Kategorie: Impulswerkstatt

Zwischenstand Impulswerkstatt Mai

Herzliche Grüße aus der Impulswerkstatt an alle, die sich schon beteiligt haben oder sich noch beteiligen wollen und natürlich auch an alle, die mitlesen

Für diejenigen, die nicht wissen, worum es hier geht und sich womöglich auch beteiligen möchten: KLICK

Es sind noch fünfzehn Tage Zeit bis Ende des Monats und da kann noch sehr viel entstehen. Ich habe noch eine Menge Pläne, aber manchmal sind die Impulse langsam und die Inspiration löchrig. Andererseits kann auch das Gegenteil eintreten und die Inspiration uns geradezu umwerfen vor lauter Ideen. Ich hoffe natürlich auf Letzteres.

Die Beiträge sind wie immer nach Bildern geordnet und es gibt auch eine chronologische Liste.

Es tut mir leid, dass es diesmal eine Kollision mit den ABC-Etüden gibt, aber das kommt dann etliche Monate lang nicht vor. Die Zusammenfassung für Mai gibt es am Montag, dem 31. und die neuen Impulse für Juni am 1. oder 2. Juni.

Ich wünsche allen noch inspirierte Maitage und eine schöne Zeit, was immer ihr vorhabt

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Verbindung mehrerer Bilder:

Chronologische Liste

Hochschießende Aktivitäten

Alles ist in Bewegung. Die Party läuft. Die gesamte Mannschaft ist geladen.

Die Leukozyten haben sich besonders herausgeputzt und üben Kreistänze und Quadrillen. Besonders tänzerisch begabt sind sie nicht, daher bleiben sie bei den von ihren Vorfahren gewählten Tänzen, die sich in Jahrmillionen bewährt haben. Bevor sie zur Arbeit in die Gewebe wandern müssen, wollen sie sich noch amüsieren. Ihre Tanzkostüme sind altertümlich, prächtig, ein bissl steif, aber das verbessert die Haltung bei den Tänzen. Gold, Rot, Blau schreitet majestätisch, verbeugt sich voreinander, trennt sich wieder. Die Basophilen mischen die genau choreografierten Tänze immer wieder auf. Sie flutschen zwischen den Paaren durch und niemand ist sich über ihre Funktion wirklich im klaren. Das ist nicht schlimm, das Ganze greift ineinander und handelt zielgerichtet.

Die natürlichen Killerzellen sind leicht verunsichert und erwarten Anweisungen. Noch stehen sie mit Cocktailgläsern herum und unterhalten sich. Sie spüren ein Kribbeln, das sie zur Arbeit ruft. Es wurden noch keine eingedrungenen Feinde gesichtet, aber sie könnten vorbeugend patrouillieren. Die Kellnerinnen und Kellner, alle aus der Familie der T-Zellen, die überall gleichzeitig sind, servieren Beruhigendes, hauptsächlich Flüssiges. Es gilt ja zu vermeiden, dass alle übereinander herfallen, statt über die von außen kommenden Bedrohungen, wie es ihre Aufgabe ist,

Eine Abteilung von T-Zellen marschiert vorbei. Im Gehen memorieren sie Basen-Paare: GC, GC, AT, AU, AU, GC, AT, AT. Ein gutes Gedächtnis muss man bekanntlich diszipliniert trainieren, auch wenn man eine schwimmende Gedächtniszelle ist oder gerade dann.

Der Strom von B-Zellen aus dem Knochenmark fließt beständig. Wer von ihnen welche Bestimmung finden wird, ist noch unklar. Die Helferzellen sind jedenfalls in ständiger Bereitschaft.

Und da sind plötzlich die Baupläne für die nötige Abwehrtechnologie. Woher sie kommen, bleibt unklar, aber darauf kommt es nicht an. Das System springt an und bereitet sich vor. Es springt in aller Ruhe an, denn die Chefin des Systems ist keine zwanzig mehr und hat daher auch etliche gemütlich agierende Mitarbeiter. Dafür merkt sie auch nichts von den laufenden Aktivitäten.

Zur Sicherheit wird sie in drei Wochen eine Kontrolle der Ergebnisse der diversen Mitarbeiter durchführen lassen. In manchen Fällen ist Kontrolle kein Fehler, auch bei Vertrauen in die hauseigenen Mitarbeiter.

Ja, ich habe gestern die zweite Impfung bekommen und merke nach annähernd 24 Stunden gar nichts davon. Wie gut oder schlecht das ist, weiß ich nicht, aber man kann in jedem Labor einen Anti-Körper-Test machen lassen. Dann stellt sich heraus, wie fit das Immun-System ist und wie gut es arbeitet.

Impulswerkstatt

Nicht Aikido hat es mir angetan, aber Qi Gong. Schon vor vielen Jahren habe ich damit begonnen, aber aus irgendwelchen schlechten Gründen wieder aufgehört. An vieles erinnere ich mich, an anderes nicht, daher beginne ich nochmals von vorne.

QI steht also für die Vitalkraft, die Lebensenergie, die alles durchdringt. Bei den Qi Gong Übungen geht es darum diese Lebensenergie durch körperliche und geistige Übungen so zu bewegen, dass Gleichgewicht und Harmonie entsteht.

