la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Alltag #7 – die Fleischfressende mag keinen Kalk.

Ullis Alltagsprojekt

Wasser und Pflanzen sind wichtige Teile meines Alltags. Wasser in jeder Hinsicht: ich trinke es gerne, ich bin eine begeisterte Regenspaziergängerin und es zieht mich sehr stark an Flüsse, Seen und Meere. Pflanzen stehen bei mir überall, drinnen und draußen in großer Anzahl. Nachdem das Mikroklima im sechsten Stock sehr heiß und windig ist, brauchen sie viel Wasser.

Ich lebe in Wien und das Wiener Leitungswasser gehört zu den positiven Aspekten des Lebens in dieser Stadt. Es stammt aus den Alpen und wird über zwei sogenannte Hochquellenwasserleitungen in die Stadt geleitet. Die erste wurde 1873, die zweite 1910 fertiggestellt. Wenn Bewohner*innen Wiens aus dem Ausland zurückkommen und gefragt werden, ob und was ihnen abgegangen sei, kommt praktisch immer das gute Wasser sehr weit oben in der Liste vor.

Wie alles im Leben hat auch das Wiener Wasser eine nicht so positive Seite: es ist sehr kalkhaltig. Das stellt für Menschen kein Problem dar, wohl aber für manche Pflanzen.

Kürzlich habe ich mir auf einem Pflanzen-Raritätenmarkt unter anderem eine dieser hübschen fleischfressenden Venusfliegenfallen gekauft. Sie soll an und für sich sehr pflegeleicht sein, verträgt aber keinen Kalk im Wasser. Mit anderen Worten, ich kann sie nicht mit Leitungswasser gießen sondern muss entweder destilliertes Wasser besorgen oder Regenwasser sammeln. Die dritte Möglichkeit Leitungswasser mehrmals zu kochen und dann zu filtern, klingt mir zu kompliziert. Ich habe also begonnen Regenwasser in diversen Gefäßen zu sammeln und dann in Flaschen zu lagern. Ob das reichen wird, ist noch ungewiss. Das Pflänzchen trinkt unheimlich viel und obendrein habe ich auch noch eine zweite Pflanze erstanden, die keinen Kalk mag: einen Schachtelhalm.

Schon lange wollte ich einen Schachtelhalm. Der F. ,ein Naturbursche lachte mich immer aus, weil doch Schachtelhalme überall wild wachsen. Nachdem er mir aber nie auch nur den kleinsten Schachtelhalm irgendwo ausgegraben hat, musste ich ihn mir eben anderweitig besorgen. Etwas frustriert hat mich außerdem , dass meine Schwägerin auf meine triumphale Meldung, dass ich endlich im Besitz eines Schachtelhalms sei ebenfalls meinte, dass die bei ihr im Garten wild wachsen. So sind die Menschen eben. Wie auch immer, ich habe einen Schachtelhalm, der ebenfalls keinen Kalk mag und es kommen mir langsam Zweifel, ob das gesammelte Regenwasser für diese beiden heftig saufenden Gewächse ausreichen wird.


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Alltag #6 – Die Dose

Alltag #6 bei Ulli 

Die Konservendose ist eine von mir ziemlich ungeliebte Mitbewohnerin, aber der F. liebt sie. Wir haben also gewissermaßen ein Dreiecksverhältnis miteinander. Er isst zum Beispiel mit Begeisterung Erbsen aus der Dose. Ich mag Erbsen auch sehr gerne, aber die schleimige Konsistenz von diesen Dosenschönen finde ich geradezu widerwärtig. Dreiecksverhältnisse funktionieren aber nur dann, wenn alle Beteiligten sich einigermaßen mögen. Mit anderen Worten: der F, die Dosen und ich haben ein etwas problematisches Dreiecksverhältnis.

Ich habe ja schon einiges versucht, aber erfolglos. Nicht einmal der Hinweis auf ökologische Bedenklichkeit bei der mit gewaltigem Energieverbrauch durchgeführten Produktion hat genützt. In Island zum Beispiel wird sehr viel Aluminium hergestellt, weil dort nun einmal die Energie geradezu unbegrenzt fließt, wenn dabei auch sehr viel unberührte Landschaft zerstört wird. Auch das konnte den umweltbewegten F nicht von seinen Dosen weglocken. Auch die Studien, die einen Zusammenhang zwischen Aluminium und Alzheimer sehen, waren ihm schlicht und einfach wurscht.

Mir bleibt also aus derzeitiger Sicht, nichts anderes übrig als mich mit den Dosen abzufinden, wenn sie auch herumstehen, leer und geschlossen, beim Öffnen immer wieder kleine Unfälle verursachen und aus meiner Sicht wenig Appetitliches enthalten. Obendrein muss man sie sammeln und zum Recyclen bringen und die papierenen Etiketten ablösen. Eventuell könnte man damit in Kindheitserinnerungen schwelgen und Türme bauen. Wenn aber andererseits so viele davon da wären um daraus Türme bauen zu können, bekäme ich wahrscheinlich eine Dosenkrise.

