la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée

Auf der Suche nach Mitgefühl und Weisheit


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Sie sind so fantastisch

und so intensiv, die Portraits von Steven McCurry 

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Georgia on my mind …….

Lang stand sie schon auf der Liste, die Ausstellung von Georgia O´Keefee. Sonntag haben wir es endlich geschafft. Ich mag das Bank Austria Kunstforum ziemlich gerne, weil die Ausstellungsräume überschaubar sind und ich nicht mit einer nicht zu verarbeitenden Flut von Eindrücken überschwemmt werde. Außerdem gibt es einen großen Museumsshop mit einer riesigen Auswahl an Kunstbüchern zu nicht allzu überzogenen Preisen. Es gelingt mir nie eine Ausstellung ohne Katalog zu verlassen. Außer die Kataloge sind ausverkauft, wie  bei der letzten Ausstellung in der ich war. Darüber  ärgere ich mich dann meistens ziemlich, weil in so einem Katalog meistens nicht nur Biografisches über die Künstler zu finden ist sondern auch Artikel über die neueste Rezeption und oft auch Hinweise darauf wo welche Werke zu finden sind

Kurz zusammengefasst – für mehr reicht es heute nicht – gefallen mir ihre reduzierten, abstrakten Frühwerke sehr gut. Fotos von Bildern sind immer nur eine müde Annäherung, nicht zu vergleichen mit dem Original, obendrein spiegelt hier das Glas ein bisschen; aber es vermittelt einen Eindruck …

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Georgia O´Keefee (1887 -1986) war und ist in den USA sehr populär, in Kanada und Europa weniger bekannt. Sie war eine Pionierin moderner Kunst in Amerika und hatte das Glück vom Anfang ihres Schaffens an geschätzt zu werden.

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Diese beiden Bilder (das obere und das untere) gefallen mir besonders gut. Die Reduktion in Farben und Formen erzeugt eine starke Ausstrahlung.

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Mit den meisten ihrer späteren Werken kann ich dann nicht viel anfangen, deswegen habe ich sie auch nicht fotografiert. Ich finde sie zu plakativ, mag auch den esoterischen Zugang nicht und die Farbgestaltung pink-rosa-pink ist auch nicht meines. Aber Kunst ist natürlich immer Geschmackssache.


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High-tech

Na, das waren noch Zeiten, als die gesamte verfügbare Technologie von jedem einzelnen Stammesmitglied beherrscht werden konnte. Heutzutage muss man sich auf ein winziges Fachgebiet spezialisieren und trotzdem lebenslang dazulernen und nicht einmal dann kann man so wirklich sicher sein, von den neuesten Entwicklungen wenigstens zu wissen, dass sie stattgefunden haben.

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Dombauhütte

Einen Tag der offenen Tür gab es heute bei der Dombauhütte St. Stephan. Wirklich interessant wie die Heinzelmännchen des Doms arbeiten.

Bewußt, sagte der Dombaumeister, verwenden sie mittelalterliche Instrumente und keine Preßluftbohrer.

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Sandstein wird nach wie vor verwendet, seit 700 Jahren. Große Nachwuchsprobleme dürfte es auch nicht geben. Wir haben immerhin 2 junge Gesellen gesehen.

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Sehr schön ist der Sandstein solange er ganz weiß ist.

In den 50er und 60er Jahren, erzählte der Dombaumeister, gab es das Problem der Verfärbung des Steins durch Luftverschmutzung. Jetzt aber ist die Luft sauberer und ein neues Stück Stein kann Jahrzehnte ziemlich weiß bleiben. Allerdings gäbe es heutzutage andere Probleme zB Moose, die sich auf den Steinen ansiedeln. „Irgendwas ist immer“ wie Christiane sagen würde.

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Steinzeitmedizin

Wir waren am Wochenende in Asparn an der Zaya. Dort gibt es ein Museum bestehend aus einem Freilichtteil mit rekonstruierten Gebäuden aus verschiedenen Geschichtsepochen und einem kleinen Schloss, das von experimentellen Archäologen betreut wird. Es ist eine sehr ansehnliche Sammlung von Werkzeugen und sonstigen Gebrauchsgegenständen anhand derer die Archäologen die Techniken der Stein- Bronze- und Eisenzeit nachvollziehen und ausprobieren können.  Ich finde die experimentelle Archäologie äußerst faszinierend. An den Ergebnissen der Experimente sieht man, dass die Menschen, die vor 10.000 lebten, ebenso klug und findig waren, wie wir es heute sind. Sie hatten nur andere Materialien zur Verfügung.

Zwei erfolgreiche Trepanationen hat man an diesem Schädel durchgeführt, zweimal sind sie gut verheilt. Erst beim dritten Mal ist dieser Mensch daran gestorben. Man muss sich vorstellen Kopfoperationen ohne Anästhesie, mit Steinwerkzeugen ……

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