la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Gesundheitliche Probleme, die mit fortschreitendem Alter immer besser werden ?

Zu meinem Erstaunen gibt es das tatsächlich und obendrein bin ich selbst stolze Besitzerin eines solchen. Vor ein paar Monaten hatte ich ja endlich einen angenehm empathischen, vernünftigen kompetenten Orthopäden gefunden. Selbstverständlich führt er nur eine Privatpraxis, aber das nur nebenbei, das ist eben so. Aber er ist Oberarzt an einer der beiden orthopädischen Kliniken in Wien und bietet mir damit im Bedarfsfall schnellen Zugang zu guter medizinischer Versorgung. Die ja,hoffentlich, nicht notwendig sein wird. Dieser Orthopäde also hat mich mit der Diagnose überrascht, dass ich einen Gleitwirbel hätte und dass bei diesem Problem die Zeit für mich arbeiten würde. Außerdem könne man durch gezielte Übungen für die Muskulatur weitere Eskapaden des Wirbels verhindern oder wenigstens in Grenzen halten.

Gestern habe ich mich wiedeer beim Kieser Training angemeldet. Das macht mir wirklich Spaß. Allein schon der Blick in das Studio bei der Anmeldung hat mich so motiviert, dass ich am liebsten gleich angefangen hätte. Das Kieser Training wird mir sicher wieder viel Freude machen und der Muskulatur insgesamt gut bekommen. Leider meinte aber der Superorthopäde, dass  Kieser Training im Prinzip sehr gut wäre, aber für mein konkretes Problem nichts bringen würde.

Trotzdem freu ich mich drauf. Auf das wunderbare Gefühl nachher, wenn alle Muskeln ganz warm sind und ich immer den Eindruck habe, dass ich einerseits ganz fest am Boden stehe und andererseits ganz leicht und flexibel bin …


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MONDGRAS – August 15 – 3 – hinter mir

Fast HINTER MIR habe ich einen sehr feinen Sommer. Trotz der 5 Hitzewellen in Wien, von denen ich 3,5 mitgemacht habe, war alles sehr abwechlungsreich und genußvoll. Vor allem im Vergleich zum vorigen Sommer, den ich fast ausschließlich damit verbracht habe, meine mysteriösen Rückenprobleme wieder in den Griff zu bekommen. Inzwischen habe ich eine Diagnose – nein, das ist nicht selbstverständlich – und das erleichtert die Sache schon.

Eines meiner Lieblingsfotos des fast HINTER MIR liegenden Sommers. Atlantikenergie

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Busse und Freiheit

Ich habe es sehr genossen, mit öffentlichen Bussen und Fähren unterwegs zu sein. Mein neuer Koffer, der dank seiner vier 360° Räder richtig „bei Fuß“ geht, hat mir auch noch die Illusion vermittelt, mit nicht mehr Gepäck unterwegs zu sein, als ich selbst tragen kann. So ganz gestimmt hat das natürlich nicht, aber jedes mal wenn ich den Koffer doch irgendwo hinauf- oder herunterheben musste, hat sich ein hilfsbereiter Mensch gefunden, der/die das für mich gemacht hat. So wurde meine Wirbelsäule so geschont wie nur irgend möglich. Vielen Dank an die vielen freundlichen Menschen in Irland und Wales ❤

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Immer habe ich Menschen bewundert, die mit dem allergrößten Vertrauen in die Welt im allgemeinen und die Mitmenschen im Besonderen durchs Leben gehen und sich selten oder gar nicht davor fürchten, irgendeiner Situation nicht gewachsen zu sein. Ich habe lange nicht geglaubt, dass ich das auch kann. Aber mit viel Freude und noch mehr Verwunderung bemerke ich immer wieder, dass ich dieses Urvertrauen in die Welt offenbar auch habe. Es ist ein zutiefst befriedigendes Gefühl einen Schritt nach dem anderen zu machen, eine Sache nach der anderen zu erledigen und zu erleben und sich dabei kompetent und ….. ja, irgendwie sicher und getragen zu fühlen.

Nach meinen beiden Wirbelsäulenproblemen im vorigen Sommer und dann wieder zu Ostern hatte ich Angst, dass es wohl mit dem Alleinreisen nicht mehr so gut gehen würde. Aber es hat sich somit herausgestellt, dass es doch wieder/noch geht und das hat mich richtig glücklich gemacht.