Zusammenleben hat eben seine Tücken und fairerweise überlege ich, welche von meinen herumliegenden Besitztümern den F nerven könnten. Was Bücherstöße betrifft, haben wir uns gegenseitig nichts vorzuwerfen, von denen haben wir beide welche. Ansonsten?  Wen können schon mehrere Strickzeuge, Berge von zu korrigierenden Prüfungsarbeiten, allgegenwärtige Schmuckschachteln und einzusetzende Pflanzen stören ? Eben.

 


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Alltag #4 – Wandlungen oder Stufen

Ullis Alltagsprojekt

Alltag ist nicht gleich Alltag, je nachdem in welcher Phase unseres Lebens wir uns befinden, in welchem körperlichen oder psychischen Zustand. Unsere Befindlichkeiten verändern unsere Wahrnehmung der Umwelt ebenso wie unsere eigenen Handlungen und Beschäftigungen. So war mein Alltag in den letzen Wochen sehr stark von meiner Hüftoperation bestimmt, von der Einschränkung in den ersten Tagen und der langsamen Normalisierung und vom Thema Stufen, um das es hier gehen soll.

Monate vor der OP konnte ich nur noch mit einem Bein voraus Stufen steigen, nun geht alles wieder und völlig schmerzfrei, aber ich muss mich erst selbst davon überzeugen, dass das wirklich so ist. So waren gestern Abend die drei Stockwerke im Altbau ohne Lift, die ich erklimmen musste um einen Freund zu besuchen in meinem Kopf eine echte Hürde. Nur im Kopf allerdings, denn tatsächlich bin ich völlig normal hinauf und hinuntergegangen.

Das ist eine Bassena. Das war in dieser Art Wiener Zinskaserne die einzige Wasserquelle für alle Wohnungen des Stockwerks. „Bassenatratsch“ nannte man die Informationen, die beim Wasserholen ausgetauscht wurden. Heute haben die meisten dieser Substandardwohnungen Wasser in der Küche und eine irgendwo eingebaute Duschkabine. Das allgemeine Klo am Gang gibt es aber durchaus noch.

Der Beginn des „Aufstiegs“. Die Steinstufen sind von über hundert Jahren Benützung abgenützt. Ich bin dieses Stiegenhaus schon oft hinaufgegangen, aber noch nie sind mir diese Figuren am Geländer aufgefallen. Ich habe auch einen Moment gebraucht um mich zu überzeugen, dass ich Stufen steigen kann.

Natürlich gab es auch ein Geländer. Wie Benita Wiese so richtig anmerkte, gehört das wahrscheinlich zur Bauvorschrift. Es war noch nicht einmal rostig, weil aus Holz. Das Haus ist insgesamt nicht allzu verwahrlost, da habe ich schon andere gesehen, und das Schmiedeeisen eigentlich sehr hübsch. Das ist nun die positive Seite meiner Stiegenangst, das Bemerken von Details.

  Ich hoffe diesen speziellen Aspekt meines derzeitigen Alltags möglichst bald wieder vergessen zu können, davor muss ich aber leider erst vergessen, dass Stiegensteigen ein Problem ist und das gestaltet sich etwas zäh.


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Alltag #3 – eine Hass-Liebe

Alltag #3, Dezember bei Ulli 

Es geht hier um Gegenstände, die für ein Paar Wochen zu meinem Alltag gehören

Ihr seid mir überaus nützlich, ja sogar notwendig, um von A nach B zu kommen, nicht für jeden einzelnen Schritt aber für etwas längere Strecken von etwa 20 Schritten aufwärts;  „größere Entfernung“ kann sich ungemein relativieren. Ihr seid für vieles nützlich: zum Anziehen ohne sich vorzubeugen, zum Aufheben von kleineren Dingen. Warum, wenn man sich nicht bücken soll, ständig alles auf den Boden fällt, gehört wohl zu den ewigen Rätseln.

Ich habe euch mit einem nilgrünen Bademantelgürtel aneinander gebunden. Der Nil ist sicher im Normalfall genauso grün wie die Donau blau ist, aber ich mag „nilgrün“. Es ist sehr praktisch euch um den Hals zu tragen, weil ihr dann keine Chance habt umzufallen und ihr – wenn ich freie Hände brauche – „bei Fuß“ neben mir steht. Man muss die Angestellten nur richtig einschulen und darf sie nicht aus den Augen lassen, dann geht das wunderbar. Aber trotz allem, ich mag euch nicht.

