la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


8 Kommentare

Im Fenster des Altenheims

Er hat mich berührt, dieser kaputte Blumentopf im Fenster des Altenheims. Überall anders hätte ich ihn als lebensphilosophisch, kreativ oder eben einfach kaputt gesehen. Aber nicht im Fenster des Altenheims. Dort wurde er mir zur riesengroßen Projektionsfläche für so manches …..


5 Kommentare

Das letzte Eis

Ich bin noch nicht wirklich im Frühling angekommen. Zumindest fotografisch. Vor ein paar Tagen war es hier noch eiseskalt und Teiche und Bäche gefroren. Und weil ich doch  bei Wasserfotos nie widerstehen kann, bin ich mit eiskalten Fingern herumgelaufen und habe Eis fotografiert.

Es wird nun aber wohl doch wirklich Zeit den blog auf Frühling umzustellen und umzudekorieren. Das ist aber am Laptop etwas mühsam und …. naja spätestens in einer Woche.


10 Kommentare

Freitag 21.2.19 bis Sonntag 24.2.19

Freitag war ein sehr intensiver Reha-Tag. Ich wurde durch so ziemlich alle Arten von Turnen und Training gejagt. Die Frage, ob man in der Rückenmuskulatur einen Muskelkater haben kann, hat sich auch geklärt: ja, kann man und ja, habe ich. Leider hat sich für meine Lieblingsrehagenossin von voriger Woche kein Ersatz gefunden. Es gibt eine Menge netter Leute, aber so richtig auf der gleichen Wellenlänge bin ich mit niemandem. Macht ja auch nichts, ich bin ja nicht hier um Freundschaften zu schließen.

Dafür war mein Samstagstreffen schön und interessant. Nach Lelia, Esmeralda und Antonio in Portugal und Ingrid und Veronika im Waldviertel habe ich mich mit einer Teilzeit-Badenerin getroffen und einen inspirierenden, entspannten Nachmittag und Abend verbracht. Dafür, dass ich eigentlich nie die Absicht hatte die Blogerei  mit dem Leben zu verbinden, sind sechs gelungene Treffen ein echter Gewinn.

Ich habe auch ein bisschen ganz junge Kunst gesehen, was in Baden nicht unbedingt der Mainstream ist und eine Anregung für eine Abendveranstaltung bekommen. Die Wiederaktivierung von kulturellem Leben gehört eigentlich auch zu meinem Reha-Programm, schließlich bin ich monatelang immer nur zwischen Arbeit und zuhause hin- und hergefahren und mehr war mit der kaputten Hüfte nicht möglich, dann vier Wochen Krücken. Aber zur völligen Gesundung gehört ganz eindeutig auch eine Wiederaufnahme von sozialem und kulturellem Leben.

Am Sonntag kam der F vorbei, der noch nicht oft in Baden war und es bot sich mir die seltene Gelegenheit mich besser auszukennen als meine Begleitung. Eine äußerst seltene Gelegenheit, weil mein Orientierungssinn unterirdisch ist und mit einem dreidimensionalen Universum eigentlich überfordert.