Wichtig zu bedenken ist, dass die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) im Gegensatz zur westlichen Medizin ihren Schwerpunkt auf die Vorbeugung legt und es daher im Qi Gong nicht nur eine weiche und eine harte Variante gibt sondern auch eine medizinische.

Jing ist die von den Eltern ererbte Lebenskraft, Qi die alles durchdringende universelle Lebenskraft und Shen ist die psychische und spirituelle Kraft. Shen ist letztlich die wichtigste der drei, denn durch die Stärkung des Shen kann man zur Leere gelangen, die das Ziel ist. Unter Leere ist hier Klarheit zu verstehen, die Befreiung von Vorstellungen und Begrifflichkeiten. Das, was man im Buddhismus „Erleuchtung“ nennt.

Man kann versuchen, verschiedene Vorstellungen zu vergleichen oder unter einen Hut zu bringen. Man könnte zum Beispiel sagen, dass Jing für die von den Eltern ererbte DNA steht, dass Shen der Geist oder die Seele ist. Ich halte von solchen Vergleichen nicht viel. Jedes System ist in sich kohärent.

Ich möchte mich auch gar nicht in weltanschauliche oder gar mystische Dimensionen versenken, sondern mich auf die Übungen konzentrieren. Mit der Theorie kann ich mich ja irgendwann beschäftigen oder auch nicht.

KLAPP —

Die Personen der Handlung: Pelikan G und Pelikan Z. Das G weist auf den Charakter des einen Pelikans hin, das Z auf die Stellung in der Rangordnung des anderen.

G: Zootechniker nennt sich dieser Mensch und hat keine Ahnung davon, wie man einen Wasserschlauch in Betrieb
setzt. Indigniertes KLAPP-KLAPP

Z: Das Wasser läuft ja eh

G: Ich habe ja nicht gesagt, dass das Wasser nicht läuft, sondern dass der Zootechniker unfähig ist. Besonders lautes KLAPP

Z: Ach so. Verhaltenes KLAPP

G: Und es könnte auch noch anfangen zu regnen. KLAPP, KLAPP, KLAPP

Z: Du hast doch vorhin gerade gesagt, dass es endlich wieder einmal regnen könnte. Leises KLAPP

G: Ja, genau. Siehst du da irgendeinen Widerspruch KLAPP KLAPP KLAPP KLAPP. Ein optimistischer, lebensbejahender, flexibler Pelikan wie ich, kann sich selbstverständlich allen möglichen Situationen anpassen. KLAPPERDIKLAPP

Z: Äh …. ja, optimistisch und lebensbejahend…. Ersticktes KLAPP

G: Man weiß gar nicht, was ärger ist, wenn zu viele Besucher da sind oder gar keine. Das Leben ist ein Jammertal. Und wenn man dann gar keinen anderen Gesprächspartner hat als dich, der nie irgendwas sagt!

Z: ——-

G: Die Fische waren heute auch letztklassig. Der Pfleger ist nicht einmal imstande, die richtigen Fische auszusuchen. Dabei sind Pelikane doch wirklich pflegeleicht. Vor allem so kluge und fröhliche wie ich.

Z: KLAPP-URGS-KLAPP

G: Wie? Ist dir übrigens aufgefallen – falls dir überhaupt jemals etwas auffällt – dass die Pfauen von nebenan immer eitler werden. Haben noch nie einen Fisch gefangen, haben einen Schnabel wie er lächerlicher nicht sein könnte und leisten sich eine Krone. Eine Krone!! Ein Glück. dass ich Philosoph bin KLAPP-KLAPPER_KLAPP

Z überlegt ob er den Techniker oder den Pfleger beißen könnte um in ein anderes Gehege versetzt zu werden. Vielleicht zu einem Fischteich. Er beginnt schon einmal damit, den Schnabel zu wetzen.

G: Pass nur auf, die Zoologin interessiert sich für neue Verhaltensweisen durch artfremde Zoohaltung. Dieser blöde Wasserschlauch ist sicher artfremd. Du kannst gar nicht so schnell schauen wie du versetzt wirst.

Z überlegt, ob es auffallender wäre, nach Fliegen zu schnappen oder ein Liedchen zu klappern. Er beschliesst mit der Zoologin zu schmusen oder ihr einen Fisch anzubieten das müsste ihr doch auffallen und sie würde ihn von diesem Grantscherben befreien und irgendwo anders unterbringen.

Einladung für die Impulswerkstatt Mai

Willkommen an alle, die schon mitgemacht haben und alle, die noch mitmachen werden und natürlich auch alle, die zusehen, lesen und kommentieren.

Vor den neuen Fotos wie immer die Beschreibung des Projekts

KLICK Hier könnt ihr nachlesen, worum es sich bei diesem Projekt handelt

Bitte verlinkt eure Beiträge alle hierher.

KLICK Das Archiv des Projekts in dem alle Beiträge gesammelt sind und alles noch einmal nachgelesen werden kann, befindet sich auch hier

Die Teilnahme

ist für alle offen: Texte jeder Art, Bilder, Fotos, Zeichnungen, Betrachtungen, Musik, Installationen, Kochrezepte, Bastelanleitungen usw usf. als Resonanz auf die Fotos des Monats sollen hier gesammelt werden. Meine Idealvorstellung wäre so eine Art Puzzle aus verschiedensten Teilen. Natürlich können alle beliebig viele Beiträge beisteuern.

