in der freien Natur. Sie entspannt, sie öffnet Raum, sie ist freundlich und energetisierend.

Das Licht war einerseits großartig und ich habe den unendlich langen Schatten nachgespürt, aber ein guter Teil der Bilder ist entweder über- oder unterbelichtet. Ich habe auch ständig den ISO verändert, weil der Unterschied zwischen Licht und Schatten so gewaltig war.

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Es war so eine Freude wieder einmal zu fotografieren. In den letzten Wochen war ich einerseits krank und andererseits ziemlich überarbeitet. Der heutige  schöne Tag hat meinen Kopf etwas geleert und die Balance zwischen Denken und Sinneswahrnehmungen wieder verbessert.

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