la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Kreislauf – das Mondgrasprojekt 28

Kreislauf

Ebbe und Flut, Anziehen und Loslassen, Leben und Tod …… Die Natur und mit ihr die menschliche Existenz verläuft in Zyklen oder vielmehr in Spiralen, denn der Kreislauf des Lebendigen endet nicht genau dort wo er begonnen hat. Ein Zyklus im Kreislauf eines lebenden Organismus endet immer ein Stück näher an seinem biologischen Ende, am Tod.

Scheinbar anders verhält es sich mit den Zyklen der Natur, die verglichen mit der Dauer eines Menschenlebens unendlich sind. Aber eben nur im Vergleich. Aus kosmischer Perspektive ist alles vergänglich.

img_6758Eines meiner Lieblingsgedichte. Doch, doch, ich mag auch klassische Dichtung 🙂 Schon als junges Mädel haben mich diese Worte sehr beeindruckt, auch wenn der Tod damals nichts als ein Gerücht war. Heute kann ich diese Worte und Gedanken ganz anders nachvollziehen.

Victor Hugo

5 août 1854, anniversaire de mon arrivée à Jersey.

PAROLES SUR LA DUNE

Maintenant que mon temps décroît comme un flambeau,
Que mes tâches sont terminées ;
Maintenant que voici que je touche au tombeau
Par les deuils et par les années,

Et qu’au fond de ce ciel que mon essor rêva,
Je vois fuir, vers l’ombre entraînées,
Comme le tourbillon du passé qui s’en va,
Tant de belles heures sonnées ;

Maintenant que je dis : — Un jour, nous triomphons ;
Le lendemain, tout est mensonge ! —
Je suis triste, et je marche au bord des flots profonds,
Courbé comme celui qui songe.

Je regarde, au-dessus du mont et du vallon,
Et des mers sans fin remuées,
S’envoler, sous le bec du vautour aquilon,
Toute la toison des nuées ;

J’entends le vent dans l’air, la mer sur le récif,
L’homme liant la gerbe mûre ;
J’écoute, et je confronte en mon esprit pensif
Ce qui parle à ce qui murmure ;

Et je reste parfois couché sans me lever
Sur l’herbe rare de la dune,
Jusqu’à l’heure où l’on voit apparaître et rêver
Les yeux sinistres de la lune.

Elle monte, elle jette un long rayon dormant
À l’espace, au mystère, au gouffre ;
Et nous nous regardons tous les deux fixement,
Elle qui brille et moi qui souffre.

Où donc s’en sont allés mes jours évanouis ?
Est-il quelqu’un qui me connaisse ?
Ai-je encor quelque chose en mes yeux éblouis,
De la clarté de ma jeunesse ?

Tout s’est-il envolé ? Je suis seul, je suis las ;
J’appelle sans qu’on me réponde ;
Ô vents ! ô flots ! ne suis-je aussi qu’un souffle, hélas !
Hélas ! ne suis-je aussi qu’une onde ?

Ne verrai-je plus rien de tout ce que j’aimais ?
Au dedans de moi le soir tombe.
Ô terre, dont la brume efface les sommets,
Suis-je le spectre, et toi la tombe ?

Ai-je donc vidé tout, vie, amour, joie, espoir ?
J’attends, je demande, j’implore ;
Je penche tour à tour mes urnes pour avoir
De chacune une goutte encore !

Comme le souvenir est voisin du remord !
Comme à pleurer tout nous ramène !
Et que je te sens froide en te touchant, ô mort,
Noir verrou de la porte humaine !

Et je pense, écoutant gémir le vent amer,
Et l’onde aux plis infranchissables ;
L’été rit, et l’on voit sur le bord de la mer
Fleurir le chardon bleu des sables.


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Kleiderschrank – das Mondgrasprojekt 25

Schade ist es um das Mondgrasprojekt, das mangels Teilnehmer langsam eingeht !

Zum Stichwort „Kleiderschrank“ ist mir dieser monumentale Nordlandmitreisende vor die Kamera gekommen. Ich fotografiere gerne Menschen und, ja, ja, ich finde das auch ungehörig. Von hinten ist es ja ganz in Ordnung, schließlich erkennt man so niemanden. Allerdings fotografiere ich auch gelegentlich Gesichter, wenn ich der Versuchung gar nicht widerstehen kann, finde aber selbst, dass ich das eigentlich nicht tun sollte und bemühe mich, dieses Laster in Grenzen zu halten. Leider nur mit mäßigem Erfolg *schäm*

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Mitten im Verkehr – das Mondgrasprojekt 23

Mitte August beginnt in Norwegen das Schuljahr. Überraschenderweise wird dies von den Schülern gefeiert und zwar mit so einer Art Faschingsumzug mitten im öffentlichen Raum bzw im Verkehr. Sie singen und skandieren und lachen. Sehr sympathisch. Die eine Truppe, wahrscheinlich eine Klasse, mit Masken, die andere mit Balletbekleidung, oder sollen es Prinzessinnen sein ?

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Das ist aber schnell – das Mondgrasprojekt 22

Irische Verkehrsmittel

Nachdem ich mit dem Auto, mit dem Bus, mit dem Schiff und mit der Fähre schon ziemlich viel in Irland herumgekommen bin, wollte ich auch einmal den Zug ausprobieren. In den Reiseführern stand zwar nichts gutes über das irische Bahnnetz, aber  immerhin sollte  der Zug von Enniscorthy (ich weiß, ich weiß, ein Ort , den jeder kennt) nach Dublin nur zwei Stunden brauchen, während der Bus vier Stunden fährt.

Am Bahnsteig stand angeschrieben, dass man pünktlich kommen sollte, weil der Zug nicht auf Zuspätkommende warten würde. Habe ich sehr lustig gefunden. Ob wohl die Durchschnittsiren tatsächlich davon ausgehen, dass der Zug auf sie wartet, wenn sie zu spät kommen ? Beim Bus kann man sich das eher vorstellen, wenn man den Fahrer kennt, wartet der vielleicht. Sympathisch finde ich das. Wenn jemand natürlich in the middle of nowhere im Regen auf den Bus wartet und der nicht und nicht  kommt, weil er auf jemanden anderen wartet, sieht die Sache gleich wieder ganz anders aus …

IMG_8511Jedenfalls war es eine schöne Strecke: zunächst durch die Wicklow Mountains und dann am Meer entlang. Sowohl der Zug als auch die Strecke (nirgends war sie eingleisig) und die Qualität des Service waren ganz anders als in den Reiseführern behauptet. Anscheinend hat da ein Reiseführerautor vom anderen abgeschrieben und keiner von ihnen ist in letzter Zeit mit der Bahn gefahren.IMG_8518