IMG_4274 die wunderbaren, kühlen, pastelfarbigen Strände und die dramatischen Himmel …IMG_4078Und ich entschuldige mich bei allen, deren Kommentare ich nicht beantwortet habe. Es war nicht, weil ich sie nicht geschätzt hätte, sondern einfach weil mich die kleine Handytastatur genervt hat.


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Völlig irrationale Angst

Ich finde es ja selbst absurd, aber Tatsache ist, dass ich mich ganz heftig vor dem ersten Ferientag, sprich dem kommenden Samstag fürchte. Vor einem Jahr, am ersten Ferientag im Juli haben meine Lendenwirbel heftig geknackst. Das war äußerst schmerzhaft, ich bin sogar mehrmals an Infusionen mit schmerzstillenden Mitteln gehängt und konnte mich gut 6 Wochen lang sehr schlecht bewegen. Der Sommer war ziemlich versaut.

Das mir genau das gleiche auch kurz vor den Osterferien passiert ist, also Ende März. blende ich einmal aus. Schließlich brauche ich im März nächsten Jahres auch noch was, wovor ich mich fürchten kann …

Also bin ich derzeit heftig mit Fürchten beschäftigt. Zwar habe ich auch das Schuljahr abgeschlossen, mit unendlich viel digitalem Papierkram und mein Leben ziemlich gut im Griff, aber das heißt ja nicht, dass nicht jederzeit so ein kleines Verschieben der Wirbel große Wirkungen erzielen kann.

Allein schon das Fürchten führt zu einer Verspannung der Rückenmuskulatur, die wiederum ………… und so weiter …….


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Mein allerallerintimster Begleiter derzeit

derjenige, der mich höchstens minutenlang verläßt, wenn überhaupt, derjenige, der mich effektiv jeden Schritt begleitet, wohin immer ich auch gehe, an den ich wegen seiner dauernden Präsenz auch ununterbrochen denke, der mich in allen Entscheidungen umfassend berät, wenn auch nicht unbedingt zu meiner Zufriedenheit, derjenige, der mich leider nicht und nicht verlassen möchte, obwohl ich schon sehr massive Andeutungen gemacht habe, dass ich ihn eigentlich sehr gut entbehren könnte, jetzt und für den Rest meines Lebens, dieser absolut treue, auschließlich mit mir beschäftigte 24Stunden- Gefährte, den ich undankbarerweise dringend loswerden möchte ist mein leicht verklemmter linker Ischiasnerv.

Aber es wird mir schon gelingen ihn wieder an seinen Platz zu verweisen, hoffentlich bald !


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ATLANTIK UND TULPEN WÄRE …

… das Motto meiner Osterferien gewesen. Ich wollte nach Holland fahren. Alles war gebucht, Flug und Hotel. Tja und dann hat mir wieder einmal die Wirbelsäule einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Es ist nicht besonders schlimm, trotzdem habe ich alles abgesagt und storniert.Immerhin war ich schon klüger und hatte eine Stornoversicherung abgeschlossen, die mir den Flug zu 90% ersetzt und booking.com bzw das von mir gebuchte Hotel haben sich als extrem kulant erwiesen und haben mir obwohl ich außerhalb der vereinbarten Frist storniert habe 0 € verrechnet und nicht einmal eine Stornogebühr. Wirklich sehr großzügig.

Trotzdem sitze ich zuhause. Noch dazu bei Sturm, Hagel, Schnee, Regen und sehr bescheidenen Temperaturen. Der Gedanke „im Grunde hätte ich vielleicht doch fahren können“ versucht sich aufzudrängen. Ich schaue ihn aber immer so böse an, dass er es vorübergehend wieder aufgibt 🙂

In Holland wäre das Wetter auch nicht viel anders, die Temperaturen im einstelligen Bereich und Wind bei Spaziergängen am Sandstrand ist auch nicht eben angenehm. Aber der Atlantik und die Tulpen und Harlem kenne ich noch nicht und die Deiche und die Windmühlen und die Museen *seufz*. Aber es bringt ja nichts …. Ich lasse das Thema also los und schließe die Tür. Die Türangeln kreischen etwas dabei und der herumliegende Sand macht es auch nicht einfacher, aber es gelingt.

Jetzt gehe ich eine halbe Stunde meditieren, nicht am Kissen sondern am Sessel, aber das ist ja zum Glück nicht das Ausschlaggebende dabei.