Die Fotos

Ich versuche die Gratwanderung zwischen „ein bisschen Anregung anbieten“ und „alles ist möglich“. Diesmal gibt es trotzdem nur die Fotos, weil ich finde, dass man sie in ganz verschiedene Richtungen benützen kann und ich niemanden beeinflussen will. Eine meiner Motivationen für dieses Projekt ist es ja , zu sehen, wie verschieden Bilder inspirieren können

Ich hoffe, für alle die mitmachen wollen, ist etwas dabei! Und falls euch die Fotos nichts sagen, könnte es ja sein, dass ein Bild, ein Text, ein Musikstück aus einem anderen Beitrag euch inspiriert !

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Impulswerkstatt – Zusammenfassung April

Liebe Impulswerkstattbesuchende

Meinen herzlichen Dank für die vielfältigen Beiträge und auch die Besuche bei den beteiligten Blogs. Es hat sich herauskristallisiert, dass die meisten Kommentare nicht bei meinem Einladungsbeitrag stattfinden sondern auf dem jeweiligen Blog. Das passt für mich sehr gut. Auf dem Einladungsbeitrag findet man die links zu den Beiträgen und kann, wenn man möchte, alle besuchen. Es gibt am Monatsende eine Zusammenfassung wie diese und einen Zwischenstand in der Monatsmitte. Ich hoffe, es passt so für alle. Falls aber jemand Verbesserungsvorschläge hat, die für niemanden zu viel Aufwand sind, bitte herbei damit !

Eine Beschreibung des Projekts sowie alle Einladungen und Zusammenfassungen gibt es hier KLICK

Die Impulswerkstatt ist nun sieben Monate alt und ich kann ein bissl Statistik betreiben. Bisher haben sich insgesamt 35 Kreative beteiligt. Manche machen regelmäßig mit, andere hin und wieder, manche schreiben einen Beitrag im Monat andere mehrere. Die Anzahl der Beiträge pro Monat liegt derzeit zwischen achtundzwanzig und zweiundvierzig.

Im April hat das Pinguinfoto die meiste Aufmerksamkeit bekommen, die Anzahl der Beiträge zu den drei anderen ist ziemlich ausgeglichen. Was wieder einmal zeigt, dass euch zu allem etwas einfällt. Die Gemeinschafts- oder Ping-Pong-Beiträge dürften hauptsächlich wenn nicht gar ausschließlich mir Freude machen, aber das ist ja nicht weiter. schlimm Sehr kreativ finde ich auch die Beiträge, die mehrere oder gar alle Fotos zu einem Text, einem Bild zusammenfassen. Und die Musik ohnehin !

Mit anderen Worten die Impulswerkstatt gedeiht mit unterschiedlichen Teilnehmern und unterschiedlichen Beiträgen und wir begeben uns in die nächste Runde, die Mai-Runde. Die Fotos für den Mai Durchgang erscheinen am Montag, dem 3. Mai.

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Verbindung mehrerer Bilder:

Resonanz auf andere Beiträge:

Alle Beiträge in chronologischer Reihenfolge:

Glückliche Verblendung

Die Figuren der Handlung:
linke Rindenfigur (LR) mit ausgestreckten Armen und gewölbten Händen
rechte Rindenfigur (RR), sitzend mit mehr oder weniger ausgebreiteten Armen

LR: Heute bin ich richtig glücklich, durchgestreckt bis in die Fingerspitzen und Fersen, wunderbar auch diese Frühlingstemperatur. Die Rinde wird richtig elastisch und biegsam

RR: Darf ich dich daran erinnern, dass du gar nicht glücklich sein kannst, weil es dich gar nicht gibt. Mich übrigens auch nicht

LR: Was redest du für einen Unsinn! Natürlich gibt es mich, sonst könnte ich doch nicht glücklich sein. Und dich gibt es auch, sonst könnte ich dich ja nicht sehen

RR: Es sehen uns aber sonst, wenn überhaupt, nur wenige Leute und die sehen uns ganz verschieden. Die einen sehen uns gemeinsam als Gesicht, andere sehen die chinesische Mauer oder Rieseninsekten oder was weiß ich noch.

LR: Was die anderen sehen, ist aber nicht unser Problem. Wir sind doch nicht nicht-wirklich nur weil andere uns nicht sehen. Das macht doch keinen Sinn!

RR: Ich weiß nur, dass es uns nicht gibt.

LR: Und ich beschließe, dass es uns gibt, oder zumindest mich und ich bin glücklich.

RR: Tragisch ist das mit dir, völlig verblendet bist du …

LR: Na gut, du denkst über Tragik und Verblendung nach, ich lebe inzwischen, dann können wir unsre Ergebnisse vergleichen

RR: E.s g.i b.t u.n.s n.i.c.h.t !!!!!