Ihr schlaft neben meinem Bett, samt nilgrünem Gürtel, ich schleppe euch ständig herum, stelle euch an den unmöglichsten Orten ab damit ihr nicht umfallt, sitze ich auf einem Sessel binde ich euch an der Lehne an und fotografiert habe ich euch auch schon. Auf diesem Foto sieht man auch meinen praktischen Servierwagen mit dem ich alles transportiere, was sich nicht unter den Arm klemmen oder in Taschen verstauen lässt.

Als ich mich von meiner Lieblingsklasse verabschiedet habe und ihnen erzählte, dass ich keine Ahnung hätte, wie lange ich mit Krücken unterwegs sein müsste, meinte ein Schüler „Krücken sind ja ein ganz trendiges Accessoire“ Es sei ihm verziehen, weil er selbst sich einen Kreuzbandriß zugezogen hatte und lange mit Krücken unterwegs war. Für einen jungen sportlichen Mann ist das aber nicht dasselbe wie ….. äh … für mich.

Es schneit seit Mittwoch. Ich liebe dieses Wetter. Seit Jahren hat es nicht mehr mehrere Tage hintereinander so richtig geschneit. Und ausgerechnet jetzt kann ich nicht hinaus oder vielmehr traue ich mich nicht hinaus. Es schneit nicht nur, es ist auch kalt und vielleicht liegt unter dem Schnee die eine oder andere Eisplatte zu der ich mich nicht dazulegen möchte. Hätte ich euch doch Spikes kaufen sollen? Na, jetzt ist es zu spät.

So sieht das dann aus, wenn ich abends in eurer werten Begleitung sehnsüchtig in den Schnee hinausschaue.

Hoffentlich kann ich euch in zwei Wochen im Keller verstauen. vielleicht nicht ganz hinten, man weiß nicht. Ich werde euch auch nicht von mir werfen so dass ihr womöglich irgendwie kaputt geht; schließlich habe ich auch eine zweite Hüfte, die schon etwas angenagt aussieht. Also insgesamt bin ich froh, dass es euch gibt, aber mögen, nein mögen tue ich euch nicht.

 


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Alltag #2

So ganz unter uns: ich liebe Listen. Zwar schimpfe ich , wie alle meine Kollegen und völlig zu Recht, auf die überbordende Bürokratie, wenn sich diese aber in Form von zu erstellenden Listen bemerkbar macht, habe ich gar nichts dagegen. Einkaufslisten sind nett, aber die Königin unter den Listen ist doch die To-do-Liste, handschriftlich auf verschiedenfarbigem Papier oder auch im Terminkalender. Wunderbar geeignet sind dafür die Terminkalender , die bei jeder Woche eine leere Seite dabeihaben auf der man nach Lust und Laune Listen zu allem möglichen erstellen kann. Auf dem leeren Blatt kann man aber auch Zeichnen, oder Berechnungen anstellen oder sonstwas.

To-do-Listen erzeugen die Illusion der totalen Beherrschung des Alltags, ja des Lebens insgesamt. Eine einerseits sehr beruhigende andererseits aber durchaus gefährliche Illusion. Meine Listen und Aufzeichnungen sind kürzlich in ein Bullet-Journal übergeschwappt, das mir auch viel Freude macht. Praktisch an  solch selbst gefertigten Listen ist auch, dass man sie jederzeit umändern, verwerfen oder gleich entsorgen kann. Man kann sie nochmal auf einem ganz anderen Zettel schreiben, mit anderem Stift, in anderer Gestaltung. Auf meinen To-do-Listen gibt es auch viele Mindmaps, die ich gerne zum Erstellen von irgendwelchen Planungen benütze. Mindmaps sind auch was Großartiges, beim Erstellen kann man sich graphisch richtig austoben. Es macht mir sogar schon Spaß,  wenn nur die Linien nicht gerade sondern geschwungen werden, oder gepunktet oder gewellt oder durch kleine, gezeichnete Blümchen oder Monster ersetzt, die Möglichkeiten sind  nahezu unbegrenzt.

Wenn ich so eine Liste neu erstelle, schreibe ich darauf – zwecks Motivation – immer auch ein paar Dinge, die ich schon erledigt habe und daher schon  deutlich sichtbar abhaken kann, entweder mit einem farbigen Haken oder indem ich den Punkt farbig übermale oder irgendwas drauf klebe. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das unterscheidet eine To-do-Liste auch von den langweiligen Listen mit ganz gleichartigen Unterpunkten. Tatsächlich bearbeite ich meine Listen ständig und mache dabei so etwas wie eine kreative Pause. Außer ich fotografiere Mandarinenschalen, was dem gleichen Zweck dient.

