Schlagwort: Ausflüge –

macro pour Sylvain

MACRO

Une petite araignée qu´on a trouvé sur le toit de la voiture et qui nous a accompagné un peu

Wir haben sie auf dem Autodach gefunden und sie hat uns ein Stück begleitet

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Paleicas Magic Letters – Z wie zauberhaft

Paleicas Projekt  ist beim „Z“ angekommen. Z wie „zauberhaft“.

„Zauberhaft“ ist aber ein Wort, das ich nicht leiden kann.

Deswegen nenne ich meinen Beitrag „verzaubert“.

Das ist die Pielach, ein kleiner Fluß in Niederösterreich. Aber bei näherer Betrachtung …

Wie verzaubert erscheint vieles, wenn man genau hinsieht. Ich halte Fotografie überhaupt für ein Mittel um die Schönheit der Welt an den unwahrscheinlichsten Stellen zu sehen und zu genießen. Verzaubert heißt wohl, dass ein Stück Irreales in die reale Welt übergeschwappt ist. Wobei ich nicht glaube, dass man die sogenannte reale Welt ganz klar von der irrealen Welt abtrennen kann. Es entsteht da ein deutliches Definitionsproblem und ein reger Grenzverkehr.

Die buddhistische Vorstellung, dass es sowas wie eine von allen gleich wahrgenommene reale Welt gar nicht gibt, läßt sich nicht in 2 Sätzen abhandeln. Die Beschäftigung damit eröffnet aber durchaus interessante Blicke…

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Gestrandet in Tribuswinkel, im Nebel

Tja, also F. und ich wollten einen Ausflug machen. Hauptsächlich F, ich gehöre eher zur Familie der Stubenhocker, aber nachdem ich weiß, dass mir nach anfänglichen Widerständen Ausflüge immer gut gefallen, war ich einverstanden. Allerdings hatten wir sehr verschiedene Vorstellungen von einem gelungenen Ambiente. Ich wollte gerne Wasser, Nebel und die melancholische, träumerische Stimmung auskosten. F wollte Sonne, klare Sicht und möglichst keine Melancholie. Nicht wirklich einfach, diese beiden Vorstellungen auf einen Nenner zu bringen. …. Wir einigten uns darauf, dass ich im nebligen Tribuswinkel ausgesetzt und in ein paar Stunden wieder abgeholt würde, während er ein Stück weiter Richtung Sonne fahren würde.

Tribuswinkel ist ein winziger Ort, der genauso aussieht wie andere winzige Orte, aber den Vorzug hat, dass der Wiener Neustädter Kanal dort vorbeifließt. Dieser Kanal ist das Überbleibsel eines ehrgeizigen Projektes vom Beginn des 19.Jahrhunderts. Er wurde 1803 in Betrieb genommen und diente dem Transport von Holz, Kohle und Ziegeln nach Wien. Durch den Bau mehrerer Staustufen wurde der Kanal auch zum Energielieferanten für den Betrieb von Mühlen und Sägewerken und wurde auch  zum Schneiden von Eisblöcken für die Kühlung von Lebensmitteln genutzt.

Heute ist der Kanal ein beliebtes Erholungsgebiet und sehr geeignet für Nebelspaziergangsliebhaberinnen.

IMG_6369Genauso hatte ich plötzlich den Kontrast zwischen scharfen, eindeutigen Konturen und nebelverwaschenen Schemen vor Augen. Ein Grenzbalken zwischen der alltäglichen Welt und den Zauberbereichen ….  IMG_6373Nebel über Wasser finde ich besonders ästhetisch

IMG_6382Was habe ich mich nicht bemüht, diesen Turm gerade zu bekommen ! Er hat sich aber sowohl beim Fotografieren als auch auf dem Bildschirm der Geometrie völlig verweigert. Es muss wohl am Aufnahmewinkel liegen. Die weitaus attraktivere Theorie ist aber, dass es eben ein Turm aus dem nebligen Feenreich ist, der sich dem spießig-menschlichen Anspruch auf Geradheit elegant widersetzt.IMG_6386

Von der Stille auf dem Lande

Bei absoluten Frühlingstemperaturen fuhren wir aus dem Wiener Nebel ein Stück hinauf  nach Kirchberg an der Pielach und fanden blauen Himmel und absurd hohe Temperaturen vor. Nachdem F. und ich nicht das gleiche Wandertempo haben und ich obendrein wild entschlossen war zu fotografieren, haben wir beide unsere eigenen Wege beschritten und so nahm die Stille großen Raum ein bei meinem Sonntagsspaziergang.

Stille in einem Innenraum ist oft schwer zu ertragen, sie kann dröhnen und schreien.

Ganz anders ist das mit der Stille in der freien Natur. Sie entspannt, sie öffnet Raum, sie ist freundlich und energetisierend.

Das Licht war einerseits großartig und ich habe den unendlich langen Schatten nachgespürt, aber ein guter Teil der Bilder ist entweder über- oder unterbelichtet. Ich habe auch ständig den ISO verändert, weil der Unterschied zwischen Licht und Schatten so gewaltig war.

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Es war so eine Freude wieder einmal zu fotografieren. In den letzten Wochen war ich einerseits krank und andererseits ziemlich überarbeitet. Der heutige  schöne Tag hat meinen Kopf etwas geleert und die Balance zwischen Denken und Sinneswahrnehmungen wieder verbessert.

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Xenophilie – Paleicas Magic Letters

Xenophilie – der Mann das unbekannte Wesen

„Aber lieb sind sie doch“

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Eines dieser schwer verständlichen, aber doch wiederum nicht wegzudenkenden Wesen auf dem Weg durch die Donauauen. Xenophilie, die Liebe zu Fremdem, na das passt doch …. 🙂

„Gestern war´s noch schön“ für Sari

„Gestern war´s noch schön“ passt genau. Heute war ein düsterer Novembertag, gestern dagegen strahlender Sonnenschein. F wollte unbedingt stante pede in die Höhe. Ich war eigentlich unlustig und wäre lieber shoppen gegangen, weil ich doch bald in die Herbstferien fahre und Montag Feiertag ist und ich doch sicher irgendwas vergessen habe und überhaupt hatte ich einfach keine Lust.

Aber gut war´s, dass ich dann doch beschlossen habe mitzufahren. Die niedrig stehende aber starke Sonne hat den Wald richtig verzaubert. Zwar waren wir so hoch, dass es keine Laubbäume mehr gab, aber die gelb-orange-rote Pracht haben wir ja unterwegs gesehen. Also hauptsächlich ich habe sie gesehen, weil ich nicht fahren musste ….

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