LR: Ist schon gut. Warum ist eigentlich der Himmel blau ? Und warum hat unsere Rinde verschiedene Rot- und Brauntöne ? Schön ist das …

Impulswerkstatt – Giovanni, eine Fortsetzung

Das ist eine kleine Fortsetzung von Natis Geschichte von Giovanni . Ihr letzter Satz lautet:

„Auch wussten die Dorfbewohner nicht mit Bestimmtheit, ob er auch wirklich Giovanni hieß“

Und so geht´s weiter:

Tatsächlich hieß er erst seit ein paar Jahren Giovanni. Der Name stand in dem Pass, den er nach der Aussage gegen seine Familie im Rahmen des Zeugenschutzprogramms bekommen hatte. Zu Beginn seines ersten Lebens, vor fünfundvierzig Jahren war er auf Cesare Albino getauft worden. Die Namen eines Papstes und eines Kardinals, wenn auch eines sehr übel beleumundeten Kardinals.
Vor allem sein Vater legte sehr viel Wert auf die Segnungen der Kirche und nahm alljährlich an der Wallfahrt zu einem Marienheiligtum in Kalabrien teil. Er traf dort viele seiner Freunde und Angestellten. Der kleine Cesare, der auch immer dabei war, staunte schon als Kind über die vielen Familienmitglieder, die er nur einmal im Jahr bei der Wallfahrt traf. Als er älter wurde, begann er zu verstehen, was es mit diesen Familienbanden auf sich hatte.

Sein Leben verlief nun im Hier und Jetzt, in diesem Ort am Meer, der immer größer und von immer mehr Touristen besucht wurde. Den Touristen wurde der Ort als typisches Fischerdorf angepriesen. Dass gerade der Tourismus aus dem Fischerdorf eine Art schäbige Ferienkolonie gemacht hatte, wo kaum noch jemand vom Fischfang lebte, wurde ausgeblendet.
Seit Jahren zeigte Giovanni seine Jonglierkünste. Zuerst in einem Fischerdorf und nun in einem vom Massentourismus und Hotelplattenbauten überschwemmten Ort. Zuerst dachte er, dass die Tarnung ideal wäre. Die wichtigen Mitglieder seiner Familie würden nie einen Fuss in einen so häßlichen Ort setzen oder dort gar Urlaub machen. Aber es gab ja auch viele unbedeutende Familienmitglieder, kleine Dealer, Kuriere, Eintreiber von Schutzgeldern, Spitzel und Mörder, die im ganzen Land unterwegs waren. Seine damalige Aussage hatte viel Staub aufgewirbelt, viele waren verurteilt worden, viele waren von der Familie selbst eliminiert worden um weitere Enthüllungen zu vermeiden. Viel Hass und viele Racheschwüre hingen über ihm.
Täglich rechnete er damit, eines der Familienmitglieder in seiner Küche anzutreffen, oder hinter dem Haus, im Hühnerstall oder am Hafen. Seine Fantasien von solchen Begegnungen endeten immer mit seinem Tod. Er schien ganz gelassen auf den Stufen im Hafenbecken zu sitzen und Vögel zu füttern, doch er nahm dabei immer wahr, wer sich wo in seiner Umgebung aufhielt. Er achtete auch auf die Entfernung und natürlich auf die Körpersprache. Er hoffte seine ehemaligen Familienangehörigen sofort erkennen zu können, wenn nicht sofort so doch rechtzeitig.
Wie leicht er selbst zu erkennen sein könnte, konnte er nicht abschätzen. Eine leichte Veränderung der Nase, die weißen Haare. Er hatte lange geübt bis sein kalabrischer Akzent nicht mehr zu hören war. Ob das genügte? Es gab ausgezeichnete Software, die das Aussehen einer Person nach verschiedenen Veränderungen zeigten

In den letzten Monaten war er immer unruhiger geworden. Chiara, mit der er seit einem Jahr zusammenlebte, hatte begonnen, zu viele Fragen zu stellen. Er hatte sie auf eine falsche Fährte geführt, doch morgen Abend würde sie ihn in dem armseligen Haus nicht mehr antreffen. Er hatte schon einen neuen Pass und einen Termin beim plastischen Chirurgen …

Vielleicht möchte Nati oder jemand anderer die Geschichte weiterspinnen oder ihr eine ganz andere Wendung geben ?

Impulswerkstatt – Halbzeit April

Liebe Impulswerkstattbesucher*innen

Zunächst ein KLICK für alle Vorbeikommenden, die nicht wissen worum es hier geht

Es ist schon Halbzeit April. Beinahe hätte ich es vergessen, weil ich in den letzten Tagen sehr beschäftigt war. Also, nun aber schnell. Zum Glück sammle ich die Beiträge regelmäßig und muss sie nicht in einem zusammenschreiben. Sie warten nur darauf veröffentlicht zu werden.

Halbzeit bedeutet, dass noch zwei ganze Wochen Zeit bleibt für weitere Beiträge zu diesen vier Photos bzw zu den dazu entstandenen Beiträgen. Ich selbst werde diese Zeit nützen: zwei Beiträge habe ich schon im Kopf, beides Reaktionen auf schon vorhandene Texte. Es können auch noch mehr werden. Vielleicht kommt es auch noch zu einem Ping Pong, würde mich freuen.

Die Beiträge sind wieder einerseits den Fotos zugeordnet, andererseits gibt es auch eine chronologische Liste, am Ende. Viel Vergnügen beim Schauen, Lesen, Hören. Es sind derzeit noch nicht so viele Beiträge, man kann schnell lesen. So hat alles mindestens zwei Seiten.

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Verbindung mehrerer Bilder:

Resonanz auf andere Beiträge:

Reaktion auf Myriades Adoptivpinguine –> Heidi Marias Lebenslauf eines Pinguinforschers 4.4

Ein Satz von Flumsi aus Sabines Baumgedicht 8.4. –> Myriades

Alle Beiträge in chronologischer Reihenfolge:

Der Schuh

Ökologisch betrachtet, ist es ein zweifelhafter Text. Ich ersuche um Nachsicht. Selbstverständlich würde ich selbst nie ….