Derzeit hängen an meiner Badezimmertür fünf To-do-Listen, eine pro Klasse, die ich spätestens am Freitag abgeschlossen und übergeben haben muss. Langsam färben sich die Zettel ein, jeder in einer anderen Farbe je nachdem wie ich zu den Klassen stehe. Aber es gibt noch große Lücken, die ich heute und morgen zu schließen gedenke und daher gehe ich wieder an die Arbeit.

Bei Ulli gibt es viele andere Alltags-Texte zu lesen

 


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Alltag #1

Als ich Ullis Ankündigung zu diesem Projekt las, gefiel mir die Idee sehr gut. Inzwischen gefällt mir die Idee immer noch sehr gut, aber es ist mir klar geworden, dass mein Alltag nur sehr wenig mit jahreszeitlichem Ablauf zu tun hat und ich mir daher etwas anderes werde einfallen lassen müssen um zu einem Thema zu kommen. Ich habe darüber nachgedacht und festgestellt, dass es mir schwer fällt, aus meinen Tagesabläufen herauszufiltern, was genau Alltag nun ist. Daher werde ich mich einfach hinsetzen und schreiben, was mir gerade Alltägliches einfällt. Dies ist Nummer 1

 

Betrachtungen über das Wäschewaschen

In dem Haus, in dem ich wohne gibt es im Keller eine Waschküche für alle Hausbewohner, die mit zwei sehr großen Waschmaschinen, einer Schleuder, einem riesigen Trockner und zwei Bügelmaschinen ausgestattet ist. Wir haben dort einen Kalender liegen, in den man sich eintragen kann. Das System funktioniert im Normalfall klaglos. Die Eintragungen im Kalender bieten obendrein Einblicke in das Leben der Bewohner. Wenn jemand einen neuen Kalender zur Verfügung stellt, das geschieht meist im Dezember für das nächste Kalenderjahr, trägt sich zum Beispiel Frau S. für jeden einzelnen Freitag Nachmittag des nächsten Jahres ein und das seit Jahrzehnten. Weder Herrn S. noch Sohn S, der inzwischen über 30 ist, habe ich jemals in der Waschküche oder auf dem Weg dorthin gesichtet. Herr S. ist eher für Informationen rund um das Leben im Haus zuständig. Er weiß schlicht und einfach alles, was sich im und rund um das Haus ereignet, wobei mir völlig schleierhaft ist, wie er das macht. F und ich nennen ihn zwar „Blockwart“, was aber gar nicht böse gemeint ist, weil es eigentlich sehr angenehm ist, wenn jemand immer alle Informationen zur Verfügung hat, nach denen man gerade sucht.

Die Cs waschen meistens am Wochenende, so wie ich auch und daher treffen wir uns immer wieder in der Waschküche. Herr C ist ein Sauberkeitsfanatiker. Während ich mich mit ihm unterhalte – im Normalfall darüber, was viel zu schmutzig ist in diesem Haus – pflegt er die ohnehin sauberen Wäschewagerln zu putzen oder die Tische abzuwischen, manchmal bearbeitet er auch die Außenflächen der Waschmaschinen. Wer mit Herrn C. eine Waschküche teilt, kann sich auf die dort herrschende Hygiene verlassen. Frau C wiederum gehört zu den ungeduldigen Menschen. Wenn ich vor ihr wasche kommt sie nachfragen, ob ich schon fertig bin. Wäscht sie nach mir, kommt sie mehrmals vorbei um mir mitzuteilen, dass sie eh bald fertig ist.

Unsere Waschküche ist recht groß und so haben sich im Laufe der Jahre dort eine Menge Wäscheständer und Kleiderhaken angesammelt, die nach Ausmusterung aus den Wohnungen eine zweite Berufskarriere starten, so dass man bequem in der Waschküche seine Wäsche auch  aufhängen kann. Offenbar ist noch nie etwas verschwunden, sonst wüsste Herr S. das und würde alle vor Langfingern warnen.

Das Führen eines gemeinsamen Haushalts beinhaltet auch das Sammeln und Waschen von schmutziger Wäsche. Wenn man jahrelang zusammenlebt, ist das so eine Selbstverständlichkeit, dass man keinen Gedanken daran verschwendet. F und ich sind aber ein noch ziemlich frisches Paar und ich finde, dass eine gemeinsame Wäscheverwaltung durchaus einen intimen Aspekt hat. Wenn sich durchgeschwitzte Wäsche von zwei Menschen in einem Wäschekorb begegnet so ist das nichts, was von romantischen Dichtern besungen wird, aber ein solides Element von alltäglicher Gemeinsamkeit. Schließlich ist in einer Beziehung jenseits der Teenagerjahre ein geglückter Alltag wesentlich herausfordender als geglückte Höhepunkte des Lebens, letztere gelingen ja fast von selbst.