la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Blick auf die Welt

Zur Abwechslung:  weder Wasser noch Spiegelung

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Zerfließende Stützgitter

Sie wabern, aber sie halten. Oder doch nicht? Fällt man durch Verbiegen des Geländers ins Leere, in den weiten Raum, sonst irgendwo hin?

 


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ideologisch verbrämte Milchpakete

Ich greife immer zu der Heumilch mit der grünen Kuh auf der Packung. Bio-Heumilch steht drauf und wenn diese Milch in meinem Stamm-Supermarkt angeboten wird, ist das Ablaufdatum üblicherweise fast erreicht.Um zu frischerer Milch zu kommen, muss ich einen Angestellten überreden, nachzusehen ob irgendwo im Hintergrund, im Kühlraum vielleicht auch noch frischere Milch zu finden ist. Es handelt sich dabei um eine rein sportliche Übung, denn ich mag gar keine Milch und verwende sie auch nur selten zum Kochen.

Wenn ich mir die grüne Kuh so ansehe, steigt ein Bild in mir auf von grünen Wiesen und friedlich grasenden Kühen, die lockig bimmelnd da ein Gänseblümchen und dort ein Kräutl abweiden. Kunstdünger ist in diesem Paradies noch nicht einmal angedacht, das Wasser ist lupenrein sauber und zur Freude der Kühe gibt es auch ein paar Stiere. Die sind allerdings alle von der Kategorie des Stiers Fernando, der an Blumen riechen und nicht in die Stierkampfarena wollte.

Der Partner dagegen, der Milch sogar trinkt, greift immer nach der Bergbauernmilch. Er sieht wahrscheinlich glückliche Bauern, die für ihre Milch ausreichend bezahlt werden und sich daher nicht in vielen Nebenerwerbsbeschäftigungen krumm arbeiten müssen. Außerdem halten sich diese Bauern in den Bergen auf und das ist seine lieblingsheimatliche Landschaft. Grün sind die Kühe dort auch nicht, aber das ist ein Nebenaspekt.

Nachdem wir unsere Milchvisionen irgendwie zusammenbringen müssen, werden im Kühlschrank gleichzeitig oder abwechselnd glückliche Kühe und glückliche Bauern frisch gehalten.


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Donaukanal

Die Wiener Innenstadt liegt nicht an der Donau sondern am Donaukanal, wobei sich die Bezeichnung „Kanal“ nicht  auf die Wasserqualität bezieht. Das Wasser hat keine Trinkwasserqualität, ist aber auch nicht so verschmutzt, dass man nicht darin schwimmen könnte. Das ist nicht verboten aber auch nicht besonders erwünscht, weil die Strömung recht stark ist. Das ist nicht das Wien der Prachtbauten sondern der gemütliche Teil.

Später im Jahr wird hier Sand aufgeschüttet und Liegestühle werden aufgestellt. Es gibt eine Kunstzone mit Malern und Bildhauern und natürlich auch Lokale. Stadtauswärts wird es entlang des Donaukanals immer grüner, aus Stein wird Wiese, im Wasser wachsen Bäume. Ich habe lange in der Nähe des Donaukanals gewohnt, in Gehentfernung zur Innenstadt und komme auch heute aus meinem Vorstadtdomizil gerne vorbei.