Martina stand auf der Straße gegenüber von Florians Wohnhaus. Vierter Stock, zweites und drittes Fenster links von dem Balkon mit den Weinreben. Auf der Straße standen Florians Möbel und sonstige Besitztümer. Laufend kamen Leute vorbei und holten sich ab, was sie ersteigert hatten. Der Vermieter wollte die Wohnung dringend leer haben und so hatte Florians Schwester einen online-Flohmarkt abgehalten.

Vieles war schon weg, was übrig blieb, kam in die Müllabfuhr. Martina starrte einem Kleintransporter der Müllabfuhr nach, der Florians altes, fast zusammengebrochenes  Sofa weg brachte. Als würde man Florians Leben entsorgen, auslöschen, als wäre es belanglos oder hätte nie stattgefunden. Die Erinnerungen rund um das Sofa hingen schwer in der Luft, beengten Martinas Atmung, trieben ihr die Tränen in die Augen.  

Das einzige, was Florian in Martinas Wohnung zurück gelassen hatte, waren ein paar Sportschuhe. Die Beziehung war noch jung und sie lebten beide gerne in ihrer eigenen Wohnung. Nun standen da die Schuhe deren Besitzer tot und begraben war. Sie standen im Vorzimmer zwischen anderen Schuhen, als wäre gar nichts geschehen, als würde Florian sie noch brauchen und benützen.

Jedes Mal wenn sie an den Schuhen vorbeiging, blitzte ein Augenblick vergangener Normalität auf gefolgt von der Panik des Nie-wieder. Martina beschloss, dass die Schuhe dort nicht stehen bleiben konnten. Sie waren so viel miteinander gewandert, so viel unterwegs gewesen, dass Schuhe für ihre Beziehung einen hohen Symbolwert hatten.

Oft waren Martina und Florian durch die fast urzeitliche Landschaft der Donauauen gewandert und oft waren diese Schuhe dabei. Heute war sie allein und stand am Flussufer an einer Stelle, an der sie oft mit Florian gewesen war. Ein entwurzelter Baum lag hier, ein idealer Logensitz für den Blick aufs vorbei fließende Wasser.

Sie holte den Schuh heraus und warf den Rucksack in den Sand. Sie dachte kurz an die durch Plastik verursachten Schäden für Natur und Tiere, blieb dann aber bei ihrem Vorhaben, für eine Ausnahme musste Platz sein. In einer in den linken Schuh eingenähten Metallkapsel lag ihr Brief an Florian und ein kurzer Lebenslauf. Er konnte nur kurz sein, denn Florian war erst vierundwanzig als er starb. Sein großes Potential ging wieder ein in den Kreislauf des Lebens.  

Sie warf den Schuh in den Fluss. Er würde seinen Weg finden, vorbei an blühenden Landschaften, an Siedlungen, Feldern, Schlössern und Weingärten, durch die Mangroven des Deltas ins Meer…

José, das Meer und die Oberflächlichkeit – Impulswerkstatt

So weit er zurückdenken konnte, hatte José sich als anders empfunden. So weit er zurückdenken konnte, interessierten ihn nur selten die Dinge mit denen sich Gleichaltrige beschäftigten, praktisch nie interessierten sich seine Altersgenossen für das, was ihn fesselte und begeisterte. Während seiner gesamten Schulzeit war das Anderssein seine Normalität. Er wurde jedoch von seinen Schulkollegen nicht zum Gespött gemacht, denn er hatte eine freundliche, offene Art und seine Umgebung empfand ihn als seltsam, aber nett und integrierte ihn.

Auch seine Familie nahm ihn so wie er war. Nicht zuletzt deswegen, weil die weitere Verwandtschaft schon einige exotische Blumen wie sie sie nannten, hervorgebracht hatte. Onkel Andrés zum Beispiel war Numismatiker und verbrachte sein Leben so gut wie ausschließlich mit dem Ausgraben und Bestimmen von alten Münzen. Er war dabei so herausragend kompetent, dass er von ausreichend vielen Personen und Institutionen konsultiert wurde um davon recht gut leben zu können.
Oder Tante Susana, die wieder in ganz anderer Weise exzentrisch war. Auch vor ihrer Zeit als anerkannte Fadosängerin , trug sie immer nur schwarze Kleider und Umhänge. Die Mimik einer klassischen Fadista, tragisch, vom Leben enttäuscht, in saudade, der Sehnsucht nach der Vergangenheit schwelgend hatte sich im Laufe der Jahre untilgbar in ihr Gesicht eingeprägt. Während Onkel Andrés von Ausgrabungen in abgelegenen Gegenden zu berichten wusste, unterhielt Tante Susana sich gerne und auch ziemlich ausschließlich über Fado: Musik, Interpreten, Texte, Lokale, in denen gesungen wurde.

Warum sollte in dieser Familie ein Kind besonders auffallen, das die Nacht einer Vollmondflut auf einem halb überfluteten Felsen verbrachte um zu erfahren, wie hoch das Wasser maximal stieg und wie man sich als Schiffbrüchiger wohl fühlen mochte, das darüber nachdachte, warum die Farbe rot Gefahr signalisierte und das die Experimente von Archimedes und Newton nachvollziehen wollte?

José war ein umgänglicher Exzentriker und wollte sich nicht allem entziehen, was ihn selbst zwar langweilte, aber eben zum allgemeinen Leben dazugehörte. Um auf Partys nicht allzusehr aufzufallen, beschloss er – wie andere Leute eine Fremdsprache – small-talk zu lernen. Er empfand das inhaltslose Geschwätz zwar als Zeitverschwendung meinte aber, dass es doch seine Kontakte zum anderen Geschlecht fördern würde. Er lebte in einem Land, in dem oft und mit Hingabe gefeiert wurde und so wurde er zwar nicht zum Party-Löwen, erwarb aber recht schnell eine gewisse Geschmeidigkeit für inhaltsleere aber freundliche Unterhaltungen.

Große Hoffnungen setzte José auf die Geburtsparty eines Cousins, von dem er wusste, dass er jede Menge Frauen einladen würde. Er hatte schon so viel small-talk trainiert, dass er sich als absolut sattelfest empfand und geradezu hemmungslos plauderte, mit jedem und jeder, die er in ein Gespräch verwickeln konnte. Eine anwesende Frau gefiel ihm ganz besonders. Er hatte sie aber nach einem kurzen Gespräch wieder aus den Augen verloren. Als er auf der Suche nach ihr durch den großen Garten des Cousins schlenderte, sah und hörte er sie mit einer Freundin sprechen. So laut, dass er es unmöglich überhören konnte. „José heißt er. Aha. Schon lange ist mir kein so oberflächlicher Typ untergekommen. Zum sofort Davonrennen.“ sagte sie

Jetzt saß er am Meer, fütterte die Möwen und dachte über Anpassungen nach. Was für seltsame Auswüchse die Evolution hervorgebracht hatte damit Männchen den Weibchen gefallen sollten: schwere Geweihe, überlange Pfauenfedern, die Kunstwerke der Laubenvögel. Auch ein paar passende soziologische Theorien zum Thema fielen ihm ein und er beschloss den small-talk wieder aufzugeben.

Impulswerkstatt – Adoptivpinguine

Das ist ein Hinweis auf den Antarctic Research Trust, über den ich in einem Interview mit Clemens Pütz, dem wissenschaftlichen Direktor des Trust gelesen habe. Pütz ist als freier Biologe und Pinguinforscher tätig

Patenschaften

Zur Erfassung des Verhaltens von Tieren im Meer müssen Geräte auf den Tieren befestigt werden, die die Aktivitäten der Tiere während ihres Aufenthalts im Meer registrieren. So geben z.B. Satellitensender und GPS-Fahrtenschreiber Aufschluss über den Aufenthaltsort, Tauchtiefenrekorder zeichnen zudem die Bewegungen der Tiere im dreidimensionalen Raum auf. Sie können helfen, indem Sie zu den Kosten für die Geräte beitragen:

1.) Finanzierung eines Satellitensenders im Wert von 1500,- Euro.
Die Satellitensender werden auf den Pinguinen befestigt und senden in regelmäßigen Abständen ihren jeweiligen Aufenthaltsort. So erhalten wir Aufschluss über die Wanderrouten der Tiere. Diese Informationen sind von entscheidender ökologischer Bedeutung, z.B. für die Einrichtung von Meeresreservaten. Durch die Finanzierung des Satellitensenders erhalten Sie die Gelegenheit, Ihrem „Patenkind“ einen Namen zu geben. Sie können die Bewegungen Ihres Patenkindes und auch aller anderen Tiere im jeweiligen Projekt online im Internet verfolgen. Ferner erhalten Sie in regelmäßigen Abständen Zwischen- und Abschlussberichte über die vom ART durchgeführten Projekte.

2.) Finanzierung von Satellitenzeit im Wert von 1000,- Euro.
Die Übertragung der Positionsdaten wird durch im Orbit kreisende Satelliten gewährleistet, was etwa 10,- Euro pro Tag und Tier kostet. Durch die Finanzierung von 100 Satellitentagen in einem Projekt haben auch Sie die Möglichkeit, die Wanderungen der mit Sendern ausgerüsteten Tiere online im Internet verfolgen zu können und erhalten ebenfalls Zwischen- und Abschlussberichte.

3.) Finanzierung eines Tauchtiefenrekorders oder eines GPS-Loggers im Wert von 500,- Euro.
Nicht nur die Wanderrouten, sondern auch das individuelle Tauchverhalten liefert wertvolle Hinweise auf die Biologie der Pinguine. Kleine, im Gefieder befestigte Geräte zeichnen verhaltensrelevante Parameter wie Tauchtiefe, Tauchdauer oder Umgebungstemperatur auf. Diese Daten können dann, nachdem die Geräte den Tieren wieder abgenommen wurden, auf einen Computer übertragen und analysiert werden. GPS-Logger bieten zudem die Möglichkeit, die exakte Position der Tiere in kurzen Zeitabständen zu rekonstruieren. Nach Abschluss des Projektes erhalten Sie einen ausführlichen Bericht über das Tauchverhalten aller untersuchten Tiere und den sich daraus ergebenden Konsequenzen. Außerdem werden Sie regelmäßig über die Aktivitäten des ART informiert.

Einladung zur Impulswerkstatt April

Willkommen an alle, die schon mitgemacht haben und alle, die noch mitmachen werden und natürlich auch alle, die nur zuschauen.

Der Beitrag ist knapp aber doch noch heute fertig geworden

Vor den neuen Fotos wie immer die Beschreibung des Projekts KLICK

KLICK Hier könnt ihr nachlesen, worum es sich bei diesem Projekt handelt

Frau Flumsel ist leider inzwischen aus der Organisation ausgestiegen, also bitte verlinkt eure Beiträge alle hierher.

KLICK Das Archiv des Projekts in dem alle Beiträge gesammelt sind und alles noch einmal nachgelesen werden kann, befindet sich auch hier

Die Teilnahme

ist für alle offen: Texte jeder Art, Bilder, Fotos, Zeichnungen, Betrachtungen, Musik, Installationen, Kochrezepte, Bastelanleitungen usw usf. als Resonanz auf die Fotos des Monats sollen hier gesammelt werden. Meine Idealvorstellung wäre so eine Art Puzzle aus verschiedensten Teilen. Natürlich können alle beliebig viele Beiträge beisteuern.

Die Fotos

Ich versuche die Gratwanderung zwischen „ein bisschen Anregung anbieten“ und „alles ist möglich“. Daher habe ich wie beim letzten Mal zu jedem Bild etwas dazu geschrieben, was als Anregung dienen kann aber natürlich nicht muss

Diejenigen, die ganz anderes im Sinn haben, können alles außer die Bilder einfach ignorieren. Eine meiner Motivationen für dieses Projekt ist es, zu sehen, wie verschieden Bilder inspirieren können

Ich hoffe, für alle die mitmachen wollen, ist etwas dabei! Und falls euch die Fotos nichts sagen, könnte es ja sein, dass ein Bild, ein Text, ein Musikstück aus einem anderen Beitrag euch inspiriert !

BILD 1:

Das ist Bild 5/4 aus der Baumkunstreihe. Es ist überhaupt nicht bearbeitet, nicht einmal heller oder dunkler oder sonstwas gemacht. Genauso sieht der Baum aus.
Dazu kann man – denke ich – jede Menge Geschichten schreiben

BILD 2:

Ich nenne ihn José. Er heißt höchstwahrscheinlich ganz anders. Er sitzt am Atlantik, ihr könnt ihn aber natürlich auch überall andershin verlegen. Möwen, Tauben, Vögel, Dinosaurier oder sonst eine Assoziationsreihe. Auch Steinstufen geben was her …

BILD 3:

Er schwimmt in einem Bach. Wie ist er wohl dorthin gekommen ? Und warum ?

BILD 4:

Schopfpinguine, Ja, sie wären sicher glücklicher in ihrem natürlichen Milieu. Frisuren wäre auch ein Thema …

Impulswerkstatt März – Zusammenfassung

 

Trotz großer Schneemassen und erster Frühlingsanzeichen war die Impulswerkstatt im März gut besucht und es wurden vielfältige Beiträge verfasst. Am meisten inspiriert hat das Meeresfoto und am wenigsten das Gemüse. Was ja sehr ungerecht ist, wenn man bedenkt, wie gesund Gemüse doch ist. Aber Inspiration hat schließlich nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Ich hätte meine Gemüsebilderserie dazutun können, die ist aber vom Februar

Bei jedem Durchgang sehe ich mehr Möglichkeiten der Vertiefung in die Bilder bzw Themen. Die Ausführung ist nur immer eine Frage der Zeit. Ich habe einen ersten Ansatz zu einem Gemeinschaftstext gemacht Myriades Gemeinschaftstext  1 – 26.3. An dem 1. sieht man, dass noch weitere geplant waren, aber ich konnte mich dann nicht entschließen um welche Sätze herum ich schreiben wollte, es waren zu viele. Ich werde mir irgendeine Form der Auslosung überlegen.

Was gibt es sonst Neues, Erfreuliches und Unerfreuliches?

Christiane hat die literarischen Beiträge kreiert Christianes Rilke-Gemüse 28.3. Christiane und Novalis 24.3. Christiane und die Zeit 20.3.. Eine Idee, die ganz viel Potential hat, nicht nur für Lyrik.

Sollte sich jemand darüber wundern, dass Olpos Beiträge verschwunden sind: er möchte seit 23.3. nichts mehr mit mir zu tun haben. Sollte es jemanden interessieren, wie das gelaufen ist, so ist dies in den Kommentaren zu meinem Beitrag am 23.3. nachzulesen oder bei Olpo. Es tut mir leid um seine Beiträge und Impulse, die ich sehr geschätzt habe. Wenn der Preis dafür aber ist, nach allen Regeln der Kunst befetzt zu werden, wenn ich anderer Meinung bin als er, so ist mir das zu teuer. Trotzdem: schade.
                  Zufrieden bin ich allerdings damit, aus Gründen der Selbstachtung, nicht auf gleiche oder ähnliche Art wie er reagiert zu haben.

Bei Resi muss ich mich entschuldigen. Obwohl ich nach seinem Umzug alles neu verlinkt habe, kommt mir vor, dass ich mich doch irgendwo geirrt habe. Heute checke ich aber nicht nochmal alles durch. T´schuldigung, lieber Resi. Nächstes Mal wird´s besser.

Meinen herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben, die Texte, Bilder, Musikstücke entweder selbst geschaffen oder in Beziehung zu den Fotos gesetzt haben. Es sind so schöne Beiträge entstanden !

Die Bilder für April folgen am 2. oder am 3.

 

Hier nun die Beiträge für März

BILD 1:

 

 

 

 

 

Ein Schafwerbefilm von Heidi Maria

Myriades korrekte Schafe

 Musikalische Weltraumschafe 9.3.

Buchalows Königsschafe 10.3

Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

Gerdas Schafe 13.3.

 Petras irische Schafe 30.3.

Randoms Schafsauen musikalisch 31.3.

BILD 2:

 

 

 

 

 

Ein Menü von Heidi Maria

Resis Wasserbüffel

Myriades giftiges Gemüse19.3.

Christianes Rilke-Gemüse 28.3.

Gerdas afrikanisches Obst 28.3.

 Ules Gemüseästhetik 28.3.

BILD 3:

 

 

 

 

Heidi Maria und der Horizont

9. vielsprachig von Resi

13. Resi und Robert

15. Gerdas Boote

25 Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

29. Myriades Sehnsucht, die vierte 14.3.

30. Buchalows Norwegen 15.3.

31. Natis Brandung 17.3.

34. Flumsi im Meer 18.3.

44. Randoms Sentimental Journey

45 Christiane und Novalis 24.3.

38. Natis Seelengang 29.3.

 

BILD 4 :

 

 

 

 

 

Resis Schlüsseltext

Heidi Marias Schlüssel

Resi und Robert

Natis Schlüsselgedicht

Gerda und Willie über Schlüssel 19.3

Traumhaftes Schlüsselerlebnis von Jules 20.3.

 Kasinas Schlüsselchaos 20.3.

 Sabine und der Schlüssel 25.3

Christiane und die Zeit 20.3.

Myriades Schlüssel 5.3.

 

ALLE VIER BILDER:

 Resis Kinderreime

GEMEINSCHAFTSTEXTE:

35. Myriades Gemeinschaftstext  1 – 26.3

 

 

CHRONOLOGISCHE LISTE:

1. Resis Schlüsseltext 1.3.

2. Ein Schafwerbefilm von Heidi Maria1.3.

3. Ein Menü von Heidi Maria 1.3.

4. Heidi Maria und der Horizont 1.3.

5. Heidi Marias Schlüssel 1.3.

6. vielsprachig von Resi 2.3

7. Resis Wasserbüffel 2.3.

8. Myriades korrekte Schafe 3.3.

9. Resi und Robert 4.3.

10. Natis Schlüsselgedicht 5.3.

11. Gerdas Boote 5.3.

12. Myriades Schlüssel 5.3.

 

14 Resis Kinderreime

15 Buchalows Königsschafe 10.3

16 Randoms Verbotenes 12.3.

17 Petras Schafe unter der Mitternachtssonne 12.3.

18 Resi, Robert und Miss Marple 13.3.

19 Gerdas Schafe 13.3.

20. Myriades Sehnsucht, die vierte 14.3.

21. Buchalows Norwegen 15.3.

22. Natis Brandung 16.3.

23 Judiths „angezogen“ 17.3.

24  Holzschnitte von Buchalow 17.3.

25 Flumsi im Meer 18.3.

26 Randoms Gemüsemusik 18.3.

27 Myriades giftiges Gemüse19.3.

28 Gerda und Willie über Schlüssel 19.3

29. Christiane und die Zeit 20.3.

30. Traumhaftes Schlüsselerlebnis von Jules 20.3.

31. Kasinas Schlüsselchaos 20.3.

32. Randoms Sentimental Journey 23.3.

33 Christiane und Novalis 24.3.

34. Sabine und der Schlüssel 25.3

35. Myriades Gemeinschaftstext  1 – 26.3

36. Christianes Rilke-Gemüse 28.3.

37. Gerdas afrikanisches Obst 28.3.

38. Natis Seelengang 29.3.

39. Ules Gemüseästhetik 28.3.

40. Petras irische Schafe 30.3.

41. Randoms Schafsauen musikalisch 31.3.

 

 

 

Gemeinschaftstext

Ich habe aus zwölf Beiträgen zur Impulswerkstatt je einen Satz genommen und aus diesen Sätzen einen neuen Text gemacht. Nur das blaue Geschriebene habe ich hinzugefügt. Ich finde das Ergebnis erstaunlich gelungen. Es sind 12 Sätze von 12 verschiedenen Menschen aus 12 verschiedenen Texten zu verschiedenen Themen und Ich habe sie ausgewählt ohne mir vorher etwas zu überlegen und doch lässt sich daraus eine Art Gemeinschaftsgedicht machen.

Verzaubert ist die Welt. Ich schaute in die Weite. Ein Blick auf ein stilles Meer, salzige Tropfen der Gischt, Wasser zählt Sterne und der Augenblick ist mein.
Schafe unter der Mitternachtssonne. Bleiche Schatten Nur die Kletterrose blüht. Rot. Die Sehnsucht zerrt an den Masken des Alltags.
Reaktionen erfordern Katalysatoren und Energie. Die verschlüsselten Türchen werden geöffnet und lassen sich auch mit keiner Anstrengung wieder zusperren, denn ich habe in dieser Nacht durchaus wahrgenommen, was ich tat